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Weihnachlicher Bratapfel – Red Chief

Adventskalender21

Diese besonders hübsche Apfelsorte – „Red Chief” habe ich in der Obst- und Gemüseabteilung im E-Center entdeckt. Der perfekte Weihnachtsapfel, rot, glänzend und süß. Der verlangt einfach danach, ein Bratapfel zu werden. „Nimm mich mit – ich will ein Weihnachts-Bratapfel sein…”, meinte ich zu hören und habe drei davon in meinen Einkaufskorb gepackt….

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Apfel „Red Chief”

Auf dem Foto sieht er aus, wie gemalt. Und so perfekt, man traut sich kaum, mit dem Apfelausstecher das Kerngehäuse zu entfernen….
Ich habe für zwei Personen nur einen Bratapfel gemacht, diesen in der Mitte halbiert und mit etwas Schlagsahne und einer Kugel Vanilleeis serviert.

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Vanillesauce passt auch dazu.

Bratapfel1
Weihnachtliche Bratäpfel

Die Zutaten für 4 Stück:
4 Äpfel

Füllung:
50 g Rosinen, in Rum getränkt
je 15 g gehacktes Orangeat und Zitronat
50 g gemahlene Walnusskerne
40 g Zucker
etwas geriebene Orangenschale
5 Esslöffel Rum
30 g gehackte Belegkirschen

Die Zutaten für die Füllung gut vermischen, in die ausgestochenen Äpfel füllen, in die Bratapfel Formen(oder eine Auflaufform) setzen und mach Wunsch mit Butterflöckchen belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 30-40 Minuten backen.

Bratapfel

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Bratapfel3

Bratapfel4

Mit Schlagsahne und Vanilleeis oder Vanillesauce servieren.

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Julschlange – zum Julfest in Schweden

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In Skandinavien wird in der Adventszeit das Julfest gefeiert. Es stammt noch von den alten Ernte- und Winterbräuchen, bei denen Julbrot gebacken, Julbier getrunken und Julstroh verstreut wurde (deshalb auch die aus Stroh zusammengebundenen Figuren = Julbock). Der Julbock wird unter dem Weihnachtsbaum aufgestellt , er trägt die Geschenke. Das Julfest wird am 21. Dezember,  zur Wintersonnenwende, gefeiert. Die Julzeit endet  Mitte Januar mit einem großen Gelage.

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Meine Julschlange ist ein wenig arg auseinander gegangen… Der Markgräfler meinte nur ganz trocken: „Die hat bestimmt einen Elefanten verschluckt.“
Dann ist mir noch fast die Zimtdose aus der Hand gefallen, und der Teig hat ein wenig mehr Zimt, als im Rezept vorgesehen, erwischt. In der Küche duftete es fein nach Winteraromen. Jetzt kann das Julfest kommen.

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Julschlange

Zutaten für den Hefeteig:
500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Zucker
1/4 Teelöffel Salz
1 Messerspitze Zimt
250 ml Milch
100 g Butter

Verzierung:
2 Eigelb
2 Esslöffel Milch
2 Rosinen
1 abgezogene Mandel

Mehl mit Trockenhefe, Zucker, Salz und Zimt vermischen. Milch leicht erwärmen, Butter darin schmelzen. Mischung zum Mehl gießen und alles zu einem geschmeidigen Hefeteig verkneten. Abgedeckt und an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Teig danach noch einmal durchkneten und eine kleine Portion davon abnehmen.
Restlichen Teig zu einer langen Rolle formen, dabei den Kopf etwas runder, den Schwanz dünner werden lassen. Die leicht gebogene, Schlange auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Eigelb und Milch verrühren und die Schlange damit bestreichen. Die Rosinen als Augen und die Mandel als Zunge in den Kopf stecken. Aus dem übrigen Teig eine lange, dünne Rolle formen und diese schlangenlinienförmig auf die Julschlange legen, festdrücken mit Eier-Milch einstreichen. Schlange noch mal 15 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C 30-35 Minuten backen.

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