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Vom Vogel Gryff, Wild Maa, Leu und Suuri Läberli z’Morge


Am Samstag, 26. Januar 2019 – es ist wieder soweit – ganz Kleinbasel ist auf den Beinen, um den Tanz des Vogel Gryff, den Wilde Maa und den Leu zu erleben.
Die Markgräflerin war im vergangenen Jahr vor Ort, um sich das Schauspiel zu anzusehen.
Manch einer meint, die drei Gestalten hätten etwas mit der Fasnacht zu tun, der Anlass hat aber tatsächlich einen militärischen Hintergrund:



Die um 1225 erbaute erste Rheinbrücke in Basel führte zu einem raschen wirtschaftlichen Aufschwung Kleinbasels im 13. Jahrhundert. Die Bevölkerung nahm zu, und aus dem Dorf wurde eine Stadt. Grossbasler Bürger investierten in Kanalsysteme, so genannte «Teichanlagen», die von der Wiese abgeleitet wurden, um die Wasserkraft für Mühlen zu nutzen. Neues Gewerbe, wie die immer wichtiger werdende Ziegel- und Backsteinproduktion, erhielt seinen Standort ausschliesslich im Kleinbasel und lockte Einwanderer aus dem Schwarzwald und vom Hochrhein an. Im Jahre 1270 wurden die Kleinbasler erstmals als Bürger (cives) bezeichnet, fünfzehn Jahre später erteilte König Rudolf Kleinbasel die Stadtrechte, sie beinhalteten unter anderem das Privileg, einen Wochenmarkt abzuhalten. Um 1300 zählte die Stadt Kleinbasel 1000 bis 1500 Einwohner. Sie war politisch von Grossbasel getrennt und besass eigene Magistraten, eine eigene Gerichtsbarkeit und autonome Verwaltungsstrukturen. Gleichzeitig bestanden von Anfang an enge wirtschaftliche Verflechtungen zwischen den beiden Städten.

In dieser Zeit schlossen sich die Kleinbasler Bürger in den Drei Ehrengesellschaften zusammen. Anders als die Zünfte im Grossbasel orientierten sie sich nicht gewerblich, also nach Berufen, sondern waren ein Verband von Bürgern, die die Interessen Kleinbasels nach aussen vertraten und dort das öffentliche Leben organisierten und kontrollierten.

Jede Gesellschaft hatte zum Beispiel die Aufgabe, einen bestimmten Abschnitt der Stadtmauer zu überwachen. Die Gesellschaft zum Rebhaus wurde erstmals im Jahre 1304 urkundlich erwähnt; über die Existenz der Gesellschaft zur Hären erfahren wir im Zusammenhang eines Kaufvertrages mit dem Kloster Klingental aus dem Jahre 1384, und 1409 erwähnt ein Bericht über die Eroberung Isteins die Gesellschaft zum Greifen erstmals als militärische Einheit.

Die wirtschaftliche Verflechtung Kleinbasels mit Grossbasel nahm im 14. Jahrhundert stetig zu. Parallel dazu sank die Autorität des Bischofs, der wegen seiner permanenten Geldknappheit nach und nach wichtige Herrschaftsrechte in Kleinbasel an den Grossbasler Rat verkaufen musste.

Trotz der politischen Vereinigung von Gross- und Kleinbasel blieben die unter den Bischöfen entstandenen autonomen Institutionen und Ämter im Kleinbasel jedoch zunächst bestehen, erst allmählich wurden die behördlichen Strukturen vereinfacht und vereinheitlicht. Die Bürger Kleinbasels konnten, sofern sie zum Vorgesetzten gewählt wurden, Ratsmitglied werden. Die Meister der Ehrengesellschaften besassen weitgehende richterliche Befugnisse. Die Gesellschaften waren für das Vormundschaftliche, den Weidgang, die kirchliche Aufsicht, Allmendangelegenheiten und die Weinlese zuständig.

