Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland, Reisen

Die Alte Gerberei in Müllheim

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Diesmal nur ein kurzer Bericht von unserem Besuch im Restaurant „Zur Alten Gerberei” in Müllheim. Wir waren am Samstag Abend dort – das Essen war wie immer vorzüglich.

Das Menü:

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Vorspeise: Salat

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Kalbsragout mit Spätzle
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Beilagen Gemüse: Kürbis, Kohlrabi und Möhren
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Die Lammhaxe in Ingwer-Bier Sauce, das Kartoffelgratin kam in einem separaten Auflaufförmchen…

Der Markgräfler hatte Kalbsragout mit Spätzle und Gemüse, ich Lammhaxe mit Kartoffelgratin. Natürlich gab es dazu wieder von dem wunderbaren Bier aus der Hausbrauerei (diesmal mit Rosmarin, dann noch mit Ingwer…) und als Dessert leckeres Panna Cotta (mit Zwetschgen und Zwetschgengeist oder mit Orangenfilets und Grand Marnier und obendrein noch einen Mini-Windbeutel.

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Panna Cotta mit Orangenfilets und Grand Marnier

Hier geht’s zu unserem Besuch im vergangenen Jahr.

Essen & Trinken, Fotografie, Garten, Markgraeflerland, Natur & Garten, Sommer

Besuch im Gasthaus Ochsen, Feldberg

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Heute gibt es mal einen Ausgehtipp für das Markgräflerland – das Gasthaus Ochsen in Müllheim-Feldberg. Wir gehen immer gerne dort hin, auch in die Schloßwirtschaft auf Schloss Bürgeln, die ebenfalls vom Ochsen bewirtschaftet wird.

Die Speisekarte ist klein und fein, immer saisonal und regional ausgerichtet. Der Service ist freundlich und familiär. Man sollte auf jeden Fall reservieren – wir hatten nicht reserviert, aber Glück gehabt: wir durften an den runden Stammtisch sitzen.

(Der Markgräfler und ich haben übrigens auf Schloss Bürgeln geheiratet und unsere Hochzeit auf der Terrasse des Schloßstübles gefeiert, wie es sich für rechte Markgräfler gehört.)

Diesmal sind wir das erste Mal durch den wunderschönen Bauerngarten gegangen, der sich hinter dem Haus befindet. Leider konnten wir nicht auf der Terrasse Platz nehmen und den Anblick der Blumenpracht genießen – es hatte nämlich geregnet. Im Moment lohnt sich ein Besuch noch mehr als sonst:

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Hier ein kleiner Einblick in die servierten Köstlichkeiten – leider sind nicht alle Bilder was geworden, weil ich nicht mit Blitz fotografieren wollte… Deshalb nur eine kleine Auswahl….

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Gruß aus der Küche – Kräuterquark (dazu Bauernbrot)

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Es war trotz Regen immer noch recht warm an diesem Abend, und ich wollte nur etwas Leichtes essen – (logisch, denn ich wollte ja noch ein Dessert haben….) Also gab es gebratenen Zander auf Wildkräuter-Salat. Sehr lecker.

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Und dann das Dessert – eine Tonkabohnen-Crème Brulée mit Espresso.

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Fein war’s wieder mal. Das nächste Mal muss ich unbedingt daran denken, auch mal das Restaurant von aussen zu fotografieren…

Hier noch ein link: Historische Gasthäuser in Baden

Diese Fotos sind von der Website des GasthausesGasthof Ochsen Feldberg 2Gasthof Ochsen Feldberg Gasthof Ochsen Feldberg 1

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland

Eine kleine Auszeit im Shisha Café Mocca

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Gestern Nachmittag haben der Markgräfler und ich endlich mal das Café Mocca in der Werderstrasse in Müllheim ausprobiert. In dem Café war früher ein kleiner Schreibwarenladen, seit 2010 ist dort das „Shisha Cafe Mocca” in den schmalen langen Räumlichkeiten untergebracht.
Neben feinen Kaffeesorten, die türkisch geprägt sind, gibt es auch klassisches Backwerk aus den USA, wie z. B. Donuts oder fluffige Muffins und eine umfangreiche Tee- und Chai Tee Latte Karte….

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Das Ambiente ist gemütlich, mit bequemen Sesseln, passend zum Thema in Moccabraun und Creme gehalten. Der Markgräfler hatte sich also für den Mocca mit Schoko-Donut entschieden, ich habe die Chai Latte Mango und einen Schokomuffin.

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Bei schönem Wetter kann man an wenigen Tischen draussen sitzen – sozusagen auf dem Gehweg. Die Post ist direkt gegenüber und so bekommt man mit, wer alles vorbeigeht oder fährt.

Der perfekte Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene. Wir als Besucher mittleren Alters fühlten uns aber deshalb nicht fehl am Platz, sondern haben unsere kleine Auszeit am Nachmittag genossen.

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Absolut empfehlenswert – die Markgäflerin sieht doch richtig entspannt aus…

Essen & Trinken, Food, Fotografie, Markgraeflerland

Ausgehtipp: Restaurant Bären in Auggen

Baeren
Bären Hotel Restaurant, Bahnhofstraße 1, D-79424 Auggen
Telefon: 0049 7631 23 06

www.baeren-auggen.de

Der Bären in Auggen an der B3 erstrahlt seit kurzer Zeit in neuem Glanz. Hier zum Bericht der Badischen Zeitung zur Wiedereröffnung im Februar.

