Apéro, Backen, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Rezepte, Schweiz, Vegetarisch, Wein, Winter

Basler Chäswaie


Heute Morgen um 4 Uhr früh haben mit dem Morgestraich in Basel wieder die „Drey scheenschte Dääg” begonnen.
Deshalb gibt es heute zum Abendessen auch eine der traditionellen Basler Fasnachtsspeisen, die überall angeboten werden. Vor drei Jahren gab es diese bereits im Mini-Format als Schweizer Chäschüechli.



Heute habe ich eine große Wähe-Form mit 32 cm Ø und einen anderen Teig verwendet. Obwohl es sich um einen Hefeteig handelt, muss man ihn nur 10 Minuten ruhen lassen.
Er ist richtig geschmeidig und lässt sich wunderbar gut ausrollen und in Form ziehen.



Dazu gab es einen Salat mit Balsamico-Dressing und den Basler Fasnachtscocktail „Waggis”



Basler Chäswaie


Zutaten
(für eine Wähe Form mit 32 vm Ø)

Für den Teig
• 200 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• 50 g Butter
• 10 g Hefe
• 100 ml lauwarmes Wasser
• Salz

Für den Belag
• 200 g Gruyère Käse, gerieben
• 100 g Emmentaler Käse, gerieben
• 1 Esslöffel Mehl
• 200 ml Milch
• 180 ml Sahne
• 2 Eier
• Salz
• frisch geriebene Muskatnuss
• Pfeffer

Zubereitung

Mehl und eine kräftige Prise Salz mischen, Butter in kleinen Stücken dazugeben. Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und darin auflösen, zum Mehl geben und alles rasch zu einem Teig kneten. Anschließend den zehn Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen.

Den Teig ausrollen und mit Rand in eine runde flache Backform / Wähe-Form einpassen. Anschließend den Boden mit einer Gabel mehrmahls einstechen.

Die Zutaten für den Belag in einer Schüssel vermischen. Mit Salz, Muskat und Pfeffer würzen. Anschließend auf dem Teig verteilen.

Die Wähe im Backofen bei 220 °C (Umluft 190 °C) circa 25-30 Minuten backen, bis er an der Oberfläche goldbraun ist.
Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und warm servieren.



Basel cheese tart


Ingredients
(For a tart tin with 32 cm Ø)

For the dough
200 g flour
50 g butter
10 g yeast
100 ml tepid water
Salt

For the filling
200 g Gruyere cheese, grated
100 g Emmentaler cheese, grated
1 tablespoon flour
200 ml milk
180 ml cream
2 eggs
Salt
freshly grated nutmeg
Pepper

Preparation
In a bowl, mix flour with a generous pinch of salt. Add the butter in small pieces. Crumble the yeast into the tepid water and dissolve the yeast in it. Add to the flour and knead quickly to a dough. Then let it rest for ten minutes in a warm place.

Roll out the dough and fit into a round flat baking pan (tart tin) building a rim. Then prick the dough with a fork for several times.

Mix the ingredients for the filling in a bowl. Season with salt, nutmeg and pepper. Then distribute on the dough.

Bake in the oven at 220 °C  = 428 °F (circulating air 190 °C = 374 °F) for about 25 – 30 minutes until the surface is golden.

Remove from the oven, allow to cool briefly and serve warm.



siehe auch:

Basler Mehlsuppe zum Morgestraich
Zwiebelewaie – Zwiebelkuchen zum Zewalafascht in Chalampé
Basler Faschtewäije
Der Basler Fasnachtscocktail: Waggis
Fasnachtsküchli aus der Schweiz
Morgenstraich – Menu zur Basler Fasnacht

Backen, Bier, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Rezepte, Schweiz, Winter

Vom Vogel Gryff, Wild Maa, Leu und Suuri Läberli z’Morge


Am Samstag, 26. Januar 2019 – es ist wieder soweit – ganz Kleinbasel ist auf den Beinen, um den Tanz des Vogel Gryff, den Wilde Maa und den Leu zu erleben.
Die Markgräflerin war im vergangenen Jahr vor Ort, um sich das Schauspiel zu anzusehen.
Manch einer meint, die drei Gestalten hätten etwas mit der Fasnacht zu tun, der Anlass hat aber tatsächlich einen militärischen Hintergrund:



Die um 1225 erbaute erste Rheinbrücke in Basel führte zu einem raschen wirtschaftlichen Aufschwung Kleinbasels im 13. Jahrhundert. Die Bevölkerung nahm zu, und aus dem Dorf wurde eine Stadt. Grossbasler Bürger investierten in Kanalsysteme, so genannte «Teichanlagen», die von der Wiese abgeleitet wurden, um die Wasserkraft für Mühlen zu nutzen. Neues Gewerbe, wie die immer wichtiger werdende Ziegel- und Backsteinproduktion, erhielt seinen Standort ausschliesslich im Kleinbasel und lockte Einwanderer aus dem Schwarzwald und vom Hochrhein an. Im Jahre 1270 wurden die Kleinbasler erstmals als Bürger (cives) bezeichnet, fünfzehn Jahre später erteilte König Rudolf Kleinbasel die Stadtrechte, sie beinhalteten unter anderem das Privileg, einen Wochenmarkt abzuhalten. Um 1300 zählte die Stadt Kleinbasel 1000 bis 1500 Einwohner. Sie war politisch von Grossbasel getrennt und besass eigene Magistraten, eine eigene Gerichtsbarkeit und autonome Verwaltungsstrukturen. Gleichzeitig bestanden von Anfang an enge wirtschaftliche Verflechtungen zwischen den beiden Städten.

In dieser Zeit schlossen sich die Kleinbasler Bürger in den Drei Ehrengesellschaften zusammen. Anders als die Zünfte im Grossbasel orientierten sie sich nicht gewerblich, also nach Berufen, sondern waren ein Verband von Bürgern, die die Interessen Kleinbasels nach aussen vertraten und dort das öffentliche Leben organisierten und kontrollierten.

