Mit ‘Rosen’ getaggte Artikel
19. Mai 2013

Mitte Mai ist schon vorbei und jetzt sind die Maiglöchen im Vorgarten erst in voller Blüte. Gestern hatten wir mit dem Wetter Glück – der Wetterbericht hatte Recht, es wurde richtig schön. Zwar nicht übermässig warm, aber doch sonnig. Hier sind noch mehr Fotos aus meinem Garten. Mai und Juni sind immer die schönsten Monate. Oft ist im Mai auch schon die erste Blüte der Rosen – aber dieses Jahr ist alles ein wenig anders. Ich hatte gehofft, dass zum Pfingstwochenende schon die Pfingstrosen blühen – sie sind auch voller dicker Blütenknöpfe, aber es ist halt doch noch zu kühl und die Sonne fehlt!

Vergangenes Jahr hatte ich schon einmal zwei Gazania (Mittagsgold) Pflanzen im Garten, das ist die neue in diesem Jahr.
Meine neuste Erwerbung: Ein Margeritenstrauch


Eine Geranie – das ist noch ein Regenbild vom Vortag mit Regentropfen.


Bei dieser Gelegenheit habe ich auch mal eine meiner Kamerafunktionen (Nikon D5100) ausprobiert: Unter Effekte kann man im Lifeview Programm „Selektive Farbe” auswählen und eine Farbe auswählen, indem man die Farbe mit der Kamera auswählt, in diesem Fall der Rot- bzw. Rosaton dieser Tulpe. Alles, was eine andere Farbe hat, wird grau dargestellt.
In diesem Fall habe ich Grün gewählt:



Eine Duft-Pelargonie (allerdings nicht zum Verzehr bestimmt, wie das Etikett sagt

Und noch eine kleine Spielerei mit Photoshop:


Bearbeitet mit dem Konturen-Filter
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11. Mai 2013

Kommen wir nun zum letzten Teil. Eine riesige Obstwiese mit blühenden Bäumen. Die Narzissenblüte haben wir leider verpasst. Aber es gibt ja noch die versteckten Plätzchen, mystische Orte und Lustschlösschen im Garten…






Königlicher Löwe

Obstbaumwiese – Orchard

Grotte

Der Sonnenkönig lässt grüßen

Spinx

Sphinx von hinten

Sphinx

Schlosspark-Katze

Die Orangerie

Die Orangerie

Abendstimmung im Schwetzinger Schlosspark
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9. März 2013

Am Donnerstagabend wurde ich vom Markgräfler verwöhnt…. Am Vorabend des „Internationalen Tages der Frau” wurde ich bekocht. Ein Lammsteak mit Rosmarin und Knoblauch (mit wenig Olivenöl in der Pfanne braten), dazu Tannenzapfen-Kroketten (die hatten wir an Weihnachten nicht gebraucht) und Feldsalat, den ich am Vortag schon gewaschen und geputzt hatte – mit selbst gemachtem Balsamico-Dressing… Und auf dem Tisch stand ein wunderschöner Strauss mit roten und weißen Rosen….
Als Dessert gab es Schokoladen-Brownie Eis… Mmmh.
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6. März 2013

Am Samstag waren wir bei den Bezirksmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Freiburg als HLW-Kampfrichter tätig. Da mussten wir aufpassen, dass die Rettungsschwimmer eine Übungspuppe richtig reanimieren. Das ist schon seit einigen Jahren Pflichtprogramm, denn es zählt ja nicht nur, schnell zu Schwimmen, um ein Leben zu retten, sondern auch das, was unmittelbar nach der Rettungsaktion passiert – nämlich eine effektive Wiederbelebung. Die Rettungsschwimmerei ist ein wenig anders, als man es von von Pamela Anderson und David Hasselhoff kennt (Baywatch)…. Da kann es richtig zur Sache gehen.
Jedenfalls waren wir dann gegen 13.30 Uhr fertig. Es war also zu spät, um selbst etwas zu kochen. Mc Donald’s war nicht wirklich eine gute Alternative, obwohl das schnell gegangen wäre. Auf unserem Heimweg lag aber noch Hügelheim und der Markgräfler Kräuterhof. Den wollte ich schon lange mal ausprobieren. Ausserdem war das die beste Gelegenheit, wieder den Vorrat an Kräutern, Gewürzen und Tee aufzufüllen. Nanaminze, ein Freiburger Münstertee (Grüntee mit Kornblumenblüten), und Wok Gewürz (Chinesische Gewürzmischung, ganz natürlich und ohne Glutamat). Man kann hier auch feine Kräuteröle, Essig, Honig und allerlei hübsches Zubehör bekommen. Die Kräuter kommen vom Kaiserstuhl, wo der Kräuterhof eigentlich herkommt. In Burkheim gibt es nämlich auch einen Kräuterhof….

Anschliessend ging es die Treppe hoch, ins Restaurant Kräuterstube. Auf dem Tisch eine Osterdekoration, die auch käuflich erworben werden kann.

