Mit ‘Zucker’ getaggte Artikel
19. Mai 2013

Dieses Jahr habe ich die Fliederblüte nicht verpasst und rechtzeitig den Sirup angesetzt. Der Markgräfler hat den Fliederbusch im elterlichen Garten geplündert und mir ganze Zweige voll mitgebracht. Den übriggebliebenen Flieder habe ich in eine große Vase bzw. Metallkanne gestellt. Den Rat von „Gärtner Pötschke” befolgend habe ich die Zweige fünf Zentimeter schräg angeschnitten und immer fleissig Wasser nachgefüllt. Etwa eine Woche hat es gedauert, dann waren die Blüten verwelkt.

Der fertige Sirup hat ein wenig etwas von Kirsch- oder Bonbonaroma – man kann den Sirup mit Wasser verdünnt trinken, oder in Prosecco/Sekt. Man kann aber auch Puderzucker als Glasur für Muffins oder Biskuit damit anrühren oder Schlagsahne/Topping für Cupcakes damit aromatisieren, Früchte oder Eiscreme damit verfeinern….
Ich habe den Sirup nach folgendem Rezept gemacht:

Fliederblütensirup
1 1/2 Liter Wasser
1 kg Zucker
8 große blaue Fliederblütendolden
30 g Zitronensäure
(z. B. Dr. Oetker oder aus der Apotheke)
Wasser mit Zucker aufkochen, etwas abkühlen lassen und in einen großen (2 Liter) Behälter mit Schnappverschluss füllen. Die Blüten abzupfen und mit der Zitronensäure zum Zuckersirup geben.
5 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen (z. B. im Keller). Täglich 1-2 mal durchschütteln.

Nach 5 Tagen sieht das dann so aus. Die Farbe aus en Blüten ist in den Sirup gezogen, die Blüten sind braun. Den Sirup filtrieren, in Flaschen (1/2 Liter) abfüllen und gut verschliessen.

Diese Variante geht etwas schneller:
Die Blüten mit heißem Wasser übergießen, Zucker und Zitronensäure dazugeben und 24 Stunden stehen lassen. Während des Abkühlens ab und zu umrühren, damit sich Zucker und Zitronensäure auflösen. Filtrieren, dann aufkochen und siedend heiss in heiss ausgespülte Flaschen abfüllen und verschliessen.
Die Sirupflaschen sollen kühl und dunkel aufbewahrt werden.


Schlagwörter:2 Liter, Apotheke, Backzutat, biskuit, Dr. Oetker, Flieder, Fliederblüten, Fliederblütensirup, Getränk, großes Glas, Kochen, Muffins, sirup, vase, Wasser, Zitronensäure, Zucker
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18. Mai 2013

Das Rezept erinnert ein wenig an das eines Käsekuchens. Im Originalrezept stehen zusätzlich zum Rhabarber noch 100 g Korinthen, die ich weggelassen habe. Die Torte schmeckt locker und leicht mit der erfrischenden Säure des Rhabarbers. Die perfekte Torte für das Pfingstfest.

Rhabarbertorte mit Quark
Mürbeteig für den Boden:
200 g Mehl
1 gestrichener Esslöffel Backpulver
80 g Zucker
1 Ei
80 g Butter
Quarkmasse:
500 g Bio Magerquark oder Fromage Blanc
6 Esslöffel Sauerrahm
160 g Zucker
1/2 abgeriebene Zitronenschale
2 Eier
70 g Speisestärke (Mais- oder Kartoffelstärke)
10 g Backpulver
200 g Rhabarber
Mehl, Backpulver und Zucker mischen, auf die Arbeitsplatte häufen, in die Mitte eine Mulde drücken, Ei hineingeben und mit etwas Mehl verrühren. Die Butter in Stücken auf den Rand geben und von aussen her zu einem Mürbeteig verkneten. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auswellen, eine Springform mit 26 cm Ø mit Butter einfetten und mit dem Teig, 3/4 Randhöhe auslegen.
Für die Quarkmasse den Quark durch ein feines Sieb streichen, die Eier trennen, das Eiweiss zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. In einer zweiten Schüssel Eigelb mit Zucker und Quark schaumig rühren, alle anderen Zutaten unterrühren.
Den Rhabarber abziehen, in 2 cm lange und fingerdicke Stücke schneiden, zur Quarkmasse geben, den Eischnee vorsichtig unterheben.
Die Quarkmasse in die ausgelegte Tortenform füllen. 1 Stunde bei 175 – 190 °C backen. Vollständig auskühlen lassen, aus der Form nehmen.


