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Brügge/Belgien: Vismenu im Brasserie Bistro MARCO und Ewert and The Two Dragons

Bruegge Vismenu 1Ein leckeres Fischmenu gab es in Brügge auch auch – klar, wenn wir schon in der Nähe der Nordsee sind… Und hier gibt es Bier statt Wein dazu, welches übrigens auch hervorragend dazu passt.

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Dieses Fischmenu gab es im Bistro MARCO in der Dweersstraat 22. Dieses typisch belgische Brasserie Bistro kocht übrigens auch bei Veranstaltungen im Konzertgebäude….

Bruegge Vismenu 2Vorspeise: Hausgemachte Garnelenkroketten mit Salat

Bruegge Vismenu 5Das Hauptgericht…

Bruegge Vismenu 4
Seezungenröllchen in Lobster (Hummer) Sauce, dazu Pommes und Salat

Zum Dessert bestand die Auswahl zwischen Vanilleeis und Kaffee – wir haben uns für den Kaffee entschieden.

Bruegge Vismenu 6

Bruegge Vismenu 7
Und danach bekamen wir gratis Musik auf dem Platz vor der „Burg” (davon später beim Sightseening) bei den Proben für ein später stattfindendes Konzert von Ewert & The Two Dragons

Ewert and the 2 Dragons_2

Ewert and the 2 Dragons_1

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Noch mehr Brügge/Belgien: ‚t Hof van Rembrandt – Kaas- und Garnaal-Kroketten (best of…)

Bruegge t Hof van Rembrandt1
Kaaskrokette / Garnaalkrokette

Gleich am ersten Abend in Brügge sind wir in einem Café in einer Seitenstraße in der Nähe des Marktplatzes eingekehrt. Eiermarkt 10 lautet die Adresse, ein kleiner Platz, wo sich mehrere Cafés und Restaurants befinden. Wir haben uns an einen der Tische des Café „‚t Hof van Rembrandt” gesetzt und unser erstes Bier probiert – und es sollte nicht das letzte Mal sein, dass wir dort waren. Neben einer gut sortierten Bierkarte kann man hier auch eine Kleinigkeit essen – und wir haben hier die besten Kaas- und Garnaal-Kroketten (Kroketten, gefüllt mit Käse/Garnelen bzw. Nordseekrabben) in ganz Brügge gegessen. Dazu Salat und wie immer – Frieten….

Bruegge t Hof van Rembrandt2Zum Bier gibt es immer ein Schälchen Knabbergebäck… Hier: ein Kriek Bier (Kirschbier) und im Hintergrund ein Trappistenbier.

Um nochmal zu den Kroketten zu kommen: Üblicherweise kocht man eine dicke Bechamel Sauce, mischt diese mit Zutaten nach Wahl, vorzugsweise mit geriebenem Käse oder Garnelen, streicht die Masse auf eine Platte, lässt sie fest werden, teilt sie dann in Stücke und paniert sie mit Mehl und Semmelbröseln. Dann werden die Kroketten in frittiert.
Das war die Kurzversion des Rezepts. In dem Kochbuch, was ich mir in Brügge gekauft habe, ist ein Rezept für Garnelen-Kroketten abgedruckt.
Die Kroketten in diesem Café haben aber geschmeckt wie Kartoffelkroketten mit Käse bzw. Garnelen. Absolut lecker.

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Das zweite Buch mit Rezepten aus Belgien gab es nur in Französisch – hier ist der Originaltext, die Übersetzungen in Deutsch und Englisch stehen unten.

Croquettes de crevettes

Pour 8 personnes

500 g de crevettes grises

Fumet
25 cl de lait
25 cl de vin blanc
épluchures de crevettes
thym, laurier

Croquettes
120 g de beurre
120 g der farine+
farine pour la panure
2 cuillerées à soupe de crème fraîche
3 œufs
chapelure
huile de friture
1 citron
sel, poivre, muscade

  • Décortiquer les crevettes, garder les épluchures pour le fumet.
  • Faire chauffer le lait avec le vin blanc, le thym, le laurier et une poignée d’épluchures de crevettes. Laisser chauffer 5 min. Filtrer les épluchures et garder le fumet.
  • Faire fondre 120 g de beurre, ajouter 120 g der farine et mélanger. Cuire ce roux 2 à 3 min. Ajouter le fumet, mélanger et laisser épaissir.  Assaisonner en sel, poivre et muscade. Hors du feu, ajouter deux cuillerées de crème fraîche et trois jaunes des d’oeufs. Garder les blancs pour la panure. Dans un plat, déposer la pâte obtenue, ajouter les crevettes, mélanger et laisser reposer 2 h. Avec la pâte refroidie, façonner des rouleaux pour obtenir des croquettes. Les passer dans la farine puis dans le blanc d’œuf et les rouler dans la chapelure.
  • Préparer une friture et plonger les croquettes à 160 °C pendant 7 à 8 min.
  • Servir bien chaud avec une rondelle de citron

Bruegge t Hof van Rembrandt4

Garnelen-Kroketten

Für 8 Personen

500 g Garnelen/Nordseekrabben

Brühe/Fond für die Bechamel-Sauce
250 ml Milch
250 ml Weißwein
Garnelenschalen
Thymian, Lorbeer

Kroketten
120 g Butter
120 g Mehl +
Mehl zum Panieren
2 Esslöffel Crème fraîche
3 Eier
Semmelbrösel / Paniermehl
Frittieröl
1 Zitrone
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Garnelen puhlen und die Schalen für die Brühe aufbehalten.
Die Milch mit Weißwein, Thymian, Lorbeerblatt und einer Handvoll Garnelenschalen erhitzen.  5 Minuten köcheln lassen, dann die Brühe durch ein Sieb gießen, filtern und auffangen.
In einem Topf 120 g Butter schmelzen, 120 g Mehl mit einem Schneebesen einrühren. Die Mehlschwitze 2-3 min unter Rühren erhitzen, dann die Garnelenbrühe  unter Rühren dazugießen, weiterrühren, bis die Sauce eindickt. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Vom Herd nehmen und zwei Esslöffel Crème fraiche und drei Eigelb einrühren. Das Eiweiß wird für die Pannade verwendet.
Die Garnelen unter den Krokettenteig mischen, in ein Schüssel geben und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Den gekühlten Teig zu Rollen formen und in Mehl wälzen, dann in das Eiweiß tauchen und zum Schluss in Semmelbrösel/ Paniermehl wenden.
Die Kroketten im heißen Öl bei 160 ° C für 7-8 min frittieren.
Heiß, mit einer Zitronenscheibe garniert servieren.

Shrimp croquettes

Serves 8

500 g grey shrimps

Broth
25 cl of milk
25 cl of white wine
peel of the shrimps
thyme, bay

Croquettes
120 butter
120 g flour +
flour for breading
2 tablespoons cream faîche
3 eggs
breadcrumbs
frying oil
1 lemon
salt, pepper, nutmeg

Peel the shrimps, keep the peelings for the broth.
Heat the milk with white wine, thyme, bay leaf and a handful of shrimp peelings. Cook for about 5 min. Filter and set the broth aside.
Melt 120 g of butter, add 120 g of flour and mix with a whisk. Cook the roux for about 2-3 min, then add the fish stock, stir and allow to thicken. Season with salt, pepper and nutmeg. Remove from heat and add two tablespoons of crème fraîche and three egg yolks. Keep the egg whites for the breading. Stir in the shrimps and put into a dish a dish. Leave to cool in the refrigerator for hours. Shape the chilled into rolls, first coat with flour then dip in egg white and roll in breadcrumbs.
Fry the croquettes in the hot fat at 160 ° C for 7-8 min.
Serve hot with a slice of lemon.

