Essen & Trinken, Food, Fotografie, Reisen, Schwarzwald/Black Forest

Eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn


Am letzten Tag unseres Kurzurlaubs im Schwarzwald sind wir mit der Sauschwänzle-Bahn gefahren.
Eines vorneweg – wer Menschenmassen nicht mag, sollte diese Fahrt nicht unternehmen und lieber eine Tour mit einer kleineren Museumseisenbahn, wie zum Beispiel dem Chanderli (Kandertahlbahn) machen oder nur eine Teilstrecke buchen – die Fahrt lässt sich wunderbar mit einer Wanderung verbinden.

Wir hatten unsere Fahrkarten schon online gebucht und durften uns in die kürzere Schlange zur Abholung der Tickets einreihen.
Da wir frühzeitig da waren, konnten wir uns vor der Fahrt noch das kleine Museum ansehen.



Die Sauschwänzlebahn-Landschaft nachgebildet



Recht tröstlich: „Kommt der Zug immer noch nicht?” „Beruhigen Sie sich nur – Ihre Karte hat ja 45 Tage Gültigkeit” (Aus dem Jahre 1907)

Auf dem Bahnsteig wimmelte es schon von ungeduldigen Leuten, die unbedingt zuerst einsteigen wollten – und das, obwohl die Plätze nummeriert waren.
Es wäre also niemand zu kurz gekommen….

Die Markgräflerin ist – was die Körpergröße angeht, etwas zu kurz geraten. Und immer, wenn sie eine gute Position eingenommen hatte, um Fotos zu machen, hat sich jemand, der größer war, einfach davorgestellt. Ihr merkt schon, ich war kurzzeitig ziemlich genervt.



Aber vor der Fahrt haben wir uns noch eine Sauschwänzle-Bratwurst gegönnt, und das hat mich ein wenig getröstet, denn die Wurst war wirklich saugut!
Und dann ging es auch schon los…



Die Sauschwänzle Bahn hat Ihren Namen übrigens vom Streckenverlauf, der sich wie ein Sauschwänzle ringelt und besonders von einem der 6 Tunnel, die durchfahren werden:
Die „Große Stockhalde“ bildet in ihrem Verlauf eine Spirale. Der Zug fährt im Tunnel sozusagen einmal im Kreis und überwindet dabei über 15 Höhenmeter. Und weil dieser Streckenverlauf im Tunnel als Ganzes betrachtet an ein geringeltes Schweineschwänzchen erinnert, heißt die Bahnstrecke „Sauschwänzlebahn“.

Während der Fahrt erfährt man all dies und noch viel mehr über eine Tonband-Ansage. Unterwegs werden Getränke und Snacks verkauft. An der Haltestelle Weizen gibt es einen Kiosk mit Kaffee und Kuchen, gekühlten Getränke und Eiscreme.



Stop in Weizen – die Lok muss umgehängt werden



Weiter geht es zurück nach Blumberg


Werbeanzeigen
Backen, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Kleine Kuchen und Torten, Markgraeflerland, Rezepte, Schokolade, Vegetarisch

Die Million ist voll: 1.000.000 Klicks auf Lebensart im Markgräflerland!

Schwarzwälder Kirschtorte


Heute gibt es bei der Markgräflerin etwas zu feiern!
Am frühen Morgen hat nämlich ein Leser des Blogs „Lebensart im Markgräflerland” mit seinem Klick den Zähler auf 1.000.000 gestellt.
Vielen herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben und mich mit ihren Anregungen und Kommentaren dazu motiviert haben, weiterzumachen.

Anlass für mich, ein wenig zu den Anfängen zurück zu schauen.


Schwarzwald-Ente, gesehen in einem Bächle in Freiburg
Schwarzwald-Ente, gesehen in einem Bächle in Freiburg

Im Februar 2011, als der Blog der Markgräflerin noch ganz jung war, gab es eine kleine Schwarzwälder Kirschtorte – und was gäbe es Besseres, als dieses Blog-Jubiläum mit einer Torte zu feiern?!


Schwarzwaelder Kirsch_06
Kleine Schwarzwälder Kirschtorte 2011

Deshalb habe ich sie noch einmal gebacken und auch das Rezept schreibe ich hier noch einmal auf, diesmal mit englischer Übersetzung. Denn ich habe auch einige treue Leser in den USA.