Schlagwörter:Backen, Butter, Ei, Fromage Blanc, Grossmutters Torte, Kuchen, Mürbeteig, mehl, Pfingsten, Quark, Rhabarber, Sauerrahm, springform, Teig, Torte, Zucker
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13. Mai 2013
Unser gestriger Sonntagskuchen
Dieses Rezept wollte ich schon seit Ewigkeiten ausprobieren. Das Original-Rezept wird mit Aprikosen aus der Dose gemacht. Es ist ein griechisches Rezept. Die Torte schmeck leicht und ist saftig.
Und er ist mir voll gelungen. Die Pfirsiche mussten weg, ich hatte mal im Keller nachgesehen, welche Dosenvorräte kurz vor Verfalldatum sind. Deshalb also die Pfirsiche, die aber auch hervorragend passen.

Pfirsich-Mandel-Torte mit Buttermilch
Teig:
250 g Mehl
110 g Zucker
Jodsalz
50-70 ml kaltes Wasser
1 große Dose Pfirsiche
(oder griechische Aprikosen)
50 g Mandeln, blanchiert
300 g Buttermilch
5 Eier
2 Päckchen Vanillezucker
Fett für die Form
nach Belieben Puderzucker zum Bestreuen
1. Aus Mehl, 50 g Zucker, zimmerwarmer Butter, 1 Prise Salz und 50 bis 70 ml kaltem Wasser einen Mürbeteig herstellen. Dazu das Mehl auf eine saubere Arbeitsplatte häufen. Eine Mulde in die Mitte drücken und die restliche Zutaten hineingeben. Alle leicht mit den Fingern verkneten. Nicht zu stark kneten, er soll noch locker bleiben. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 2 Stunden kühl ruhen lassen.
2. Den Mürbeteig dünn ausrollen und eine mit Butter gefettete Springform (24 cm Ø) mit Butter damit auslegen. Dabei einen hohen Rand von ca. 6 cm hochziehen. Die Pfirsiche (Aprikosen) abtropfen lassen, gleichmässig und dekorativ zusammen mit den abgezogenen Mandeln auf dem Boden verteilen.
Wer die Mandeln selbst abziehen möchte: Mandeln mit Schale in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergießen, 5 Minuten mit Wasser bedeckt ziehen lassen, abschütten und aus der Schale drücken.

Aus Eiern, Zucker, Vanillezucker und Buttermilch einen Guss herstellen. Der Guss ist sehr flüssig. Die Masse über die Füllung geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C auf der unteren Schiene ca. 45 Minuten bis 60 Minuten backen. Wenn die Füllung beim leichten Rütteln der Form fest aussieht, ist die Torte fertig.

Vollständig abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Superlecker!


Wer möchte, kann die Torte noch mit Puderzucker bestäuben, oder den Pfirsich- oder Aprikosensaft mit Tortenguss-Pulver zu einem glänzenden Tortenguss verarbeiten und auf der Torte verteilen.

Schlagwörter:Aprikosen, Backen, Butter, Buttermilch, Dessert, Eier, Griechenland, griechisch, Kuchen, locker, Mandeln, mehl, Pfirsiche, saftig, Salz, Sonntagskuchen, Teig, Torte, Vanillezucker, Zucker
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5. Mai 2013

Diese Zitronen-Joghurt Muffins hatte ich schon für den 1. Mai gebacken. Sie sind also schon aufgegessen und dieses Wochenende war ich unterwegs. Deshalb gab es am Samstag nichts Neues hier im Blog.

Ich war eigentlich der Meinung, ich hätte in irgendeiner Zeitschrift einmal Zitronen-Muffins mit Olivenöl, Joghurt und Rosmarin gesehen und dass ich mir das Rezept dazu in meinem Notizbüchlein notiert gehabt hätte… Alle Sucherei war vergebens, also habe ich mir mein eigenes Rezept zusammengestellt. Statt Olivenöl habe ich aber geschmacksneutrales Sojaöl zum Backen verwendet und ausserdem war da noch ein Rest Himbeeren im TK-Fach, die endlich mal aufgebraucht werden sollten. Sie stammten nämlich noch aus der Ernte vom Juni vergangenen Jahres…
Die großen Papierförmchen, die ich verwendet habe, passen in die normal großen Muffinformen, sie werden nur doppelt so hoch mit Teig befüllt und etwa 5 Minuten länger gebacken.