Im 15. Jahrhundert begannen die Drei Ehrengesellschaften damit, einmal im Jahr, damals noch getrennt, einen Umzug durchzuführen. Ihm voraus ging ursprünglich eine militärische Musterung: Die Bürger mussten ihre Ausrüstung wie Harnisch, Hellebarde, Schwert und Helm vorzeigen. Im Laufe der Zeit fügten die Gesellschaften den Umzügen Elemente aus anderen Bräuchen, wie das Umkreisen der Brunnen und die Wassertaufe, hinzu. Die Figuren Vogel Gryff, Leu und Wild Maa werden erstmals 1597 als Ehrenzeichen der drei Gesellschaften beschrieben. Bei den Umzügen, die «Läufe» genannt wurden, führten vermutlich Ueli die Ehrenzeichen wie Tiere an Ketten durch die Strassen.

https://www.vogel-gryff.ch/


Vogel Gryff nach der Landung des Wild Maa am Kleinbasler Rheinufer / Landesteg beim Kleinen Klingental

Der «höchste Kleinbasler Feiertag» fällt jedes Jahr auf den 13., 20. oder 27. Januar, welche im liturgischen Kalender die Tage der Heiligen Hilarius, Fabian und Johannes Chrysostomos markieren, die mit den Ehrengesellschaften assoziiert sind.
Abwechselnd im Turnus von drei Jahren am 13., 20. oder 27. Januar (falls dieser auf einen Sonntag fällt: am Samstag davor) erlebt Basel alljährlich das Fest der drei Ehrengesellschaften zum Rebhaus, zur Hären und zum Greifen. An diesem Tag treten die drei personifizierten Schildhalter Vogel Gryff, ein Greif in schwerem Schuppenpanzer, der Wild Maa, ein Tännchen schwingender Wilder Mann und der Leu, ein Löwe, auf. Sie ziehen durchs Kleinbasel und führen dabei immer wieder ihre traditionellen Tänze vor.


Wild Maa

Jeder Ehrengesellschaft gehören rund 150 Männer an, und jede wird von einem Meister und sechs Vorgesetzten geleitet. Voraussetzung für den Beitritt ist ein Wohnsitz im Kleinbasel oder – bei einem Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt – bedeutsames Grundeigentum im Stadtteil; auch muss ein Bewerber das 18. Lebensjahr erreicht haben, das Basler Bürgerrecht vorweisen können, männlich und wohlbeleumundet sein.

Der Vogel Gryff-Tag beginnt mit der Talfahrt des Wild Maa-Flosses auf dem Rhein um 10.30 Uhr. Die genaue Zeit ist abhängig vom Wasserstand des Rheines.
Der Wilde Mann fährt tanzend auf einem Floss talwärts und wird durch Trommelrhythmen und mit Böllerschüssen begleitet.
Wie es sich gehört, ist sein Blick auf das zu ehrende Kleinbasel gerichtet, und so ist es unvermeidlich, dass er Grossbasel den Rücken zeigt.


Leu

Unterhalb der Mittleren Rheinbrücke erscheinen unterdessen der Vogel Gryff und der Leu mit ihren Begleitern, den drei Tambouren und Bannerträgern, sowie den vier Narrengestalten der Ueli, welche mit klappernden Büchsen Geld für Bedürftige sammeln. Mit mächtigem Satz springt gegen 11 Uhr der Wilde Mann an Land, nicht ohne zuvor die Tanne ausgiebig im Wasser genetzt zu haben.


Mittlere Rheinbrücke in Basel

Um 12 Uhr tanzen die Ehrenzeichen auf der Mittleren Rheinbrücke. Auch während dieses Tanzes bleibt ihr Blick auf das Kleinbasel gerichtet. Danach formiert sich der Umzug. Bis in den Abend hinein geht es, mit einigen trinkfreudigen Pausen, kreuz und quer durchs Kleinbasel vor die Wohn- oder Geschäftssitze der Herren Meister und Vorgesetzten sowie in den Hof des Waisenhauses.

Ab 13 Uhr finden sich die 450 Gesellschaftsbrüder der Drei Ehrengesellschaften (150 je Gesellschaft) zu einer ausgedehnten Mahlzeit, dem Gryffemähli, im Festsaal der Basler Messe zusammen. Die Veranstaltung dauert den ganzen Nachmittag an und ist durch Reden zu aktuellen politischen Themen, musikalischen Darbietungen sowie dem Besuch des Umzuges (im Saal) geprägt.und endet spät in der Nacht mit den Schlusstänzen.



