Posts Tagged ‘3.14’

Pie-Day: Kleiner Müsli Apfelkuchen

14. März 2017


Heute ist Pie Day (3.14) und dazu muss es natürlich auch einen Pie bzw. einen Kuchen geben – aber nur einen kleinen, denn es ist ja nicht Sonntag…

Damit das schlechte Gewissen mitten in der Fastenzeit nicht allzu groß ist, habe ich nur ganz wenig Zucker und ein wenig Müsli reingetan, die Äpfel sollten eigentlich schon süß genug sein.
Also gut, einen klitzekleinen Tupfen Sahne gab es noch dazu – den kann man aber auch weglassen … 😉



Müsli Apfelkuchen


Zutaten
(Für ein Kuchenblech mit 23 cm Ø = 8 Stück)

Kuchenteig
• 125 g helles Dinkelmehl (Type 630)
• ½ Teelöffel Salz
• 60 g kalte Butter
• 500 ml kaltes Wasser

Belag
• 2 Eier
• 2 Esslöffel Zitronensaft
• 2 Esslöffel Rohrzucker
• 100 g Müslimischung nach Wahl
• 750 g Äpfel, z. B. Boskoop

Zubereitung
Für den Teig Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Butter in Würfeln zugeben.
Zwischen den Händen zu einer bröseligen Masse reiben. Wasser hinzufügen.
Alles rasch zu einem Teig zusammenfügen. Zugedeckt 30 Minuten kühl stellen.

Backofen auf 180 °C vorheizen. Teig auf wenig Mehl ca. 28 cm Ø groß ausrollen. Ins Kuchenblech legen, Rand andrücken.
Boden mit einer Gabel einstechen. Eier mit Zitronensaft, Zucker und Müsli mischen. Äpfel ohne zu schälen über eine Gemüseraffel dazureiben.
Masse auf dem Teigboden verteilen.
Den Kuchen in der unteren Ofenhälfte ca. 50 Minuten backen.
Zum Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.



Muesli apple pie

Ingredients
(For a pie tin of 23 cm Ø = 8 pieces)

For the pastry
125 g light spelled flour (Type 630)
½ teaspoon salt
60 g cold butter
500 ml cold water

Filling
2 eggs
2 tablespoons lemon juice
2 tablespoons cane sugar
100 g muesli/cereal mix of your choice
750 g apples, eg Boskoop

Preparation
For the pastry, give flour and salt into a bowl. Add butter in cubes.
Rub between the hands to receive a crumbly mass. Add water.
Mix everything quickly and combine too a dough. Cover and place in the refrigerator for 30 minutes.

Preheat oven to 180 ° C = 356 °F. Roll out dough on little flour to the size of about 28 cm in diametre. Place in the cake tin, press to the edge.
Pierce the pastry with a fork.
For the filling, mix eggs with lemon juice, sugar and muesli. Add unpeeled appples by rubbing it over a vegetable grater and mix.
Spread the mixture onto the pastry.
Bake the pie in the lower half of the oven for about 50 minutes.
Sprinkle with icing sugar and serve with whipped cream to taste.

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Ein Apple Pie zum Pi Day

15. März 2013

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Ach o! dies π macht ernstlich so vielen viele Müh!

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Gestern war Pi(e)-Tag – da musste ich mir natürlich auch etwas Mühe machen und einen Kuchen backen: einen „American Apple Pie“. Der stand sowieso schon lange auf meine Backliste. Apple-Pie – ich denke, es gibt keinen typischen, amerikanischen Pie…

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Der Pi-Tag (engl. Pi Day) ist ein inoffizieller Feiertag, der zu Ehren der Kreiszahl Pi abgehalten wird.

Er findet jedes Jahr am 14. März statt und geht zurück auf die US-amerikanische Datumsschreibweise 3-14 oder 3/14 (3,14 ist der numerische Wert von π auf zwei Dezimalen gerundet). Besonders genaue Anhänger dieses Tages feiern um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden und erreichen die Kreiszahl damit bis zur siebten Nachkommastelle, 3,1415926. Als Begründer dieser Tradition gilt Larry Shaw, der den Pi Day 1988 am Exploratorium in San Francisco initiierte, wo er seitdem jährlich begangen wird. 2009 wurde auch in den USA der 14. März vom US-Kongress zum offiziellen Nationaltag für die Kreiskonstante Pi erklärt.