Zitronen-Joghurt Muffins mit Himbeeren und Rosmarin
für 6 große oder 12 normal große Muffins
1 unbehandelte Zitrone
250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Prise Salz
1 Ei
150 g Zucker
60 ml Sojaöl (oder Sonnenblumenöl)
150 g Vollmilchjoghurt natur
100 ml Milch
1-2 Handvoll TK-Himbeeren
1-2 Teelöffel gehackte Rosmarinnadeln (nach Geschmack)
Puderzucker zum Bestäuben
Wer einen Zuckerguss obendrauf mag:
125 g Puderzucker mit
2 Esslöffel Zitronensaft
verrühren
Den Backofen auf 200 °C vorheizen, die Papierförmchen in die Mulden der Muffinform setzen.
Die Zitronenschale abreiben, den Saft auspressen.
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Natron, Salz, Zitronenschale und etwas gehackten Rosmarinnadeln verrühren.
In einer separaten Schüsssel das Ei mit Zucker, Öl, Joghurt, Milch und Zitronensaft mit einer Gabel verquirlen. Die Mehlmischung darauf geben und zusammen mit den Himbeeren unterheben. Den Teig sofort in die Förmchen füllen.
Die Muffins in den Ofen geben, 20 – 25 Minuten (12 Stück) oder 30 Minuten (6 Stück) backen, bis sie schön aufgegangen sind. Einige Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
Mit Puderzucker bestreut servieren, oder einen Zitronen-Zuckerguss mit 125 g Puderzucekr und 2 Esslöffel Zitronensaft anrühren, auf den Muffins verstreichen und nach Belieben mit Rosmarinnadeln bestreuen.
Wer keinen Rosmarin mag, kann diesen natürlich weglassen. Ich finde aber, dass Rosmarin den Zitronengeschmack betont und besser zur Geltung bringt.

Schlagwörter:Backen, Backofen, Backpulver, Dinkelmehl, Ei, Himbeeren, Joghurt, mehl, Muffins, Natron, Olivenöl, Puderzucker, Rosmarin, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Zitrone, Zitronensaft, Zucker
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3. Mai 2013

Dieses Dessert aus Buttermilch ist einfach köstlich. „Errötendes Mädchen”, so lautet die Überschrift im Badischen Kochbuch. Wer keine Beeren hat, kann auch drei Blätter rote Gelatine verwenden. Ich habe vor dem Servieren noch ein bißchen selbst gemachten Rosensirup vom vergangenen Jahr drüber gegossen – anfangs war er richtig rosa, inzwischen ist er goldbraun. Das Aroma ist immer noch einzigartig!

Errötendes Mädchen
Für 6 Portionen
je drei Blatt weisse und rote Gelatine
oder 6 Blatt weisse Gelatine und tiefgekühlte rote Früchte/Himbeeren, die ins Glas gelegt werden.
100 g süße Sahne
500 ml Buttermilch
70 g Zucker
2 Esslöffel Zitronensaft (oder Arrak)
2 Esslöffel saure Sahne
Die Gelatine in kaltes Wasser legen und einweichen. Die Sahne steif schlagen und kalt stellen. Die Buttermilch in einer Schüssel mit Zucker, Zitronensaft / Arrak und Sauerrahm verrühren. Die Gelatine aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen, in 3 Esslöffeln erhitztem Wasser auflösen und langsam unter die Buttermilch rühren.
Die Buttermilch kalt stellen, bis sie anfängt, zu gelieren, dann die Schlagsahne unterheben. Tiefgekühlte Himbeeren in Gläser oder Schälchen verteilen, die Milchspeise darauf geben.
Im Kühlschrank fest werden lassen.

Zum Servieren nach Belieben Rosensirup, Ahornsirup oder Holunderblütensirup auf das Dessert geben und mit einer Himbeere garnieren.