Jede Gesellschaft hatte zum Beispiel die Aufgabe, einen bestimmten Abschnitt der Stadtmauer zu überwachen. Die Gesellschaft zum Rebhaus wurde erstmals im Jahre 1304 urkundlich erwähnt; über die Existenz der Gesellschaft zur Hären erfahren wir im Zusammenhang eines Kaufvertrages mit dem Kloster Klingental aus dem Jahre 1384, und 1409 erwähnt ein Bericht über die Eroberung Isteins die Gesellschaft zum Greifen erstmals als militärische Einheit.

Die wirtschaftliche Verflechtung Kleinbasels mit Grossbasel nahm im 14. Jahrhundert stetig zu. Parallel dazu sank die Autorität des Bischofs, der wegen seiner permanenten Geldknappheit nach und nach wichtige Herrschaftsrechte in Kleinbasel an den Grossbasler Rat verkaufen musste.

Trotz der politischen Vereinigung von Gross- und Kleinbasel blieben die unter den Bischöfen entstandenen autonomen Institutionen und Ämter im Kleinbasel jedoch zunächst bestehen, erst allmählich wurden die behördlichen Strukturen vereinfacht und vereinheitlicht. Die Bürger Kleinbasels konnten, sofern sie zum Vorgesetzten gewählt wurden, Ratsmitglied werden. Die Meister der Ehrengesellschaften besassen weitgehende richterliche Befugnisse. Die Gesellschaften waren für das Vormundschaftliche, den Weidgang, die kirchliche Aufsicht, Allmendangelegenheiten und die Weinlese zuständig.

Im 15. Jahrhundert begannen die Drei Ehrengesellschaften damit, einmal im Jahr, damals noch getrennt, einen Umzug durchzuführen. Ihm voraus ging ursprünglich eine militärische Musterung: Die Bürger mussten ihre Ausrüstung wie Harnisch, Hellebarde, Schwert und Helm vorzeigen. Im Laufe der Zeit fügten die Gesellschaften den Umzügen Elemente aus anderen Bräuchen, wie das Umkreisen der Brunnen und die Wassertaufe, hinzu. Die Figuren Vogel Gryff, Leu und Wild Maa werden erstmals 1597 als Ehrenzeichen der drei Gesellschaften beschrieben. Bei den Umzügen, die «Läufe» genannt wurden, führten vermutlich Ueli die Ehrenzeichen wie Tiere an Ketten durch die Strassen.

https://www.vogel-gryff.ch/


Vogel Gryff nach der Landung des Wild Maa am Kleinbasler Rheinufer / Landesteg beim Kleinen Klingental

Der «höchste Kleinbasler Feiertag» fällt jedes Jahr auf den 13., 20. oder 27. Januar, welche im liturgischen Kalender die Tage der Heiligen Hilarius, Fabian und Johannes Chrysostomos markieren, die mit den Ehrengesellschaften assoziiert sind.
Abwechselnd im Turnus von drei Jahren am 13., 20. oder 27. Januar (falls dieser auf einen Sonntag fällt: am Samstag davor) erlebt Basel alljährlich das Fest der drei Ehrengesellschaften zum Rebhaus, zur Hären und zum Greifen. An diesem Tag treten die drei personifizierten Schildhalter Vogel Gryff, ein Greif in schwerem Schuppenpanzer, der Wild Maa, ein Tännchen schwingender Wilder Mann und der Leu, ein Löwe, auf. Sie ziehen durchs Kleinbasel und führen dabei immer wieder ihre traditionellen Tänze vor.


Wild Maa

Jeder Ehrengesellschaft gehören rund 150 Männer an, und jede wird von einem Meister und sechs Vorgesetzten geleitet. Voraussetzung für den Beitritt ist ein Wohnsitz im Kleinbasel oder – bei einem Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt – bedeutsames Grundeigentum im Stadtteil; auch muss ein Bewerber das 18. Lebensjahr erreicht haben, das Basler Bürgerrecht vorweisen können, männlich und wohlbeleumundet sein.

Der Vogel Gryff-Tag beginnt mit der Talfahrt des Wild Maa-Flosses auf dem Rhein um 10.30 Uhr. Die genaue Zeit ist abhängig vom Wasserstand des Rheines.
Der Wilde Mann fährt tanzend auf einem Floss talwärts und wird durch Trommelrhythmen und mit Böllerschüssen begleitet.
Wie es sich gehört, ist sein Blick auf das zu ehrende Kleinbasel gerichtet, und so ist es unvermeidlich, dass er Grossbasel den Rücken zeigt.


Leu

Unterhalb der Mittleren Rheinbrücke erscheinen unterdessen der Vogel Gryff und der Leu mit ihren Begleitern, den drei Tambouren und Bannerträgern, sowie den vier Narrengestalten der Ueli, welche mit klappernden Büchsen Geld für Bedürftige sammeln. Mit mächtigem Satz springt gegen 11 Uhr der Wilde Mann an Land, nicht ohne zuvor die Tanne ausgiebig im Wasser genetzt zu haben.


Mittlere Rheinbrücke in Basel

Um 12 Uhr tanzen die Ehrenzeichen auf der Mittleren Rheinbrücke. Auch während dieses Tanzes bleibt ihr Blick auf das Kleinbasel gerichtet. Danach formiert sich der Umzug. Bis in den Abend hinein geht es, mit einigen trinkfreudigen Pausen, kreuz und quer durchs Kleinbasel vor die Wohn- oder Geschäftssitze der Herren Meister und Vorgesetzten sowie in den Hof des Waisenhauses.

Ab 13 Uhr finden sich die 450 Gesellschaftsbrüder der Drei Ehrengesellschaften (150 je Gesellschaft) zu einer ausgedehnten Mahlzeit, dem Gryffemähli, im Festsaal der Basler Messe zusammen. Die Veranstaltung dauert den ganzen Nachmittag an und ist durch Reden zu aktuellen politischen Themen, musikalischen Darbietungen sowie dem Besuch des Umzuges (im Saal) geprägt.und endet spät in der Nacht mit den Schlusstänzen.