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Brügge/Belgien – Waffeln, Pannekoeken und Cappuccino mit Sahne

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Bruegge Waffeln Pannekoeken 7

Waffeln und Pannekoeken findet man in Brügge an jeder Ecke. Die Belgier nehmen nämlich tagsüber meist nur einen Snack ein. Dabei sind Waffeln und Pfannkuchen besonders beliebt.
Bei den Waffeln sind es meist die eckigen, und die gibt es in allen möglichen Variationen:

Bruegge Waffeln Pannekoeken 4Mit Bananen, Banane und Schokolade, mit Schokoladensauce, mit Kirschen, Erdbeeren, Erdbeeren und Bananen oder einfach klassisch – nur mit Puderzucker. Ein bei uns als „Coupe Danmark” bekanntes Dessert kommt eigentlich aus Belgien: Vanilleeis mit Schokoladensauce. Bei den Waffeln und Pannekoeken wird diese Variante „Mikado” genannt und auch hier gilt das Motto: Aber bitte mit Sahne!

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Belgische Waffel mit Erdbeeren, Banane und Sahne
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Belgischer Pfannkuchen mit Vanilleeis, Schokoladensauce und Sahne (Mikado)
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Pannekoeken „Normandie” mit Äpfeln und Calvados – flambiert, dazu Vanilleeis

Rezept für Pannekoeken (Variante mit Speck und Edamer auf niederländische Art) – pikante Pfannkuchen kann man in Brügge natürlich auch bekommen.

Pannekoeken3

Selbst der Cappuccino wird hier mancherorts noch mit Sahne serviert – fast schon nostalgisch….

Bruegge Waffeln Pannekoeken 10Das Mineralwasser aus Spa haben schon die Römer geschätzt. Es ist in Belgien immer noch das am meisten getrunkene – hier ohne Kohlensäure. Zum Kaffee oder Cappuccino gibt es immer einen echten Belgischen Spekulatius – ja, auch die kommen von hier. Und zum Frühstück gibt es natürlich auch Spekulatiuscreme.

In Brügge gibt es Bäckereien, die sich auf Spekulatiusgebäck spezialisiert haben – nicht nur zur Weihnachtszeit….

 Hier ist das Rezept für belgische Vanillewaffeln

Belgische Waffeln 3Tipp:
Einfach nur einen kleinen Klecks Teig auf das Waffeleisen geben, dann bekommt man kleine runde Waffeln, die man als Snack wie Kekse essen kann.
Diese kann man dann nach Belieben verfeinern: mit Schokodrops im Teig, mit Zimtzucker bestreut….

Bruegge Waffeln Pannekoeken 15

Und natürlich haben wir uns auch ein paar Souvenirs mit nach Hause genommen:

 

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise (10): Brügge/Belgien – Mosselen Natuur

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Eigentlich mögen der Markgräfler und ich keine Muscheln. Weder frische Muscheln, aus der Dose oder in einer Sauce – allerhöchstens noch in minimalen Mengen im Fritto Misto auf Burano/Venedig – die paniert und frittiert sind, dass sie nur noch salzig und leicht fischig schmecken.
Deshalb haben wir auch darauf verzichtet, in Brügge welche zu probieren. Aber ich fand es immer faszinierend, wenn am Nebentisch Muscheln in ihrem speziellen Topf serviert wurden – natürlich mit Fritten und Mayo.

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Bildquelle: …vom Kochbuch abfotografiert
Briegge Mosselen 4
Typisches Lokal in Brügge – in der Nähe des Fischmarkts

Das ist immer eine Show, wenn die Bedienung den dampfenden Topf bringt – den ausströmenden Geruch fand ich o.k. – könnte mir aber was Besseres vorstellen.
Die Gäste sahen immer sehr zufrieden aus, und weil Mosselen mit Frieten das Nationalgericht ist, werde ich hier der Vollständigkeit halber auch das Rezept aus dem Kochbuch, welches ich mir als Souvenir aus Brügge mitgebracht habe übersetzen und mit ein paar Bildern illustrieren – für diejenigen unter euch, die Muscheln mögen.

Bruegge Mosselen 2

One of the best ways of preparing this national dish from Belgium is to simply steam the mussels in their own juices with celery and onions: à la Marinière or à la Nature. This allows the delectable flavour of the mussels to shine through. In Belgium, the mussels are traditionally served in individual casseroles whose lids can be inverted to make a container for the empty shells.

Die beste Art, dieses belgische Nationalgericht zuzubereiten ist, die Muscheln einfach im eigenen Saft mit Staudensellerie und Zwiebeln zu dämpfen: à la Marinière oder à la Nature. Das bringt das köstliche Aroma der Muscheln am besten zur Geltung.
In Belgien werden die Muscheln traditionell jeweils in einem eigenen Topf serviert, dessen Deckel umgedreht als Behälter für die leeren Muschelschalen dient.

Steamed mussels with celery / Mosselen natuur

Serves 4

4 kg / 9lb live mussels
40 g / 1½ oz. / 3 tbsp. butter, softened
2 onions roughly chopped
3-4 celery sticks, roughly chopped
salt and ground white pepper
chopped fresh parsley, to garnish

to serve
fries or crusty bread
Belgian Pickles or mayonnaise

 

Additional flavourings include leek or carrot slices, chopped garlic, thyme and/ or bay leaves.
A splash of white wine, poured over the mussels before cooking, improves the dish, and a little hot mustard can also be added.
The pan juices are delicious, so give diners spoons as well as bread for mopping.

 

1
Scrub the mussels until the shells are shiny black and smooth. Remove beards, if present. If any of the shells are cracked or broken, discard them, along with any mussels that are open and that do not snap shut if tapped.
2

Melt the butter in a large heavy pan over medium heat. Add the onions and sauté for 5 minutes until softened and glazed. Add the celery and sauté for 5 more minutes. Add the mussels and season generously with salt and pepper.
3

Cover the pan and place over high heat for 3-4 minutes or until the mussels open, shaking the pan occasionally to distribute the steam.
4
Discard any mussels that have failed to open. Taste the liquid in the pan and adjust the seasoning if necessary, then spoon the mussels and the liquid into bowls or pots.

5
Sprinkle with parsley and serve with fries or crusty bread. Offer pickles, mayonnaise or mustard vinaigrette on the side.

Bruegge Mosselen 6

Mosselen natuur

Für 4 Personen

4 kg frische, lebende Miesmuscheln
40 g / 3 Esslöffel weiche Butter
2 Zwiebeln, grob gehackt
3-4 Stängel Staudensellerie, grob gehackt
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frische gehackte Petersilie zum Bestreuen

Beilagen
Pommes Frites oder knuspriges Brot
Belgische Pickles oder Mayonnaise

 Weitere Geschmackvariationen erhält man durch das Hinzufügen von Lauch, Karottenscheiben, gehacktem Knoblauch, Thymian und/oder Lorbeerblättern.
Ein Schuss Weißwein, der vor dem Kochen zu den Muscheln gegeben wird, macht das Gericht noch schmackhafter. Außerdem kann man noch ein wenig scharfen Senf hinzufügen.
Die Brühe im Topf ist köstlich, also sollte man für den vollen Genuss seinen Gästen zum Gedeck einen Suppenlöffel und Brot zum Tunken legen.