Das perfekte Frühlingsdessert!
Schlagwörter:Ahornsirup, arrak, Buttermilch, Dessert, erfrischend, Errötendes Mädchen, Gelatine, Himbeeren, Holunderblütensirup, Rosensirup, Sauerrahm, Schlagsahne, Zitronensaft, Zucker
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28. April 2013

Gestern abend um halb zehn- die Markgräflerin wollte unbedingt noch eine kleine Sonntagsbäckerei vollbringen, nachdem der verregnete Nachmittag teils lesend, fernsehend und schlafend auf dem Sofa verbummelt wurde.
Madeleines wollte ich schon lange mal ausprobieren – der Klassiker des französischen Kleingebäcks. Eine Silikonform schlummert schon etwa seit Weihnachten in meinem Küchenschrank, weil der Markgräfler die Madeleines so gerne hat und ich ganz selbstbewusst behauptet hatte: „…die kann ich doch selber machen…”.
Also wurde noch fix der Teig zusammengerührt (mit Orangenblütenwasser verfeinert), die Förmchen eingebuttert und mit Mehl bestäubt – wie im Rezept beschrieben, der Teig eingefüllt und in den Backofen geschoben. Ich habe nur eine Form für 9 kleine Madeleines und hatte viel zuviel Teig. Deshalb habe ich den Rest in die Gugelhupf Förmchen gefüllt.
Beim Auslösen aus der Form die Enttäuschung: überall Luftblasen, keine schöne Madeleins-Muschelform! Auch die hübsche Wölbung auf der Unterseite hatte gefehlt. Tja, auch im Koch- und Backleben der Markgräflerin geht mal was schief…
Einen Schönheitswettbewerb könnten sie nicht gewinnen – dennoch, der Geschmack war so, wie Madeleines schmecken sollen. Buttrig und zart mit einem feinen Geschmack von Orangenblüten.
Sonntagmorgen: Die Madeleins werden fotografiert, dann das Rezept nochmal ordentlich durchgelesen. Das habe ich vermutlich falsch gemacht:
Fehler Nr. 1:
Ich hatte den Teig nicht für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank gestellt – dann wären die vielen Luftbläschen bestimmt verschwunden… (und ich hatte mich noch über die Lockerheit des Teigs gefreut).
Fehler Nr. 2:
Ich hatte die Förmchen nicht nur zu 3/4 mit Teig befüllt, sondern bis zum Rand – daher keine Wölbung in der Mitte des Bodens…
Hier ist trotzdem das Rezept – für einen nächsten Versuch…
Madeleines
2 Eier
1 Eigelb
100 g Zucker
125 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
90 g Butter (zerlassen)
ein wenig Butter und Mehl für die Form
Mit einem Mixer oder Schneebesen Eier, Eigelb und Zucker verrühren. Die Mischung muss schaumig und leicht sein.
Nach Belieben kann man an dieser Stelle ein wenig Orangensaft, Orangenblüten-Wasser, Zitronen-Aroma, Rosenwasser, Veilchen-Aroma, Kokos-Raspel, geriebene Mandeln oder Bergamott-Öl hinzufügen. In meinem Fall waren das zwei Esslöffel Orangenblütenwasser.
Das gesiebte und mit dem Backpulver vermischte Mehl hinzufügen, dann die zerlassene Butter unterrühren.
Wenn möglich, den Teig für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Formen buttern und mit Mehl bestäuben, dann jeweils zu ca. 3/4 mit Teig befüllen – idealerweise mit Hilfe eines Gießbechers.
Bei Formen aus Papier oder Metall ca. 8-10 Minuten bei 200 °C backen, bei Silikonformen ca. 12-15 Minuten bei 190 °C.
Nach dem Backen die Madeleines sofort aus der Backform herauslösen.