Schwarzwälder Kirschtorte 2


Kleine Schwarzwälder Kirschtorte


Zutaten

• 1 Schokobiskuit Tortenboden 18-20 cm ∅
(2 x durchgeschnitten= 3 Teile)

Schokoladen Biskuit Tortenboden
(am besten am Vortag zubereiten, dann lässt er sich besser durchschneiden)

Zutaten für eine Springform, 18-20 cm ø:

• 50 g Zartbitter-Kuvertüre
• 40 g Butter
• 3 Eier, getrennt
• 1 Prise Salz
• 80 g Zucker
• 40 g Mehl
• 40 g Speisestärke
• 2 Esslöffel Kakaopulver
• ½ Teelöffel Backpulver

Zubereitung
Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
Butter und Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen.
Eier trennen. Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren. Schokoladen-Butter-Masse zufügen.
Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen und auf die Masse geben.
Mehl mit Stärke, Kakao und Backpulver vermischen, auf das Eiweiß sieben. Zusammen mit dem Eiweiß unterheben.
Teig in die Springform einfüllen und etwa 35 Minuten backen.
Etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen.

Zutaten für die Füllung
• 1 Glas Schattenmorellen (Sauerkirschen), Abtropfgewicht: 350 g
oder 400 g entsteinte Sauerkirschen und 1/8 Liter Kirschsaft
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 3 Esslöffel Zucker
• 1 Esslöffel Speisestärke
• 4 cl Kirschwasser (oder nach Belieben)
• 1 Esslöffel Puderzucker
• 400 g Sahne
• 30-40 g Zartbitter Schokospäne
• 9 Sauerkirschen oder Belegkirschen
Außerdem: Spritzbeutel für die Dekoration

Die Kirschen abtropfen lassen, Saft auffangen, 125 ml abmessen.
Die Kirschen mit Vanillezucker und Zucker sowie 4 Esslöffel Kirschsaft in einem Topf aufkochen lassen. Die Speisestärke im kalten Kirschsaft (125 ml) glatt rühren und die Kirschen damit andicken, abkühlen lassen.
Die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen.
Den untersten Boden auf die Tortenplatte legen, mit der Hälfte des Kirschwassers beträufeln und mit zwei Dritteln der Kirschen bedecken.
Zweiten Boden aufsetzen, restliches Kirschwasser darüberträufeln, mit den restliche Kirschen und zwei Dritteln der Sahne belegen.
Dann den dritten Boden auf die Torte setzen und die Torte mit Sahne überziehen.
An den Rand Schokoladenspäne drücken und von oben bestreuen.
Obenauf mit dem Spritzbeutel mit Zackentülle 9 Sahnerosetten spritzen, Kirschen hineinsetzen.
Mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen, dann in Stücke schneiden.



Small Black Forest Gateau

Ingredients

1 chocolate sponge cake 18-20 cm ∅
(cut 2 times = 3 parts)

Chocolate sponge cake
(best prepare the day before, the sponge cake can be cut more easily)

Ingredients for a springform, 18-20 cm ø:

50 g dark couverture
40 g butter
3 eggs, separated
1 pinch of salt
80 g sugar
40 g flour
40  g cornstarch
2 tablespoons cocoa powder
½ teaspoon baking soda

Preparation
Preheat the oven to 175 ° C (=347 °F). Line the bottom of a springform pan with baking paper.
Melt butter together with the chocolate in a double boiler.
Separate the eggs. Whisk the egg yolks with the sugar until light and fluffy. Add chocolate-butter mass.
Beat egg whites and a pinch of salt until very stiff. Add on top of the batter. 
Mix flour with starch, cocoa and baking powder and sift over the egg whites. Fold into the batter together with the stiff egg whites.
Pour batter into the springform pan and bake for about 35 minutes.
Let cool a bit, then release from the mould and leave to cool cmpletely.

Ingredients for the filling
1 jar of morello cherries (sour cherries), drained weight: 350 g
or 400 g pitted sour cherries and 1/8 litre of cherry juice
1 sachet vanilla sugar
3 tablespoons sugar
1 tablespoon cornstarch
400 g cream
1 tablespoon of icing sugar
400 g cream
4 cl kirsch (or to taste)
30-40 g dark chocolate splits
9 sour cherries
In addition: piping bag for decorating

Drain the cherries, collecting the juice.
Put the cherries, vanilla sugar, sugar and 4 tablespoons of cherry juice into a pot. Bring to a boil. Stir the cornstarch in the cold cherry juice (125 ml) until smooth and thicken the cherries with it. Allow it to cool.
Whip the cream together with the icing sugar until stiff.
Place the bottom sponge cake base onto a plate and sprinkle with half of the kirsch. Cover with two thirds of the cherries.
Place the second cake base onto it, sprinkle with the remaining kirsch and cover with the remaining cherries and two thirds of the whipped cream.
Then put the third cake base on top and cover the cake all around with whipped cream.
Sprinkle with chocolate splits.
Whith a piping bag, place 9 cream rosettes on top and decorate with cherries.
Let rest in the fridge for at least 30 minutes, then cut into pieces.

 

Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Italien, Natur & Garten, Rezepte, Sommer

Tina’s White Dinner: Zitronen-Panna-Cotta mit Lemon-Gin Sauce und Basilikum

Zitronen Panna Cotta 1
Zitronen-Panna Cotta mit Lemon-Gin Sauce und Basilikum

Tagelang habe ich mir das Hirn zermartert, um für das „White Dinner“ von TinasTausendschön etwas passendes zu finden.