Vogel Gryff

Was glepft? E Schuss! Was mag das sy?
Dert tanzt jo aine uff em Rhy.
E Dannebaimli schwingt er
und ains, zwai, drei verdringgt er.

Nai, nai, das gfallt im Wilde Maa.
D’Kanone gracht. Jetzt kunnt er aa.
E-n-Ueli bättlet Batze.
Dr Lai winggt mit de Datze.

Bym Käppelijoch gumpt stolz und styff
näben Wilde Maa und Lai dr Gryff,
und dausig Basler lache
ab däne-n-alte Sache.

Kinderreim von Anna Keller, den die Basler Kinder in den Kindergärten lernen



Die alljährliche Disziplin der Kinder: Dem ‹Wild Maa› einen Apfel von seinem Kostüm zu stibitzen versuchen – dies soll Glück bringen. Gemäss der Legende, wird eine Frau, welche einen solchen Apfel erhält, dem nächsten Vogel Gryff mit einem Kind beiwohnen.



Die typische Speise sind Suuri Läberli mit Rösti – die Läberli sind hier üblicherweise mit Ueli Bier zubereitet (- ich verwende Wein).
Hier auf der Speisekarte gibt es ausserdem noch Chäswaie und Ziebelewaie, alle diese Gerichte sind auch während der Basler Fasnacht sehr beliebt.


Ueli-Biergläser in einem Schaufenster

Leberli z‘ Morge – deftige Speise schon ab dem frühen Vormittag.
Als Darsteller der Vogel Gryff Figur braucht es auch jede Menge Durchhaltevermögen er muss bis zum späten Abend immerhin 53 Tänze in einem Kostüm, das über 40 Kilogramm wiegt absolvieren!


Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Rösti ©markgraeflerin.wordpress.com

Rezept für Suuri Läberli mit Rösti



Rezept für Chäschüechli


Chäschüechli

Rezept für Ziebelewaie


Ziebelewaie


Mehr Bilder gibt es beim Markgräfler im Blog – dort sieht man auch noch die Fahrt auf dem Rhein und die roten Äpfel im Efeukranz, der um den Bauch des Wild Maa gebunden ist.

Amerika, Apéro, Backen, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Fingerfood, Food, Fotografie, Italien, Listicle, Markgraeflerland, Reisen, Rezepte, Schwarzwald/Black Forest, Schweiz, Suppe, Vegetarisch, Winter

Die besten Rezepte zur Fasnacht …


Heute gibt es mal kein neues Rezept, denn die Markgräflerin und der Markgräfler sind voll im Fasnachts-Modus….
Aber ich habe die besten Rezepte zur Fasnacht aus meinem Blog für euch zusammengetragen….


Klassische Rezepte zur Fasnacht

Die Klassiker der Fasnacht im Markgräflerland: Narrensuppe und Fasnachtsküchle. Und ein Blick in andere Hochburgen …


narrensuppe-3


Samstagseintopf: Narrensuppe

Hier geht’s zum Rezept: Samstagseintopf: Narrensuppe


narrensuppe-2


Narri – Narro, d’Fasnet isch do! (Narrensuppe: die Zweite)

Hier geht’s zum Rezept: Narri – Narro, d’Fasnet isch do!


Narrensuppe – mit üppiger Einlage! – und geröstetes Brot mit Rindermark… (Narrensuppe: die Dritte)

Hier geht’s zum Rezept: Narrensuppe – mit üppiger Einlage! – und geröstetes Brot mit Rindermark…


Flaedelesuppe 4


Resteverwertung: Flädelesuppe

Bei uns als Alternative zur Nudelsuppe ebenfalls sehr beliebt: Flädelesuppe

Hier geht’s zum Rezept: Resteverwertung: Flädelesuppe


Fasnachtsküchle_02
Omas Fasnachtsküchle

Fasnachtsküchle

Fettgebackenes wie Fasnachtsküchle oder Berliner gehören zur Fasnacht einfach dazu …

Hier geht’s zum Rezept: Fasnachtsküchle


quarkbaellchen-2


Badische Quarkbällchen / „Fasnachtsküchle”

An der Umzugstrecke sind die Quarkbällchen oder Fasnachtsküchle sehr beliebt. Bestens als Fingerfood geeignet.
Sie sind nicht gefüllt, wie Berliner aber durch den Quark im Teig locker und leicht …

Hier geht’s zum Rezept: Badische Quarkbällchen / „Fasnachtsküchle”


Scherben1


Scherben

Ein weiterer klassiker der alemannischen Fasnacht.

Hier geht’s zum Rezept: Scherben


Adventskalender 2014_3_2


Striebele

Die fettgebackenen Striebele gibt’s nicht nur zur Fasnacht, sie sind ein beliebter Snack auch auf Jahr- und Weihnachtsmärkten. Wegen letzterem sind sie in meinem Blog auch schon mal im Adventskalender gelandet.

Hier geht’s zum Rezept: Adventskalender 2014 – Nr. 3: Striebele


Amerikaner1


Amerikaner mit Smarties-Konfetti für Fastnacht

Nicht nur bei Kindern beliebt sind diese kleinen Amerikaner, die mit bunten Smarties-Konfetti verziert sind.

Hier geht’s zum Rezept: Amerikaner mit Smarties-Konfetti für Fastnacht


Mutzenmandeln 2


Rosenmontag am Rhein: Mutzenmandeln

Mutzenmandeln scheinen eher im Rheinland und Westfalen verbreitet zu sein, ich habe das Rezept aber dennoch in einem Kochbuch badischer Landfrauen entdeckt. Mal eine Abwechslung zu den klassischen Fasnachtsküchle und Berlinern …

Hier geht’s zum Rezept: Rosenmontag am Rhein: Mutzenmandeln


Handkaes Aeppelwoi1


Erbarmen – zu spät, die Hessen kommen! …oder: Handkäs mit Musik

Vor vielen Jahren waren wir mal beim Rosenmontagsumzug in Mainz – da flogen neben Bonbons und Konfetti auch Handkäs in die Zuschauermenge … Handkäs aus Hessen. Handkäs mit Musik – das ist nicht etwa Käse mit Musi-Begleitung, (Rodgau Monotones: Erbarmen zu spät, die Hessen kommen) – nein, die Musik ist hierbei die Marinade, mit welcher der Käse beträufelt wird. Sie besteht aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und einem Schuss Hochstädter Schoppepetzer.