Das Madeleine Gugelhüpfchen sieht gegenüber den Muscheln aber gelungen aus!
Schlagwörter:aroma, Backen, Bergamott, Butter, Eier, Kokos, Madeleines, Mandeln, mehl, Orangenblütenwasser, Rose, Veilchen, Zucker
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24. April 2013

Von den Rhabarber-Vanille-Muffins hatte ich noch etwa 500 g Rhabarber übrig. Ich wollte Kompott machen, hatte aber ein wenig zuviel Wasser erwischt – so nach Gefühl. Dennoch war ich vom Geschmack überzeugt. Ich habe den flüssigen Kompott einfach in tiefe Glasteller gefüllt, Vanilleeis in die Mitte gesetzt und mit Zitronenmelisse-Blättchen garniert. Die Zitronenmelisse wuchert schon wieder wie wild in meinem Garten….
Das hat so gut geschmeckt, dass ich dieses Dessert auf jeden Fall wieder einmal machen werde. Fruchtig, erfrischend, leicht säuerlich mit dem Vanilleis als süßen Kontrast – herrlich. Der Kompott war bereits abgekühlt, aber nicht im Kühlschrank. Ich könnte mir aber durchaus eine leicht warme Rhabarber Suppe vorstellen, ungefähr so wie Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Sahne ist nicht unbedingt notwendig, wer aber mag, kann das Dessert zusätzlich noch mit Schlagsahne garnieren.

Ich habe 500 g Rhabarber geputzt, die Haut nicht abgezogen und in kleine Stücke geschnitten. Dann in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken und 50 – 75 g Zucker hinzugeben. Die Zugabe von Natron nimmt dem Rhabarber die Säure – weil ich die Säure des Rhabarbers mag, habe ich darauf verzichtet.
Das Ganze aufkochen und köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. Vom Herd nehmen und nach Geschmack abkühlen lassen. Mit Bourbon-Vanilleeis und Zitronenmelisse- oder Minzeblättchen garnieren.
Hierzu noch ein altes Rezept:
909. Rhabarberkompott
1 1/2 kg Rhabarber
1/8 Liter (125 ml) Wasser
200 g Zucker
Fleischiger, möglichst rotstieliger Rhabarber wird abgezogen – zarter nicht - in 3-4 cm lange Stücke geschnitten und, um ihm die Säure zu nehmen, mit kochendem Wasser, dem man eine kleine Messerspitze Natron hinzugefügt hat, überbrüht. Hierauf werden Zucker und Wasser zum Faden gekocht, die abgetropften Rhabarberstücken zugegeben, und wenn dünn abgelöste Schale von zwei Apfelsinen zur Verfügung steht, diese fein zerteilt mitgekocht und der Rhabarber mit dem Schaumlöffel in eine Kopottschüssel gelegt. Man kocht den Saft ewas ein und gießt ihn darüber. Durch Zugabe von etwas vorgerichteten Erd- oder Himbeeren kann das Kompott im Geschmack verbessert werden.
Quelle: Koch- und Haushaltungsbuch - Wundt, Rothmund, Künzler (1957)

- Jetzt aber schnell vernaschen – die Zitronenmelisse versinkt und das Eis fängt schon an, zu schmelzen
Schlagwörter:bourbon, Dessert, erfrischend, fruchtig, herd, Kaltschale, Kochen, Kompott, Minze, Muffins, Natron, Rhabarber, roter Rhabarber, säuerlich, topf, Vanille, Vanilleeis, Wasser, Zitronenmelisse, Zucker
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21. April 2013

Juhu – der erste Rhabarber aus Deutschland – nein, nicht aus meinem Garten, der braucht noch ein wenig. Eine kleine Sonntagsbäckerei gibt es diesmal: Rhabarber-Vanille Mufffins mit einer knusprigen, leicht karamellisierten Vanille-Zimtzucker Kruste obendrauf. Mit der Deko habe ich es mir diesmal einfach gemacht. Fertige Mini Meringen (Baiser). Die hatte ich noch im Vorratsschrank. Wer noch übriges Eiweiß hat, kann diese auch selbst machen: Rezept für Meringen (Baiser)

Rhabarber-Vanille-Muffins
12 Papierförmchen für die Form
150 g Rhabarber (vorbereitet abgewogen)
1 Teelöffel gemahlene Vanille, z. B. Dr. Oetker Vanillemühle
250 ml Milch
1 Ei
150 g Rohrzucker
80 ml neutrales Öl (Soja- oder Sonnenblumenöl)
250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Prise Salz
Für die Kruste:
1 Esslöffel Butter
2 Esslöffel brauner Rohrzucker
etwas gemahlene Vanille
1 Teelöffel gemahlener Zimt
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Papierförmchen in die Muffinform einsetzen. Rhabarber putzen, abwiegen und in kleine Stücke schneiden.
Milch und Vanille vermischen. In einer Rührschüssel das Ei, den Zucker Öl und die Vanillemilch verrühren. Dann die Rhabarberstücken dazugeben.
Mehl, Backpulver, Natron und Salz gut mischen und über die Eimasse sieben. Alles kurz verrühren.
Den Teig in die Muffinfürmchen füllen. 20 bis 25 Minuten bacekn, einige Minuten abkühlen lassen und aus der Form nehem Butter schmelzen, Vanille, Zucker und Zimt einrühren, unter Rühren leicht karamellisieren lassen. Die Muffins damit beträufeln und vollständig auskühlen lassen.