Und plötzlich war die Idee da – eine Zitronen-Panna-Cotta!
Die klassische Panna Cotta besteht aus Sahne, Zucker, Vanille und Gelatine. Ich habe die Vanille gegen abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone ausgetauscht. Und damit die Panna Cotta nicht so einsam ist, habe ich noch eine Zitronensauce gekocht, die mit Gin verfeinert wurde.
Zitronenmelisse als Deko fand ich etwas eintönig, und so habe ich eine pfeffrige Prise in Form von Basilikumblättchen aus meinem Garten hinzugefügt.

Liebe Tina, ich geselle mich gerne dazu und bringe als Dessert Zitronen-Panna Cotta mit zum White Dinner…. Hier ist das Rezept.


Zitronen Panna Cotta 2


Zitronen-Panna-Cotta mit Lemon-Gin Sauce und Basilikum


1. Zitronen-Panna-Cotta

Zutaten
• 500 g Sahne
• abgeriebene Schale von einer Zitrone
• 50 g Zucker
• 6 Blatt weiße Gelatine (für 500 ml Flüssigkeit)
• Zitronenzesten für die Deko

Zubereitung

6 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

500 g Sahne in einen Topf geben. Die abgeriebene Zitronenschale und 50 g Zucker zur Sahne geben. Langsam erhitzen und 15 Minuten leicht köcheln lassen.

Den Topf vom Herd ziehen. Die eingeweichten Gelatineblätter tropfnass in den Topf geben, unter Rühren vollständig auflösen.

Die Sahne in 4-6 kleine, kalt ausgespülte Förmchen füllen. Etwas abkühlen lassen, dann im Kühlschrank 3-4 Stunden fest werden lassen.


2. Lemon-Gin Sauce

• 1 Bio-Zitrone
• 1 Ei
• 50 ml Wasser
• 150 g Zucker
• 115 g Butter
• 2-3 Esslöffel Gin (Monkey 47 aus dem Schwarzwald)

Die Bio-Zitrone mit heißem Wasser abspülen, dann trockenreiben.

Von der Zitrone eine Hälfte der Schale fein abreiben, von der anderen Hälfte mit einem Zestenreißer von der Schale feine Streifen abschneiden. Die Zitronenzesten für die Deko beiseite stellen. Dann die Zitrone auspressen.

Ei, Wasser, Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale in einem kleinen Saucentopf mit dem Schneebesen aufschlagen, bis die Zutaten gründlich gemischt sind.
Die Mischung im Topf bei mittelstarker Hitze erwärmen. Nach und nach Zucker und Butter einrühren, dabei ständig mit dem Schneebesen umrühren, bis die Butter geschmolzen ist und die Sauce anfängt zu kochen.

Nach Belieben mit Gin verfeinern, nochmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Vollständig auskühlen lassen.
Die Panna Cotta aus den Förmchen auf Teller stürzen. Mit Zitronensauce und mit Zitronenzesten und Basilikum dekoriert servieren.


Lemon panna cotta with lemon gin sauce and basil

1. Lemon panna cotta

Ingredients

500 g cream
grated zest of one lemon

50 g sugar
6 sheets of white gelatine
lemon zest for decoration

Preparation
Soak 6 leaves of white gelatine in cold water.
Pour 500 g cream into a saucepan. Add the lemon zest and 50 g sugar. Heat slowly heat and  let simmer for 15 minutes.
Take the pan off the heat. Give soaked and dripping wet gelatine leaves to the cream in the pot, dissolve completely by stirring.

Fill the cream into 4-6 small, cold rinsed moulds. Allow to cool slightly, then leave to set in the fridge for 3-4 hours.

2. Lemon and Gin Sauce

Ingredients

1 organic lemon
1 egg
50 ml water
150 g sugar
115 g butter
2-3 tablespoons gin (Monkey 47 from the Black Forest)

Rinse the organic lemon with hot water, then pat dry with kitchen paper. Finely grate one half of the lemon zest. With a zester, make fine strips of the other half. Put the lemon zest strips aside for decoration. Then squeeze the lemon.

Give egg, water, lemon juice and lemon zest in a small saucepan and stir with a whisk until the ingredients are thoroughly mixed. Heat the mixture in the saucepan over medium-heat. Gradually stir in sugar and butter, stirring constantly with the whisk until the butter has melted and the sauce begins to boil.

Refine to taste with Gin, brint to a boil again and remove from rhe heat. Let cool completely.

Place the panna cotta on a plate by turning over the ramequins. Serve with lemon sauce and lemon zest. Decorate with basil.

