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Chilies – Spaghetti con aglio, olio e peperoncino

Gleiches mit Gleichem bekämpfen, also Hitze mit heiß, oder in diesem Fall scharf. Ein Klassiker aus der italienischen Küche, der schnell gekocht ist.

Das Rezept für 2 Personen:

1/2 -1 Bund Petersilie
1 Peperoncino ( getrocknete, schafe rote Pfefferschote) ersatzweise Chilischote
3 Knoblauchzehen
250 – 300 g  Spaghetti (etwa 1/2 Packung)
50 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
geriebener Parmesankäse
nach Belieben 1 frische Peperoni

In eine großen Topf Salzwasser aufkochen. Spaghetti hineingeben und bißfest garen. (Angaben auf der Packung beachten).
Inzwischen in einer großen Pfanne 50 ml Olivenöl erhitzen. 3 Knoblauchzehen schälen, halbieren und zusammen mit dem getrockenten Peperoncino ins heiße Öl geben und unter Rühren sanft dünsten.
Die Petersilie fein hacken. Die Spaghetti abgießen, gut abtropfen lassen. Peperoncino und Knoblauch aus der Pfanne nehmen, die Spaghetti im Öl wenden Petersilie dazu geben und gründlich mischen. Mit Parmesan bestreuen und nach Belieben frische, in Rädchen geschnittene Peperoni hinzufügen. evtl. mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.
Wer es nicht gerne scharf mag, kann die Peperoni weglassen. Dann sind es Spaghetti aglio e olio.

Dieses Jahr habe ich nur eine Chili bzw. Peperonipflanze in meinem Garten. Nicht selbst gezogen, wie üblich, sondern aus dem Gartencenter. Dafür hatte ich im vergangen Jahr eine große Auswahl.
Die Samen dafür (und ein paar Pflänzchen) habe ich von Barbara, einer ehemaligen Arbeitskollegin, die von Chilies richtig „angefressen“ ist.

Aji white wax
Bolivian Rainbow
Gambia
Jalapeno
Kitchen Pepper
Nr. 1
Sibirischer Hauspaprika

Jedes Jahr im Januar legt sie die Samen in Kamillentee ein, das soll sie von fremden Keimen, wie z. B. Schimmel befreien. Chilies sind dafür wohl recht anfällig. Dann werden sie in Torfquelltöpfchen ins Mini-Treibhaus gepflanzt, pikiert und später, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, also nach den Eisheiligen, nach draußen verfrachtet.

Aber: Schnecken lieben die Chilipflanzen sehr, sie scheinen gegen Schärfe unempfindlich zu sein. Also entweder in große Töpfe pflanzen oder regelmäßig für Schneckenkorn sorgen.

Ausserdem sollten sie an einem windgeschützten Ort stehen. Also auch ideal für Balkon oder

Terrasse.

Hier ist ein Teil der Ausbeute aus dem vergangenen Jahr (Ende Oktober)
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