Vogel Gryff

Was glepft? E Schuss! Was mag das sy?
Dert tanzt jo aine uff em Rhy.
E Dannebaimli schwingt er
und ains, zwai, drei verdringgt er.

Nai, nai, das gfallt im Wilde Maa.
D’Kanone gracht. Jetzt kunnt er aa.
E-n-Ueli bättlet Batze.
Dr Lai winggt mit de Datze.

Bym Käppelijoch gumpt stolz und styff
näben Wilde Maa und Lai dr Gryff,
und dausig Basler lache
ab däne-n-alte Sache.

Kinderreim von Anna Keller, den die Basler Kinder in den Kindergärten lernen



Die alljährliche Disziplin der Kinder: Dem ‹Wild Maa› einen Apfel von seinem Kostüm zu stibitzen versuchen – dies soll Glück bringen. Gemäss der Legende, wird eine Frau, welche einen solchen Apfel erhält, dem nächsten Vogel Gryff mit einem Kind beiwohnen.



Die typische Speise sind Suuri Läberli mit Rösti – die Läberli sind hier üblicherweise mit Ueli Bier zubereitet (- ich verwende Wein).
Hier auf der Speisekarte gibt es ausserdem noch Chäswaie und Ziebelewaie, alle diese Gerichte sind auch während der Basler Fasnacht sehr beliebt.


Ueli-Biergläser in einem Schaufenster

Leberli z‘ Morge – deftige Speise schon ab dem frühen Vormittag.
Als Darsteller der Vogel Gryff Figur braucht es auch jede Menge Durchhaltevermögen er muss bis zum späten Abend immerhin 53 Tänze in einem Kostüm, das über 40 Kilogramm wiegt absolvieren!


Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Rösti ©markgraeflerin.wordpress.com

Rezept für Suuri Läberli mit Rösti



Rezept für Chäschüechli


Chäschüechli

Rezept für Ziebelewaie


Ziebelewaie


Mehr Bilder gibt es beim Markgräfler im Blog – dort sieht man auch noch die Fahrt auf dem Rhein und die roten Äpfel im Efeukranz, der um den Bauch des Wild Maa gebunden ist.

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Neujahrsbrezel 2014

Neujahrsbrezel2


Die Neujahrsbrezel wurde wieder nach dem altbewährten Rezept zubereitet. Diesmal habe ich dafür 550 g Brioche Mehl aus Frankreich und 75 g Halbweissmehl verwendet.
Ausserdem hat die Brezel dieses Jahr einen kleinen Zopf aufgesetzt bekommen.


Hier ist das nochmal das Rezept:

Neujahrsbrezel

Vorbereitungszeit: 30 Minuten plus 2 Stunden Wartezeit
Backen:
30-35 Minuten bei 200 °C

Zutaten
für 2 kleine oder 1 große Brezel

• 550 g Weizenmehl Type 405
• 75 g Dinkelmehl Type 630
• 2 Esslöffel Zucker
• 1 ½ Teelöffel Salz
• 1 Tütchen Trockenhefe (7 g)
• 50 g Butter, geschmolzen
• 225 ml warmes Wasser
• 75 ml warme Milch, fettarm (1,5%)
• 3 Eier Größe M
• 1 Ei getrennt
• etwas Milch zum Bestreichen

Zubereitung
450 g Mehl mit Zucker, Salz und Hefe in die Rührschüssel geben und vermischen. Wasser, Milch und geschmolzene Butter verrühren, nach und nach in die Schüssel geben und mit der Küchenmaschine ca. 1 Minute kneten, die 3 Eier und das Eiweiß einzeln zugeben.
Das restliche Mehl portionsweise (je ein Esslöffel) zugeben, bis der Teig am Knethaken haftet und sich vom Schüsselrand löst,
weitere 2 Minuten auf kleiner Stufe kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist.

Die Schüssel abdecken und an einem warmen, zugfreien Platz ca.
1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Teig kurz von Hand durchkneten, für 2 Brezeln den Teig in gleich große Stücke teilen und zu langen Rollen formen. Daraus die Brezeln formen.
Die Brezeln auf ein mit Dauerbackfolie belegtes Blech legen und abgedeckt nochmals 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
Die Brezeln mit etwas Milch oder dem mit einem Teelöffel kaltem Wasser verrührten Eidotter bepinseln.
30-35 Minuten backen.
Sofort vom Blech nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen.