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Garten, Markgraeflerland, Natur & Garten, Rezepte, Sommer, Wein

Melonen-Caprese mit Zitronenmelisse Pesto

Melonensalat Zitronenmelisse Pesto1


Erinnert ihr Euch? Auch im vergangenen Jahr hatte ich Unmengen von Zitronenmelisse im Garten und habe daraus ein wunderbares Zitronemelisse-Pesto gemacht. Damals habe ich das Pesto ganz klassisch verwendet – nämlich als Pasta-Sauce.

Heute gibt es Melonen-Caprese mit Zitronenmelisse-Pesto!


 

spaghetti zitronenmelisse pesto3


 

Zitronenmelisse Pesto


Zutaten

• 20 Pinienkerne
• 1 Bund Zitronenmelisse
• 20 g Parmesan
• 1 Knoblauchzehe, geschält
• 100 ml Olivenöl
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 1 Prise Salz, 1 Prise Zucker

Zubereitung

20 g Pinienkerne ohne Fett goldbraun rösten.
Blätter von 1 Bund Zitronenmelisse abzupfen und zusammen mit 20 g Parmesan, Knoblauch (wer keinen Knoblauch mag, kann den auch weglassen), den Pinienkernen und 100 ml Olivenöl im Mixer fein pürieren. Mit 2-3 Esslöffel Zitronensaft, Salz und 1 Prise Zucker würzen.


 

Für die Caprese
(Vorspeise für 4 Personen)

• 3 Mozzarellakugeln
• 1 Charentais Melone
• 2 Esslöffel Olivenöl
• nach Belieben roher, luftgetrockneter oder geräucherter Schinken
(z. B. Parma-, Serrano- oder Schwarzwälder Schinken)

3 Mozzarellakugeln in dünne Scheiben schneiden. 1 Charentais-Melone (ca. 850 g) halbieren, Kerne entfernen, das Fruchtfleisch ebenfalls in Scheiben schneiden.

Melone zusammen mit den Mozzarellascheiben dachziegelartig auf einer Platte verteilen, mit dem Pesto und 2 El Olivenöl beträufeln.

Den Schinken darauf anrichten.

Mit einem gekühlten, trockenen Weißwein servieren – z. B. einen Gutedel….


 

*****

You might remember last year’s Lemon Balm Pesto with pasta. This year I made a Melon Caprese….

Lemon Balm pesto

20 pine nuts
1 bunch of lemon balm
20 g Parmesan
1 clove of garlic, peeled
100 ml olive oil
2 tablespoons lemon juice
1 pinchof salt, 1 pinch of sugar

Roast 20 g pine nuts in a pan without fat until golden brown. Pluck the leaves from 1 bunch of lemon balm, puree together with 20 g parmesan, garlic (if you don’t like garlic you can leave it out), pine nuts  and 100 ml of olive oil in a blender. Season with 2-3 tablespoons lemon juice, salt and 1 pinch of sugar.

For the Caprese
(as a starter for 4 persons)

3 Mozzarella
1 Charentais melon
2 tablespoons olive oil
some ham, such as Italian Parma, Spanish Serrano or Black Forest ham


Cut the 3 Mozzarella cheeses into thin slices. Halve 1 Charentais melon, remove the seeds and cut the flesh into slices.
Arrange Mozzarella and melon on a platter and sprinkle with Lemon Balm pesto and 2 tablespoons of olive oil. Place ham on top.
Serve a cooled dry white wine with it – for example a Chasselas.

 

Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Rezepte

Freitagsfisch: Pasta, Pasta! – Breite Bandnudeln mit Gin-Lachs und Rahmsauce

Gin Lachs Bandnudeln 1-1


Jetzt hatten wir uns also für den Gin Basil Smash eine richtig gute Flasche Gin zugelegt. Und nicht etwa das Original aus London, dafür aber ein echtes Original aus dem Schwarzwald.
Den „Schwarzwald Dry Gin Monkey 47”, von dem man schon einiges gehört und gelesen hat.
Wer die Markgräflerin kennt weiß, dass Alkoholika wie Wein, Likör bzw. Spirituosen meist nicht im Glas landen, sondern eher als Zutat beim Kochen und Backen verwendet werden.
Auch zum Gin habe ich wieder mal ein passendes Rezept gefunden.
Geräucherter Lachs wird zwei Stunden in Gin mariniert. Dann wird daraus ene leckere Zutat für eine Freitagsfisch-Pastasauce. Mmmmh!


