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21. Mai 2013

Diesen Salat gab es neulich mal als Vorspeise – und davon wurde noch nicht berichtet. Man braucht dazu Rucola, hauchdünn geschnittenen Parmaschinken, Parmesan am Stück, den man mit einem Käsehobel in feine Scheibchen hobelt. Mit Mandeln gefüllte, grüne Oliven und nach Belieben Tomaten. Das Dressing besteht aus Olivenöl, Balsamico Essig, Salz Pfeffer und nach Belieben ein wenig Knoblauch (durch die Presse gedrückt) – alles vom Italiener unseres Vertrauens, versteht sich. Zuerste den Rucola Salat in einen tiefen Salatteller geben, mit Dressing beträufeln, Schinken und Käse darüber verteilen, ein paar Oliven und Tomatenviertel dazu geben und nach Belieben mit schwarzem Pfeffer übermahlen.
Eine etwas größere Portion mit Baguette kann übrigens auch ein tolles Abendessen sein…

Schlagwörter:Abendessen, Baguette, Balsamico, Essig, gefüllte Oliven, grün, Käse, Mandeln, Oliven, Oliven mit Mandeln, Olivenöl, Parmesan, Rucola, rucola salat, Salat, Tomaten, Vorspeise
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15. Mai 2013

Es sollte was leichtes zum Mittagessen sein. Die Sonne kam gestern doch noch für ein paar Stunden raus, und es war richtig warm. Keine Lust zum Kochen, Zeit für andere Dinge nutzen – also musste es auch schnell gehen. Ich hatte für die penne all’arrabbiata vom Vortag etwas mehr Pasta gekocht, und es bot sich an, einen leichten Nudelsalat mit frischem Schnittlauch aus dem Garten zu machen. Die Rinderfilet-Spiesse gab es beim Metzger unseres Vertrauens in Müllheim-Hügelheim, wo ich am Vormittag im Kräuterhof noch ein paar Kräuterpflanzen vom Kaiserstuhl als Ergänzung für mein recht leer gewordenes Kräuterbeet besorgt hatte.
Für den Nudelsalat hatte ich ein Stück Gurke geschält, die Schnittstelle kreuzweise eingeschnitten und dann geviertelte Scheiben davon abgeschnitten. Bunte Cocktailtomaten und eine gelbe Paprika habe ich klein geschnitten und alles mit der Pasta gemischt. 2 Frühlingszwiebelchen und etwas frischer Schnittlauch aus dem Garten waren noch mit dabei. Das Dressing besteht aus Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Die Rinderfilet Spiesse werden zuerst gesalzen, dann in der Grillpfanne in wenig Olivenöl von beiden Seiten kurz und scharf angebraten – bis sie eine schöne Kruste haben. Dann ist das innere noch rosig. Pfeffer kommt erst drauf, wenn sie Spiesse aus der Pfanne raus sind!
Dazu gab es noch einen Rest Bärlauchbutter und wir hatten noch Baguette aus Frankreich dazu. Einfach, schnell und lecker! Natürlich kann man die Spiesse auch auf den Grill legen….

Schlagwörter:Baguette, Barbecue, Bärlauch, Bärlauchbutter, Butter, Cocktailtomaten, Frühlingszwiebeln, gelbe Paprika, Grillen, Grillieren, Grillpfanne, Gurke, Kochen, Kräuter, Kräuterhof, Nudelsalat, Olivenöl, Paprika, Pasta, Penne, Penne Salat, Pfeffer, Salat, Salatgurke, Salz, schnell, Schnittlauch
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11. Mai 2013

