Posts Tagged ‘Bratwurst’

Samstagseintopf: Rosenkohlsuppe mit Bratwurst

16. Januar 2016

Rosenkohleintopf 1


Und nun ist der Winter doch im Markgräflerland angekommen! Es schneit in dicken Flocken und ein wenig davon bleibt sogar liegen.

Es ist auch wieder mal Samstag. Zeit für einen wärmenden Samstagseintopf! Ihr habt ihn an dieser Stelle bestimmt schon vermisst.

Diesmal habe ich Wintergemüse satt für euch – mit Rosenkohl, Blumenkohl, Möhren, Kartoffeln – und auch ein klein wenig Frühling ist mit dabei, in Form von ersten Frühlingszwiebelchen.
Die Bratwurst ohne Pelle ist wieder mal vom Metzger unseres Vertrauens. Wer die Suppe gerne vegetarisch oder vegan mag, lässt einfach die Bratwurst weg.


Rosenkohleintopf 3


Rosenkohlsuppe mit Bratwurst


Zutaten
(für 4 Personen)

• 1.5 Liter Bio-Gemüsebrühe
• 4 frische Bratwürste ohne Pelle, ca. 400 g
• 750 g Blumenkohl
• 300 g Rosenkohl
• 200 g Bio-Möhren
• 300 g Bio-Kartoffeln
• 1 kleiner Bund Frühlingszwiebeln
• 2 Esslöffel Rapsöl
• Salz
• frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
• frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung
Die Brühe in einem Topf aufkochen und vom Herd nehmen. Die Bratwurstmasse in dicke, mundgerechte Stücke schneiden, in die heiße Brühe geben und auf dem ausgeschalteten Herd gar ziehen lassen.
In der Zwischenzeit vom Blumenkohl die Blätter entfernen und den Strunk abschneiden.
Den Blumenkohl in Röschen schneiden, abspülen und abtropfen lassen.

Den Rosenkohl putzen, waschen, die Strünke kreuzweise einschneiden.
Möhren und Kartoffeln schälen, abspülen, abtropfen lassen und in ca. 1,5 cm dicke Würfel schneiden.
Frühlingszwiebeln putzen, abspülen und abtropfen lassen. Das dunkle Grün etwa 5 cm breit abschneiden und beiseitelegen. Den Rest in etwa 1 cm breite Stücke schneiden.

Öl in einem Topf erhitzen und das vorbereitete Gemüse darin 4−5 Minuten andünsten.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Brühe mit den Fleischklößchen dazugießen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Vor dem Servieren den Eintopf mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
Das beiseitegelegte Grün der Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden.
Den Eintopf mit den Frühlingszwiebelringen bestreuen und servieren.


Rosenkohleintopf 2


Brussels sprouts soup with sausage meatballs

Ingredients
(for 4 people)

1.5 litres organic vegetable broth
4 fresh sausages without skin, about 400 g
750 g cauliflower
300 g Brussels sprouts
200 g organic carrots
300 g organic potatoes
 1 small bunch of spring onions
2 tablespoons canola oil
Salt
freshly ground black pepper
freshly grated nutmeg

Preparation
In a saucepan, bring the broth to a boil, then remove from heat. Cut the sausages into thick, bite-sized pieces, place in the hot broth and let stand with the stove turned off.
In the meantime, remove the leaves from the cauliflower  and cut off the stalk.
Divide into florets, rinse and drain.

Clean the brussels sprouts, wash, cut the stalks crosswise.
Peel carrots and potatoes, rinse, drain and cut into 1.5 cm thick cubes.
Rinse the spring onions and drain. Cut off about 5 cm of the dark green bits and set aside. Cut the rest in about 1 cm sized pieces.

In a large pot, heat 2 tablespoons canola oil and sauté the prepared vegetables in it for 4-5 minutes. Season with salt and pepper.
Pour broth together with the meatballs, bring to a boil. Then reduce the heat, cover with a lid and and let simmer for about 15 minutes over medium heat.

Before serving, season the soup with salt, pepper and nutmeg.
Cut the leftover green bits of the spring onions into fine strips.
To serve, sprinkle the stew with spring onion rings.

November-Ausflug zum Nonnenmattweiher – mit Vesper in der Fischerhütte

10. November 2014

Nonnenmattweiher 8

Die Markgräflerin war viel unterwegs in letzter Zeit – dabei kommt man kaum zum Kochen geschweige denn zum Bloggen.
Ich habe einiges nachzuholen, sogar über ein bis zwei Erlebnisse vom Juli ist  noch zu schreiben…

Aber passend zur Jahreszeit möchte ich euch von einer kleinen Wanderung erzählen, die wir am 1. November bei strahlendem Sonnenschein unternommen haben.