Bruegge Mosselen 3

1
Die Muscheln abreiben, bis die Schalen sind schwarz glänzend und glatt sind. Falls vorhanden, Bärte entfernen. Alle Muscheln, die beschädigt sind, aussortieren und wegwerfen (z. B. zerbrochene oder eingerissene Schale). Wenn Muscheln, die geöffnet sind nicht zuschnappen, wenn sie angestupst werden, diese ebenso im Müll entsorgen.

2
Die Butter in einem großen, schweren Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebeln 5 Minuten andünsten, bis sie weich und glasig sind. Den Sellerie hinzufügen und weitere 5 Minuten dünsten.
Die Muscheln dazugeben und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.

3
Den Deckel auf den Topf legen und das Ganze bei starker Hitze 3-4 Minuten kochen, bis sich die Muscheln geöffnet haben, dabei die Pfanne gelegentlich schütteln, um den Dampf zu verteilen.

4
Alle Muscheln aussortieren, die sich beim Kochen nicht geöffnet haben und entsorgen.
Die Brühe im Topf abschmecken, dann die Muscheln samt Flüssigkeit in Schalen oder Töpfchen umfüllen.

5
Mit Petersilie bestreuen und mit Pommes oder knusprigem Brot servieren. Ausserdem belgische Pickles, Mayonnaise oder Senf-Vinaigrette dazu reichen.

An alle, die es mögen – Guten Appetit!

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise (9): Brügge/Belgien – ‚T Brugs Beertje: Bier und mehr….

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Käseteller: 5 Sorten belgischer Käse mit Brot und kleinem Salat
Cheese dish: 5 types of Belgian cheese with bread and small salad

Wo geht man in Brügge abends hin, um ganz rustikal ein Bier zu trinken und auch noch eine Kleinigkeit dazu zu essen? Wir sind einem Tipp des Baedeker Reiseführers gefolgt und ins Café ‚t Brugs Beertje (Brügger Bär) in der Kemelstraat 5 gegangen.

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Bruegge Te brugs beertje2

Ein kleines Café mit nur wenigen Plätzen, dicht an dicht.

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Bruegge Te brugs beertje4

Hier trifft man sowohl auf Einheimische, die an der Bar ihr Feierabend-Bier trinken, als auch auf Touristen aus aller Welt- Ein Treffpunkt für alt und jung. Die Speisekarte ist nur klein und Fritten wird man hier nicht finden. Wir haben uns für den Käseteller mit 5 verschiedenen belgischen Käsesorten entschieden. Dazu Salat und das obligatorische Töpfchen Senf und reichlich frisches Brot.
Diese kräftige Grundlage war auch nötig, denn der Straffe Hendrik Quadrupel schmeckt sehr lecker, haut aber mit seinen 11 Volumen Prozent Alkohol ganz schön rein….

Bruegge Te brugs beertje6Bruegge Te brugs beertje9Bruegge Te brugs beertje7Bruegge Te brugs beertje10Bruegge Te brugs beertje8Das Café kann ich nur wärmstens weiterempfehlen!

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise (8): Brügge/Belgien – Sightseeing rund um Marktplatz und Belfried

Bruegge Markt Belfried 1
Brügge kann man zu Fuß, mit der Kutsche, mit dem Boot, mit dem Fahrrad oder dem Bus erkunden. Der Marktplatz mit dem großen Glockenturm der Tuchhalle, dem Belfried, ist hierbei der Dreh- und Angelpunkt. Sollte man nicht mehr weiterwissen – immer nach dem Belfried schauen. Wir waren überwiegend mit den öffentlichen Bussen und per pedes unterwegs und wir haben natürlich auch eine Grachten-Rundfahrt unternommen.

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Bruegge Markt Belfried 5

Bruegge Markt Belfried 10

Bruegge Markt Belfried 2
Abendstimmung am Marktplatz in Brügge

Eine Besteigung des Belfrieds stand natürlich auch auf dem Programm. Man sollte körperlich fit sein und keine Angst vor schmalen, steilen Treppen haben… Gutes Schuhwerk wird vorausgesetzt – ich habe dort Leute gesehen, die mit Flip-Flops  raufgestiegen sind – äusserst gefährlich!!!
Der Turm ist 83 Meter hoch und man muss 366 Stufen erklimmen, um einen sagenhaften Rundblick über die Stadt und bei schönem Wetter bis zur Nordseeküste zu haben.
Ein kleiner Tipp: Der Belfried öffnet schon um 9.30 Uhr – vor vielen anderen Museen. Man sollte möglichst früh am Tag dort sein, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Aus Sicherheitsgründen wird immer nur eine bestimmte Anzahl Personen eingelassen. Die Wartezeit wird durch interessante Schautafeln und Diashows ausgefüllt.

Der Turm beherbergt ausserdem eine Schatzkammer, wo im Mittelalter das Stadtsiegel und die Stadtkasse aufbewahrt wurden, hat ein beeindruckendes Uhrwerk und ein Glockenspiel mit 47 wohlklingenden Glocken. 2012 wurde das Wahrzeichen Brügges generalüberholt.
Hier arbeitet auch noch ein Glockenspieler, der täglich zu Fuß zu seinem Arbeitsplatz steigen muss. Man geht auf dem Weg zur Aussichtsplattform an einer kleinen Tür mit Fenster vorbei und kann ihn an seinem Arbeitsplatz sehen.
Stehenbleiben kann man hier allerdings nicht – das würde den ganzen Verkehr aufhalten. Zuhören kann man ihm aber auch vom Marktplatz aus:

Mittwoch, Samstag und Sonntag, jeweils von 11:00 bis 12:00 Uhr und im Sommer zusätzlich Montag und Mittwoch von 21:00 bis 22:00 Uhr. Unbedingt mal anhören – es klingt gigantisch!

 

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Der Innenhof des Belfrieds – hier finden im Sommer am Wochenende Glockenspiel-Konzerte statt.

Wenn man wieder unten angekommen ist, kann man sich erstmal an den beiden Frittenbuden (Frietkot) stärken. Sie haben bis spät abends geöffnet und nebst Fritten mit vielen veschiedenen Saucen bekommt man auch belgische Frikadellen in Wurstform, Bratwurst, Bürger, Spießchen, Fleischkroketten, Softdrinks, Bier…

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Fritten mit Sauce Andalouse

Rezept für Sauce Andaluuse:

1 Tasse Mayonnaise
2 Esslöffel Tomatenpüree
2 Esslöffel fein gehackte Zwiebel
1 Esslöffel gehackte grüne Chili
1 Esslöffel gehackte rote Chili
1 Esslöffel Zitronensaft
1Teelöffel Salz

Alle Zutaten vermischen und ca. 1 Stunde durchziehen lassen.

