Oktoberfest: Bayrische Brotzeit mit Rettich und Obatzter

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Mäuse lieben Käse! Als weiteres Wies’n Schmankerl gab es Obatzter – Den habe ich vor vielen Jahren mal fertig im Supermarkt gekauft und probiert. Furchtbar hat diese „Bayrische Käsespezialität“ geschmeckt. Aber ein ganzer Freistaat Bayern kann sich ja nicht irren, und so habe ich dann für das heutige Oktoberfest-Abendessen einen frischen Obatzter selbst gemacht. Und was soll ich euch sagen?! – Ein riesiger Unterschied zur fertigen Supermarktpampe!!!!
Sehr lecker und dazu gab es Radi – Rettich, geschnitten mit unserem neusten Küchenaccesoire, einem Rettichschneider von Westmark. Der geht wie Butter durch den Rettich und es sieht super aus.

Wir haben roten Rettich vom Müllheimer Wochenmarkt verwendet. Man wäscht ihn und schält die kleinen Wurzelfäden mit einem Sparschäler ab.
Dann kommt der Rettichschneider zum Einsatz. Er besteht aus einem Metallspieß und einem Messer, das man auf den Spieß schraubt. Dann dreht man langsam vom oberen Ende bis zur Spitze – et voilà: eine Rettichspirale kommt zum Vorschein. Genial!!!
Dann legt man den Rettich in einen tiefen Teller  oder eine Schüssel, salzt ihn (z. B. mit Luisenhaller Salz) und lässt ihn durchziehen.

Obatzter (4 Portionen)

250 g reifer Camembert
75 g weiche Butter
1 kleine Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
3 Teelöffel Paprikapulver, edelsüß
2 Teelöffel Kümmel
frisch gemahlener Pfeffer
grobes Salz
1 Bund Radieschen (dazu reichen)

Den Camembert und die Butter mit einer Gabel zerdrücken und miteinander vermengen.

Schnittlauch und Zwiebeln sehr fein hacken und untermischen. Anschließend mit Paprikapulver, Kümmel, Pfeffer und Salz würzen.

Die „Radieschen-Maus“

Schmeckt am besten auf frischem Bauernbrot, passt aber auch sehr gut zu Roggen-Vollkornbrot und Brezeln (der Bayer sagt Brez’n).
Dazu ein Münchner Bier, oder –  wie bei uns – eine Kräuterlimonade (Almdudler, Bionade Kräuter, …) als alkoholfreie Variante.

Der Markgräfler meint, ein guter Markgräfler Weisswein (ein klassisch ausgebauter trockener Gutedel oder Weissburgunder) würde auch gut passen.

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2 Antworten to “Oktoberfest: Bayrische Brotzeit mit Rettich und Obatzter”

  1. helmutgollwitzer Says:

    Dieses Obatzer Rezept muss ich unbedingt nachkochen, da läuft ja einem das Wasser im Mund zusammen. Zufälligerweise habe ich vor kurzem ein „ähnliches Rezept“ entdeckt, was sich eigentlich nur von den Mengenverhältnissen unterscheidet, aber bestimmt genauso lecker ist 😉

    • Karin Schindler Says:

      Hallo Helmut – das Rezept ist wirklich lecker. Ich finde, dass der Rettich und die Radieschen und der Schnittlauch in meinem Rezept noch eine frische Note reinbringen.
      LG
      Markgräflerin

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