Nonnenmattweiher 2
Im Schatten war es zwar kühl, aber sehr angehem zum Wandern. Ausgangspunkt war der Ski- und Wanderparkplatz „Kreuzweg”, wo im Winter ein Skilift in Betrieb ist und es zahlreiche Langlaufloipen gibt.
Der Parkplatz befindet sich am höchsten Punkt der Straße zwischen Badenweiler und Neuenweg bzw. Schönau im Schwarzwald.
Er ist die Verbindung zum kleinen Wiesental, und über den Haldenhof ins Münstertal. Allein schon der Ausblick vom Kreuzweg auf die umliegenden Berge und Täler ist es wert, hier anzuhalten und einige Minuten Pause zu machen.

Hier waren wir im Juli schon einmal, auf dem Heimweg von einem Ausflug ins Münstertal – davon erzähle ich euch ein anderes Mal. Dort hatte es geregnet, und es sah auf dem Kreuzweg so aus:

Nonnenmattweiher 23

….und bei einer anderen Gelegenheit so:

Kreuzweg

Ausblick vom Kreuzweg im Hochsommer

 …soviel zu den Erinnerungen an den Sommer.

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Unterwegs gibt es einiges zu entdecken, so zum Beispiel dieser von Schnecken angefressene Fliegenpilz (giftig!):

Nonnenmattweiher 1
Am Waldrand sieht man sehr viele Heidelbeersträucher – Schweden im Kleinformat….

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Hübsche Farne…

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Der Nonnenmattweiher ist ursprünglich als Karsee durch einen Gletscher in der Eiszeit entstanden. Der See war bereits im Mittelalter verlandet. Auf einer Seite sieht man die sich immer mehr ausbreitenden Torfinseln.

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Passend zu Halloween, sieht er an manchen stellen unheimlich und mystisch aus…

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Im Sommer kann man hier Baden, es gibt eine kleine Grillstelle und der kühle See ist bei sommerlichen Rekordtemperaturen eine erfrischende Angelegenheit – es kostet manchen jedoch einiges an Überwindung, in das bräunliche Moorwasser zu steigen…
Leider ist der See schon lange kein Geheimtipp mehr.

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Noch was: Der Nonnenmattweiher und das Gebiet drumherum stehen unter Naturschutz! Die Torfinseln dürfen nicht betreten werden, beim Baden im Sommer auf jeden Fall im ausgewiesenen Badebereich bleiben, beim Wandern die markierten Wege nicht verlassen, das schädigt nicht nur die Natur, sondern kann auch richtig gefährlich werden.

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Und stärken kann man sich in der Fischerhütte.

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Dort trifft man nicht nur auf wandernde Touristen, sondern auch auf Einheimische, die regelmäßig zur Fischerhütte kommen und die regionalen Spezialitäten genießen.

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Speckbrot

Schwarzwaldforelle, Speckbrot, Bratwürste, Vesperteller, Käsebrot, grüner Salat aber auch Wurstsalat, Lyonersalat mit Blutwurst, Schwarzwälder Torte oder andere Kuchen und Kaffee und selbstverständlich auch Heidelbeerwein….

November ist traditionell die Zeit, Hausschweine zu schlachten – die Metzgete, mit Blut- und Leberwurst, Sauerkraut, Kartoffelbrei und Kesselfleisch oder grüner Speck.
Wir saßen an einem Tisch mit ein paar älteren Herrschaften aus Neuenweg, die in der Fischerhütte Stammgäste sind. Sie kommen unter anderem auch wegen des guten Essens. Man sagte mir, das Fleisch und die Wurst stammen von der Landmetzgerei Zumkeller.

Ein kleiner Auszug aus der saisonalen Speisekarte… 😉

Richtig urig halt… Und für uns hieß es dann weiterwandern…. denn die Sonne verabschiedete sich langsam.

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Blick auf den Belchen

 

Und was es sonst noch so gab… Wildschweinbratwurst mit Senf und Preiselbeeren

7. Januar 2014

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Ein ganz einfaches, aber sehr leckeres Abendbrot: Eine Wildschweinbratwurst aus der Grillpfanne, dazu gebratene Zwiebeln, die mit ein wenig Glühwein abgelöscht wurden, Senf, Preiselbeeren und ein Brötchen – das gab es mal in der Adventszeit, kurz vor Weihnachten. Die Wildschwein Bratwurst ist wieder mal vom Metzger unseres Vertrauens, Brunner & Rüdlin in Hügelheim. Absolut lecker. Zu diesem Zeitpunkt war es draussen noch etwas kühler als jetzt, und es gab noch ein Tässchen Glühwein dazu….