Austellung “ZU TISCH – A TABLE” im Museum in Lörrach 21.09.2012 bis 24.02.2013:Mehr zum alten Brauch der Neujahrsbrezel im Dreiländereck D-CH-F hier: http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/n/neujahrringe/

The New Year’s pretzel was prepared after the usual and tested recipe. This time I used 550 g flour for Brioche from France and 75 g of wheat flour .
In addition, the pretzel this year has small braid on it.

Here is the recipe in English:

New Year’s pretzel
Preparation time: 30 minutes plus 2 hours for rising
Bake 25-30 minutes at 200 ° C (392 °F)

Ingredients
for 2 small or 1 large pretzel
550 g of wheat flour type 405
75 g spelt flour type 630
2 tablespoons sugar
1 ½ teaspoons salt
1 sachet dried yeast (7 g)
50 g of butter, melted
225 ml of warm water
75 ml of warm milk , low-fat (1.5%)
3 medium eggs
1 egg separated
a little milk for brushing

In a large bowl, mix 450 g of flour with sugar, salt and yeast.
Add water, milk and melted butter and knead with the food processor for about 1 minute, add 3 eggs and egg white one by one, while kneading.
Add the remaining flour in portions (one tablespoon), until the dough sticks to the dough hook and detaches from the edge of the bowl. Knead for another 2 minutes at low speed until the dough is smooth and supple. Cover the bowl and and leave to rise in a warm, draft-free place
. Let rise for about 1 hour until the volume has doubled.
Knead the dough again briefly by hand, divide the dough into 2 equal pieces (for two pretzels) and shape into long rolls, then shape into pretzels. Place the pretzels onto a baking sheet lined with baking sheet and cover and let rise for again until the volume has doubled. Preheat the oven to 200 ° C (392 °F).
Brush the pretzels with the egg yolk stirred with a teaspoon of milk or cold water. Bake for about 25-30 minutes. Immediately remove from the sheet and allow to cool on a wire rack.

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Adventskalender 2013: Nr. 4 – Ein kleiner Barbarakuchen zum Barbaratag

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Der 4. Dezember – Barbara Tag, was ist zu tun??? Richtig – man schneidet einen Barbara-Zweig, das heisst einen Zweig von einem Kirschbaum, holt ihn ins Haus, wo es warm ist und hofft darauf, dass am Heiligabend Blüten zu sehen sind, denn die Blüte am Heiligabend soll Glück im kommenden Jahr bedeuten.
Wikipedia sagt:

Je nach Gegend und Brauchtum werden Kirsch-, Apfel-, Birken-, Haselnuss-, Rosskastanien-, Pflaumen-, Holunder-, Rotdorn– oder Forsythienzweige verwendet. Sie sollen bis zum Heiligen Abend blühen und in der kalten und düsteren Winterzeit zum Weihnachtsfest Schmuck in die Wohnung bringen. Der Brauch geht auf eine Überlieferung von der Heiligen Barbara zurück, nach der sie auf dem Weg in das Gefängnis mit ihrem Gewand an einem Zweig hängenblieb. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.

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Zeit für einen Barbarakuchen mit dem fertigen Produkt des Kirschbaums – (kandierte) Kirschen! Es ist ein einfaches Rührteig-Rezept. Da ja kein Sonntag ist, habe ich nur einen kleinen Kuchen gebacken. Wenn man die Mengen verdoppelt, reicht der Teig für eine Kastenform 30×11 cm.

