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Gegrillt oder aus der Grillpfanne: Nürnberger Rostbratwürstl mit Radieschensalat


Ein schneller Teller am  schon etwas später gewordenem Samstagabend – Nürnberger Rostbratwürstl (ich verwende Bio-Nürnberger) in der Grillpfanne zusammen mit Zwiebeln angebraten, dazu gibt es Radieschensalat mit einfachem Essig-Öl-Dressing und Schnittlauch, und Bauernbrot.

Erfrischend einfach, oder nicht? Dazu passt ein kühles Bier oder Radler.



Radieschensalat


Zutaten
• 1 Bund Radieschen
• 1 Esslöffel fein gehackte Zwiebel
• 1 Esslöffel Melfor Essig
• 2 Esslöffel Rapsöl
• Salz
• Pfeffer
• Schnittlauchröllchen

Zubereitung
Radieschen waschen, längs halbieren und in feine Scheiben schneiden.
In einer Schüssel für das Dressing Essig, Öl, Salz und Pfeffer verrühren, die Radieschen, gehackte Zwiebel und reichlich Schnittlauchröllchen dazugeben und alles mischen.
Kurz durchziehen lassen und zusammen mit Würstchen, gebratenen Zwiebeln und Bauernbrot servieren.



Radishes Salad


Ingredients
1 bunch of radishes
1 tablespoon finely chopped onion

1 tablespoon Melfor vinegar
2 tablespoons rapeseed oil
Salt
Pepper
Chives

Preparation
Wash radishes, halve lengthwise and cut into fine slices.
For the dressing, mix vinegar, oil, salt and pepper in a bowl, add the radishes, finely chopped onion and plenty of chives rolls and mix everything.
Allow to infuse briefly and serve together with sausages, fried onions and farmer’s bread.

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Freitagsfisch: Geräucherter Saibling mit Preiselbeeren, Meerrettich und Salat


Ich weiß auch nicht, was los ist. Die Tage rasen derzeit an mir vorbei!

Deshalb  gibt es heute nur einen ganz schnellen Freitagsfisch:
Von einem Ausflug mit kleiner Wanderung zum Nonnenmattweiher haben wir von der Fischerhütte geräucherten Saibling mitgebracht. Den gab es mal zum Abendessen mit grünem Salat, Meerrettich, Preiselbeeren und Tomate. Dazu passt frisches Bauernbrot.

Das war zwar schon vor 2 Jahren und das Bild stammt aus meinem Archiv, doch ich habe es noch nicht hier im Blog veröffentlicht und es passt gerade zu einer Neuigkeit, die ich euch noch gar nicht erzählt habe!

Der Markgräfler und die Markgräflerin besuchen nämlich gerade einen Vorbereitungslehrgang zur Fischerprüfung!
Möglicherweise kann ich schon bald von dem ersten gefangenen und selbst ausgenommenem Fisch berichten. Bis dahin müssen wir aber noch fleißig alles mögliche über die heimischen Gewässer lernen…. Bericht folgt.


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Schübeldonnschtig und Schübligziischtig


Zu den Wurstspezialitäten bei uns im Markgräflerland zählt auch der im alemannischen Sprachraum weit verbreitete Schüblig oder Schübling.
Anders als im schwäbischen Landesteil, wo mit Schübling eher eine Art Bockwurst oder Cervelat (Basler Klöpfer) gemeint ist, wird im Markgräflerland eher der grobe Bauernschüblig (Speckwurst) bevorzugt.

An Fasnacht wird der Schüblig bei uns meist als Imbiss bei Zunftabenden serviert. In der Schweiz hat die Wurst sogar eigene (närrische) Feiertage:
In St. Gallen ist der Schübeldonnerstag (Schmutziger Donnerstag) der eigentlicher Auftakt zur Fastnacht. In Zürich ist es der Schübligziischtig, der Fastnachtsdienstag, der die Fastnachtszeit beendet.

Bauernschüblige bestehen aus Rind- und Schweinefleisch, Speck und Gewürzen (Kochsalz, Pfeffer) sowie Wein und Nitritpökelsalz oder Salpeter (daher die Rötung). Sie werden in Schweinedärme abgefüllt und mehrere Tage geräuchert. Einem Landjäger ähnlich sind sie dunkelbraun, gerade, etwa 20 cm lang und kommen paarweise, das Stück um 100 Gramm, in den Handel.