Gin_Basil_Smash-10


Breite Bandnudeln mit Gin-Lachs und Rahmsauce


Zutaten:

• 200 g Räucherlachs
• 2 Esslöffel Gin
• 2 ½ Liter Wasser
• 1 Teelöffel Salz
• 2 Esslöffel Olivenöl
• 250 g breite Bandnudeln

• 2 Esslöffel Butter
• 3 Esslöffel Teigwarensud
• 200 ml Rahm
• 3 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
• Salz, Pfeffer
• 2 Esslöffel gehackte Petersilie

Zubereitung

200 g Räucherlachs in feine Streifen schneiden. 2 Esslöffel Gin darüber träufeln, gut vermischen. 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
2 ½ Liter Wasser mit 1 Teelöffel Salz und 2 Esslöffel Olivenöl aufkochen. 250 g Bandnudeln ins kochende Wasser geben, al dente kochen (siehe Angaben auf der Verpackung).
3 Esslöffel vom Kochsud abnehmen, beiseite stellen. Dann die Nudeln abschütten.
2 Esslöffel Butter in einem Topf schmelzen, den Lachs und den Teigwarensud, 200 ml Rahm und 3 Esslöffel geriebenen Parmesan unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Nudeln in eine große, vorgewärmte Schüssel geben, die Sauce darüber verteilen.
Mit 2 Esslöffel gehackter Petersilie bestreuen.
Dazu passt grüner Salat.


Gin Lachs Bandnudeln 2-1


Pappardelle with gin-marinated salmon and creamy sauce

Ingredients:

200 g smoked salmon
2 tablespoons gin
2 ½ litres of water
1 teaspoon salt
2 tablespoons olive oil
250 g pappardelle
2 tablespoons butter
3 tablespoons pasta cooking water
200 ml cream
3 tablespoons freshly grated Parmesan cheese
Salt and pepper
2 tablespoons chopped parsley

Preparation

Cut 200 g smoked salmon into fine strips. Sprinkle with 2 tablespoons of gin (I use a Black Forest Dry Gin „Monkey 47“), mix well. Marinate in the refrigerator for 2 hours.
Bring 2 ½ litres of water together with 1 teaspoon salt and 2 tablespoons of olive oil to a boil. Pour 250 g pappardelle into the boiling water, cook until al dente (see specifications on the packaging).
Set aside 3 tablespoons of the cooking water. Then drain the pasta through a sieve.
Melt 2 tablespoons of butter in a saucepan, stir in the salmon, 3 tablespoons of cooking water, 200 ml cream and 3 tablespoons of grated Parmesan cheese.
Season with salt and pepper.
Place the pasta into a  preheated bowl and pour the sauce over it.
Sprinkle with 2 tablespoons of chopped parsley.
Serve with green salad.

Brunch, Dessert, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Markgraeflerland, Natur & Garten, Reisen, Rezepte, Sommer, Vegetarisch, Wandern

Ein Besuch auf dem Glocknerhof in Münstertal

Glocknerhof Muenstertal 3
Markgräfler Mäuse lieben Käse… besonders den vom Glocknerhof in Münstertal

Am Montag vergangener Woche bekam die Markgräflerin Besuch von einer lieben Freundin aus Paris.

Gleich am Nachmittag haben der Markgräfler und die Markgräflerin mit ihr einen Ausflug ins Münstertal gemacht, um etwas Landluft zu schnuppern.
Ausserdem wollte ich Zoë, so heisst die Freundin – die übrigens Britin ist – zeigen, woher der leckere Käse kommt, den es in Müllheim immer am Dienstag auf dem Markt zu kaufen gibt.

Die Käserei „Glocknerhof” in Münstertal Kaltwasser war unser Ziel. Wir haben also unser Auto auf dem Parkplatz beim Schaubergwerk Teufelsgrund abgestellt und sind dem Schild zur Käserei gefolgt.

These are the pictures of a visit to an organic cheese farm in the Black Forest („Glocknerhof“ – see link above).


Glocknerhof Muenstertal 10


Die angegebenen 15 Minuten Gehzeit sind wohl für Leute gedacht, die nicht so gut zu Fuß sind. Wir hatten das Gefühl, dass wir nicht so lange unterwegs waren.

Aber der Weg zum Hof ist auch besonders schön…


 Glocknerhof Muenstertal 1


Wiesen, Berge und Hügel, Obstbäume, Blumen und Kräuter, an den Bachufern blüht der Bärlauch… Ein kleines Paradies.

Wir waren im vergangenen Sommer schonmal hier – damals war Sonntag und die Käserei geschlossen. Weitere Bilder von der Wanderung und vom Glocknerhof findet ihr in diesem Beitrag.


Glocknerhof Muenstertal 5


Hier haben echte Mäuse wohl keine Chance, an den Käse ranzukommen 😉


Glocknerhof Muenstertal 4


Und dann haben wir uns natürlich mit Käse eingedeckt….

Und von mir war reichlich Vokabular gefragt: Was zum Teufel heißt Schabzigerklee auf Englisch? Natürlich hatten wir kein Wörterbuch dabei…: „…it grows on meadows and you feed cows with it? – not a shamrock but … is it clover? – yes but a special kind of…  – Bockshornklee??? – I think it is often an ingredient of spices???”

Ojeoje. Zu Hause wurde gleich im Wörterbuch nachgeschlagen. Denn wir haben einen Schafskäse mit Bärlauch (wild garlic) und Schabzigerklee (Trigonella caerulea) gekauft. Bockshornklee heisst „fenugreek“ auf Englisch, Schabzigerklee ist der „blue fenugreek„.