Ich hab’ mein Herz in Heidelberg verloren – an diesen Flammkuchen. ♥ Ein Flammkuchen mit Ziegenkäse und Wildkräutern ♥
Gesehen und gegessen in der Schloss-Backstube in Heidelberg.
Flammkuchen mit Ziegenkäse und Wildkräutern
Für 4-6 Portionen (3 Flammkuchen)
Teig:
280 g Weizenmehl (Type 550)
120 g Roggenmehl (Type 1150 – Ruchmehl)
1 Teelöffel Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1 Esslöffel Olivenöl
Mehl zum Arbeiten
Für den Belag:
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Crème fraîche
100 ml Sahne
Pfeffer, nach Belieben Salz
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 Esslöffel Olivenöl
3 Handvoll Wildkräuter- oder Frühlingssalat
etwas Schnittlauch und 8 Blätter Bärlauch (oder 1 Knoblauchzehe)
Olivenöl, Balsamico Essig für das Dressing
Für die Deko:
Cocktailtomaten, halbiert
eingelegter Kürbis, in Scheiben geschnitten
Für den Teig beide Mehlsorten mit 1 Teelöffel Salz und Trockenhefe mischen. Circa 250 ml lauwarmes Wasser und 1 Esslöffel Olivenöl nach und nach dazugeben und mit dem Knethaken das Handrührgeräts oder der Küchenmaschine unterkneten.
Dann von Hand weitere 5 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Für den Belag die Wildkräuter/Frühlingsalat und Bärlauch waschen, gut abtropfen lassen. (Den Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken.)
Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl, Balsamico Essig mit Salz und Pfeffer cremig verrühren. Beides beiseite stellen.
Schnittlauch mit einer Schere in Röllchen schneiden.
Den Ziegenkäse je nach Konsistenz erst mit einer Gabel zerblöckeln, dann mit Crème fraîche und der Sahne glatt rühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kräftig durchkneten, in 3 Portionen teilen und jedes Teigstück so dünn wie möglich zu einem ovalen Fladen ausrollen. Nach Belieben mit dem Daumen am Rand ein Wellenmuster formen.
Den Backofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen.
Jeden Teigfladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit der Ziegenkäse-Creme bestreichen. Im unteren Teil des Backofens pro Blech in 12-15 Minuten knusprig backen.
Den Wildkräutersalat kurz vor Ende der Backzeit mit Schnittlauch und Dressing mischen, den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, zuerst mit den Frühlingszwiebeln bestreuen, dann den Wildkräutersalat, Cocktailtomaten und Kürbisse darauf anrichten. Sofort servieren…..
Schlagwörter:Cocktail-Tomaten, Crème fraîche, eingelegter Kürbis, Flammkuchen, Frühlingszwiebeln, herz in heidelberg verloren, Sahne, Salat, salz und pfeffer, Tomaten, Wildkräuter, Ziegenkäse
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7. Mai 2013

Vergangenes Wochenende waren wir im äussersten Norden Badens unterwegs. Schwetzingen, Weinheim und Heidelberg haben wir besucht. Anlass waren die Badischen Landesmeisterschaften der DLRG. Den Samstag Vormittag hatten wir als HLW Wettkampfrichter zu tun, am späten Nachmittag waren wir fertig. Am Freitagabend und am Samstag Vormittag hatte es in Strömen geregnet. Dann kam endlich die Sonne raus und wir sind noch in den Schwetzinger Schlosspark gegangen. Die Wolken waren zwar immer noch da, aber es hatte sich ausgeregnet.

Das Schwetzinger Schloss
Mehrere Stunden sind wir so umherspaziert, das macht einen ordentlichen Hunger. Während der Sommerzeit-Monate hat der Schlosspark nämlich bis 20 Uhr geöffnet.
Wenn man schonmal in Schwetzingen ist, sollte man mal den Schwetzinger Spargel probieren. Schwetzingen und vor allem Bruchsal haben ein großes Anbaugebiet. Der Bruchsaler Spargelmarkt soll der größte sein. Übernachtet haben wir in Weinheim, weil rund um Schwetzingen wegen verschiedener Veranstaltungen an diesem Wochenende nahezu ausgebucht war.

