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Jostabeeren-Marmelade


Heute gibt es mal was aus dem Bildarchiv der Markgräflerin.
Es war im Juli vor zwei Jahren, als ich von einem Kollegen Jostabeeren geschenkt bekommen hatte, die so üppig an den Sträuchern in seinem Garten wuchsen, dass es einfach zuviel des Guten war.

Ich hatte die Beeren dann zwei Tage im Null-Grad- Fach des Kühlschranks gelagert und dann am Wochenende zu Marmelade verarbeitet.
Die Jostabeere ist ein Beerenobst, das aus Kreuzung von Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum) und Stachelbeere (Ribes uva-crispa) entstanden ist und daher hat sie auch ihren Namen.

Die Josta wird botanisch den Stachelbeergewächsen (Grossulariaceae) zugeordnet.
Die Früchte wachsen in Trauben zu drei bis fünf und ähneln in Form und Farbe einer großen Schwarzen Johannisbeere, werden aber nicht so groß wie Stachelbeeren.
Sie sind tiefschwarz, mit süßem Aroma und hohem Vitamin-C-Gehalt.



Das Grundrezept für die Marmeladen-Herstellung steht auf jeder Gelierzucker-Packung. In meinem Fall war das Gelierzucker 2:1, das heißt auf zwei Teile Früchte wird ein Teil Zucker verwendet.
Die Früchte waschen, abtropfen lassen und von Stielen und evtl. mitgepflückten Blättern befreien.

Vor der Zubereitung saubere Marmeladengläser und Deckel bereitstellen. Ich sterilisiere die Gläser vorher, indem ich im Heißwasserkocher Wasser aufkoche und dieses in die Gläser gieße und einige Minuten stehenlasse. Vorsicht beim Befüllen und Ausgießen der Gläser – unbedingt Topflappen oder noch besser Backhandschuhe verwenden, damit ihr euch nicht verbrennt!

Zubereitung der Marmelade:

In einem großen, hohen Topf 1 kg vorbereitete Beeren mit 500 g Gelierzucker 2:1 vermischen, zugedeckt 3–4 Stunden durchziehen lassen.
Danach unter Rühren aufkochen und 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Sofort die vorbereiteten Gläser füllen, diese gut verschließen und auf den Deckel stellen und abkühlen lassen.



Fruchtig und lecker zum Beispiel zum Frühstück auf getoastetem Brot…

 

 

 

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