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Kirschblütenwanderung im Frühling


Etwas später als im vergangenen Jahr, aber durchaus noch im Durchschnitt der bisherigen Blütezeiten ist es im Eggenertal und rund um Feldberg bei Müllheim bald wieder soweit:

Das traditionelle Blütenfest des Männerchores Eggenertal findet am Sonntag, 15. April ab 11 Uhr auf der Stelli, dem Wanderparkplatz zwischen Feuerbach und Niedereggenen, statt und bereits am vergangenen Sonntag fand der erste Blütenhock des Gesangvereins Feldberg auf dem Stalten statt, jedoch noch ohne Blüten.

Wie es derzeit um die Kirschblüte steht, kann man über das Blütentelefon Eggenertal erfahren.


Blütenhock in Feldberg – Auf dem Pfilb mit Musik

Ich habe zur Einstimmung ein paar Fotos von einer Blütenwanderung  vom 09. April 2017 für euch – die Wanderung hatte ich mit einer Freundin unternommen.
Der Markgräfler hatte uns hierfür mit dem Auto auf dem Pfilb, oberhalb von Feldberg abgesetzt und wir sind von dort nach Müllheim gewandert – natürlich mit einer Kaffeepause beim Blütenhock auf dem Stalten.



Erste Apfelblüten waren auch schon zu sehen…



Blütenhock auf dem Stalten



Blick auf unseren Hausberg, den „Blauen”

Auf unserem Rückweg sind wir dann noch in Zizingen an Rüdlins Hühnermobil vorbeigekommen…



Und hier noch eine besondere Wetterstation:


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Aus meinem Garten: Alles neu, macht der Mai…

Garten Mai 2016_7
Apfelblüte, Brettacher Apfel

Es ist Mitte Mai und der Garten der Markgräflerin erwacht langsam.
Vergangene Woche hat der Apfelbaum noch üppig geblüht, die Bienen waren fleißig und es war ein ständiges Summen in der Luft. Dieses Jahr scheint wieder ein Apfeljahr zu sein!
Innerhalb weniger Tage war es auch schon wieder vorbei, und die Blütenblätter liegen inzwischen wie Schnee im Garten.
Die Kräuter entwickeln sich prächtig, aber auch das Gras schießt in die Höhe und somit wächst auch die kleine Wildwiese rund um den Apfelbaum.

Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich für meinen Garten einige Pläne im Kopf hatte….Ein Teil davon wurde nun umgesetzt:

Am Freitag nach Himmelfahrt hat sich die Markgräflerin einen Brückentag gegönnt und der Gärtner hatte sich angekündigt, um sich um die Hangsicherung im Gartenteil hinter dem Haus zu kümmern. Das geplante Hochbeet im Kräutergarten kommt erst im Herbst dran.
Und hier sind ein paar Bilder – vorher, während den Arbeiten und nachher.


Garten Mai 2016_1Vorher

 


6. Mai 2016, am frühen Vormittag
Chaos im Blumenbeet am Hang. Hier hatte sich die Erde innerhalb von 10 Jahren stark gesenkt.
Ich hatte erhebliche Mühe, das kleine Stück zu bearbeiten, weil man nicht richtig stehen konnte und ständig abgerutscht ist.


Garten Mai 2016_3


Um die Mittagszeit kam dann der Gärtnermeister mit zwei weiteren Fachkräften.
Zuerst wurden auf zwei Ebenen links und rechts Holzpfähle in die Erde geschlagen, daran wurden mit robusten Schrauben die Bretter befestigt.
Anschließend wurden aus dem vorderen Teil die Pflanzen entfernt und alles noch Brauchbare in einer Mörtelwanne beiseite gestellt, das Unkraut entfernt und mit einer Mischung aus Löss und guter Pflanzenerde aufgefüllt.


Nachher


Gleich am folgenden Tag habe ich dann die ausgegrabenen Pflänzchen wieder eingesetzt und auch noch ein paar neue gepflanzt.
Außerdem hat mir der Gärtner geraten, schnell wachsende Pflanzen einzusäen, damit sich nicht gleich wieder das Unkraut ausbreitet.
Ich habe daraufhin eine Mischung Jungfer im Grünen (Nigella damascena) in weiß, rosa und blau und eine Sorte mit dem Namen „Mulberry Rose” = gefüllte Blüten mit Farbwechsel von weiß nach rosa eingsät.
Und dazu eine Reihe Boretsch (Borago officinalis) und Ringelblumen (Calendula officinalis) in den Sorten „Fiesta Gitana” und „Prinzeß Orange”.
Nach 6 Tagen, also am Freitag, waren schon die ersten Ringelblumen Pflänzchen zu sehen. Gestern kam dann auch der Boretsch raus.