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Barbarakuchen

(frei nach einem Rezept aus der Dr. Oetker Versuchsküche,
Mengen halbiert für eine Kastenform 20×11 cm)

100 g weiche Butter
125 g Zucker
abgeriebene Schale 1/2 unbehandelten Zitrone
(oder 1/2 Päckchen Dr. Oetker Zitro Back)
2 Eier (Größe M)
65 g helles Dinkelmehl Type 630
60 g Kartoffelmehl
1 gestrichener Teelöffel Backpulver (Backin)

Guss:
Puderzucker, Zitronensaft
kandierte Kirschen/Dr. Oetker Belegkirschen

Die Kastenform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Butter in einer Rührschüssel mit einem Mixer/Küchenmaschine cremig rühren. Nach und Nach Zucker und Zitronenschale unter Rühren hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Jedes Ei etwa 1/2 Minute kräftig unterrühren. Mehl mit Kartoffelmehl und Backpulver mischen und in zwei Portionen kurz unterrühren. Den Teig in die Kastenform geben und glattstreichen.
Die Form auf den Rost in die Mitte des Backofens schieben. Ca. 45 Minuten backen (Die doppelte Menge braucht etwa 55 Minuten).
Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist (=es bleiben keine Teigreste am Holzstäbchen kleben).

10 Minuten in der Form stehen lassen, dann losen und auf einen Kuchenrost stürzen.
Aus Puderzucker und Zitronensaft einen dicken Zuckerguss rühren, den noch wamen Kuchen damit bestreichen und mit Kirschen belegen.
Den Kuchen auf dem Kuchenrost erkalten lassen.

The 4th of December – Barbara Day, what is to do? Correct – you cut a Barbara branch , ie a branch of a cherry tree , take it into the house where it is warm and hope that on Christmas Eve there will be blossoms because the bloom on Christmas Eve is meant to bring luck in the coming year .
Wikipedia says:

Depending on the area and customs, cherry, apple , birch , hazel , horse chestnut , plum , elderberry , hawthorn or forsythia twigs are used. They should bloom by Christmas Eve and bring some Christmas decoration into the cold and gloomy winter time apartment. The custom goes back to a tradition of the Holy Barbara, after she got stuck on the way to the prison with her ​​robe on a branch. She put the broken branch in a container with water , and it flourished on the very day on which she was sentenced to death.

Time for a Barbara cake with the finished product of the cherry tree – ( candied ) cherries ! It is a simple sponge cake recipe. Because it is not a Sunday, today, I baked a small cake. If you double the quantities of dough is sufficient for a box shape with the size 30×11 cm.

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Barbara cake

( free for a recipe from Dr. Oetker test kitchen ,
quantities halved for a box shape 20×11 cm)

100 g soft butter
125 g of sugar
grated rind of 1/2 lemon untreated
( or 1/2 packet of Dr. Oetker baking lemon )
2 eggs (size M)
65 g of light spelled flour type 630
60 g potato flour
1 teaspoon baking powder ( Backin )

Icing :
Icing sugar , lemon juice
Decoration:
candied cherries / Dr. Oetker cherries

Grease a loaf pan with butter and dust with flour.
Beat the butter in a mixing bowl with a mixer / food processor until creamy. Gradually add sugar and lemon rind. Stir until the mass is bound. After that add the eggs, one by one and beat each vigorously for about  30 seconds. Mix flour with potato flour (potato starch) and baking powder and stir briefly into the mass in two portions. Pour the batter into the loaf pan and smooth out.
Let the tin slide onto the rack in the center of the oven. Bake for approx. 45 minutes (The double amount takes about 55 minutes) .
Check with a wooden skewer whether the cake is well baked( = that is when there’s no dough left on skewer).

Let stand for 10 minutes in the tin , then loose and let fall on a wire rack .
 Stir a thick frosting rom icing sugar and lemon juice, the brush the hot cake with it and top with cherries.
Leave to cool on the wire rack.

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Sichelhenke – Sichlehenki in Steinenstadt 2013

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Sichelhenke oder Sichlehenki – die Ernte ist vorbei und die Sichel wird vorerst nicht mehr gebraucht. Sie wird ans Hoftor gehängt und es ist Zeit, die Ernte zu feiern. In Steinenstadt wird die Sichelhenki, das älteste deutsche Erntefest am 24. August, dem Bartholomäustag gefeiert, besser gesagt am Sonntag um den Bartholomäustag. Viel mehr möchte ich dazu gar nicht schreiben – die Steinenstädter hatten wieder mal das beste Wetter bestellt  – lasst euch einfach von den schönen Bildern verzaubern.

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Abmarsch zum Umzug durch das Dorf (im Hintergrund unser schöner Berg Blauen).