Hier geht’s zum Rezept: Erbarmen – zu spät, die Hessen kommen! …oder: Handkäs mit Musik


Buurefasnacht

Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht – bei uns im Markgräflerland beginnt nach Aschermittwoch den evangelischen Gemeinden die Alte Fasnacht oder Buurefasnacht.


Lumpasupp1


Lumpasupp – zur Buurefasnacht

Ein deftiges Vesper als Stärkung zwischendurch gefällig? Da empfehlen wir Lumpasupp, ein Wurstsalat mit Lyoner und Schwarzwurst.

Hier geht’s zum Rezept: Lumpasupp – zur Buurefasnacht


Basler Fasnacht


Basler Mehlsuppe 9


Basler Mehlsuppe zum Morgestraich

Nach einer kurzen Nacht in Basel wärmt man sich nach dem Morgestraich mit einer kräftigen Mehlsuppe.

Hier geht’s zum Rezept: Basler Mehlsuppe zum Morgestraich


45_Fasnacht Zwiebelkuchen_01
Ziebelewaie

Ziibelewaie

Im Herbst zusammen mit neuem Wein ein Genuss, aber Zwiebelkuchen wird auch an Fasnacht zur Mehlsuppe gereicht.

Hier geht’s zum Rezept: Ziibelewaie und Neue Wy


Basler Mehlsuppe 8


Morgenstraich – Menu zur Basler Fasnacht

Ein komplettes Menü mit Mehlsuppe, Zwiebelkuchen und Blutorangen-Panna-Cotta als Dessert. Orangen werfen die Waggis nämlich beim Cortège in Basel reichlich.

Hier geht’s zum Rezept: Morgenstraich – Menu zur Basler Fasnacht


Kartoffel Zwiebel Waehe4


Kartoffel-Zwiebel-Wähe…ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel?

Hier noch ein zweites Rezept für Kartoffel-Zwiebel-Wähe.

Hier geht’s zum Rezept: Kartoffel-Zwiebel-Wähe…ein traditioneller Zwiebelkuchen aus Basel?


1Faschtewaie
Faschtewäije

Basler Faschtewäije

Neujahr ist knapp vorbei und schon wieder gibt es Berliner, Fasnachtsküchle und in der Schweiz in Basel die Faschtewaie. Ein wunderbar buttriges Gebäck, am liebsten mit ganz viel Kümmel drauf! Sie sind auch im Markgräflerland bekannt und äußerst beliebt.

Hier geht’s zum Rezept: Basler Faschtewäije


Basler Fasnachtskuechli2
Basler Fasnachtschüechli

Fasnachtsküchli aus der Schweiz

Die klassischen Schweizer Fasnachtsküchli sind den Badischen Scherben sehr ähnlich. Man findet sie inzwischen auch in deutschen Supermärkten und Discountern.

Hier geht’s zum Rezept: Fasnachtsküchli aus der Schweiz


Zigerkrapfen 12
Zigerkrapfen

Zur Basler Fasnacht: Zigerkrapfen

Ein weiteres klassisches Fasnachtsrezept aus der Schweiz.
Blätterteigecken, die mit einem ricottaartigen Frischkäse (Ziger) gefüllt sind und dann in heißem Fett ausgebacken werden.

Hier geht’s zum Rezept: Zur Basler Fasnacht: Zigerkrapfen


osterflaedli1
Osterflädli

Osterküchli – Osterflädli

Mini Tartes, süß gefüllt – man verwendet für die Füllung entweder Grieß oder Milchreis.

Hier geht’s zum Rezept: Osterküchli – Osterflädli


Chaeschuechle 4
Chäschüechli

Schweizer Chäschüechli zur Basler Fasnacht

Fingerfood – Kleine, pikante Käsekuchen.

Hier geht’s zum Rezept: Schweizer Chäschüechli zur Basler Fasnacht


Waggis 1


Der Basler Fasnachtscocktail: Waggis

Der passende Apéro zur Basler Fasnacht.

Hier geht’s zum Rezept: Der Basler Fasnachtscocktail: Waggis



Schübeldonnschtig und Schübligziischtig

An Fasnacht wird der Schüblig bei uns meist als Imbiss bei Zunftabenden serviert. In der Schweiz hat die Wurst sogar eigene (närrische) Feiertage:
In St. Gallen ist der Schübeldonnerstag (Schmutziger Donnerstag) der eigentlicher Auftakt zur Fastnacht. In Zürich ist es der Schübligziischtig, der Fastnachtsdienstag, der die Fastnachtszeit beendet.

Anders als  der Basler Klöpfer (Cervelat) ist der Bauernschüblig (Speckwurst) eher grob. Er besteht aus Rind- und Schweinefleisch, Speck und Gewürzen.

Hier geht’s zum Rezept: Schüblig mit Buurebrot oder Herdöpfelsalat


Rezepte für die Fasnachtsparty

Eine wärmenden deftige Mitternachtssuppe, Fingerfood oder bunte Muffins: Damit übersteht man jede Fasnachtsparty …


feurige Gulaschsuppe 1


Fasnachts-Samstagseintopf: Feurige Mitternachts-Gulaschsuppe

Durchgefroren zurück vom Guggelball? Jetzt schnell was zum aufwärmen!

Hier geht’s zum Rezept: Fasnachts-Samstagseintopf: Feurige Mitternachts-Gulaschsuppe


Konfetti Nudeln5


Konfetti-Nudelauflauf

Ein bunter Teller macht vor allem den kleinen Fasnächtlern Appetit.

Hier geht’s zum Rezept: Konfetti-Nudelauflauf


Orangen Kokos Muffins1


Narri! Narro! – Orangen-Kokos-Muffins mit Smarties-Konfetti

Bunte Smarties geben Muffins ein fasnächtliches Aussehen.