Sitzplätze gibt es hier kaum – wenn man Glück hat, findet man eine freie Sitzbank rund um die Miniatur des Belforts, die sich davor befindet:

Bruegge Markt Belfried 9

Dann kann man weitergehen zum Historium, Markt 1. Dort kann man leibhaftig erleben, wie es war, im Goldenen Zeitaltern in Brügge zu leben. Eine spannende Liebesgeschichte führt einen mit Audioguide am Kopfhörern durch sieben Themenbereiche, wobei schöne Bühnenbilder, Film, Musik und Spezialeffekte miteinander verschmelzen und alle Sinne ansprechen. Und hier sogar in deutscher Sprache!
Man findet sich im mittelalterlichen Brügge wieder.
Im Historium befindet sich außerdem eine Touristeninformation.

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Der Eingang befindet sich in dem linken Gebäudeteil gegenüber des Denkmals.

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Und anschließend noch ein Bier im Duvelorium? Hier hat man eine Klasse Aussicht auf den Marktplatz. Herrvorragender Ort, um sich vor dem Abendessen einen Aperitiv zu gönnen.

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Oben auf dem Eckhaus Boechoute, ein Haus mit origineller Scheinfassade aus dem Jahr 1477, in dem sich jetzt der Tearoom Meridian 3 (am Markt) befindet, prangt eine glänzende Weltkugel.
Als die Eisenbahnstrecke Brüssel-Gent-Brügge eingeweiht wurde, stellte man fest, dass die belgischen Uhren nicht überall gleich gingen. Dem Übel wurde mit dieser Weltkugel Abhilfe geschaffen. Durch ein kleines Loch in dem Globus fiel die Sonne punkt 12:00 Uhr genau darauf und der Schatten bildete somit eine Linie, die man heute anhand der in das Pflaster eingelassenen Kupfernägel noch genau nachverfolgen kann.

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Und dann kann man zum Abendessen in eines der zahlreichen Cafés und Restaurants gehen. Man ist meist gut beraten, wenn man ein Menu bestellt. Die sind noch am preisgünstigsten. Wir sind hier auch an einem Abend eingekehrt…
Das Essen war wunderbar – aber der Service ließ zu wünschen übrig. Wenn man darauf wert legt, sollte man sich ein Restaurant in einer der Nebengassen suchen…
Noch ein Tipp: Es ist hier üblich, Knoblauchbaguette (garlic bread) vorneweg zu essen. Wenn die Menus auch recht preisgünstig sein sollten – hier wird dann mit dem Preis ordentlich aufgestockt…. Also lieber darauf verzichten und sich anschließend noch ein Dessert gönnen, falls es nicht im Menü mit dabei sein sollte.

 

 

 

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Belgien: Gefüllte Tomaten – mit Nordseegarnelen / Tomaat met grijze garnaal

Belgien gefuellte Tomate

Ich hatte euch noch das Rezept für gefüllte Tomate mit Nordseegarnelen versprochen – der belgische Sommerklassiker. In der Brauereischänke „De Halve Maan” hat man es mit dem Aushöhlen und Füllen etwas anders interpretiert. Die Tomate wurde geschält, kreuzweise eingeschnitten, die Kerne entfernt und auf einem Salatbett (Blattsalat, Rucola, Chicoree,  Zwiebel und Ei) mit reichlich Nordseegarnelen (grey shrimps) serviert.
Dazu Pommes, Mayonnaise und… ein kühles, braufrisches blondes „Brugse Zot”.
Man kann die gefüllten Tomaten als Vorspeise nehmen (ohne Pommes) oder als leichtes Hauptgericht zum Lunch.

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In Brügge gab es leider nirgends ein Kochbuch in Deutsch zu kaufen, nur Flämisch, Englisch oder Französisch – deshalb werde ich wieder mal übersetzen.

Gefüllte Tomaten mit Nordseegarnelen / Tomaat met grijze garnaal

4 schöne, mittlegroße Tomaten
abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
15 ml=1 Esslöffel frische gehackte Petersilie oder Schnittlauch
60 ml = 4 Esslöffel Mayonnaise
(vorzugsweise selbstgemachte – Rezept hier)
200 g geschälte und gekochte Nordseegarnelen/Nordseekrabben
(ersatzweise rosa Eismeer-/Grönlandgarnelen)
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zum Servieren:
Rucola
Blattsalat
Chicoree
Zwiebel
gekochtes Ei
Pommes Frites

Von den Tomaten einen Deckel aubschneiden und beiseite legen (oder wie oben erwähnt schälen, kreuzweise einschneiden und Kerne entfernen).
Mit einem Löffel oder Melonenbällchen Former vorsichtig  aushöhlen (sie Reste können für eine Tomatensuppe oder Sauce verwendet werden). Die Tomaten auf der Innenseite mit Salz würzen. Umgekehrt auf ein Küchenpapier setzen und abtropfen lassen.
Die Zitronenschale mit Kräutern und Mayonnaise mischen und nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Die Garnelen vorsichtig unterheben, damit sie nicht auseinanderfallen.
Einen Teller oder eine Servierplatte mit vorbereitetem Salat (mit Vinaigrette beträufelt) belegen, Tomaten darauf anrichten.
Mit einem Löffel die Garnelenmayo in die ausgehöhlten Tomaten verteilen, Deckel auflegen. Nach Belieben mit Rucola dekorieren (oder einfach ein Zweiglein glatte Petersilie darauf legen, nach Belieben gekochtes Ei, Mayo und Pommes dazu servieren.

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Tomatoes stuffed with grey shrimps

This elegantBelgian classic is served at many restaurants and brasseries in summer, when tomatoes are abundant and at their peak. It also features top-quality Purus grey shrimps, which North Sea fishermen have for centuries caught and cooked at sea. Serve this as a first course to whet the appetite or as a satifying lunch with crispy fries. An ice-cold local blond ale will balance the saltiness of the shrimp.

Serves 4
4 medium unblemished tomatoes
grated rind of 1 organic lemon
15 ml/1 tbsp chopped fresh parsley or chopped chives
60 ml/4 tbsp Mayonnaise, preferably home-made*

200 g/7 oz peeled cooded grey shrimps
or pink salad shrimps
salt and ground black pepper

To garnish
2 slices of lemon, halved
4 small sprigs of parsley

To serve
lettuce leaves, mixed greens or watercress
baby green peas, raw or lightly cooked radishes
alfalfa sprouts
grated carrots

1 Slice the top of each tomato and set aside as lids. Using a spoon or melon baller, carfully scoop out the flesh, and either discard it or save it for making a soup or sauce. Season the inside of each tomato with salt. Stand upside-down on paper towels to drain.

2 Mix the lemon rind and herbs with the mayonnaise and season with salt and pepper to taste. Fold in the shrimps carefully, so as not to break them.

3 Spoon the shrimp mixture into each tomato and replace the caps, setting them slightly askew to reveal the filling.

4 Line a platter or individual plates with lettuce, watercress or mixed greens. Arrange the stuffed tomatoes on top and garnish each one with a twist of lemon and a sprig of parsley

5 Surround with the remaining vegetables and serve.

*Homemade Mayonnaise

1 fresh egg yolk
5 ml/1 tsp mustard powder or mustard
15 ml/1 tbsp lemon juice or white wine vinegar
salt and ground black pepper, to taste
120-200 ml/4-7 fl oz
½ – 1 cup vegetable oil or sunflower oil

1 Mix the egg yolk, mustard, lemon juice or vinegar, salt and pepper in a bowl placed on a wet towel to prevent it from moving while whisking. Pour the oil into a jug (pitcher).
2 Whisk the mixture vigorously with one hand while adding the oil drop by drop. When it begins to thicken, the oil can be added more quickly, in a thin and steady stream. It may not be necessary to add all of the oil. Stop when the mayonnaise is thick and creamy. Check the seasoning, then transfer to a dish and serve immediately.