Der Pi-Tag wird traditionell mit dem gemeinsamen Verzehren von runden Kuchen begangen (im Englischen wird der griechische Buchstabe π lautgleich wie das englische Wort pie ‚Kuchen‘ als „Pai“ ausgesprochen).

(Quelle: Wikipedia)

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American Apple Pie

Die Zutaten …
… für den Teig

300 g kalte Butter
400 g Mehl
1 Esslöffel Zucker
2 Prisen Salz
120 ml kaltes Wasser
1 Ei
1 Teelöffel Zitronensaft

… für die Füllung

1,5 kg säuerliche Äpfel
2 Essslöffel Zitronensaft
135 g Zucker
135 g braunen Zucker
1 Esslöffel Mehl
1 Teelöffel Zimtpulver
2 Esslöffel Butter
1 Eigelb

… außerdem

Mehl zum Ausrollen
Butter für die Form
1 Kuchenform mit 26 cm Durchmesser (ich verwende eine Pie-Form mit herausnehbarem Boden – gibt es bei IKEA)

Für den Teig:

Butter in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.

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Mehl, Zucker und Salz hinzufügen und das Ganze zu einer krümeligen Masse verkneten. Wasser, Ei und Zitronensaft verrühren, hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
Aus dem Teig eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie einschlagen und für 1 Stunde in den Kühlschrank geben. (Oder man macht’s wie ich und stellt im Winter die Schüssel mit Deckel auf den Terrassentisch – derzeit ist es kalt genug).

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Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln entkernen und in dünne Scheiben schneiden.

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Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den gekühlten Teig in zwei Portionen teile. Jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von
28 – 30 cm Durchmesser ausrollen. Einen Teigkreis in die ausgebutterte Form legen, Boden und Rand leicht andrücken. Beide Zuckersorten, Mehl und Zimt vermischen und zu den Apfelscheiben geben, gründlich durchmischen, sodass alle Äpfel damit bedeckt sind.

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Die Apfelmasse auf dem Teig in der Form verteilen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen.

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Den zweiten Teigkreis darauf legen , die Ränder zusammendrücken. Das Eigelb verquirlen und den Pie damit bestreichen. Die Teigoberfläche mit einem Messer mehrfach einritzen.

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Den Apple Pie in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen geben und ca. 1 Stunde backen. Wenn die Oberfläche zu braun wird, den Kuchen mit Backpapier abdecken.

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Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, bis er lauwarm ist, dann aus der Form lösen. Wenn man eine Form hat, wie ich, mit auslösbarem Boden, dann stellt man die Form auf eine Dose, einen Topf oder Ähnliches und drückt den Rand der Form von beiden Seiten nach unten. Einfacher geht’s nicht. Dann auf einen großen Teller oder eine Kuchenplatte befördern…

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In den USA serviert man den Apple Pie meist warm, mit Vanille-Eis. Er schmeckt wunderbar nach Apfel, Zimt und durch den geschmolzenen Zucker schmeckt er auch ein wenig nach Karamel.

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Oder ihr macht es wie Sally, im Film „Harry und Sally” – in der wohl bekanntesten Szene des Films, in der sie, im Restaurant sitzend, Harry einen Orgasmus vorspielt, weil sie beweisen will, dass Männer eine Vortäuschung nicht bemerken… (Übrigens einer meiner Lieblingsfilme).

Kellnerin: Was darf ich bringen?
Harry: Ich hätte gerne die Nr. 3.
Sally: Ich hätte gerne den Chefsalat, aber Essig und Öl servieren Sie extra. Und den Apple Pie a la mode.
Kellnerin (notiert): Chef und Apple a la mode.
Sally: Aber den Kuchen bitte heiß, wenn’s geht, und ich will das Eis nicht oben drauf, ich will es extra. Und ich hätte gern Erdbeer- statt Vanilleeis, wenn’s geht. Wenn nicht, kein Eis, nur Schlagsahne, aber nur frische. Wenn sie aus der Dose kommt, gar nichts.
Kellnerin: … Nicht mal Kuchen?
Sally: Doch, in dem Fall nur den Kuchen, aber nicht heiß.
Kellnerin: Aha …

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In unserem Fall gab es „Vanille-Eis Choco Cookie” Dazu gab’s natürlich ein Gläschen von unserem eigenen Bio-Apfelsaft aus unserem Garten!

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