Schüblig mit Kartoffelsalat, Brot und Senf

Schüblig mit Buurebrot oder Herdöpfelsalat


Zutaten (für zwei Personen)

• 2 Paar Schüblig vom Metzger unseres Vertrauens

Zubereitung

Schüblige unter dem Siedepunkt (das Wasser darf nicht sprudelnd kochen sondern nur perlen!) circa 30 Minuten ziehen lassen.
Mit frischem Bauernbrot und/oder lauwarmen Kartoffelsalat sowie einem Klecks Senf servieren



Geschichte


Der Schüblig war bereits im 13. Jahrhundert bekannt, wie eine zitierte Quelle aus dem Idiotikon verdeutlicht:
Im Jahre 1293 war der Cellerarius [Wirtschaftsverwalter eines Klosters] des Stifts Grossmünster zur Abgabe von zwei Würsten an den Canonicus [Chorherr] verpflichtet, die Würste nannte man damals „inschubelinge“. Leider verrät die Quelle nicht, wie diese „inschubelinge“ zusammengesetzt waren. Eine Quelle aus dem 16. Jahrhundert, die im „Deutschen Wörterbuch“ von Jacob und Willhelm Grimm zitiert wird, beschreibt den Schüblig als Wurst vom Schwein: „mancherley trachten werdend von dem schweyn bereitet, blůt oder rooswürst, läberwürst, bratwürst, schübling, sultzen und dergleychen“. Es ist gut möglich, dass der Schüblig ursprünglich eine Wurst war, die nach dem Schlachten eines Schweins aus Schweinefleisch und Speck hergestellt worden war. Doch bereits im 19. Jahrhundert mehren sich, wie im Idiotikon ersichtlich ist, die Quellen, welche den Schüblig so zusammensetzen, wie wir ihn heute kennen: als Wurst aus Schweine- und Rindfleisch sowie Speck. (Quelle: Kulinarisches Erbe der Schweiz)

Nicht auszuschließen, dass bereits die Römer eine ähnliche Wurst mit hierher gebracht haben, wie die im im ältesten erhaltenen Kochbuch der römischen Antike „De re coquinaria“ („Über die Kochkunst“) beschriebene Lucanicae (Lukanerwurst).

Das sagt der Duden zur Herkunft des Wortes Schübling:

mittelhochdeutsch schübelinc, eigentlich = (in einen Darm) geschobene Wurst(füllung)


Interessante Links


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Herbstzeit – Es gibt wieder mal Winzerschnitte


Die Markgräfler Winzer sind noch mitten in der Weinlese. Vor den Winzergenossenschaften bilden sich lange Schlangen von Traktoren, deren Anhänger mit Trauben beladen sind.
Wegen des starken Frostes im Frühjahr wird die Ernte mengenmäßig wohl etwas schlechter ausfallen, als im vergangenen Jahr, aber ich denke, dass das gute Sommerwetter Trauben von besonders guter Qualität hervorbringt, was die fehlende Menge ein klein wenig wett macht.

Zur Herbstzeit braucht man natürlich auch eine zünftige Stärkung…. Deshalb gibt es heute bei uns zum Abendessen wieder mal Winzerschnitten – die gehen schnell und schmecken mindestens genauso gut wie Flammenkuchen, Ziebelewaie oder Chäswaie.

Zur Winzerschnitte gab es ein Gläschen Wein und außerdem haben dazu auch hiesige Trauben probiert – die waren zuckersüß! Absolut köstlich.
Wenn man die Winzerschnitten nach dem Backen in mundgerechte Stücke schneidet, eigenen sie sich auch hervorragend als Fingerfood zum Apéro.



Winzerschnitte


Zutaten
(Für zwei Personen)
• 2-4 Scheiben (je nach Größe) frisches Bauernbrot
• 1 Becher Schmand oder Sauerrahm (200 g)
• etwa 50 g Käse (z. B. Emmentaler oder Comté)
• Salz
• Pfeffer
• 1 mittlere Zwiebel
• 1 Knoblauchzehe
• Speck, gewürfelt oder in dünne Streifen geschnitten
• Gutedel

Zubereitung
Die Zwiebel fein hacken, den Käse reiben. In einer Schüssel den Sauerrahm, Zwiebel und Knoblauch (durch die Presse gedrückt) mischen, den geriebenen Käse unterheben und mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Gutedel abschmecken. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Brotscheiben darauf legen und die Sauerrahm-Masse darauf verteilen. Nach Belieben mit Speckwürfeln (für Vegetarier mit feinen Paprikastreifen) bestreuen und im Ofen bei etwa 200 – 225 °C einige Minuten überbacken, bis der Belag goldbraun ist.