Bruegge De Halve Maan Lunch
Lunch at De Halve Maan Brewery in Bruges

 

 

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise (7): Brügge/Belgien – Bier, der Halve Maan, Grey Shrimps

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Tomate mit Nordseegarnelen (grey shrimps) gefüllt – in der Brauerei De Halve Maan, Brügge – dazu ein Brugse Zot

Belgien ist auch für seine hervorragenden Biere bekannt. Was den Franzosen der Wein, ist in den Belgiern das Bier. Obwohl man in Brügge auch Wein bekommt – diese Tradition stammt noch aus der Zeit der Burgunder – wird das Bier sowohl als Alltagsgetränk in den zahlreichen Cafés serviert, aber auch zu festlichen Anlässen. In Belgien gibt es mehr als 100 Brauereien, die insgesamt über 400 grundverschiedenen Biere herstellen.
Charakteristisch für die Brauart der belgischen Biere ist die obergärige Brauweise. Manche Biere, wie die Weiß- und Kirschbiere (Kriek) erinnern an Zeiten, als man Hopfen als Biergewürz noch nicht kannte.
Die belgischen Weißbiere sind Schankbiere mit bis zu 45 % Weizenmalz und einem geringen Alkoholgehalt von ca. 3,5 Prozent. Sie geben sich leicht, fruchtig und erfrischend. Deren bekanntestes kommt aus Hoegaarden und wird unter anderem mit Koriander gewürzt.

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Links ein Kwak Bier (Starkbier mit 8,4% Alkoholgehalt), rechts ein Kriek Bier

Jedes Bier wird in einem speziellen Glas serviert. Dazu gibt es Knabbereien, etwas Wurst oder Käse oder man bestellt sich eine etwas kräftigere Grundlage wie Käse- oder Shrimpskroketten, oder im Sommer eine Tomate, die mit Shrimps gefüllt ist – und dazu gibt es selbstverständlich immer eine Portion Pommes….

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Nachdem wir in den Cafés schon verschiedene Biere probiert hatten, unter anderem auch das einzige Bier, das noch direkt in Brügge gebraut wird (Brugse Zot und Straffe Hendrik) – wollten wir nun auch die Brauerei „De Halve Maan“ endlich besichtigen.

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De Halve Maan ist eine authentische, historische Brauerei im Zentrum von Brügge. Diese Hausbrauererei ist seit 1856 ein traditionsreiches Familienunternehmen, geprägt von sechs Generationen. Hier wird das Brügger Stadtbier, das „Brugse Zot” gebraut, ein würziges obergäriges Bier mit Malz, Hopfen und einer speziellen Hefe. Täglich finden Besichtigungen in verschiedenen Sprachen statt. Wir haben uns an eine Führung in Englisch angeschlossen.

Bruegge Halve Maan 22Nach der Führung gibt es natürlich auch ein frisch gebrautes „Brugse Zot” zu verkosten, das aus einem großen Tank direkt über eine Pipeline zum Zapfen in den Gastraum geleitet wird… Für die Flaschenabfüllung wird das Bier noch gefiltert- das Bier, welches dort im Ausschank ist, wird naturtrüb serviert und ist, wie uns der Guide erläuterte, reich an Mineral- und weiteren wertvollen Inhaltstoffen, kalorienärmer als manch anderes Getränk und sowas von gesund…. in Maßen, nicht in Massen genossen natürlich. Also ein Bierchen am Abend ist durchaus erlaubt 😉

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Die Besichtigung beginnt im Verkaufsraum der Brauerei, wo man sich anschließend noch mit Bier eindecken kann, nachdem man sich persönlich von der Güte des Biers überzeugt hat.

Und jetzt zur Besichtigung:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wir durften auch auf’s Dach – mit einem sagenhaften Rundblick:

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…über den Dächern von Brügge.

Und anschließend an die Bar, um den im Eintritt enthaltenen Verzehrbon einzulösen.

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Und über allem betet und wacht der eine oder andere Bierheilige -so zum Beispiel der heilige Arnold von Oudenaarde, der im 11. Jhd. nach dem Einsturz einer Klosterbrauerei Gott um eine Biervermehrung anflehte. Sei Wunsch wurde erhört und er selbst galt fortan als der Schutzheilige der Brauer.
Auch Gambrinus, der König des Bieres, ist ein Belgier. Der Legende nach soll es der im 13. Jhd. regierende, äußerst durstige Herzog Jan I. von Brabant, Leuven und Antwerpen sein (Jan Primus), dessen Name zu „Gambrinus” verballhornt wurde.

Eine kleine, feine Speisekarte gibt es natürlich auch. Bei einem zweiten Besuch haben wir dann auch noch etwas zu Mittag gegessen – natürlich wieder ein „Brugse Zot¨ dazu getrunken – so frisch bekommt man es sonst nirgends…

(Die Küche schließt leider schon gegen 18:30 Uhr und somit reicht es nach der letzten Besichtigungstour des Tages nicht mehr, um auch eine Kleinigkeit zu essen).

Links eine sehr delikate Biersuppe mit Käse, rechts die mit Nordseekrabben/grey shrimps gefüllte Tomate, Salat (Rucola, Blattsalat und in feine Streifen geschnittener Chicoree), Mayonnaise und Ei – das Rezept für die gefüllte Tomate, ein Sommerklassiker in Belgien – folgt in einem separaten Post.

Unsere Bier-Souvenirs:

Brugse Zot blond ist ein obergäriges Bier mit einem angenehmen, leicht fruchtigen Aroma von Hopfen.
Es hat einen leichten, spritzigen, milden, prickelnden und frischen Geschmack. Dieses Bier hat schon viele internationale Wettbewerbe gewonnen und auch eine Goldmedaille auf dem World Beer Cup.

Brugse Zot Dubbel ist ein edles, dunkles Bier, es schmeckt malzig mit einem hohen Anteil von Hopfenaroma.
Es wird mit Hopfen aus Tschechien gebraut. Frisch, vollmundig und angenehm feinaromatisch.

Straffe Hendrik ist eine original alte Hausspezialität dieser Brauerei. Leichtes Malzaroma mit abgerundetem Hofpenaroma. Ein Genuss für Biertrinker.

Straffe Hendrik Quadrupel ist ein dunkles, obergäriges Bier. Es enthält dunkles Braumalz und schmeckt ausgeprägt malzig. Ein echter Biergenuss mit 11% vol. Alkohol, würzig mit abgerundetem Hopfenbitter.