Wir fuhren also nach Weinheim zurück – irgendwo wird es ja Spargel geben, wenn man hier in der Gegend ist.
Im Restaurant Diebsloch in Weinheim am Marktplatz wurden wir dann fündig… Verschiedene Spargelgerichte standen zur Auswahl. Der Markgräfler hielt sich an den klassischen Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise.

Ich wollte mal was anderes probieren:

Spargel im Sesam-Teigmantel auf Wildkräutersalat mit Zitronenschmand – superlecker
Natürlich habe ich für euch ein passendes Rezept dafür aufgeschrieben:
Spargel im Sesam-Teigmantel auf Wildkräutersalat mit Zitronenschmand
Zutaten:
500 g weisser Spargel
Für den Sesam – Tempura Teig:
1 Ei
1 Prise Salz
50 g Mehl
25 g Speisestärke
50 g Sesam
1/4 l eiskaltes Wasser
Wildkräuter-Salat
Cocktailtomaten, Gurkenscheiben
1 Becher Schmand, 1 unbehandelte Zitrone, Salz
Zubereitung
Für den Salat:
Gemischte Wildkräuter und nach Belieben essbare Blüten, wie z. B. Feldsalat, Bärlauch, Sauerampfer (Blutampfer), Rucola, Löwenzahn, Giersch, Chicoree etc., Gänseblümchen, Veilchenblüten…
Ein Dressing aus Olivenöl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer cremig anrühren.
Sesam -Tempura -Teig:
Den Sesamsamen in einer kleinen Stielpfanne ohne Fett leicht anrösten. Das Mehl mit der Speisestärke und 1 Prise Salz mischen und mit dem kalten Wasser glatt rühren.
Das Ei und den gerösteten Sesam unterrühren, alles ca. 30 min. kalt stellen.
Zitronenschmand:
1 Becher Schmand, etwas Zitronensaft, abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (vorher heiss abspülen und abtrocknen)
Schmand in eine Schüssel geben, die Zitronenschale dazugeben, mit etwas Zitronensaft glattrühren. Mit etwas Salz abschmecken.
Den Spargel schälen, die Enden um ca. 1 cm. kürzen.
Den Spargel einzeln durch den Teig ziehen, etwas abstreifen und bei 180 °C in Pflanzenöl goldgelb ausbacken, auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Die Wildkräuter und evtl. Gurkenscheiben und Cocktailtomaten auf einem Teller anrichten, die Salatsauce darüber träufeln, dann den Spargel darauf geben und einen Klecks Zitronenschmand dazu geben.
Dazu passt ein Riesling. Wir mussten unbedingt den hiesigen probieren. Wir waren natürlich mit der Straßenbahn unterwegs – das Auto blieb vor der Unterkunft stehen…
Weinheim bei Nacht – der Marktplatz
Schlagwörter:Ausflug, Besichtigung, Blutampfer, Chicorée, Cocktailtomaten, Diebsloch, Feldaslat, Feldsalat, Gurkenscheiben, Kartoffeln;, Kochen, marktplatz, Restaurant, Salat, Sauce Hollandaise, Sauerampfer, Schinken, Schloss, Schmand, Schwetzingen, Schwetzinger Schloss, Sesam, Spargel, Spargel im Tempurateig, Spargel klassisch, Tempura Spargel, Tempurateig, Weinheim, Wildkräuter, Wildkräutersalat, Zitrone, Zitronenschmand
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23. April 2013

Die Kapitulation im Garten – das Unkraut wird geduldet und einfach aufgegessen!
Taglierini mit Wildkräutersauce
Neulich wieder beim Unkraut ausrupfen: Unmengen von Giersch. Überall im Vorgarten breitet sich das Zeug aus. Im Herbst hatte ich schonmal eine Razzia auf das wuchernde Kraut gemacht, zeitig im Frühjahr alles, was schon sichtbar war ausgerauft, die Erde aufgehackt, Wurzeln entfernt, und, und, und. Neben dem Giersch kommt die treue Seele Brennessel auch wieder mit kräftigem Wuchs zum Vorschein. Also habe ich sämtliche Kräuterbücher gewälzt, die ich besitze und im Internet nachgeforscht, um herauszufinden was man gegen diese Invasion tun könnte.
Rein gar nichts – ausser fast das gesamte Erdreich abzutragen um dann immer noch nicht sicher vor dem kriechenden Unkrautmonster Giersch zu sein.