Winzerschnitte / Wingrower’s Bread


Ingredients
(For two people)
2-4 slices (depending on size) of fresh farmer’s bread
200 g sour cream
sone cheese (e.g. Emmental or Comté)/about 50g
Salt
Pepper
1 medium sized onion
1 clove of garlic
diced bacon
Chasselas (white wine)


Preparation
Finely chop the onion, grate the cheese. In a bowl, mix the sour cream, onion and garlic (pressed through a garlic press), fold in the grated cheese and season with salt and pepper and add a dash of Chasselas. Line a baking sheet with baking paper, place the bread slices on it and spread the sour cream mixture on top. Sprinkle to taste with bacon (vegetarians with finely cut red pepper stripes) and bake in the oven at about 200 – 225 °C (392 – 437 °F) for a few minutes until the topping is golden brown.

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Kirschblüte im Markgräflerland 2016 – Teil 4: Sonnenschein und Leckereien vom Obsthof Sehringer, 22. April

Kirschbluete 2016 04_22_01


Am Freitag hatte die Markgräflerin einen Tag Urlaub, denn es war Zeit, die Winterräder einzumotten und auf Sommer umzusteigen.
Für den Nachmittag waren Regenschauer angesagt und ich hatte mich schon darauf eingestellt, den Rest des Tages drinnen zu bleiben.
Aber es kam anders und der Nachmittag mauserte sich zu einem wunderschönen warmen und sonnigen Frühlingstag.
Am Vormittag war ich noch kurz in Auggen, um im Hofladen der Familie Rüdlin Spargel zu besorgen – unseren ersten in diesem Jahr (Bild und Rezept folgen).
Rundum ein Blütenmeer!


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Und als das Wetter immer besser wurde, bin ich in Richtung Feldberg und Eggenertal gefahren, um dort nochmal einen Teil des Nordic Walking Weges abzuwandern, diesmal in entgegengesetzter Richtung.


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Und die Familie Sehringer aus Feldberg hatte einen Stand mit lauter Leckereien aufgebaut. Natürlich habe ich auch was als Mitbringsel für den Markgräfler erworben…


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Crostini al radicchio trevisano

Crostini al radicchio trevisano 1


Es ist wieder Saison der bitteren Blattgemüse und Salate.
Der Radicchio Trevisano, eine Radicchio-Sorte aus Italien gehört auch dazu.
Das Rezept für diese Crostini stammt aus Venetien, wo auch der Radicchio Trevisano angebaut wird.
Ich hatte nach einer Venedig-Reise schon einmal nebst klassischem Rezept darüber berichtet. Bella Italia – Venezia – Wie man Radicchio (di Treviso) serviert

Diese Crostini geben eine feine Vorspeise ab (Antipasti) – oder man genießt sie statt Abendessen mit einem guten, kräftigen Rotwein.
Man kann entweder Baguette als Basis nehmen oder – wie in meinem Fall – ein rustikales Bauernbrot.


Crostini al radicchio trevisano 2


Crostini al radicchio trevisano


Zutaten
• 18 – 20 Scheiben Baguette oder Bauernbrot (etwa 5 Scheiben)
• 2 Schalotten
• 200 g Radicchioblätter
• 4 Stängel Petersilie
• 3 Esslöffel Olivenöl
• ½ Liter = 500 ml kräftiger, trockener Rotwein
• Parmesan
• Salz
• Pfeffer

Zubereitung
Die Schalotten fein würfeln und zusammen mit dem in feine Streifen geschnittenen Radicchio im heißen Olivenöl andünsten.
Mit Rotwein ablöschen, salzen, pfeffern und die Flüssigkeit fast ganz einkochen lassen.
Die Petersilie fein hacken, dazugeben und das Ganze abschmecken.
Die Mischung auf die Baguettescheiben streichen und im vorgeheizten Backofen bei 220 °C ca, 6 Minuten backen.
Die Crostini mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen und sofort servieren.


Crostini al radicchio trevisano 4


Crostini al radicchio Trevisano

Ingredients
18 – 20 slices baguette or country bread (about 5 slices)
2 shallots
200 g Radicchio leaves, sliced into thin strips
4 sprigs of parsley
3 tablespoons olive oil
½ litre = 500 ml strong, dry red wine
parmesan
Salt
Pepper

Preparation
Heat olive oil in a pan. Sauté the finely diced shallots together with the radicchio strips in hot olive oil.
Deglaze with red wine, add salt and pepper and boil until almost no liquid is left.
Finely chop the parsley, add and season to taste.
Spread the mixture onto the baguette slices and bake in a preheated oven at 220 ° C 0 428 ° F for about 6 minutes.
Sprinkle the crostini with freshly grated Parmesan cheese and serve immediately.