Glocknerhof Muenstertal 2


Auf dem Rückweg…


Glocknerhof Muenstertal 7


Und nach dem Abendessen gab es eine Käseplatte zum Dessert.


Glocknerhof Muenstertal 11
Käse vom Glocknerhof mit gerösteten Pinienkernen und Himbeeren – Cheese Board with raspberries and toasted pine nuts

Von links um Uhrzeigersinn:

Ziegenkäse mit Bärlauch, Ziegenkäse Münster Art, Belchenkäse (Bergkäse) aus Kuhmilch/Rohmilch mit Kreuzkümmel, Ziegenkäse mit Schabzigerklee und ein gereifter Belchenkäse aus Kuhmilch. Alle absolut lecker und sehr aromatisch. Alle hergestellten Käse sind Bio-Käse. Mehr Infos zur Herstellung hier.

Mit auf der Käseplatte sind geröstete Pinienkerne und Himbeeren.


Glocknerhof Muenstertal 12
Käsestand auf dem Marktplatz in Müllheim

Und am nächsten Tag haben wir dann die Käserin Conny an ihrem Stand auf dem Markt in Müllheim besucht. Dort haben wir dann noch einen Kuhmilchkäse (Herrenwälder) mit Karotten und einen mit Kräutern gekauft, ausserdem frischen Joghurt – davon habe ich kein Foto mehr gemacht, dafür gibt es an dieser Stelle ein Rezept für ein einfaches und köstliches Dessert, das ich daraus gemacht habe.


Joghurt Himbeeren 1
Joghurt vom Glocknerhof

Rezept:

Joghurt nach Belieben mit Honig oder Ahornsirup süßen, in Gläser füllen und mit Schoko Balls (Schoko-Getreide-Kugeln mit Vollmilch Schokolade) bestreuen.
Ein paar Himbeeren darauf verteilen und mit Zitronenmelisse Blättchen garnieren.

Recipe:

Sweeten yogurt to taste with honey or maple syrup, fill in glasses and sprinkle with chocolate cereal balls.
Top with some raspberries and garnish with lemon balm leaves.


Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Markgraeflerland, Reisen, Rezepte, Winter

Schwarzwälder Sushi

Schwarzwaelder Sushi 3

Schwarzwälder Tapas - Das Kochbuch: Präsentiert von der SchwarzwaldMarie
Schwarzwälder Tapas – Das Kochbuch: Präsentiert von der SchwarzwaldMarie

Zu Weihnachten hatte die Markgräflerin das Buch „Schwarzwälder Tapas” geschenkt bekommen.
Ein Rezept hatte ich schon ausprobiert – nämlich gleich zu Silvester, die Feldsalat Mousse mit Speck.

Zu Fasnacht gibt es jetzt die japanische Variante der spanischen Tapas, nämlich Sushi…- aber doch ein wenig anders, als man es gewohnt ist. 😉
Statt Algenblätter wird hier blanchierter Mangold verwendet, statt Gemüse oder Avocado und rohem Fisch eben Schwarzwurst, Salami oder ähnliches.
In dem Buch sind noch zwei weitere Sorten, ich habe mich auf die beschränkt, die mir – als blutiger Sushi-Anfänger – am einfachsten und zum üben machbar erschienen.

Die Zutaten habe ich auch ein wenig geändert – statt Saibling habe ich Räucherlachs verwendet und mit Petersilie und etwas Mayonnaise garniert – im Buch sind diese Sushi mit Fischrogen und Dill garniert.
Also das mit dem Suhshi-rollen muss die Markgräflerin noch ein wenig üben. Ich hatte auch keine Matte zum  Rollen der Sushis und habe einfach ein Platzset, das ich mit Frischhaltefolie belegt habe, dafür verwendet.
Nicht perfekt, aber doch zufriedenstellend und geschmeckt hat es allemal.

Wie man Sushi rollt zeigt ein Video des  Magazins „Saisonküche“ der schweizerischen Migros: Kochen mit Köpfchen – Sushi rollen

Schwarzwaelder Sushi 1

1. Sushireis

 200 g Sushireis
350 ml Wasser
1 Esslöffel Zucker
5 Esslöffel Reisessig
½ Teelöffel Salz

Den Reis in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Zusammen mit 350 ml Wasser in einen Topf geben und kurz aufkochen, dann bei niederer Hitze 30 Minuten zugedeckt kochen.
Reis von der Hitze nehmen, den Deckel abnehmen und mit einem Geschirrtuch abdecken. 30 Minuten ausdampfen lassen.
1 Esslöffel Zucker mit 5 Esslöffel Reisessig und ½ Teelöffel Salz in einem kleinen Topf aufkochen, dann unter den Reis mischen.