Giersch
Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden und erinnert in Geruch und Geschmack an Spinat und ein wenig an Petersilie. Er enthält viel Kalium, Vitamin C, Karotin und Eisen. Er soll gegen Rheuma, Gicht und Arthritis, außerdem krampflösend, entgiftend und blutreinigend wirken. Im Mittelalter, aber auch in neuerer Zeit wurde Giersch sowohl als Gemüse wie auch als Heilpflanze eigens angebaut. Mittelalterliche Quellen belegen, dass er in Kloster- und Bauerngärten eine „natürliche“ Nutzpflanze war. Da Giersch im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsearten über eine lange Zeit im Jahr zur Verfügung steht und nur geringe Ansprüche an Boden, Wasser und Lichtversorgung stellt, sicherte er z. B. während der Weltkriege vielen Menschen die Vitaminzufuhr. Beim Sammeln ist darauf zu achten, eine Verwechslung mit ungenießbaren und sogar giftigen Arten von Doldenblütlern zu vermeiden (beispielsweise Gefleckter Schierling oder Breitblättriger Merk).
Quelle: Wikipedia
Den Giersch kann man an zwei Merkmalen erkennen: am dreigliedrigen Blatt und am Querschnitt des Stängels, der dreieckig ist.
Dann die Erleuchtung und Einsicht zur Kapitulation: irgendwo habe gelesen, dass in Großbritannien der Giersch zusammen mit Rosen absichtlich (!!!) angepflanzt wird, weil die Dolden des Giersch so hübsch dazu aussehen würden… und dann noch den Vermerk, dass Giersch früher an manchen Königshäusern sogar als Delikatesse galt. Ganz wild sollen die Leute damals drauf gewesen sein.
Eigentlich gar nicht so dumm. Denn manch ein lästiges Unkraut des Frühlings erweist sich als vitamin- und mineralstoffreiches und deshalb wertvolles Nahrungsmittel. Früher wusste man noch, dass die Natur fast zu jeder Jahreszeit das richtige für den menschlichen Körper bereithält.

Die gesammelten Kräuter aus meinem Garten: Bärlauch (mit Absicht in meinen Garten gepflanzt, Brennesseln und Giersch, die ich eigentlich loshaben wollte – bis auf die Gänseblümchen, die sind bei mir sehr willkommen).

Aber nun zu dem Rezept, welches ich draufhin gefunden – und ein wenig nach meinem Geschmack angepasst habe.

Brennessel Blatt
Die Brennesseln habe ich mit Einweghandschuhen geerntet. Man verwendet die jungen Blätter der Brennessel. Ein kleiner Trick, damit die Brennesseln nicht mehr auf der Haut brennnen: Küchenkrepp auf die Arbeitsfläche legen, die Brennesseln darauf legen und mit einem Wellholz darüberrollen, bis sie platt sind. Das zerstört die Häärchen auf der Pflanze.

Und kleingeschnitten sehen Brennesseln auf einmal ganz harmos aus …

Mit von der Partie: Bärlauch (links) – deutlich erkennbar am Knoblauchgeruch.
Bärlauch wird beim Sammeln immer wieder mit dem Maiglöckchen, den im Frühjahr austreibenden Blättern der Herbstzeitlosen oder den meist ungefleckten Blättern jüngerer Pflanzen des Gefleckten Aronstabs verwechselt. Diese drei Pflanzen sind äußerst giftig, die Vergiftungen können tödlich sein.
Quelle: Wikipedia
Das mit der Verwechslung kann mir also schonmal nicht passieren. Den Bärlauch habe ich an einer Stelle gepflanzt, wo keine Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen sind. Es gibt zwar reichlich wilden Bärlauch in unserer Gegend, aber wenn er in meinem Garten so wunderbar gedeiht, kann ich mir den Weg in den Wald sparen.

