Mit ‘Rosenkohl’ getaggte Artikel

Jetzt wird’s deftig – Bratwurst mit Rosenkohlgemüse und Salzkartoffeln

29. Januar 2013

Bratwurst Kartoffeln Rosenkohl

So sieht wohl ein ausgewogener Lunch-Teller aus: viel Gemüse, Kohlenhydrate in Form von Kartoffeln und eine klitzekleine (Kalbs-) Bratwurst (Eiweiß) mit gerösteten Zwiebelringen. O. k., die Buttersauce am Rosenkohl müsste nicht unbedingt sein, aber es schmeckt soooo fein…..

Den Rosenkohl putzen, waschen, am unteren Ende kreuzweise einschneiden. In Salzwasser etwa 15 Minuten kochen.
In einem Topf 1-2 Esslöffel Butter schmelzen, 1 Esslöffel Mehl dazugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Nach und nach etwas von dem Kohlwasser dazugeben und immer wieder mit dem Schneebesen glatt rühren, bis die gewünschte Saucenkonsistenz erreicht ist. Mit etwas gekörnter Brühe und Muskatnuss würzen. Dann den Rosenkohl (gut abgetropft) hinzufügen und in der Sauce aufkochen. Mit einem Schuss Milch oder Sahne verfeinern und ggfs. nachwürzen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und je nach Größe vierteln. Ebenfalls in Salzwasser kochen, ca. 20 Minuten.

Für die Bratwurst nach Belieben Zwiebel in Ringe schneiden, in etwas Butter und Öl zusammen mit der Bratwurst bräunen. Mmmmmh….

Bratwurst Kartoffeln Rosenkohl1

Wintergemüse, klein, grün, fein: Rosenkohl – Tarte mit knusprigen Walnüssen

23. Januar 2013

Rosenkohlquiche2

Ein wirklich feines Wintergemüse ist der Rosenkohl. Kleine, grüne, äusserst hübsche Röschen, die aussehen wie Miniatur-Kohlköpfe und die ausserdem noch besonders gesund sind. Oft sieht er auf dem Teller dunkelgrün und vermatscht aus, weil er zu lange gekocht wurde. Mein Tipp: Nur 5 Minuten in Salzwasser kochen, dann kalt abschrecken, abtropfen lassen und in einer Pfanne mit etwas Butter fertiggaren. So behält er seine schöne Farbe… für diese Tarte oder Quiche – wie man sie auch bezeichnen mag,  ist das nicht nötig.

Rosenkohlquiche5

Rosenkohl enthält viel Vitamin C, B und A, Folsäure, Eisen und Calzium. Kohl sagt man im Allgemeinen nach, er könnte das Risiko für bestimmte Krebskrankheiten mindern.
In England heisst der Rosenkohl „Brussels Sprout”, in Frankreich nennt man ihn „Choux de Bruxelles”, weil er angeblich in Belgien stammt.
Seine Aromen kommen erst so richtig zur Geltung, wenn einmal Frost darüber gegagen ist. Na denn, beste Zeit für Rosenkohl!

Rosenkohlquiche7

Rosenkohltarte
für eine Form mit 24-26 cm Ø

Für den Teig:
250 g Mehl
1 Ei
150 g Butter
1 Prise Salz

Für die Füllung:
750 g Rosenkohl
etwas Semmelbrösel
2 Eier
150 g Sahne
100 g geriebener Bergkäse
(z. B. Seelisberger aus der Schweiz)
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
eine Handvoll Walnusskerne

Für den Teig Mehl, Ei, kalte Butter und Salz rasch verkneten, 2 Esslöffel eiskaltes Wasser dazukneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Rosenkohl putzen, waschen, Enden kreuzförmig einschneiden. In reichlich Salzwasser 12 Minuten kochen lassen, abgießen und abtropfen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer ausrollen, so dass in der Form ein Rand gebildet werden kann. Eine Quicheform damit auslegen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit etwas Semmelbrösel bestreuen. Mit den Rosenkohlröschen belegen. Den Ofen auf 200 °C vorheizen.

Rosenkohlquiche4

Eier und Sahne miteinander verquirlen, den geriebenen Bergkäse untermischen, mit einer kräftigen Prise Muskatnuss und  etwas Salz und Pfeffer würzen. Den Guss gleichmässig über dem Rosenkohl verteilen. Die Tarte/Quiche in der Mitte des Backofens bei 200 °C 35 Minuten backen.