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A very simple but also a very tasty supper: A wild boar sausage from the barbecue pan, with fried onions, which were quenched with a little mulled wine, mustard, cranberries and a bun – that we had during the Advent season, just a few days before Christmas. The wild boar sausage is once again from the butcher we trust, Brunner & Rüdlin in Müllheim-Hügelheim. Absolutely delicious. At that time, it was still a little cooler outside than now, and we also had a cup of mulled wine with it….

Jetzt wird’s deftig – Bratwurst mit Rosenkohlgemüse und Salzkartoffeln

29. Januar 2013

Bratwurst Kartoffeln Rosenkohl

So sieht wohl ein ausgewogener Lunch-Teller aus: viel Gemüse, Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln und eine klitzekleine (Kalbs-) Bratwurst (Eiweiß) mit gerösteten Zwiebelringen. O. k., die Buttersauce am Rosenkohl müsste nicht unbedingt sein, aber es schmeckt soooo fein…..

Den Rosenkohl putzen, waschen, am unteren Ende kreuzweise einschneiden. In Salzwasser etwa 15 Minuten kochen.
In einem Topf 1-2 Esslöffel Butter schmelzen, 1 Esslöffel Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach etwas von dem Kohlwasser dazugeben und immer wieder mit dem Schneebesen glatt rühren, bis die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht ist. Mit etwas gekörnter Brühe und Muskatnuss würzen. Dann den Rosenkohl (gut abgetropft) hinzufügen und in der Sauce aufkochen. Mit einem Schuss Milch oder Sahne verfeinern und ggfs. nachwürzen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und je nach Größe vierteln. Ebenfalls in Salzwasser kochen, ca. 20 Minuten.

Für die Bratwurst nach Belieben Zwiebel in Ringe schneiden, in etwas Butter und Öl zusammen mit der Bratwurst bräunen. Mmmmmh….

Bratwurst Kartoffeln Rosenkohl1

Hörnli mit Liebstöckel und Bratwurstscheibchen in Orangensenf-Weißburgunder Sauce

29. April 2012

Die Kräuterzeit hat begonnen und der Liebstöckel in meinem Kräuter-Garten wächst wieder mal besonders üppig:

Liebstöckel, auch Maggikraut genannt:

Die getrockneten Wurzeln finden Verwendung in harntreibenden Aufgüssen, die frischen Blätter sind beliebt als Würze in Suppen und Eintöpfen (Maggikraut).

Er gehört übrigens in das Kräuterbündel, das an Mariä Himmelfahrt geweiht wird. Er soll Kraft gegen jede Zauberei haben.

Die Hörnli (man kann natürlich auch jede andere Teigwarensorte verwenden) sind nach einem Rezept von Kathrin Rüegg/Werner O. Feist („Grossmutters Kräuterküche“) gemacht. Das Rezept für die Bratwurstscheibchen habe ich selbst entwickelt.

Für die Teigwaren (2 Personen – für 4 Personen die Mengen verdoppeln)

2 Liter Wasser
1/2 Esslöffel Salz
1 Esslöffel Olivenöl
200 g Hörnlinudeln
2 Esslöffel fein geschnittene Liebstöckel Blättchen
1 Esslöffel Butter

Das Wasser mit dem Salz und dem Öl aufkochen. Die Teigwaren beigeben, weichkochen (nach 2/3 der auf der Packung angegebenen Kochzeit jede Minute ein Versuchsmuster entnehmen und prüfen).
Wenn die Teigwaren al dente sind, das Kochwasser bis auf 1-2 Esslöffel abschütten.

Die Liebstöckel Blättchen und Butter zum verbleibenden Kochwasser geben, einmal aufkochen , über die in einer angewärmten Terrine mit Deckel angerichteten Teigwaren geben. Drei Minuten stehen lassen, die Schüssel zugedeckt auf den Tisch stellen. Den Kräuterduft, der den Teigwaren beim Herausschöpfen entströmt, genießen.

Wir haben noch etwas geriebenen Pecorinokäse darüber gestreut – das passt wunderbar!

Für die Bratwurstscheibchen:

3 dünne Bratwürste, in Scheibchen geschnitten
etwas Butter zum Anbraten
1-2 Teelöffel Orangensenf
etwas Mehl zum Bestäuben
Weisser Burgunder zum Ablöschen

Bratwurstscheibchen in zerlassener Butter anbraten, Orangensenf hinzufügen. Mit etwas Mehl bestäuben, kurz weiterbraten und mit weissem Burgunder ablöschen, cremig einkochen lassen.


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