Und hier noch eine kleine Bierkunde (Auszug aus Baedeker, Belgien):

„Wilde Biere”

Die „wilden Biere” sind eine einzigartige Spezialität. Das mithilfe der wilden, also frei lebenden Hefe hergestellte Lambic besteht zu 30 bis 40 Prozent aus ungemälztem Weizen und zu 60 bis 70 Prozent aus Gerstenmalz. Es ist meist schön goldfarben und ziemlich sauer mit einem Alkoholgehalt zwischen etwa 4 und 5 Prozent und erinnert manchmal an Apfelmost.
Das Faro ist ebenso wie das echte Lambic meist nur noch in den kleinen Brauereien zu bekommen. Das in der Regel aus alten und jungen Lambics verschnittene Gueuze ist eine im Sommer sehr bekömmliche süß-saure Erfrischung. Auf dieselbe Weise wie das Kirschbier Kriek wird übrigens traditionell auch Himbeerbier (Frambozen) hergestellt; Modeerscheinungen und ebenfalls gewöhnungsbedürftig sind Biere mit Erdbeer-, Pfirsich- sowie Schwarze-Johannisbeer-Geschmack.
Große Lambick- und Gueuze-Brauereien sind beispielsweise Belle-Vue in Brüssel und St-Louis in Ingelmunster. Ein sehr saures Lambic gibt es im wunderbaren „À la Mort Subite” in Brüssel, auch „La Bécasse” in Brüssel schenkt eigenes Lambic aus; erste Adresse in der Hauptstadt aber ist die Brasserie Cantillon, die als eine der ganz wenigen Brauereien ihre Biere noch völlig auf traditionelle Weise herstellt. (…)

Rot…

Streng genommen gibt es heute nur noch ein echtes rotes Bier: das Rodenbach aus dem flandrischen Roeselare. Es ist so sauer, dass man es eigentlich niemandem verdenken kann, wenn er es für nicht trinkbar hält, und dennoch ist es ein Klassiker. Seine Säure erhält es von den verwendeten Hefen. Gebraut werden das einfache Rodenbach  mit 4,6 Prozent Alkohol und das Rodenbach Grand Cru mit 5,2 Prozent Alkohol. Gewöhnt man sich erst an die Säure, schätzt man es als guten Durstlöscher.

Braun…

Sogenannte braune Biere gibt es viele und auch viel gute, herausragend ist jedoch beispielsweise das Liefmans aus Oudenaarde, ein dem Ale ähnliches Bier. Die einfache Version Oud Bruin hat ungefähr 4,6 Prozent Alkohol, das besonders an Festtagen beliebte Liefmans Goudenband – abgefüllt in eine Champagnerflasche, die in Seidenpapier eingewickelt wird – ist trocken und süß-spritzig bei 5,5 Prozent Alkohol. Noch eine Besonderheit: Liefmans Kriek, ein weiches Kirschbier auf Ale-Basis.

Weiß…

Die belgischen Weißbiere sind Schankbiere mit bis zu 45 Prozent Weizenmalz und einem geringen Alkoholgehalt von ca. 3,5 Prozent. Sie geben sich leicht, fruchtig und erfrischend. Deren bekanntestes kommt aus Hoegaarden und wird u. a. mit Koriander gewürzt. Etwas stärker ist das Grand Cru aus derselben Brauerei. Andere gute Weißbiere sind das Dentergemse Wit, das Brugse Wit und das „Blanche” von Bécasse in Brüssel.

Trappistenbiere

Redet man von Klosterbieren, muss man streng unterscheiden. Da gibt es auf der einen Seite die echten Trappistenbiere, die nur in sechs Klöstern Belgiens von Trappistenmönchen gebraut und als Trappistenbier verkauft werden dürfen. Die bekannteste Klosterbrauerei ist diejenige von Chimay, die drei Biere braut: Rouge (rote Kapsel, 5,5 Prozent), Blanche (weiße Kapsel, 8 Prozent) und Bleue (blaue Kapsel, 9 Prozent), das es auch als Jahrgangsbier gibt.
Ähnliche Biere stellen die Mönche von Rochefort her. Das flandrische Kloster Westvleteren ist die kleinste der Brauereien und produziert ebenfalls drei Biere, dessen stärkstes das schwere, süße „Abbot 12” mit 10,6 Prozent Alkohol ist. Ebenfalls aus Flandern kommt das Trappistenbier von Westmalle mit dem dunklen und eher herben Dubbel (7 Prozent) und dem hellen Triple (8 Prozent).
Ein ganz außergewöhnliches Bier ist das kräftig gelbe Orval aus der südöstlichsten Ecke Belgiens: recht herb, etwas sauer und sehr bitter, ist es mit seinen 6 Prozent Alkohol wahrlich gewöhnungsbedürftig. Seit 1998 werden auch in der Sint-Benedictus-Abtei in Achel an der niederländischen Grenze drei Biere gebraut – und nur dort ausgeschenkt!

Klosterbiere

Deutlich zu unterscheiden von den Trappistenbieren – mit über 70 Marken wie Grimbergen, Leffe oder Affligem – sind die Klosterbiere („Abbaye”). Sie gehen zwar auch auf Klöster zurück, stammen heute aber in der Regel aus gewöhnlichen Brauereien, die die Rezepte von den Klöstern bekommen haben, und sind allesamt eher stark, schwer und malzig.

Spezialbiere

Es gibt noch eine Vielzahl meist obergäriger Biere, die oft duch besondere Flaschen, Etiketten und durch ebenso eigenartige wie treffende Namen auffallen: zu Beispiel Lucifer, Verboden Vrucht oder Delirium Tremens (das in einem mit kleinen rosa Elefanten verzierten Glas ausgeschenkt wird). Tradition hat die Hersellung von hellen und dunkeln Ales,wie das De Koninck aus Antwerpen, das starke Gouden Carolus aus Mechelen, die „Saison” aus dem Hennegau zwischen Charleroi und Mons oder die weichen Amberbiere wie das Palm. Sehr süffig und daher nicht zu unterschätzen ist das Duvel (8 Prozent) der Braurei Moorgat aus Breendonk.

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In Brügge findet man verschiedene Geschäfte, in denen man Bier aus ganz Belgien kaufen kann. Die größte Auswahl gibt es in einem Laden in der Wollestrrat 53 – davor kann man alle 1132 belgischen Biere an der Beerwall ausgestellt sehen….

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise (6): Brügge/Belgien – The Best Hot Chocolate

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Kuvertüre oder Schokolade in heißer Milch aufzulösen und daraus eine Trinkschokolade zu machen ist ja wieder modern – und wenn man in Brügge ist, sollte man unbedingt auch eine heiße Schokolade trinken!!! Denn hier gibt es lauter feine Schokolade zum probieren.
In Belgien geht man dafür nicht in ein Café, wie es bei uns üblich ist, sondern man besucht einen Tearoom. In ein Café geht man in Belgien, wenn man ein Bier oder andere Erfrischungen zu sich nehmen möchte. Oft bieten diese Cafés auch eine Kleinigkeit zu Essen an und sind daher einem Pub sehr ähnlich. In Frankreich ist das übrigens auch vielerorts so.
Wir wollten also eine heiße Schokolade trinken, stilecht und unverfälscht. Zuerst waren wir wegen dem Werbespruch auf der Sonnenschutz-Markise etwas skeptisch – ich meine, wer hat es nötig so gezielt darauf hinzuweisen, dass genau dieser Tearoom der beste sei, um eine heiße Schokolade zu trinken… Touristennepp?