Schwarzwaelder Sushi 2

Schwarzwurst Sushi

1 Mangold
Salz
1 Blutwurst

Die gewaschenen Mangoldblätter in Salzwasser blanchieren und in kaltem Wasser abschrecken.
Die Blutwurst auf etwas Sushireis geben und das Ganze mit Hilfe von Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und mit Mangoldblättern umwickeln.
Im Kühlschrank einige Zeit lang kühl stellen. Dann zurechtschneiden und auf einer Platte anrichten.

Schwarzwaelder Sushi 5

Saiblings- oder Räucherlachs Sushi

1 Saiblingsfilet oder einige Tranchen Räucherlachs
Dill oder Petersilie und etwas Mayonnaise

Aus dem Sushireis kleine Kugeln formen und mit je einem Stück Fisch belegen und mit Hilfe von Frischhaltefolie zu einer festen Kugel formen. Mit Mayonnaise und Petersilie garnieren.

Schwarzwaelder Sushi 4

Black Forest Sushi

1. prepare the sushi rice

200 g of sushi rice
350 ml of water
1 tablespoon of sugar
5 tablespoons rice vinegar
½ teaspoon salt

Put the rice in a colander and rinse well under running water. In a saucepan, bring 350 ml of water along with the rice to the boil, then reduce the heat, cover with a lid and cook at low heat for about 30 minutes.
Take the rice from the heat, remove the lid and cover with a tea towel. Let evaporate for 30 minutes.
In a small saucepan, bring to a boil 1 tablespoon sugar, 5 tablespoons rice vinegar and ½ teaspoon salt, then mix with the rice.

***

Black Pudding/Blood Sausage Sushi
1 Swiss chard
salt
1 blood sausage

Wash the chard leaves and blanch in salted water, rinse in cold water.
Place the blood sausage onto some some sushi rice and form a roll with the aid of plastic wrap. Take out of the plastic wrap and wrap with chard leaves.
Let rest in the refrigerator for some time then cut it and arrange on a plate.

***

Arctic char- or Smoked Salmon Sushi

1 char fillet or some tranches smoked salmon
dill or parsley and mayonnaise

Form the sushi rice into small balls, cover each with one piece of fish and shape with the help of plastic wrap to receive a solid ball. Garnish with mayonnaise and parsley.

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Herbst, Natur & Garten, Reisen, Sommer, Wandern, Winter

Ein Wochenende im Schwarzwald (4): Wolfach und die Dorotheenhütte

Schwarzwaldmaultaschen
Auf unserem Heimweg vom Wochenende im Schwarzwald sind wir zum Mittagessen und anschließender Besichtigung der Glasbläserei (Dorotheenhütte)  in Wolfach eingekehrt. Bis zur nächsten Führung hatten wir noch ein wenig Zeit – und es war gerade Lunchtime. Zu der Dorotheenhütte gehört auch ein schnuckeliges Restaurant. Die Speisen werden auf „Hahn und Henne” Geschirr aus der Zeller Keramikmanufaktur serviert. Es gibt regionale Spezialitäten.

Dorotheenhütte1
Das Besteck ist international aufgestellt – die Küche aber ist regional

Ich habe die Schwarzwälder Maultaschen probiert – sie sind hausgemacht und wer möchte, kann auch welche davon mit nach Hause nehmen, genauso wie die Bauernbratwürste.

Die Schwarzwälder Maultaschen sind mit Butterbröseln und Schwarzwälder Schinken garniert. Als Vorspeise gab es einen Salat.

Schwarzwaldforelle

Für den Markgräfler gab es gebratene Schwarzwaldforellen Filets mit Salzkartoffeln und Salat.

Zum Abschluss einen Espresso:

Espresso

Dorotheenhütte2

Und dann ging es zur Besichtigung in die Glashütte:

Dorotheenhütte8

Eine Glasvase entsteht:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Schleiferei:

Dorotheenhütte12

Hier wird die Vase fertiggestellt – scharfe Schnittkanten werden glatt geschliffen.

Dorotheenhütte11

Dorotheenhütte10

Auch Schalen bekommen durch den Schliff in unzähligen Stunden ausgefeilte Muster in Handarbeit.

Dorotheenhütte13
Anschließend landet man im Shop…. Man kann sich die ganzjährige Weihnachtsausstellung ansehen und sich gleich mit Weihnachtsdeko für das kommende Fest eindecken, Glaswaren der Dorotheenhütte oder Porzellan aus der Zeller Keramikmanufaktur kaufen.