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Oktoberfest: Obatzter mit Münsterkäse (…Mein Mann kann…)

Obatzter 2015_5


oktoberfest-0011Bayern trifft das Elsass: Das Rezept für Obatzter hab ich ja zum 2012 das erste Mal und auch wieder zum Oktoberfest im vergangenen Jahr schon mal geblogt.

Mein Mann hat das Rezept in diesem Jahr etwas abgewandelt und den Camembert durch elsässischen Münsterkäse ersetzt.



Was soll ich sagen? – Doch, die Idee ist echt gelungen!
Wer gerne Münsterkäse mit Zwiebelringen und Kümmel isst, wird das Rezept lieben.

Mit Bauernbrot oder französischem Baguette sowie Zwiebeln und Radieschen dazu ein zünftiges Vesper. Dazu gehört auf jeden Fall wieder ein Bier – oder wahlweise auch ein Elsässer Riesling oder Gewürztraminer.


Obatzter 2015_4


Obatzter (4 Portionen)

Zutaten:

250 g Münsterkäse
75 g weiche Butter
1 kleine Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
3 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
2 Teelöffel Kümmel
frisch gemahlener Pfeffer
grobes Salz
1 Bund Radieschen (dazu reichen)

Zubereitung:

Den Münsterkäse und die Butter mit einer Gabel zerdrücken und miteinander vermengen. Schnittlauch und Zwiebeln sehr fein hacken und untermischen. Anschließend mit Paprikapulver, Kümmel, Pfeffer und Salz würzen.


Obatzter 2015_3


This is a typical Bavarian „Brotzeit” – you might know it from the Oktoberfest in Munich….
It is easily prepared and particularly tasty. Serve the Obatzter with farmer’s bread and radishes.
This year my husband replaced the Camembert Cheese by Munster cheese  – and it was absolutely delicious.
You must try it if you get hold of and Munster cheese!

Obatzter (4 servings)

250 g ripe Munster cheese
75 g butter, softened
1 small onion
1 bunch of chives
3 teaspoons sweet paprika powder
2 teaspoons of cumin
freshly ground pepper
coarse salt
1 bunch radishes

Mash the Munster cheese and butter with a fork and mix together. Chop the chives and onions very finely and stir into the cheese mash. Then season with paprika, cumin, pepper and salt.

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Oktoberfest: Radieschenbrot (…Mein Mann kann…)

Radieschenbrot 2


Mein Mann hat für die Oktoberfestwoche in meinem Blog ein schnelles Abendbrot gezaubert: Radieschenbrot! Wahlweise klassisch mit Butter oder mit Frischkäse. An Guat’n!


Radieschenbrot 4


oktoberfest-0011Radieschenbrot


Zutaten:

• Bauernbrot
• Butter oder Frischkäse
• 1 Bund Radieschen
• Salz und Pfeffer
• Schnittlauch

Zubereitung:

Brotscheibe mit Butter oder Frischkäse bestreichen. Radieschen waschen, mit dem Messer in dünne Scheiben schneiden (oder mit dem Gemüsehobel) und auf der Brotscheibe verteilen.
Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und mit Schnittlauch-Röllchen bestreuen.


Radieschenbrot 1

Farmhouse Bread with Radishes

farmhouse bread
Butter or cream cheese
1 bunch of radishes
Salt and pepper
Chives

Butter a slice of bread or spread with cream cheese. Wash radishes, remove the greens. Cut into thin slices (with a knife or a vegetable slicer) and spread over the bread slice.
Season with salt and pepper and garnish with chives.

Radieschenbrot 3

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Apéro-Snacks: Crostini mit karamellisierten roten Zwiebeln und Gruyère Käse

Crostini rote Zwiebeln Gruyere 1


Gestern gab es hier im Blog kein Rezept – die Markgräflerin und der Markgräfler waren nämlich bei der großen traditionellen Weinprobe in der Winzergemeinde Auggen.
Am Wochenende findet dort auch das weit über die Grenzen des Markgräflerlandes bekannte Winzerfest statt.

Deshalb kommt von mir heute auch ein köstlicher Apéro Snack, der wunderbar zu einem Gläschen Markgräfler Wein passt.
Im Zweifelsfall ist das immer ein trockener Gutedel.
Mein Tipp: 2014er Winzerkeller Auggener Schäf – Weißer Gutedel (Qualitätswein trocken / Kaltgärung), welcher mit einer Goldmedaille prämiert wurde und den es gestern Abend auch bei der Weinprobe zu verkosten gab.