THE PLACE TO BE TO DRINK THE BEST HOT CHOCOLATE

The Old Chocolate House
Mariastraat 1
8000 Brügge

http://www.oldchocolatehouse.com

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Wir gingen schließlich trotzdem in den kleinen Laden hinein, dann eine schmale, knarzende Holztreppe hinauf in den Tearoom.

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Große Überraschung – ein wirklich authentisch wirkender Tearoom, mit kleinen Tischchen, geblümten Tischdecken und aus dem Fenster der Blick auf die Straße. Sehr nett dachten wir – die Engländer und Japaner gehen wohl lieber in die Tearooms mit den langen Schlangen vornedran….

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Feines Gebäck, Mousse aus Chocolat, Crème Brulée, Cupcake mit Baiser, Brownie…. Absolut lecker!

Wir hatten uns noch was Süßes zu unserer heißen Schokolade bestellt – eine kleine Auswahl von hausgemachten kleinen Köstlichkeiten – und das zu recht bodenständigen Preisen.

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Die Schokolade wird in einer kleinen Tasse aus Schokolade serviert, die man samt Inhalt in der heißen Milch versenkt und dann mit dem kleinen Schneebesen verquirlt, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Die Schokoladensorte kann man sich auf der Karte aussuchen. Nach Anbaugebiet des Kakaos, nach Kakaogehalt, nach Bitter über Milch bis zur weißen Schokolade. Wer mag, kann seine Schokolade auch aromatisiert haben – mit Chili, Muskatnuss, Zimt, Vanille, Ingwer (vorne im Bild) oder Marshmallows…..

Bei einem zweiten Besuch haben wir andere Sorten der heißen Schokolade probiert und Waffeln dazu gegessen.  Ein Teller mit Pralinen und Keksen ist bei der heißen Schokolade obligatorisch dabei…

Diesmal für  mich heiße dunkle Schokolade mit Chili….

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Fortsetzung folgt….

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Auf kulinarischer Entdeckungsreise (5): Brügge/Belgien – Frieten, Pommes Frites, (French) Fries

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Immer noch Tag 4 unserer kulinarischen Entdeckungsreise in Brügge:
Nach dem Schokoladenmuseum ging es gleich in der Nähe, in der Vlamingstraat 33, ins Friet Museum.

Im Eintritt war ein Verzehr-Gutschein enthalten, damit man die echten „Belgischen Pommes” auch einmal probieren kann.

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Manch einer ist davon überzeugt, dass die Pommes Frites wegen ihrer englischen Bezeichnung „French Fries” in Frankreich erfunden wurden. Die Belgier beanspruchen diese Erfindung jedoch ganz für sich. Man sagt, dass die Bezeichnung French Fries während des ersten Weltkriegs entstanden ist. Französisch sprechende Belgische Soldaten gaben Amerikanischen Soldaten von den frittierten Kartoffeln. Die Amerikaner dachten deshalb, es wären Französische Soldaten und so entstand der Name „French Fries”.

Es gibt aber keinen wissenschaftlichen oder historischen Beweis über den Ursprung der Pommes Frites. Die meist erzählte Geschichte hierzu stammt aus der Gegend La Mosane.
Die Menschen, die an den Ufern des Flusses „Meuse” lebten, frittierten üblicherweise die kleinen Fische, welchen sie dort gefangen hatten in heißem Fett, bevor sie auf den Teller kamen. Um 1650 gab es über mehrere Jahre sehr harte Winter. Der Fluss war zugefroren und deshalb war es unmöglich, Fische zu fangen.
Deshalb schnitten die Bewohner Kartoffeln in Stifte, damit sie aussahen, als wären es kleine Fische. Diese frittierten Sie dann an Stelle des Fischs. Und so wurden die Pommes Frites erfunden.

Es ist äusserst wahrscheinlich, dass wir die Erfindung der Kartoffelchips den Amerikanern verdanken. Im Jahre 1852 soll ein gewisser George Crum, ein Koch aus Saratoga (Staat New York) die Kartoffelchips erfunden haben, weil er sich über einen Gast ärgerte, der seine Fritten zurück in die Küche schickte, weil sie zu dick seien. Daraufhin hat er die Kartoffeln in hauchdünne Scheiben geschnitten, frittiert und zu seiner Überraschung war der Gast daraufhin absolut zufrieden und sehr erfreut. So entstanden schließlich die Kartoffelchips.

Day four of our culinary trip to Bruges – the French Fries Museum:
In the entrance fee a food voucher is included so that you can try the genuine „Belgian fries“…

Some people believe that the fries were invented in France because of their English name „French Fries“. However, the Belgians claim this invention all to themselves. It is said that the name of the French Fries originated during the First World War. French-speaking Belgian soldiers offered fried potatoes to American soldiers. The latter thought that they were French soldiers and this is where the name „French Fries“ comes from.
But there is no scientific or historical proof of the origin of french fries. The story that is told the most in Belgium attributes the origin to the Monsane region.
The people who lived on the banks of the river „Meuse“ used to catch small fish and fry them whole before eating them. During the years around 1650 winters were extremly harsh. The river used to freeze over and therefore it was impossible to fish.
Because of this, the inhabitants decided to cut potatoes into sticks in order to make them look like small fish and to fry them  instead. So this is how potato fries came into existence!

The origin of potato crisps

It is most likely that the Americans are responsible for this invention. In 1852 a certain George Crum, a cook from Saratoga in the state of New York, is reputed to have become angry with a customer who sent his „fries“ back to the kitchen saying that they were too thick. So Crum cut the potatoes into very thin slices and to his great surprise the customer was abbsolutely delighted with them. So this is how „crisps“ came into existence.

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Der Rundgang beginnt bei den Basics: Woher kommt die Kartoffel, welche verschieden Sorten gab und gibt es heute noch, wer hat die Kartoffel nach Europa gebracht, welche Sorten verwendet man für Pommes Frites….

The tour starts with the basics: Where does the potato come from, which are the different varieties, who brought the potato to Europe, which varieties are used for fries ….

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Die Kartoffel stammt aus den peruanischen Anden und wird dort schon seit etwa 8.000 Jahren angebaut.
Die Spanier haben sie – wie auch den Kakao – auf ihren Eroberungsfahrten entdeckt und über die Kanarischen Inseln nach Europa gebracht.

The potato has been grown in Peru for nearly 8’000 years
The Spaniards have as well as the cocoa discovered the potato on their conquests and brought it to Spain/Europe via the Canary Islands.