Mit Meringen verzieren.

Dazu passt auch gut Vanilleeis oder Rhabarberkompott und Schlagsahne – z. B. als Frühlingsdessert.
Schlagwörter:Öl, Backen, Backofen, Baiser, brauner Rohrzucker, Dr. Oetker, Frühling, gemahlene Vanille, karamellig, Meringe, Milch, Rhabarber, Rhabarberkompott, Vanille, Vanilleeis, Zimt, Zucker
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19. April 2013

Ein locker leichtes Dessert – gesund und auch noch lecker!
Orangenkäse mit Kiwi
Eine Idee, was man mit den letzten Orangen anfangen kann. Man braucht dafür den Fromage Blanc (20 % Fett) aus Frankreich (ersatzweise Magerquark oder Schichtkäse mit etwas sprudelndem Mineralwasser und einem Schneebesen aufschlagen), ein bis zwei Orangen, eine Kiwi und nach Belieben Ahornsirup (oder etwas Zucker).
Die Orangen filettieren, dabei den Saft auffangen. Orangenfilets und Saft unter den Fromage Blanc mischen, nach Geschmack mit Ahornsirup süßen. Die Kiwis schälen und in Scheiben schneiden.
Schlagwörter:Ahornsirup, Dessert, Frankreich, Fromage Blanc, kalorienarm, Kiwi, lecker, leicht, locker, Magerquark, Orange, Orangenfilet, Orangensaft, Quark, Schneebesen, sprudelndes Mineralwasser, Zucker
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11. April 2013

Gestern gab es was zu feiern – irgendwann am Dienstagabend war der 150’000. Klick auf meinem Blog da. Vielen lieben Dank. Deshalb habe ich auch ein besonderes Dessert vorbereitet. Ein schwedische Zimtcreme auf Blaubeeren, mit braunem Zucker bestreut und karamellisiert. Schmeckt genial und die Zubereitung ist auch gar nicht so schwer.

Zimtcreme mit Blaubeeren (Schweden)
Ergibt 4 Portionen
100 ml Milch
100 ml Sahne
1 Zimtstange
3 Eigelb
2 Teelöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
100 g Zucker
300 g Blaubeeren (frisch, gefroren oder aus dem Glas)
3 Esslöffel brauner Zucker
Die Milch mit der Sahne verrühren, die Zimtstange dazugeben und die Mischung in einem Topf aufkochen.Vom Herd nehmen und stehen lassen, damit der Zimtgeschmack sich entfalten kann.
Die Eigelbe, die Speisestärke und den Zucker verrühren und die Mischung in die Milchsahne geben. Das Gemisch unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Creme dick wird.
Die Blaubeeren putzen, waschen und abtropfen lassen – (oder vorher aufgetaute TK-Ware oder Heidelbeeren aus dem Glas – abgeschüttet, verwenden, den Saft für etwas anderes nehmen, Smoothie oder mit Mineralwasser gemischt trinken). Dann die Blaubeeren auf vier Gläser oder Glasschälchen verteilen.
Die Zimtstange aus der Creme entfernen. Zimtcreme auf die Gläser verteilen und abkühlen lassen. Mit brauem Zucker bestreuen und den Zucker mit einem Gasbrenner karamellisieren lassen (oder bei Oberhitze in den Backofen schieben).

Mmmmh – zimtig lecker.
Schlagwörter:150000 klicks, Backofen, blabär, Blaubeeren, Creme, Dessert, Eier, Feiern, Gasbrenner, Heidelbeeren, kanel, kanelkräm, Karamell, karamellisiert, lecker, Milch, Sahne, Schweden, tk ware, Zimt, Zucker
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