Gestern hat es dann noch den ganzen Nachmittag stark geregnet und es haben sich Pfützen gebildet – ich hatte schon Angst, dass mir der Dauerregen die ganzen Sämlinge wegspült. Ist aber alles gut gegangen und nach dem dritten kräftigen Regenguss ist das Wasser endlich versickert.
Jetzt sollte alles gut durchfeuchtet sein.
Außerdem hatte ich noch 5 runde Papier-Saatkissen= Saatscheiben  mit einer niedrigen Duftblumen-Mischung, die ich am Rand der oberen Terrasse eingesetzt habe. Dort ist heute auch schon etwas zu sehen. Und die ersten Rosen sind aufgegangen. Traumhaft!


Samstag, 14. Mai – vor dem großen Regen


Garten Mai 2016_6


Garten Mai 2016_8


Fortsetzung folgt…

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Hanging Basket-Salatsieb im Apfelbaum…. ich bräuchte da mal eine Idee!

Apfelbaum 2
Während man im Eggenertal noch von der Kirschblüte schwärmt, fängt gerade mein Apfelbaum im Garten an, zu blühen. Er hängt dick voller Blüten…. Wenn die Bienchen fleißig ihre Arbeit machen, gibt es im Herbst wieder Äpfel satt.

Vor ein paar Tagen habe ich eine Idee aus einer Zeitschrift aufgegriffen, die ich vorher schon einmal im Internet entdeckt hatte – Vintage Style würde man das wohl bezeichnen, ich nenne es einfach Verwertung von alten Haushaltsgegenständen.

Apfelbaum 1Dieses Metallsieb war mir zu groß geworden – ich hatte mir unlängst ein etwas kleineres gekauft, das außerdem noch rundum emailliert ist (das alte Sieb ist innen blanker Edelstahl und nicht so pflegeleicht). Jedenfalls habe ich mir im Baumarkt 2 Meter Kette besorgt, dann abgezählt wieviele Glieder die Kette hat und mit einer Zange in drei gleich lange Stücke geteilt.
Befestigt wird die Kette mit Hilfe von Kabelbindern in den Löchern des Siebs – möglichst in gleichem Abstand. Am oberen Ende haben wir die Ketten (das war die Idee vom Markgräfler) mit einem alten Ring eines Schlüsselbandes zusammengefasst. Diesen hängt man dann mit einem Fleischerhaken an einen Draht, den an der gewünschten Stelle des Baums befestigt hat.
Das Sieb habe ich mit einer Kokosmatte, die ich im Winter zum Abdecken einer Yukka Palme verwendet hatte ausgelegt, die Blumenerde steht auch schon bereit – und jetzt kommt’s:

Ich brauche eine Idee, was ich da in meinen selbstgebastelten „Hanging Basket” hineinpflanzen könnte. Es sollten überwiegend hängende Pflanzen sein, gerne auch einjährige, die aber auch im Sommer den schattigen Platz unter dem Laub meines Apfelbaums vertragen – und ich dachte dabei nicht an Efeu!!!

Wer kann mir weiterhelfen? Ich hatte schonmal gelesen, dass es eine hängende Minze (Indianerminze) gibt – habe diese aber bisher noch in keinem Pflanzenmarkt in der Gegend gefunden. Da ich ein kleines bisschen ein Kräuterfreak bin, würde ich mich über weitere Anregungen aus dieser Ecke freuen.

Hase Steinbrech

Der Osterhase im Steinbrech überlegt auch schon ganz fest….

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Auf die Kirschblüte folgt die Apfelblüte

Unser Apfelbaum blüht …

Neues aus dem Markgräflerland

Nach den Kirschbäumen blühen jetzt auch die Apfelbäume. Die schönen Blüten des Brettacher Apfels in unserem Garten beweisen einmal mehr, dass die Apfelbäume zu den Rosengewächsen zählen. Jetzt muss es nur noch ein paar Grad wärmer werden, damit die Honigbienen auch ihre Arbeit verrichten können.

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Essen & Trinken, Food, Rezepte

Scherben

Lebensart im Markgräflerland

Hier ist ein weiteres, typisches Rezept zum Thema Fettgebackenes und Fasnacht im Markgräflerland.

In Basel kennt man die Scherben in runder Form als Fasnachtschüechli.

Nach meinem Besuch in Lyon vom vergangenen Oktober habe ich die Scherben unter der Bezeichnung „Bugnes“ entdeckt, die es dort statt Pfannkuchen an „La Chandeleur“ – Mariae Lichtmess
(2. Februar) gibt.

http://habett.org/gateau/r7/bugnes.html

Tipp:

Als passendes Getränk wählen wir einen trockenen Weißwein. Sie schmecken aber auch zu Kaffee und Tee.

Backtemperatur für das Fett: 180 °C

Das Rezept stammt aus dem Kochbuch von Paula Horn, 1951
20. Auflage

Zutaten für 2 Personen:

Für den Teig:
1 Eigelb
½ Ei
1 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel dicker Sauerrahm
1 Prise Salz
1 große Tasse Mehl (etwa 200 g)

Zum Backen:
500 g Backfett

Zum Bestreuen:
Puderzucker, Zimt

Zubereitung:
Eier, Zucker, Salz und  Rahm werden gut zusammen verrührt, dann gibt man nach und nach das Mehl zu und arbeitet…

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