Die roten Zwiebeln als Zutat lassen aber auch einen kräftigen Spätburgunder Rotwein zu. Zum Beispiel den 2011er Winzerkeller Auggener Schäf – Spätburgunder Rotwein (Qualitätswein trocken/im Barrique gereift).

Diese Crostini passen wunderbar für ein Apéro oder als herbstliche Vorspeise.
Einfache Zutaten – aber genial gut!


Crostini rote Zwiebeln Gruyere 2


Crostini mit karamellisierten roten Zwiebeln und Gruyère


Zutaten
(für 6 Personen zum Apéritif)

• 3 rote Zwiebeln
• 80 ml Olivenöl
• 12 Scheiben Bauernbrot
• 150 g Gruyère
• Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln abziehen und in feine Scheiben schneiden.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln darin anbraten und bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren 10 Minuten garen lassen.
Die weichen, leicht gebräunten Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Die Brotscheiben in der Pfanne oder im Toaster rösten. Die Zwiebeln darüber geben und die Brotscheiben in eine große Tarteform legen.
Jede Brotscheibe mit einem großen Stück Käse belegen. Mit Salz und Pfeffer würzen und im Ofen gratinieren, bis der Käse geschmolzen ist.
Leicht abkühlen lassen und nach Belieben zu einem trockenen Gutedel, Riesling oder Rotwein servieren.


Crostini rote Zwiebeln Gruyere 3

Crostini with caramelized red onions

Ingredients
(for 6 persons for an aperitif)

3 red onions
80 ml olive oil
12 slices of farmhouse bread
150 g Gruyère
Salt, pepper

Preparation

Peel the onions and cut into thin slices.
Heat the olive oil in a pan, fry onions in it and cook over low heat while stirring constantly for 10 minutes.
Take the soft, slightly browned onions out of the pan and keep warm.
Preheat the oven to 180 ° C (356 °F).
Toast the bread slices in the pan or in a toaster. Spread onions over it and place the bread slices in a large tart tin.
Place a big piece of cheese onto each slice of bread. Season with salt and pepper and gratinate in the oven until the cheese has melted.
Let cool slightly and serve with a dry Chasselas, Riesling or red wine (pinot).

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Grenzüberschreitende Märkte: Fuchsmarkt in Chalampé und Bauernmarkt in Neuenburg am Rhein

Markt Neuenburg 1
Sonntag, 21. Juni 2015 – längster Tag des Jahres und Midsommar in Schweden

Am Sonntag war in Neuenburg am Rhein wieder einmal ein Bauernmarkt und auch die meisten Geschäfte hatten geöffnet.
Da das Wetter eher etwas unbeständig war, hatten viele Besucher den Weg dorthin gefunden.
Die Anbieter auf dem Markt kamen überwiegend aus der näheren Umgebung, sowohl von deutscher Seite als auch aus dem Elsass.
Drei Wochen zuvor fand auf der anderen Seite des Rheins, in Chalampé (Schalampi) im französichen Nachbarort ebenfalls ein Markt statt, das ist der jährlich stattfindende „Fuchsmarkt”.
Während es auf dem Bauernmarkt überwiegend um ländliche Produkte und ums Essen und Trinken geht, stand bei dem Fuchsmarkt der riesige Flohmarkt im Mittelpunkt.
Natürlich gab es auf dem Fuchsmarkt auch Händler mit allerlei Köstlichkeiten.
In diesem Beitrag berichte ich also über beide Märkte. Ihr werdet bestimmt die feinen Unterschiede vom Markt auf deutscher Seite zum Markt auf französischer Seite erkennnen und dennoch viele Gemeinsamkeiten entdecken….


 Über diese Brücke kommt man zu Fuß, mit dem Rad/Velo, Bus, Auto und sogar mit der Bahn nach Frankreich.


Fuchsmarkt Chalampe 2
Alte Brücke von Neuenburg nach Chalampé (F) für Fußgänger, Radfahrer, Autos und die Bahn

 Der Fuchsmarkt in Chalampé


Fuchsmarkt Chalampe 1



…über den Rheinseitenkanal und Rhein zurück nach Neuenburg


Fuchsmarkt Chalampe 3
Wilde Kirschen bei Chalampé


Bauernmarkt in Neuenburg am Rhein, 21. Juni 2015