Hier geht’s zum Rezept: Narri! Narro! – Orangen-Kokos-Muffins mit Smarties-Konfetti


Mini Muffins Kaese 2


Ideen für die Fasnachtsparty: Mini Muffins mit Käse und Kümmel

Eignen sich bestens zum Apéro.

Hier geht’s zum Rezept: Ideen für die Fasnachtsparty: Mini Muffins mit Käse und Kümmel


smarties-kuchen-2


Konfetti-Kuchen für die Fasnachtsparty

Nach dem Fasnachtsumzug noch Gäste zum Kaffee?

Hier geht’s zum Rezept: Konfetti-Kuchen für die Fasnachtsparty


Marshmallow Pops 1


Ideen für die Fasnachtsparty – Marshmallow Pops

Bunt und süß….

Hier geht’s zum Rezept: Ideen für die Fasnachtsparty – Marshmallow Pops


Mini Croissants Tapenade Noire 1


Ideen für die Fasnachts-Party: Mini Croissants mit Tapenade

Mini Croissants aus Blätterteig, die noch schnell in letzter Minute gebacken werdne könnnen.

Hier geht’s zum Rezept: Ideen für die Fasnachts-Party: Mini Croissants mit Tapenade


Karneval in Venedig

Wir haben es bisher noch nicht geschafft, einmal zum Karneval nach Venedig zu fahren.
Aber feines Fettgebackenes gibt es dort auch…


castagniole2


Narri – Narro, Fasnet isch do: Venezia und Castagnole

Hier geht’s zum Rezept: Narri – Narro, Fasnet isch do: Venezia und Castagnole


Aschermittwoch

Zum Schluss noch ein paar Rezeptideen für’s Katerfrühstück an Aschermittwoch …


aschermittwoch-rollmops-1


Am Aschermittwoch…. ist alles vorbei: Rollmops, Pellkartoffeln, Schnittlauchquark

Der Klassiker zum Katerfrühstuck: Rollmops mit Pellkartoffeln und Quark

Hier geht’s zum Rezept: Am Aschermittwoch…. ist alles vorbei: Rollmops, Pellkartoffeln, Schnittlauchquark


Rollmops 3


Am Aschermittwoch … ist alles vorbei: Rollmops mit Hasselbackspotatis (Katerfrühstück)

Den Rollmops einmal mit schwedischen Hasselbackspotatis statt Pellkartoffeln …

Hier geht’s zum Rezept: Am Aschermittwoch … ist alles vorbei: Rollmops mit Hasselbackspotatis (Katerfrühstück)


Am Aschermittwoch ist alles vorbei:
Heringstopf mit Pellkartoffeln

Lässt sich gut vorbereiten: Heringstopf mit Pellkartoffeln

Heringstopf2

Heringstopf4


 

Backen, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Herbst, Listicle, Markgraeflerland, Rezepte, Schweiz

Das Beste vom Jahrmarkt … Rezepte nicht nur für Süßschnäbel


Der Herbst ist die Zeit für Jahrmärkte und Messen. Die Freiburger Herbstmesse ist gerade zu Ende gegangen, die Basler Herbstmesse beginnt am 28. Oktober und dauert bis zum 12. November 2017. Aber nicht nur die großen Messen haben ihren Reiz, auch ein Besuch auf den Jahrmärkten in der Region lohnt sich. Beispielsweise beim alljährlich am Winzerfest-Montag stattfindenden Augge Märt oder beim Müllheimer Jahrmarkt am ersten Donnerstag und Freitag nach Allerheiligen (2. und 3. November 2017) – für die Jungen und Jungebliebenen übrigens mit Rummel auf dem Viehmarktplatz. Dieser beginnt bereits am Samstag, 28. Oktober,  und in der Jahrmarktwoche von Donnerstag bis Sonntag.

Ich liebe diese Jahreszeit – den Duft von gebrannten Mandeln und von weihnachtlichen Gewürzen oder das Händewärmen mit einer Tüte heißer Maroni.

Hier sind meine liebsten Jahrmarkt-Rezepte für Euch:


Jahrmarkt-Weggen oder Wurst-Wecken

1. Jahrmarkt-Weggen oder Wurst-Wecken aus dem Markgräflerland

Sie sind typisch für den Müllheimer Jahrmarkt und gehören einfach dazu: Die Jahrmarkt-Weggen oder Wurst-Wecken am Stand der Bäckerei Kirschner.

Um die Füllung wurde immer ein großes Geheimnis gemacht, denn jeder Bäcker oder Metzger hatte sein eigenes Hausrezept.

Traditionelle Wurstweggen am Jahrmarktstand der Bäckerei Kirschner – und köstliche Waffeln zum Dessert

Ich habe daraufhin in mehreren alten Kochbüchern recherchiert und habe tatsächlich ein Rezept gefunden. Eigentlich ein typisches Rezept zur Resteverwertung, denn es können Braten-, Wurst oder Fleischreste dafür verwendet werden. Oder man nimmt Hackfleisch.

Hier gehts zum Rezept für Wurstweggen!


Striebele

2. Striebele

Auch die Striebele gehören zu den Jahrmärkten in Baden und im Markgräflerland. Aber auch in Neuenburg auf dem Weihnachtsmarkt gibt es sie….

Da es sich um Fettgebackenes handelt, könnte man sie auch in Richtung Fasnacht schieben – aber egal – sie schmecken jedenfalls köstlich. Es handelt sich um einen dickflüssigen Teig, der durch einen Trichter ins Fett gegeben und darin ausgebacken wird.

Man bestreut die Striebele einfach nur mit Puderzucker, wer zur Adventszeit passende Gewürze verwenden möchte, kann sie mit Zimtzucker bestreuen….

Hier gehts zum Rezept für Striebele!