 Bruegge Frieten 5Bruegge Frieten 30Von Spanien kommt die Kartoffel über Italien und direkt von den Kanarischen Inseln nach Belgien (um 1567).
Um 1586 brachten britische Siedler aus Virginia die Kartoffel nach Großbritannien.
From Spain, the potato came via Italy and directly via the Canary Islands to Belgium (around 1567).
British settlers from the colonies (Virginia) brought the potato to Great Britain around 1586.
Nährwerte der Kartoffel
200 Gramm Kartoffeln enthalten:
40 % des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin C
10 bis 15 % des empfohlenen Tagesbedarfs an Magnesium und Eisen
50 % des empfohlenen Tagesbedarfs an KaliumEin Mangel an Kalium kann zu Angstzuständen führen, Eisen ist unerlässlich für die Produktion von roten Blutzellen und Kalium ist notwendig, damit das Herz gleichmäßig schlägt.
Nutritive value of potatoes
200 grammes of potatoes contain:
40 % of the recommended daily intake of vitamin C
10 to 15 % of the daily intake of magnesium and iron
50 % of the recommended daily intake of potassium
A lack of potassium can lead to fits of anxiety; iron is indespensable for the production of red blood cells and potassium is essential to keep the heart beating regularly.
Machen Kartoffeln dick?
Nein, weil sie aus 80 % Wasser und  0 % Fett bestehen. Sie sind sehr kalorienarm. Im Vergleich zur gleichen Menge von gekochtem Reis oder Pasta haben sie nur die Hälfte der Kalorien.
Ausserdem enthalten sie reichlich Kohlenhydrate, die guten von der langsam verdaulichen Sorte. Somit spenden sie dem Körper lang anhaltende Energie.
Do potatoes make you put on weight?
 No, because the potato is composed of 80% water, 0% fat and very few calories. Compared to the same amount of cooked rice, spaghetti or macaroni, potatoes only contain half the calories.
However, the potato does contain a lot of carbohydrates, but of the slow type. This mens that they are slowly ingested by the body, which in turn gives us the energy we need for the day.
Bruegge Frieten 6Favourite one in Belgium is the variety „Bintje“.
Welches sind die am besten für Pommes geeigneten Sorten?
  • die Kartoffeln müssen fest sein
  • sie müssen ausreichend groß sein
  • sie mussen glatt und rund sein

Folgende Sorten haben die richtigen Eigenschaften für Pommes und sollten bevorzugt verwendet werden:

Agria, Anosta, Asterix, Asilia, Bintje, Charlotte, Charisma, Claudia, Corine, Désirée, Disco, Doré, Felsina, Junior, Première, Rosa, Santé, Saturna, Spunta, Turbo, Viola, Van Gogh.

In Belgien ist die Sorte „Bintje” sehr beliebt.

Bruegge Frieten 7Pommes-Scheider / Potato cutter

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Belgische Fritten werden in 10 bis 13 mm dicke Stäbchen geschnitten

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Bruegge Frieten 24Hier kann man sich ein Video zur Zubereitung von Pommes ansehen / Here you can watch a video about the preparation of perfect fries.

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Die Zubereitung von perfekten Belgischen Fritten  /                                                               The preparation of perfect Belgian Fries

Why are Belgian fries so delicious?

There are several reasons:

  • the appropriate variety of potato is cooked with the appropriate type of cooking fat
  • the potatoes are often freshly peeled and cooked
  • the fries are cooked in unrefined beef tallow, known as „blanc de boeuf“ (oh – I feel so sorry for the vegetarians….)
  • fries are cooked in two separate phases

The secret of the genuine Belgian fry

Peel the potatoes, cut them into slices, rinse, leave to drain and dry.
Precook the fries for 6 minutes at a temperature fo 130°C to 140°C
(266 – 284 °F).
Leave the fries to rest (sweat) for 10 minutes.
Cook them a second time for 1,5 to 3 minutes, according to the size of the fry, at a temparature of 165°C-170°C (329-338°F).

Lift out the fryer, shake them and sprinkle with salt. Serve with a sauce of your choice.

Advice for making perfect fries:

  • dry fries (after having sliced them up) before you put them in the fryer
  • replace the fat or oil in your fryer after 8 to 10 uses
  • do not pour fresh oil into the old oil
  • if you do not cook fries very often, you will need to replace the fat or oil after a certain time bcause of oxidation caused by contact with the oxygen in the air
  • avoid frying other types of food, such as fish, in the same oil
  • the higher the cooking temperature, the faster the oil or fat will deteriorate
  • do not leave bits of old fries in the fryer

Warum sind die belgischen Fritten so köstlich?

Es gibt mehrere Gründe:

  • Die Kartoffelsorte muss zum frittieren geeignet sein, z. B. Bintje.
  • Die Kartoffeln werden oft in den Frittenbuden frisch geschält und geschnitten.
  • Das verwendete Fett ist nich raffiniertes Rinderfett, auch „Blanc de Boeuf” genannt (sorry – also nichts für Vegetarier)
  • Es wird zweimal frittiert, da das erste Mal nur vorgegart wird.

Das Geheimnis der echten belgischen Pommes

Man schneide die geschälten Kartoffeln in Stifte (10-13 mm dick), wasche sie, lasse sie abtropfen und trocknen.
Die Kartoffelstifte 6 Minuten bei 130 – 140 °C vorfrittieren.
10 Minuten ruhen (schwitzen) lassen.
Je nach Größe 1,5 bis 3 Minuten bei 1650-170 °C frittieren.
Schütteln und abtropfen lassen, salzen und mit einer Sauce nach Wahl servieren.

7 Tipps für perfekte Fritten

  • Die Pommes nach dem Schneiden mit einem Küchentuch abtrocknen, bevor sie frittiert werden.
  • Das Fett oder Öl nach spätestens 8-10 Frittiervorgängen wechseln.
  • Frisches Öl niemals mit altem Öl mischen.
  • Wenn man nicht oft Fritten zubereitet, muss das Fett oder Öl wegen der Oxidation (Kontakt mit dem Sauerstoff in der Luft) nach einer bestimmten Zeit auch ausgewechselt werden.
  • Nicht verschiedene Nahrungsmittel, wie z. B. Fisch im gleichen Fett frittieren.
  • Je höher die Temperatur beim Frittieren ist, umso schneller altert das Fett/Öl
  • Keine Pommesreste in der Fritteuse liegen lassen!

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Later on there was also mayonnaise, ketchup, mustard and a sauce with pickled vegetables and mustard (Piccalili Sauce).

en.wikipedia Frikandel

Bis ins Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Fritten nur mit Salz angeboten. Saucen, Gewürze und Frikandels (Fleischblällchen in Form einer Wurst -ohne Darm als Hülle) kamen erst um 1950 auf den Markt. Die erste Sauce, die zu Fritten serviert wurde, soll eine Zwiebelsauce gewesen sein. Das Rezept: Dünne Scheiben gebratene Zwiebel, die mit weißen Bohnen, Essig und ein wenig Mehl gekocht wurden. Diese wurde nach Belieben noch mit ein paar Löffeln Sahne verfeinert. Später kamen Mayonnaise, Ketchup, Senf und eine Sauce aus sauer eingelegtem Gemüse und Senf dazu (Sauce Piccalili).

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Die Sauce Andaluz, die eigentlich gar nichts mit Andalusien zu tun hat, ist heutzutage eine der beliebtesten Saucen.

Rezept für Sauce Andaluz:

1 Tasse Mayonnaise
2 Esslöffel Tomatenpüree
2 Esslöffel fein gehackte Zwiebel
1 Esslöffel gehackte grüne Chili
1 Esslöffel gehackte rote Chili
1 Esslöffel Zitronensaft
1Teelöffel Salz

Alle Zutaten vermischen und ca. 1 Stunde durchziehen lassen.

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Nach vielen weiteren lehrreichen Eindrücken haben wir dann die echten belgischen Fritten probiert….

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Hinten im Bild: Sauce Piccaliliy – vorne eine auf Mayonnaise und Senf basierende Currysauce.
Vorne: eine belgische Frikadelle – zu einer Wurst gepresst.

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Bruegge Frieten 28Fortsetzung folgt – to be continued