Dorotheenhütte14

Dorotheenhütte16Dorotheenhütte15

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Frühling, Herbst, Natur & Garten, Sommer, Wandern

Ein Wochenende im Schwarzwald (3): Frisches Holzofenbrot vom Mummelsee, Knabenkraut, Wollgras und Ginster

Schwarzwälder Spezialitäten

Auf unserem Heimweg haben wir endlich mal am Mummelsee angehalten. Bei früheren Ausflügen in den Schwarzwald wurden wir immer von den vielen Autos und Bussen auf den Parkplätzen abgeschreckt und sind wieder weitergefahren. „Touristenfalle” dachten wir uns immer. Aber dieses Mal wollten wir mindestens mal den Mummelsee sehen, von dem man soviel hört… Wir waren nämlich noch relativ früh dran. Erste Überraschung: hier wird frisches Holzofenbrot gebacken – da mussten wir eines mitnehmen. Echtes Schwarzwälder Brot!

Mummelsee1
Vor Ort haben der Markgräfler und ich uns noch eine dicke Scheibe Schmalzbrot geteilt, noch ein kleines Büchlein mit Rezepten aus dem Schwarzwald und Postkarten gekauft  – und natürlich haben wir uns noch ein wenig umgesehen.

Mummelsee Postkarte

Mummelsee 5

Aber bevor ich es vergesse: bei der Jugendherberge in Herrenwies haben wir uns auch noch ein wenig umgesehen und ich musste noch ein Foto von mindestens einer Orchidee haben:

Knabenkraut Herrenwies

Und hier die Bilder vom Mummelsee.

Es gibt natürlich auch jede Menge Touristen-Kitsch:

Mummelsee 2

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Weiter ging es durch den Nationalpark Schwarzwald auf der Schwarzwaldhochstraße:

Nationalpark Schwarzwald Schild

Hochmoore mit Wollgras:

Schwarzwaldhochstrasse 1

Schwarzwaldhochstrasse

Schwarzwaldhochstrasse 4

Schwarzwaldhochstrasse 5

Einer der zahlreichen Haltepunkte – es sind viele Motorradfahrer unterwegs – manche vernünftig und andere wieder wie Wahnsinnige, die im Geschwindigkeitsrausch die Straße entlangdonnern, blind für die Schönheit der Natur.

Schwarzwaldhochstrasse 2

An Felsen und Hängen blühender Ginster:

Ginster 4

Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Natur & Garten, Sommer, Wandern

Ein Wochenende Schwarzwald (1): Gertelbach Wasserfälle und Schwarzwaldmädel

Gertelbach 10
Vor knapp zwei Wochen waren wieder einmal DLRG-Landesmeisterschaften. Vergangenes Jahr fanden sie in Schwetzingen statt und auch damals hatten der Margkräfler und ich unsere Pflichstunden als Helfer/Wettkampfrichter in der HLW abgeleistet und uns anschließend noch ein wenig die Gegend angesehen.
Vergangenes Jahr hatten wir uns in der Jugendherberge in Weinheim angemeldet, das Schloss in Schwetzingen und auf unserem Heimweg das Heidelberger Schloss angesehen. Dieses Jahr fanden die Meisterschaften in Bühl – im Schwarzwald statt.
Diesmal haben wir in der Jugendherberge in Herrenwies übernachtet – mitten im Naturpark Schwarzwald und mit einer wunderschönen Orchideenwiese vor der Tür…
Am Samstag sind wir am späten Nachmittag zu den Gertelbach-Wasserfällen gefahren und haben eine kleinere Wanderung entlang der Wasserfälle gemacht. Die Wanderung war wunderschön – und wenn wir wieder mal hierher kommen, werden wir bestimmt einen kompletten Rundeweg wandern.
Zum Glück hatte es nicht zu sehr geregnet, die Sonne kam sogar raus. Bei Regenwetter ist der Weg entlang der Gertelbach-Wasserfälle nicht zu empfehlen. Es geht stellenweise über Wurzeln und Felsen, die mit Moos und Flechten bewachsen sind. Das könnte dann eine ziemlich rutschige Angelegenheit werden.

Hier sind ein paar Impressionen von den Wasserfällen.

About two weeks ago we went on a week-end trip to the Black Forest. Here you can see a few images of the Gertelbach-Waterfalls near Bühl/Baden where we went on a short hiking tour. They are so beautiful and we are sure that we’ll come back again one day.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

In Bühlertal kann man im Hotel/Restaurant Schwarzwaldmädel einkehren – dort waren wir am Freitagabend schon zum Abendessen.

Of course – there was also something to eat 😉

Schwarzwaldmaedel

Der Name dieses Restaurants war so passend – deshalb sind wir hier eingekehrt. Der Boden ist hier überall feucht und etwas moorig. Deshalb blühen die Rhododendronbüsche in den Vorgärten besonders üppig. Im ganzen Tal sieht man Rhododendron in allen möglichen Farbschattierungen: Rot, pink, rosa, weiss, violett, orange…

Schwarzwaldmädel2

Bei mir gab es ein Steak mit Kräuterbutter, Pommes und Beilagensalat, der Markgräfler hatte Wildragout mit Spätzle und Rotkraut.

Schwarzwaldmaedel3

Schwarzwaldmaedel1