Safran

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Cornish Safran Buns und Mini Gugelhupf mit Safran

Safran-Buns aus Cornwall und Mini Gugelhupf mit Safran

In einem alten Kinderlied heißt es:

„Backe, backe Kuchen,
der Bäcker hat gerufen!
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen:
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen ’nein.

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In Neuenburg, am grenzüberschreitenden Bauernmarkt habe ich im Frühjahr den Stand von Francine Fischesser und Olivier Chauvel entdeckt. Die beiden bauen im elsässischen Battenheim den echten Safran an. Bei der Ausstellung Nature in Chalampé habe ich Madame Fischesser wieder getroffen und sie hat mich mit Ihrer Leidenschaft für Safran angesteckt.

Um mehr über das „teuerste Gewürz der Welt“ zu erfahren, habe ich meinen Mann bei der Recherche für die Reportage, welche am 13. November 2010 in der Wochenendbeilage der „Oberbadischen“ erschienen ist, begleitet.

Seither scheint mich Safran in allen möglichen Bereichen zu verfolgen. Beim Essen gehen in der Regio und beim Zeitschriften-, Koch- und Backbücher lesen. In Gartenkatalogen wird der Safrankrokus ebenfalls angepriesen.

Kürzlich habe ich beim Einkauf für die Weihnachtsbäckerei sogar Backpulver mit Safran („Backin“ von Dr. Oetker) gesehen. Auf den Jahrmärkten wird oft der gemahlene Safran angeboten.

Am besten sind aber die Safranfäden, die man am schon am Vortag in etwas erwärmte Milch einlegt und über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellt (für pikante Gerichte in Wasser), damit sich eine schöne, gelbe Färbung ergibt und sich das Aroma am besten entfalten kann.
Vorsicht: nicht jeder mag den Geschmack von Safran. Zuviel davon schmeckt nach Medizin und er hat stark durchblutungsfördernde Eigenschaften – für Schwangere deshalb nicht zu empfehlen! In hohen Dosen wirkt er sogar toxisch und kann tödlich sein.

Hier die Rezepte, die ich zu Safran gefunden und ausprobiert habe.

Safran Buns aus Cornwall

Zutaten für 12 Stück

200 ml Milch
½ Teelöffel Safranfäden
50 g extrafeiner Zucker
400 – 500 g Zopfmehl
1 Päckchen Trockenhefe
½ Teelöffel Salz
40 g Butter, zerlassen
2 Eier, getrennt verquirlt

  1. Die Milch in einem Topf langsam zum Kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen, den Safran hinzugeben und den Zucker einrühren. Den Topf stehen lassen, bis die Mischung lauwarm ist.
  2. Das Mehl mit Hefe und Salz in eine Schüssel sieben. Eine Mulde in die Mitte drücken. Die Butter und 1 Ei mit der Milch verrühren, in die Mulde gießen und alles zu einem Teig verarbeiten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche geben und 10 Minuten kneten.
  3. Den Teig in zwölf Portionen teilen und zu Kugeln formen. Auf ein gefettetes Backblech setzen und mit einem Küchentuch bedecken. Stehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Den Backofen auf 190 °C (Umluft 170 °C) vorheizen. Die obere Hälfte der Buns mit dem zweiten Ei bestreichen. 15-20 Minuten goldbraun backen, bis die Buns hohl klingen, wenn man darauf klopft.
    Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Ich habe 6 Stück in Papierförmchen für Muffins und 6 Stück in einer Silikon-Backform für Mini Gugelhupf, passend zum Elsaß, gebacken.

Mehr über Safran unter www.safran-d-alsace.com

Blühender Safrankrokus (Crocus sativus)

 

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