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Kohrabicrème-Suppe mit Rucola und Dinkeltoast-Bruschetta

Heute auf dem Heimweg von der Arbeit war’s richtig ungemütlich – Starkregen, riesige Pfützen auf der Straße und ich bin knapp einem Hagellschauer entgangen  (puh, wieder mal Glück gehabt). Auf jeden Fall war mir nach einem Süppchen und beim Kochen war ich dann auch unheimlich kreativ:

Für das Kohlrabicrème Süppchen (für 2 Personen):

1 junger Kohlrabi
1 Kartoffel
1 Zwiebel
1-2 Esslöffel Olivenöl
1/2 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
100 ml flüssige Sahne
1/2 rote Paprikaschote
1 Handvoll Rucola
Salz, Pfeffer

Den Kohlrabi schälen und klein würfeln. Die Kartoffel ebenfalls schälen, waschen und ebenfalls würfeln. Die Zwiebel abziehen, würfeln.
In einem Topf das Olivenöl erhitzen und darin Zwiebel, Kohlrabi und Kartoffel andünsten. Knoblauch abziehen und durch die Presse drücken und zum Gemüse geben.
Brühe angießen  und 20 Minuten köcheln lassen.
Den Rucola waschen, putzen und hacken. Kurz vor Ende der Garzeit zur Suppe geben, mit dem Mixstab fein pürieren. Dann die Sahne hinzufügen und mit dem Mixstab aufschäumen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Paprika waschen, evtl. vorhandene Kerne oder helle Trennwände entfernen, in feine Würfel schneiden. Die Suppe in Suppentassen oder Teller anrichten und mit Paprikawürfelchen und etwas Rucola garnieren.

Für das Dinkeltoast-Bruschetta die Brotscheiben leicht toasten, eine ofenfeste Form mit Butter einfetten  und die Brotscheiben hineinlegen.
Tomate (für 2 Personen eine) entkernen und in Würfelchen schneiden. In eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch würzen und wenig Olivenöl darüber träufeln, mischen und auf den Brotscheiben verteilen.
Nach Belieben Cheddar-Käsescheiben (den echten, nicht den komischen Schmelzkäse!) in feine Streifen schneiden und gitterartig auf dem Bruschetta verteilen.
Im Ofen bei ca. 225 °C kurz überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.

Habe ich übrigens schon erzählt, dass ich bereits schon zweimal im Britischen Cheddar, dort wo der Käse herkommt, war?!
In Cheddar gibt es viele Höhlen, auch Tropfsteinhöhlen und man kann dort sogar eine Tour durch die Höhlen buchen – das habe ich als Teenager mal gemacht.
„Adventure Caving“ – eins kann ich Euch sagen, wir haben damals trotz der Überziehklamotten, die wir für die Tour geliehen bekommen hatten ausgesehen wie Ferkel – und Platzangst darf man bestimmt nicht haben.
Das zweite Mal in Cheddar war ich etwa 20 Jahre später, auf einer Rundreise durch den Südwesten Englands…Auf den Spuren von König Artus. Damals haben wir eine kleine Wanderung auf den Felsen rund um Cheddar gemacht.
In der Gegend von Cheddar wird außerdem gutes Speiseeis gemacht, aber man sollte ja nicht auf die Idee kommen, mehrere Kugeln Eis auf ein cone (Eiswaffelhörnchen) zu verlangen, dann wird man mit großen Augen angesehen (so ist es mir jedenfalls damals ergangen).

Zur Erdbeerzeit  (die dort etwas später stattfindet) kann man dort die Erdbeeren kaufen, die auch in den Mini-Erdbeer Portionen in Wimbledon für viel Geld angeboten werden…

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