Taglierini mit Wildkräutern
3 – 4 Handvoll junge Wildkräuter (Giersch, Brennesseln, Bärlauch) – Vogelmiere würde auch passen
Gänseblümchen-Blüten als essbare Deko
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Esslöffel Olivenöl
1 Becher Sahne
Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
Salz
Taglierini (dünne Bandnudelnester) oder Spaghetti nach Belieben
2-3 Esslöffel frisch geriebener Pecorino Käse (oder Parmesan)
Die Wildkräuter mit einem Messer oder einem Wiegemesser sehr klein schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Röllchen schneiden.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Frühlingszwiebeln darin andünsten. Die Wildkräuter hinzufügen (vom Bärlauch ein wenig zurückbehalten, zum Aufstreuen).
Die Zitronenschale abreiben, oder einen Zestenreißer verwenden).
Die Sahne angießen, die Zitronenschale und etwas Salz hinzufügen und ca. 8 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende der Kochzeit einen Esslöffel Pecorino untermischen.
Währendessen die Teigwaren nach Packungsanleitung zubereiten. Man rechnet etwa 150 g Teigwaren pro Person.
Die Teigwaren abschütten, abtropfen lassen. Mit der Sauce in tiefen Tellern anrichten, restlichen Bärlauch und etwas Pecorino aufstreuen, mit Blüten des Gänseblümchens garnieren.

So lass’ ich mir die Unkräuter schmecken…
Schlagwörter:Bärlauch, Bellis, Brennessel, Frühlingszwiebeln, Gänseblümchen, gesund, gicht, Giersch, Käse, Kochen, Kochen mit Kräutern, Kräuter, Mineralstoffe, Nudeln, Olivenöl, Parmesan, Pasta, Pecorino, rheuma, Sahne, Salat, Salz, Teigwaren, Unkraut, Vitalstoffe, Vitamine, wertvoll, Wildkräuter
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14. April 2013

Gestern war Gartenarbeit angesagt. Da hat man natürlich keine Zeit für’s Kochen. Morgens war es noch windig, aber am Nachmittag hat weitgehend die Sonnne geschienen, bei 18 Grad. Morgens waren wir kurz in der Stadt – auf dem Markt. Bei einem unserer Lieblingsbäcker – der übrigens vom Feinschmecker Magazin als einer der besten Deutschlands gekürt wurde – haben wir eine Scharwaie besorgt. Wir haben gerade noch die letzte bekommen.

Die Scharwaie ist typisch für das Markgräflerland. Früher hat man dieses flache Brot aus Teigresten zusammengekratzt (gescharrt) und gebacken. Man erkennt das Brot am Rautenmuster und dem aufgestreuten Salz. Im Sommer passt sie sehr gut zum Gegrillten, meist isst man Sie einfach so und trinkt ein Gläschen Wein dazu.
Scharwaie
Hier ist das Rezept für 2 kleine oder eine große Waie.
1 kg helles Dinkelmehl, Type 630
1 Würfel Hefe
Salz
ca. 650-750 ml lauwarmes Wasser
Olivenöl und grobes Meersalz
Aus Hefe, Mehl, Salz und Wasser einen Brotteig zubereiten. Gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten, zwei flache, ovale Brote formen, auf der Oberseite rautenförmig einschneiden, mit etwas Olivenöl bestreichen und mit grobem Salz bestreuen. Wer möchte, kann zusätzlich etwas Kümmelsamen aufstreuen.
Backen: ca. 30 Minuten bei 175 °C

Für die belegte Scharwaie schneidet man sie in Viertel und schneidet diese dann auf . Hinten nicht ganz durchschneiden, das hält das Brot etwas zusammen. Dann haben wir mit Parmaschinken, Mozzarella di Buffala und Tomatenscheiben (mit Pfeffer oder frischem Basilikum würzen – auf’s Salz kann verzichtet werden) auf das Brot legen. Dann noch Salatblätter dazu und fertig ist die mediterrrane Scharwaie.
Noch besser passt zu dieser Kombination Rucola.