Die Markgräfler Tracht

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Die Bauern und Feldarbeiter

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Willsch Du ä Schluck Wii???
Willsch Du ä Schluck Wii???

Die Musik darf natürlich auch nicht fehlen:

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Auch den Kleinen gefällt’s, auch wenn sie mit meiner Fotografiererei noch nicht so viel anfangen können…
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Alte Traktoren sind auch mit dabei

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Weihnachtsmarktfutter: Heisse Seelen – Schinken und Käse

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Adventskalender Fenster Nr. 9

Die Seelen wurden im Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert immer nur an Allerseelen, dem 2. November für die Armen gebacken. Die sogenannten „Seelenbrote” wurden damals im Freiburger Raum an die Kinder verschenkt . Sie erhielten die „Seelenwecken” von ihren Paten. Der Brauch ist in inzwischen in Vergessenheit geraten, die Seelen gibt es fast das ganze Jahr über. Vermutlich weil sie so gut schmecken, besonders wenn sie, mit Schinken und mit Käse belegt, überbacken werden.
Dann erscheinen sie als „Badisches Fastfood” in Bäckereien und auf Festen und Dorfhocks. Und wieso nicht zum Weihnachtsmarkt?! Eine Tasse Glühwein passt bestimmt ganz gut, es muss nicht immer eine heisse Wurst mit Senf im Brötchen sein…

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Bisher habe ich die Seelen immer beim Bäcker gekauft, jetzt ist für mich Seelen-Back-Premiere.

S E E L E N

ergibt 8-10 Stück

1/8 Liter Vollmilch
25 g Hefe
1 Prise Zucker
125 g Butter
500 g Mehl
1-2 Teelöffel Salz
1/4 Liter lauwarmes Wasser
Fett oder Backpapier für das Backblech
Kümmel und grobes Salz zum Bestreuen

Für den Belag:
200 g gekochter Schinken in Scheiben
150 g Emmentaler Käse

Die Milch in einem Topf leicht erwärmen (nicht zu heiss werden lassen!). Die Hefe in eine Kaffeetasse bröckeln, mit einer Prise Zucker und etwas Milch verrühren und an einem warmen Ort stehen lassen, bis der Vorteig auf das Doppelte aufgegangen ist.

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Vorteig

Die Butter in der restlichen Milch zerlassen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, den Vorteig und das Salz dazugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine (oder des Handrührgeräts) verrühren. Dabei langsam die Butter-Milch-Mischung und das Wasser hineinlaufen lassen. Den Teig so lange kneten, bis er Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Zugedeckt 1-2 Stunden gehen lassen.

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Teig, aufgegangen

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen. Den Teig nochmals gut durchkneten und daraus 8-10 tennisballgroße Kugeln formen und diese zu langen Stangen ausrollen, die in der Mitte dicker sind und an den Enden spitz auslaufen. Dei Teigstangen auf das Blech lagen, mit Kümmel und grobem Salz bestreuen und 10 Minuten gehen lassen.

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Die Teigstangen 25 Minuten im Ofen backen, anschließend etwas abkühlen lassen.

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Die Seelen aufschneiden, mit den Schinken- und Käsescheiben füllen und im Ofen nochmals kurz überbacken.

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Natürlich kann man auch Salami und Käse oder Rohschinken und Käse verwenden.

Seele Salami-Käse
vorne: Seele Salami-Käse

Eine modernere, italienisch geprägte Variante, die im Sommer äussert beliebt ist, ist mit Tomaten- und Mozzarellascheiben belegt. Dazu passt Ruccola, gewürzt wird mit Knoblauchgranulat, Salz und Basilikum.

Essen & Trinken, Food, Fotografie

Berliner, Scherben und Quarkbällchen – Impressionen vom Fasnachtsumzug in Neuenburg am Rhein

Berliner und andere Köstlichkeiten gibt es an jeder Ecke -Neuenburg am Rhein zählt mindestens drei Bäckereien an der Umzugsstrecke

Süßer Abschluss: mit Quarkbällchen, Berliner und Scherben

Rezept für Fasnachtsküchle (& Berliner) und Scherben

Quarkbällchen-Rezept z. B. das von sannas-hexenkueche