Mitbringsel vom Jahrmarkt: gebrannte "Wiener Mandeln"
Wiener Mandeln

3. Gebrannte Mandeln

Der Jahrmarkt-Klassiker schlechthin: gebrannte Mandeln oder Wiener Mandeln – statt Mandeln gehen auch Erdnüsse, Macadamias oder Kürbis- und Sonnenblumenkerne. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Hier gehts zum Rezept für gebrannte Mandeln!


Magenbrot

4. Weihnachts-(Magenbrot) nach dem Rezept von Susannes Tante Rita aus Lauingen

Die süßen Jahrmarktstände haben neben Mandeln auch immer Magenbrot im Sortiment. Meine ehemalige Nachbarin Susanne hat mir ein tolles Rezept von ihrer Tante Rita aus Lauingen für selbst gemachtes Weihnachts-Magenbrot verraten.

Hier gehts zum Rezept für Magenbrot!


Heiße Maroni

5. Heiße Maroni oder Marroni

Maroni heißt es bei uns in Deutschland, unsere Schweizer Nachbarn sagen Marroni – egal, ich liebe es einfach mir im Herbst und Winter die Hände mit einer Tüte aus Zeitungspapier gefüllt mit den edlen Esskastanien zu wärmen und diese zu vernaschen.

Wie man Maroni ganz einfach selbst im Backofen machen kann, könnt ihr im folgenden Blogbeitrag nachlesen.

Hier gehts zum Rezept für heiße Marroni!


Rahmtäfeli

6. Rahmtäfeli und Biberli-Konfekt

Neben den berühmten Mässmogge – daumenlange, mit einer Haselnussmasse gefüllte  Bonbons,

-gibt es bei der Basler Herbschmäss auch Rahmtäfeli (Sahne-Karamell-Bonbons)  und  Biberli -Konfekt. Biberli, das sind Honiglebkuchen mit Marzipanfüllung.

Biberli-Konfekt

Hier gehts zum Rezept für Rahmtäfeli und Biberli Konfekt!


Raclette

7. Klöpfer, Raclette, Chässchnitte, Chäsküechli und Chäsbengel

Zur Basler Herbschtmäss gehören natürlich auch Klöpfer und Raclette. Zum Basler Weihnachtsmarkt gibt es auch noch die Chäsbengel als Spezialität.

Klöpfer

Hier gehts zu den Rezepten: a) Klöpfer b) Raclette c) Chässchnitte d) Chäsküechli e) Käsbengel

Chässchnitte
Chäsküechli
Chäsbengel

Guten Appetit sowie viel Spaß auf Johrmärt und Herbschtmäss wünscht Euch
die Markgräflerin

Englisch, Essen & Trinken, Festtagsgerichte, Food, Fotografie, Grillen, Rezepte, Schweiz, Sommer

Typisch Schweiz: Cervelas-Salat (Wurstsalat) mit Pommes zum 1. August

Schweizer Cervelas Salat mit Backofen-Pommes / Swiss Cervelas Salad with oven fries

Zum ersten August habe ich ein ganz typisches Gericht für euch – Cervelas-Salat mit Radieschen und dazu Pommes.



Pommes zum Wurstsalat??? Jawohl, das ist superlecker und in der Schweiz äusserst beliebt.
Normalerweise gibt es klassische Pommes Frites dazu, ich habe aber neue Bio-Kartoffeln verwendet und die Pommes im Backofen zubereitet. Die neuen Kartoffeln braucht man nicht zu schälen, man isst die dünne Haut einfach mit.

Hier findet ihr das Rezept für die Backofen-Pommes.



Schweizer Cervelas-Salat


Zutaten 
(für 4 Personen)
• 4 Riesencervelas (in Basel nennt man die „Klöpfer”)
• 1 Zwiebel
• 1 Bund Radieschen
• etwas Schnittlauch
• 3 Esslöffel Weissweinessig
• 5 Esslöffel Rapsöl
• 1 Esslöffel Senf
• Salz
• Petersilie

Zubereitung
Von den Cervelas die Haut abziehen. Die Cervelas in feine Scheiben schneiden.
Zwiebel in Streifen schneiden oder fein würfeln.
Radieschen in feine Rädchen schneiden.
Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Alles mischen.
Weißweinessig, Rapsöl und Senf zu einer Sauce rühren. Mit wenig Salz würzen.
Die Sauce unter die Cervelas mischen. Nach Belieben mit Petersilie bestreuen.


Basler Klöpfer, gegrillt – Swiss Cervelas from the grill

The Swiss are celebrating their Bundesfeier (Swiss National Day) today.
I have a typical Swiss recipe for you which is quite popular over there – a Cervelas salad.

The „Cervelat“, in Basle also known as „Klöpfer“ is a fine thick sausage which you often find at Swiss festivities, barbecues or food trucks in the street.



Swiss Cervelas salad

ingredients
(for 4 people)
4 giant cervelas (in Basle aka „Klöpfer“)
1 onion
1 bunch of radishes
Some chives
3 tablespoons white wine vinegar
5 tablespoons rapeseed/canola oil
1 tablespoon mustard
Salt
Parsley

preparation
Remove the skin from the cervelas. Cut the cervelas into fine slices.
Cut onion into strips or finely dice.
Cut the radishes into thin wheels.
Cut the chives into small rolls.
Mix everything.
Add white wine vinegar, rapeseed oil and mustard and combine to a sauce. Season with a little salt.
Mix the sauce under the cervelas. Sprinkle with parsley at will.
Serve with fries. (I prepared them in the oven – find recipe for homemade oven fries here).


Apéro, Bier, Brunch, Essen & Trinken, Festtagsgerichte, Food, Fotografie, Rezepte, Schweiz, Sommer, Vegetarisch

Zum 1. August


Morgen ist der 1. August – der Nationalfeiertag der Schweizer. In Basel findet immer am Vorabend ein großes Feuerwerk auf dem Rhein statt.
Zur Einstimmung auf die Bundesfeier habe ich die passende Deko, die schnell gemacht ist und die man außerdem noch essen kann. Das passt wunderbar zum Apéro, zum Beispiel zu einem Bier, aber auch zum Picknick, zum Grillen  oder für den Feiertagsbrunch.
Radieschen waschen, mit einem Messer ein Schweizerkreuz einritzen und die rote Haut über der eingeritzten Stelle abziehen.


Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Schweiz

Wochenrückblick, die Highlights: Basel Tattoo und ZZ Top


Es war sehr, sehr ruhig hier im Blog in der vergangenen Woche….
Nein, die Markgräflerin ist noch nicht im Urlaub. Es war einfach zu viel los – zu Beginn der Woche war es ja wieder sehr heiß, und das bedeutet, dass jeden Abend der Garten zu gießen ist!
Da bleibt keine Zeit mehr, sich noch an den Computer zu setzen und einen Beitrag zu schreiben.
Am Donnerstag waren wir am Basel Tattoo – der Markgräfler hat bereits berichtet. Vorher waren wir noch am Rhein und haben in einer Buvette etwas getrunken und eine Kleinigkeit zu Abend gegessen – wie es viele Basler an diesem Abend auch getan haben.


Am Rhein


 


Basel Tattoo


 


Es war, wie im vergangenen Jahr, eine gelungene Vorpremiere des Basel Tattoo.
Mehr Bilder vom Basel Tattoo 2017 gib es beim Markgräfler im Blog.



Am Freitagabend gab es hier im Blog nicht wie üblich einen Feierabend-Cocktail – wir waren nämlich beim Stimmenfestival in Lörrach und haben uns auf dem Marktplatz das Konzert von ZZ Top angesehen. Wiederum ein abendfüllendes Ereignis. Zuvor gab es noch ein heftiges Gewitter in und um Lörrach und wir hatten schon Sorge, dass das Konzert nicht stattfinden würde.
Wir haben uns zuerst noch an einem Food Truck mit einem Pastrami Sandwich gestärkt (wegen des Regens leider ohne Foto) und dann hieß es erst eimal Schlangestehen.
Noch ein Eis auf die Hand und dann ging es auch schon los. Pünktlich um 20 Uhr hat es dann auch aufgehört zu regnen.
Super Konzert!


Apéro, Apéro Tapas & Co, Bücher, Cocktails, Englisch, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Garten, Natur & Garten, Rezepte, Sommer, Vegetarisch

Zum Apéro: Parmesan Thymian Crunch nach Tanja Grandits


In meinem Garten gedeiht der Thymian dieses Jahr besonders gut – gleich drei verschiedene Sorten habe ich eingepflanzt und immer fleißig die Schnecken abgesammelt, die sich jeden Abend meinem Kräuterbeet nähern – denn die scheinen eine Vorliebe für Thymian zu haben. Besonders den aromatischen Zitronenthymian scheinen sie zu lieben….
Für den Parmesan Thymian Crunch habe ich vom normalen Gartenthymian verwendet.


Zitronenthymian im Garten der Markgräflerin

Und da ich jetzt so schönen Thymian habe, sind genügend frische Vorräte da, um endlich noch ein paar Rezepte aus dem Buch „Kräuter” von Tanja Grandits ausprobieren.

Ein einfaches Rezept, das schnell zubereitet ist. Es passt hervorragend als feine Knabberei zum Apéro.

Zum Beispiel zum „Veneziano”:



Tanja Grandits schreibt dazu:
»Ich liebe den Parmesan-Crunch auf Pasta! Er ist aber auch über Salate gebröselt ein Genuss.«



Parmesan Thymian Crunch
nach Tanja Grandits


Zutaten
(für ein großes Backblech)

• 150 g Parmesan (Parmigiano Reggiano)
• 4 Esslöffel grob geschnittene Thymianblätter
• 1 Messerpitze grüner Pfeffer, gemahlen

Zubereitung

Den Parmesan fein reiben und mit Thymian und grünem Pfeffer mischen.

Dünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech streuen und im 160 Grad heißen Ofen 8 Minuten knusprig goldbraun backen.

Auf einem Gitter erkalten lassen und in Stücke brechen.


alle Bilder/all images
©markgraeflerin.wordpress.com / Karin Schindler 2017


Parmesan Thyme Crunch
Recipe by Tanja Grandits

ingredients
(For a large baking tray)

150 g of Parmesan (Parmigiano Reggiano)
4 tablespoons coarsely-cut thyme leaves
1 knife tip green pepper, ground

preparation

Finely chop the Parmesan and mix with thyme and green pepper.

Thinly sprinkle on a baking tray lined with baking paper. Bake the hot oven at 160 °C = 320°F for 8 minutes until crispy and golden brown.

Leave to cool on a cake rack and break into pieces.

 

Fotografie, Frankreich, Markgraeflerland, Natur & Garten, Schweiz, Sommer

Klatschmohnfeld im Markgräflerland – Monet hätte seine Freude gehabt


Ein Künstler wie Monet hätte bei diesem Anblick sofort seinen Pinsel gezückt – ein kleines Stück Provence im Markgräflerland….
Für Pinsel und Leinwand hatte die Markgräflerin leider keine Zeit, aber ein kleiner Fotoapparat war mit dabei.



Und wo wir gerade bei Monet sind – die Markgräflerin und der Markgräfler hatten es Anfang Mai endlich mal geschafft, die inzwischen beendete Monet-Ausstellung in der Fondation Beyeler anzusehen. Es hatte sich wirklich gelohnt – eine wunderschöne Ausstellung, die von 290.000 Besuchern gesehen wurde.
Bilder mit Klatschmohnfeld waren nicht mit dabei, aber viele andere schöne Gemälde von Monet.
Der kleine Park rund um die Fondation Beyeler ist übrigens auch sehr sehenswert.


BBQ, Cocktails, Dessert, Essen & Trinken, Food, Fotografie, Reisen, Wein, Winter

Die FUCHS TEUFELS WILD e Küchenparty im Münstertäler Spielweg

fuchsteufelswild-1


Der Markgräfler hatte der Markgräflerin zu Weihnachten einen Gutschein für ein ganz besonderes Erlebnis geschenkt…. und heute erzähle ich euch davon!