Mmmh – so lässt es sich gut im Garten arbeiten.
Schlagwörter:Basilikum, Brot, Fladenbrot, Mozzarella, Mozzarella di Buffala, Oliven, Parmaschinken, Pfeffer, Rucola, Salat, Scharwaie, Schinken, Teigreste, Tomate
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7. April 2013

Nachdem wir die vergangene Woche geschlemmt hatten, sollte es jetzt etwas einfaches sein. Ein Sonntag ohne Fleisch???? Das ist gar nicht so schwierig, wenn man solch ein leckeres Kartoffelgratin bekommt. Dazu ein Salat aus fein gehobelten Gurken und Radieschen, mit einem Dressing aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer, bestreut mit Schnittlauchröllchen.
Einfach nur köstlich! Es sieht so sehr nach Frühling aus…
Dieses Rezept für Kartoffelgratin habe ich schon ewig. Seit ich etwa 14 Jahre alt bin, wird dieses Kartoffelgratin immer auf die gleiche Art gemacht. Es ist ein Originalrezept aus Frankreich, welches ich damals von meinem Französischlehrer bekommen habe. Ich glaube, es war damals im Rahmen von Projekttagen kurz vor den Sommerferien, in denen er mit einer kleinen Gruppe in die Vogesen auf eine Ferme gefahren ist. Dort haben wir zusammen leckere französische Gerichte gekocht. Einfach zwar, aber sehr gut. Von ihm stammt auch das Rezept für den „Far Breton”. Seinen Namen weiss ich nicht mehr, aber die Rezepte habe ich im Kopf behalten.


Kartoffelgratin / Gratin Dauphinois
(für 4 Personen)
500 g Kartoffeln schälen und in feine Scheiben hobeln.
3-4 Knoblauchzehen schälen, in kleine Würfel schneiden, oder durch eine Knoblauchpresse drücken und danach mit einem Messer auf einem Schneidebrett zusammen mit etwas Salz zerdrücken, so dass eine feine Paste entsteht.
1 Becher crème fraîche (ca. 200g) mit dem Knoblauch verrühren und in einem Shaker mit
½ Liter Milch mischen.
200-300 g Hartkäse (Comté, Gruyère oder Emmentaler) fein reiben.
Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und abwechselnd eine dünne Schicht Kartoffelscheiben in die Form legen und geriebenen Käse darüber streuen.
Jede Lage mit etwas Milchmischung übergießen und mit groben Meersalz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle würzen.
Den Auflauf mit etwas Semmelbrösel (Paniermehl) bestreuen und Butterflöckchen darauf setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C – 225°C ca. 1 Stunde goldbraun überbacken.

Ein wenig abkühlen lassen – das Gratin ist sehr heiß.


Dazu passt natürlich auch grüner Salat, Tomatensalat und Karottensalat.

Schlagwörter:Öl, Backen, Backofen, Butter, Comté, dünne Kartoffelscheiben, emmentaler, Essig, Far Breton, Frühling, frisch, Gratin, Gratin Dauphinois, grüner Salat, Greyerzer, Gurke, hobel, Karottensalat, Kartoffelgratin, Kartoffeln;, Käse, Knoblauch, Kochen, Milch, Pfeffer, Radieschen, Salat, Salz, salz und pfeffer, Schnittlauch, Semmelbrösel, sommerferien, Tomatensalat, Vegetarisch
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4. April 2013