Wir waren neugierig und wurden nicht enttäuscht. Die Speisekarte ist übersichtlich und keinesfalls „abgehoben”. Frische Zutaten, feine Salate, ordentliche Portionen und traditionelle Gerichte wie Suuri Kalbsleberle, Cordon Bleu, Filet-Töpfle, Tafelspitz, Rindsrouladen, aber auch Gerichte mit saisonalen Produkten – z. B. mit Bärlauch…. Für den kleinen Hungern kann man aus der Vesperkarte etwas auswählen. Mittags gibt es eine ausgewählte Tageskarte. Ich finde, es ist für jeden was dabei. Auch beim Dessert hat man die Wahl – entweder eine normale (große) Dessertportion, oder das Espresso Gedeck mit einer süßen Kleinigkeit….

Es empfiehlt sich einen Tisch zu reservieren, als wir abends dort waren, waren alle Tische im Restaurant besetzt.

Hier zeige ich euch mal, was der Markgräfler und ich ausgewählt haben:

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Büffelmozzarella in Speck gewickelt und gebraten, auf Salat mit Tomatenchutney – für den Markgräfler

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„Kleiner” Vorspeisensalat  – für die Markgräflerin

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Rumpsteak, medium  – mit Kräuterbutter, Tomatenchutney, Kartoffeln und Kräuter-Hüttenkäse  – für die Markgräflerin

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Osso Buco, geschmort, mit Gemüse und Teigwaren – für den Markgräfler

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Espresso-Gedek mit Schokomousse – für die Markgräflerin

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Panna Cotta mit Himbeer-Grütze – für den Markgräfler
und zum Verdauen einen Espresso und – weil die Markgräflerin Auto gefahren ist – einen Ziebärtli (Schnaps aus Wildpflaumen)

Rundum ein gelungener Abend.

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Bella Italia – Venezia – Trattoria all’Antica Mola, das perfekte italienische Menu

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In dieser Trattoria hat alles gestimmt, die kleine, feine Speisekarte, mit allem was das Herz eines Venedig-Reisenden begehrt… Und sogar Musik gab es noch…

Als Apéro einen Apérol Spritz, diesmal mit grüner Olive am Spiesschen mit Stein. Die Zitronen- oder Orangenscheibe läßt man dann weg. Passt auch sehr gut.

Die Wirtin ist sehr freundlich, erzählt mit melodiösem italienischen Singsang, was sie gerade besonders zu empfehlen hat  – auch was nicht auf der Karte steht. Und wenn man nicht so genau weiß, was man nehmen soll, erklärt sie ausführlich, was man noch miteinander kombinieren könnte und das je nach Gast auch in Englisch und Deutsch, falls nötig. Die Bedienung ist flott, aber trotzdem nicht zu schnell und aufdringlich. Wie sie den Fisch vor unseren Augen entgrätet hat – perfekt grätenfrei und wie mit Magie innerhalb von kürzester Zeit…

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Trattoria all’Antica Mola
Cannaregio 2800
Venezia

Was nehme ich nur, das klingt alles so fein…

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Wasser und Hauswein (vino della casa)

Wir haben uns für den Weißwein des Hauses entschieden – einen Tokay.

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Vorspeise der Markgräflerin:
Verdure alla griglia = Gegrilltes Gemüse

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Vorspeise des Markgräflers:
Bruschette al Salmone (mit Räucherlachs)

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Primo Piatto der Markgräflerin:
Lasagne al forno

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Primo Piatto des Markgräflers:
Bavette al pesto

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Secondo Piatto der Markgräflerin und des Markgräflers:

Sogliola alla griglia= Seezunge vom Grill

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So sieht die Seezunge aus, nachdem sie filettiert wurde

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Hier wird die Seezunge zerlegt.

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Contoro (Beilage)

Radiccio tardivo di Treviso alla griglia- ein spezieller Radicchio mit ganz schmalen Blättern, mit etwas Olivenöl bestrichen und auf dem Grill gegart.
Er schmeckt fein bitter und soll sehr gut für den Magen sein.

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Und beim Hauptgang kam dann die Musik…

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Die beiden waren richtig gut, und die Musik hat absolut in die Trattoria gepasst – Caruso hätte nicht besser spielen und singen können…
(für solche Fälle ein kleines Trinkgeld bereithalten – wir haben zwei Euro in den Hut, der herumgereicht wurde, gelegt).

Und ein Dessert geht doch immer:

Dessert der Markgräflerin:

Torta della nonna (Großmutterkuchen), Mürbeteig, mit einer Creme Pasticceria gefüllt und mit Pinienkernen bestreut.
Köstlich….

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Dessert des Markgräflers:
Das klassische Tirami Su, welches in Venedig erfunden worden sein soll.
Hierbei hat der Markgräfler angemerkt, dass es gut war, aber mein Tiramisu viel besser ist…

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Und zum Abschluss einen espresso, respektive einen coretto für den Markgräfler.

Ein wunderschöner Abend, und die Wirtin, mit der ich mich nur mit Italienisch verständigt habe, meinte zum Schluss, als sie die Rechnung brachte (il conto), dass die caffè aufs Haus gingen. Das Essen war alles in allem sehr preisgünstig und so haben wir großzügig aufgerundet.

Diese Trattoria möchte ich jedem ans Herz legen, von aussen sieht sie zwar etwas einfach und unscheinbar aus, aber man ahnt nicht, wie herzlich es darin zugeht.
Satt und zufrieden machten wir uns – mit einem kleinen Umweg, weil wir uns in einer Gasse verfranst hatten – auf den Rückweg ins Hotel.

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Die Rezepte werden noch einzeln nachgeliefert, das würde den Rahmen für einen Post ein wenig sprengen.