Essen & Trinken, Rezepte, Samstagseintopf

Gaisburger Marsch

Gestern gab’s mal wieder Eintopf. Diesmal etwas aus dem Schwabenland.

Gaisburger Marsch

Aus „Unser Kochbuch No. 1“, GU

In Gaisburg, einer Vorstadt von Stuttgart, marschierten Kinder einmal im Jahr mit Fahnen und Musik zum Marktplatz, um das Herbstfest zu  feiern.
Zum Abschluß gab es für jeden eine ordentliche Portion vom kräftigen Eintopf.

Zutaten für 4 Personen:
500 g Rindfleisch (Nacken)
250 g Suppenknochen
2 Zwiebeln
1 Lorbeerblatt
2 Gewürznelken
Salz, Pfeffer
1 kleine Sellerieknolle
2 Möhren
1 Petersilienwurzel
2 Stangen Lauch
3 große Kartoffeln
1/2 Bund Petersilie
2 Tassen gekochte Spätzle
1 Esslöffel Butter

  • Das Fleisch und die Knochen gut mit Wasser bedeckt aufsetzen. Eine Zwiebel mit dem Lorbeerblatt und den Nelken spicken und zum Fleisch geben. Die Brühe salzen und pfeffern und das Fleisch 90 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Gelegentlich den Schaum abschöpfen.
  • Das Gemüse putzen und die Kartoffeln schälen, alles in grobe Stücke schneiden.
  • Das Fleisch aus der Brühe nehmen und beiseite stellen. Die Zwiebel entfernen. Die Brühe durch ein Sieb gießen.
  • Das Gemüse und die Kartoffeln in der Brühe 30 Minuten kochen lassen. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Petersilie fein hacken.
  • Die Spätzle, die Fleischstücke und die Petersilie zur Gemüse-Kartoffel-Mischung geben und alles noch 5 Minuten ziehen lassen.
  • Dei zweite Zwiebel in Ringe schneiden. Die Butter in einem Pfännchen erhitzen und die Zwiebel darin goldbraun braten. Die Zwiebelringe vor dem Servieren über den Eintopf verteilen.

Ich hatte keine Suppenknochen (der Metzger hatte vergessen, diese einzupacken), dafür habe ich einfach noch 2 Rindersuppen-Würfel zugefügt. Die Petersilie hatte ich zwar im Haus, habe sie aber schlicht und einfach vergessen…Es hat trotzdem sehr gut geschmeckt und es ist noch etwas übrig. Aufgewärmt schmeckt’s doppelt gut und dann werde ich noch etwas gehackte Petersilie aufstreuen.

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