Bären Hotel Restaurant, Bahnhofstraße 1, D-79424 Auggen
Telefon: 0049 7631 23 06
www.baeren-auggen.de
Der Bären in Auggen an der B3 erstrahlt seit kurzer Zeit in neuem Glanz. Hier zum Bericht der Badischen Zeitung zur Wiedereröffnung im Februar.
Wir waren neugierig und wurden nicht enttäuscht. Die Speisekarte ist übersichtlich und keinesfalls „abgehoben”. Frische Zutaten, feine Salate, ordentliche Portionen und traditionelle Gerichte wie Suuri Kalbsleberle, Cordon Bleu, Filet-Töpfle, Tafelspitz, Rindsrouladen, aber auch Gerichte mit saisonalen Produkten – z. B. mit Bärlauch…. Für den kleinen Hungern kann man aus der Vesperkarte etwas auswählen. Mittags gibt es eine ausgewählte Tageskarte. Ich finde, es ist für jeden was dabei. Auch beim Dessert hat man die Wahl – entweder eine normale (große) Dessertportion, oder das Espresso Gedeck mit einer süßen Kleinigkeit….
Es empfiehlt sich einen Tisch zu reservieren, als wir abends dort waren, waren alle Tische im Restaurant besetzt.
Hier zeige ich euch mal, was der Markgräfler und ich ausgewählt haben:

Büffelmozzarella in Speck gewickelt und gebraten, auf Salat mit Tomatenchutney – für den Markgräfler

„Kleiner” Vorspeisensalat – für die Markgräflerin

Rumpsteak, medium – mit Kräuterbutter, Tomatenchutney, Kartoffeln und Kräuter-Hüttenkäse – für die Markgräflerin

Osso Buco, geschmort, mit Gemüse und Teigwaren – für den Markgräfler

Espresso-Gedek mit Schokomousse – für die Markgräflerin

Panna Cotta mit Himbeer-Grütze – für den Markgräfler
und zum Verdauen einen Espresso und – weil die Markgräflerin Auto gefahren ist – einen Ziebärtli (Schnaps aus Wildpflaumen)
Rundum ein gelungener Abend.
Schlagwörter:Ausgehen, Bären, Büffelmozzarella, Büffelmozzarella in Speck, Dessert, Espresso, Essen gehen, frisch, Hotel, hotel restaurant, Kartoffel, Kräuter, Kräuter Hüttenkäse, Kräuterbutter, osso buco, panna cotta, Restaurant, Rumpsteak, saisonal, Salat, Schokomousse, Tomatenchutney, Umbau, Wiedereröffnung, Ziebärtli
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3. April 2013

Russische Eier auf Salat – feine Vorspeise oder zum Abendessen
Ganz viele Ostereier habe ich dieses Jahr gefärbt. Den größten Teil davon habe ich verschenkt – und es waren immer noch welche übrig.

Russische Eier, die liebe ich. Die klassischen Russischen Eier, oder Devilled Eggs, wie man sie in den USA oder GB nennt, müssen mit Kaviar verziert sein. Vor Ostern gab es im Angebot ein 3er Set mit Lachsrogen, Forellenrogen und Seehasenrogen. Herkunft, Dänemark, Ostsee. Also nicht so weit entfernt. Den echten Russischen Kaviar wollte ich mir nicht leisten….

…. vorher…

…nachher…
Entweder man bereitet die Eigelbcreme klassisch zu, d. h. das Ei halbieren, das Eigelb vorsichtig mit einem kleinen Löffel herauslösen, dann das Eigelb mit etwas Mayonnaise und scharfem Paprikapulver verrühren (klumpenfrei, sonst verstopft die Tülle – ist mir auch schon passiert), in einen Spritzbeutel füllen und in die Eiweißhälften spritzen. Dann mit Kaviar verzieren (ich habe auf den Lachsrogen etwas gehackten Dill gestreut, beim Seehasenrogen habe ich mit einer Ecke einer unbehandelten Zitronenscheibe garniert.
Eine etwas leichtere Variante ersetzt einen Teil der Mayonnaise durch leichten Frischkäse. Man kann die Eigelbcreme aber auch mit Butter zubereiten. Für zwei Eigelb braucht man dann 20 g Butter, etwas Pfeffer und Senf – auf Salz habe ich hierbei bewußt verzichtet, weil der Fischrogen schon salzig schmeckt. Die Zutaten cremig verrühren. Sollte die Butter-Eiercreme zu fest werden, die Schüssel in warmes Wasser stellen und solange rühren, bis die Creme die gewünschte Konsistenz hat.