Am vergangenen Sonntag war es endlich soweit. Mit meiner Nachbarin Gertrud machte ich mich auf den Weg ins verschneite Münstertal im Schwarzwald!


fuchsteufelswild-3


Vor einigen Jahren war ich schonmal im Romantikhotel Spielweg zu einem Linzertorten- und Hutzelbrot Seminar bei Karl-Josef Fuchs und zwischendurch natürlich auch mal im Restaurant Spielweg zum Essen.
Diesmal hatten aber mal die jungen Füchse, seine Töchter Kristin und Viktoria zu einer Küchenparty eingeladen. Und weil dise Party „fuchsteufelswild” werden sollte, haben wir auch gleich eine Übernachtung dazu gebucht.
Da im Spielweg selbst schon alle Hotelzimmer belegt waren, wurden wir in die Klostermühle, etwas weiter unten im Tal einquartiert, von dort mit einem Shuttlebus abgeholt und später wieder zurückgebracht.



Es gab an diesem Abend aber nicht nur Köstlichkeiten aus der Spielwegküche, sondern es waren einige Jungköche und Winzer mit dabei.
Zum Apéritif wurden wir mit Belsazar Vermouth von Maximilian Wagner begrüßt – eine Kooperation zwischen Berlin und Baden.
Grundlage ist eine Kräutermischung, die mit Weinen aus dem Markgräflerland und dem Kaiserstuhl angesetzt wird, dazu kommen noch Obstbrände aus dem Hause Schladerer – von dort ist Philipp Schladerer mit an Bord.


fuchsteufelswild-6


Es gab zweierlei Belsazar Vermouth  – eine weißen und einen rosé, davon kommen jeweils 5 cl in ein Glas, dazu Eiswürfel und ein Stückchen Zitronenschale, dann wird mit Tonicwater (von Schweppes) aufgefüllt.
Dieser Apéritif ist, verglichen mit anderen Apféritifs leicht – der Vermouth hat 18 Vol.% Alkohol – und steigt deshalb nicht gleich zu Kopf.
Außerdem gab es ja jede Menge Fingerfood dazu…


fuchsteufelswild-4
Die Speisekarte der Küchenparty

Fingerfood von Viktoria Fuchs, Spielweg

Ein Bild vom Rindertartar und Gipf Brot fehlt – die Markgräflerin hatte gerade keine Hand zum Fotografieren frei – probiert hat sie es selbstvertändlich!
Hinterschinkenbuchteln aus der Kasserolle
Frühlingsrolle mit Asia-Mayonnaise
Grissini mit luftgetrocknetem Schinken
Geräucherte Tomaten Suppen-Shot



Jochen Helfesrieder, Storchen Schmidhofen
Schwarzwaldforelle „Matjes”, gepickelte Bete


fuchsteufelswild-16


Viktoria Fuchs, Spielweg

Wildschwein Dim-Sum


fuchsteufelswild-22

fuchsteufelswild-21

fuchsteufelswild-25


Wie auf jeder Party, ist in der Küche immer am meisten los
Das Duo „Charme und Melone” aus Freiburg (Kontakt: charmeundmelone@gmail.com) verbreitet mit „bab, bab … Rhythm and Blues“ tolle Stimmung – nicht nur in der Küche


fuchsteufelswild-20fuchsteufelswild-15

fuchsteufelswild-33


New-Orleans Köche aus den USA „John & Gareth”, Spielweg

Jambalaya



Spielweg Köche und Auszubildende

Wildscheinbratwürstle im Weckle oder als Curry-Wurst
(die hat die Markgräflerin ausgelassen, weil sie schon pappsatt war)

…hierfür wurde im Innenhof eine Grillstation aufgebaut…

Badischer Flammenkuchen


fuchsteufelswild-32


Confierte Eismeerlachsforelle, Couscous, Hummus, Minz-Joghurt
Graupensuppe mit Kürbis, gebackene Ochsenschwanzpraline



Bei den anwesenden Jungwinzern und- Winzerinnen konnte man sich zum Essen seinen Lieblingswein aussuchen und probieren, soviel man wollte…
Friedrich Keller, Weingut Franz Keller, Oberbergen
Sabrina Wassmer, Weingut Martin Wassmer, Schlatt
Eva-Maria Köpfer, Weingut Abril, Bischoffingen
Max Geitlinger Wein, Egerten



Marco Böhler, Restaurant Stucki Tanja Grandits, Basel
Marco Böhler hat seine Ausbildung zum Koch im Spielweg absolviert
Kalbshaxe  – auf der Speisekarte stand zwar „lila” – aber tatsächlich waren alles in „Orange” gehalten


fuchsteufelswild-37 fuchsteufelswild-36


Zum Abschluss darf eine Auswahl an feinen Desserts und der Käse aus der hauseigenen Käserei von
Karl Josef Fuchs nicht fehlen….
Karl-Josef Fuchs hat übrigens einst im Schwarzen Adler in Oberbergen seine Ausbildung zum Koch gemacht


fuchsteufelswild-39fuchsteufelswild-42


Johannes Schneider, Spielweg

Apfel-Schokoladen-Schnitte
Gebrannte weiße Schokolade, Aprikose
Nougat -Himbeer-Cornetto (ohne Bild)



Mit dabei war noch die Rösterei Schwarzwild mit ihren Kaffeespezialitäten.
Die Longdrinks habe ich ausgelassen und mir dafür zum Kaffee noch ein Williams-Schnäpschen von Schladerer in Staufen genehmigt.
Im Kaminzimmer gab es dann noch eine Disco und wie wir am nächsten Morgen erfahren haben, haben es noch einige von den jüngeren Partybesuchern bis früh morgens ausgehalten….
Wir haben den ersten Shuttle-Verkehr zum Hotel um Mitternacht genommen….



Nachdem wir uns ausgschlafen hatten, ging es morgens zum Frühstück wieder in den Spielweg, wo es ein ein reichhaltiges Frühstücksbuffet gab.



Vielen Dank an das Team vom Spielweg  – wir waren begeistert und kommen bestimmt wieder!