Die Walnusskerne hacken (Haselnüsse passen auch) und 10 Minuten vor Ende der Backzeit über die Tarte/Quiche streuen.
Vor dem Servieren 10 Minuten ruhen lassen.

Rosenkohltarte3

Rosenkohltarte1

Rosenkohlsuppe Asian style

18. Dezember 2011

Dem nasskalten Wetter entgegenhalten und die Abwehrkräfte stärken – jetzt!!!
Wenn ich merke, dass eine Erkältung im Anmarsch ist, mache ich mir einen Tee aus geriebenem Ingwer:  etwa ein daumengroßes Stück schälen und mit Zitrusraspel oder Ingwerreibe zerkleinern, mit kochendem Wasser aufgießen. Zugedeckt mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Dann mit etwas Honig süßen und mit Zitronensaft abrunden.
Möglichst heiß trinken, aber Achtung, Ingwer ist scharf!

Ingwer soll übrigen auch gut für die Verdauung sein, er wird wärmstens bei Reisekrankheit empfohlen, aber auch gegen Husten, Kreislaufproblemen (wirkt anregend) oder bei Verdauungsstörungen (gegen Blähungen!) und gegen Grippe.
Ich mag auch kandierten Ingwer gern. Sogar Heinrich der VIII soll schon Ingwer als Arznei verwendet haben und die Asiaten kauen Ingwer, um böse Geister fern zu halten.

Rosenkohlsuppe mit Ingwer, Kokos und Curry

Zutaten für 4 Personen:

500 g Rosenkohl
2 cm frische Ingwerwurzel
1 kleine Zwiebel
300 ml Buttermilch
2 Esslöffel Kokosraspel
2 Teelöffel Currypulver
700 ml Gemüsebrühe
Jodsalz, Pfeffer, 1 – 2 Esslöffel Zitronensaft
Crème fraîche und Cayennepfeffer

Den Rosenkohl putzen, waschen und halbieren. Ingwer und Zwiebel schälen, fein würfeln.
Die Buttermilch etwas aufschlagen, mit den Kokosraspeln erhitzen. Ingwer und Zwiebel 1 Minute mitköcheln , dann den Curry untermischen und Gemüsebrühe angießen.
Den Rosenkohl dazugeben und alles bei mittlerer Hitze zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.


Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Für die Deko etwas gegarten Rosenkohl herausnehmen, die Suppe pürieren.
Etwas Crème fraîche mit Cayennepfeffer verrühren, die Suppe in Schüsseln oder Tassen füllen und etwas Rosenkohl und Crème fraîche daraufgeben.

Tagliatelle mit Rosenkohl-Sahnesoße und Prosciutto di Parma

17. Dezember 2011

Wintergemüse – frischer Rosenkohl, auch Brüsseler Sprossen “Brussels Sprouts” oder Brüsseler Kohl genannt, da er angeblich aus Belgien stammt. Er soll im Jahr 1785 aus gewöhnlichem Wildkohl entstanden sein. Den typischen Kohlgeschmack erhält durch die enthaltenen Senföle und Zucker. Der Rosenkohl schmeckt zarter, wenn ein Frost darüber gegangen ist, der Zuckergehalt wird dadurch höher. Rosenkohl ist reich an Ballaststoffen, Kalium, Magnesiom, Eisen, Vitaminen K, B2, B6, C und Folsäure. Außerdem: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Calcium, Phosphor, Jod, Vitamine A, B1 und Niacin; besonders natriumarm.
In Belgien isst man ihn gerne zusammen mit Maronen.

Zutaten für 2 Personen:
200 – 300 g Tagliatelle
250 g Rosenkohl (geputzt)
1 Zwiebel
50 g gewürfelter Speck
1 Esslöffel Butterschmalz
125 ml Gemüsebrühe
125 ml Sahne
Salz, Pfeffer, Muskat
Parmaschinken (nach Belieben)
Parmesankäse, gehobelt

Den Rosenkohl putzen (Strunk abschneiden und die äußeren, unschönen Blättchen entfernen), waschen und vierteln.
Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Den Speck im heißen Butterschmalz auslassen, die Zwiebel hinzufügen, glasig dünsten, dann den Rosenkohl hinzufügen und einige Minuten andünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, die Sahne hinzufügen und 10 Minuten sanft kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
In der Zwischenzeit die Teigwaren in reichlich Salzwasser al dente kochen (ca. 8 Minuten). Abgießen. Zur Soße geben und gut mischen.
Auf tiefen Tellern anrichten, Parmaschinken in Streifen zupfen und darüber verteilen. Mit gehobeltem Parmesankäse garnieren.
Sofort servieren.


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