Schlagwörter:Abendessen, bunt, Devilled Eggs, Dill, edel, Ei, fein, Fischrogen, Forellenkaviar, gefärbte Eier, Hartgekochtes Ei, Kaviar, Keramikhuhn, Lachskaviar, Mayonnaise, Ostereier verwerten, Ostern, Russisches Ei, Salat, Seehasenrogen, Vorspeise, Zitronenscheibe
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1. April 2013

Am Ostersonntag gab es dieses Jahr eine Lammkeule. Superlecker. Praktisch: Alles in einer Auflaufform – Kartoffeln und Tomaten werden in die Auflaufform geschichtet, die Lammkeule muss nicht angebraten werden, sondern wird mit einer Kräuterpaste bestrichen und kann direkt in den Ofen geschoben werden. Supersaftig und noch leicht rosig kommt sie dann nach weniger als 2 Stunden aus dem Ofen. Inzwischen kann man sich um die Tischdeko und frühe Gäste kümmern. Perfekt für das Osterfest. Wer mag, kann als Vorspeise noch einen Salat servieren.
Agnello alla pugliese
Für vier Portionen braucht man:
1 kg Lammkeule
600 g kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
600 g reife Tomaten
1 Päckchen italinische Kräuter (TK)
1 unbehandelte Zitrone (Saft und Schale)
50 g frisch geriebener Parmesan (oder Pecorino)
3 Esslöffel Butterschmalz
4 Esslöffel Semmelbrösel (möglichst frisch gerieben)
4 Knoblauchzehen
6 Esslöffel Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Die Lammkeule mit dem Saft von der Zitrone einreiben. Die Zitronenschale abreiben und beiseite stellen. Kartoffeln waschen, schälen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Tomaten überbrühen, enhäuten und entkernen.

Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen. Die Kartoffelscheiben einschichten, salzen und pfeffern, mit 2 Esslöffel Schmalzflöckchen belegen.

Die Tomaten dazwischen verteilen. Den Backofen auf 175 °C vorheizen.
Die Knoblauchzehen sehr fein hacken unter die TK Kräuter mischen (oder frische Petersilie fein hacken und untermischen), mit 4 Esslöffel Semmelbröseln und fein abgeriebener Zitronenschale mischen. 2/3 davon mit 4 Esslöffeln Olivenöl zu einer Paste rühren. Das restliche Drittel mit dem geriebenen Käse mischen und für später beiseite stellen.
Die Lammkeule salzen und pfeffern.
Mit der Kräuterpaste rundum einstreichen. Auf die Kartoffelscheiben in die Auflaufform legen, im vorgeheizten Backofen ca. 1 1/2 Stunden garen.

Die Backofentemperatur auf 225°C erhöhen. Die Petersilie-Käse-Mischung über Lammkeule und Kartoffeln streuen und 1 Esslöffel Schmalzflöckchen darauf verteilen.
15 Minuten knusprig überbacken.


Das Gericht kann übrigens auch mit zartem Zicklein zubereitet werden. An Ostern bekommt man das auch in Supermärkten (z. B. Edeka) ansonsten bei einem guten Metzger vorbestellen.
Schlagwörter:Backen, Backofen, frisch gerieben, Kartoffeln;, Käse, Knoblauch, Kochen, Kräuter, Lamm, Lammkeule, ohne Anbraten, Olivenöl, osterfest, Ostern, Parmesan, Pecorino, Petersilie, Pfeffer, pugliese, Salat, Salz, Semmelbrösel, TK-Kräuter, Tomaten, unbehandelte Zitrone, Zicklein, Zicklein Keule, Zitronensaft, Zitronenschale
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