Die Küche ist einfach, frisch und gut. Eine riesige Speisekarte und Haute Cuisine darf man nicht erwarten, aber die Kräuterstube hat ihren Namen zurecht. Die Speisekarte ist saisonal aufgestellt und es gibt sowohl Fleischgerichte als auch vegetarische Gerichte. Im Mittelpunkt stehen natürlich Kräuter und Gewürze. Ich meine sogar gelesen zu haben, dass das Restaurant mit dem Bio-Gemüsegärtner „Piluweri” zusammenarbeitet.
Selbstverständlich kann man auch nur ein kleines Vesper haben, oder Kaffee, Tee und Kuchen… Das Tortenbuffet sah auch sehr verlockend aus, und wir haben beschlossen, nochmal herzukommen, sobald es frische Kräuter gibt und der kleine Kräuterpfad wieder etwas ansehnlicher ist.
Am Samstag war es draussen nämlich noch saukalt…
Kommen wir nun zu den Vorspeisen. Der Markgräfler hatte in Kräuteröl eingelegten Fetakäse mit Oliven und Paprika gewählt (Bild ganz oben), für mich gab es ein wärmendes Kartoffelcrème Süppchen mit Knoblauchcroutons.

Der Hauptgang bestand bei mir aus Beilagensalat, mit leichtem Kartoffeldressing und viel Kräutern!!!

Und dem Klassiker: Schnitzel mit Brägele (Bratkartoffeln), der Teller ist mit getrockneten, essbaren Blüten bestreut – die man auch käuflich erwerben kann.

Der Markgräfler bekam Rumpsteak mit Kräuterbutter, gedünstetem Gemüse und Kräuterkartoffeln.

Man sieht, die Portionen sind recht üppig. Kuchen oder Dessert hätten beim besten Willen nicht mehr gepasst. Aber einen vorzüglichen Espresso mit Keks gab es noch – und für den Markgräfler, weil diesmal nicht Auto fahren musste und von der Markgräflerin chauffiert wurde, durfte noch den hausgemachten Kräuterschnaps probieren.
Aber das Lavendeleis werde ich beim nächsten Mal bestimmt noch probieren.
Satt und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg…
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30. September 2012

Der Markgräfler hat wieder mal etwas vom Sperrmüll aus der Nachbarschaft in den heimischen Garten gerettet. Ein Kinderstuhl, der zuvor mit einem Geflecht bezogen war wurde gestern von mir herbstlich bepflanzt. Der Vorgarten sieht im Moment nicht sehr attraktiv aus, da ausser ein paar weissen Rosen nichts mehr blüht. Sonst ist alles grün oder vertrocknet und braun. Da freut man sich über jeden farblichen eyecatcher.
Zweifarbige Erika und kleine Stiefmütterchen mit einem richtig herzigen Gesichtchen.

Der alte Kinderwagen (erstmals bepflanzt im März) sah auch etwas unaufgeräumt aus, der wurde auch ein wenig aufgepeppt.

Und es gab noch zwei neue Herbstastern.

Die Rose Westerland blüht nochmal sehr schön:

Und dieses Jahr ist wieder mal ein Apfeljahr!


Tobinambur – “Indianerkartoffel”
Von der Tobinambur-Pflanze sind die Wurzelknollen essbar. Aber ich finde sie viel zu schön, um sie auszugraben. Vielleicht im kommenden Jahr – nur ein paar, denn sie vermehren sich unterirdisch und breiten sich zu weit aus.

Und am Kompost ein paar letzte kleine Kürbisse (Patissons). Mal sehen, ob noch was daraus wird.
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17. September 2012


Die erste Paprika aus dem eigenen Garten!!!
Knackig frisch, und es hängen noch mehr dran…
Ich habe die Hoffnung, dass sie noch die Farbe ändern – wenn das Wetter mitspielt!
Gestern gab es seit langer Zeit mal wieder Gulasch. Grund war – ich habe meine erste Paprika im Garten geerntet. Allerdings noch grün, aber sehr kräftig und ausserdem verlangt das Rezept nach einer grünen Paprikaschote!!! Wie denn, ich dachte ungarisches Paprika ist mit roter Paprika, und daher kommt die Farbe????

Die kleine Heuschrecke fand auch Gefallen an meinen Paprika – so schön grün. Ich war aber gemein und habe sie verjagt. Ich will meine Paprika ja schliesslich selber essen.

Bevor es aber ans Gulaschkochen ging, musste ich noch die letzte Blüte der Rose Westerland in diesem Jahr bestaunen, deren Farbe im Abendlicht wunderschön aussieht. .



Aber warum heisst eigentlich das scharfe Paprikapulver “Rosenpaprika”? Woher die Bezeichnung kommt, habe ich nirgends rausfinden können. Auf jeden Fall hat es nichts mit Rosen zu tun.
Jedenfalls wird das Rosenpaprika Pulver aus schärferen Paprika gemacht, und vermutlich sind auch noch Kerne und Scheidewände mit vermahlen.
Für das Rezept brauchen wir sowohl das Paprikapulver edelsüss, als auch das Rosenpaprika Pulver. Und durch dieses – und eine ordentliche Menge kräftigen Rotwein, bekommt das Gulasch seine Farbe.
Aber ich kann zumindest erklären, woher die Bezeichnung “Ungarisches Gulasch” kommt:
Wir Westeuropäer verdanken die Einführung der Paprika nämlich den Türken, die das Gemüse nach Ungarn gebracht haben….
Die Spätzle dazu wurden vom Markgräfler gewünscht – “das passt am besten zu Gulasch”.
Hier ist das Rezept für
Ungarisches Gulasch mit Spätzle
(für 4 Personen)
600 g Rindlfeisch (Schulter oder Bein)
350 g Zwiebeln
1 grüne Paprikaschote
70 g Schweineschmalz
2 Esslöffel edelsüsses Paprikapulver
1 Esslöffel Rosenpaprikapulver
1/4 Liter Rotwein (evtl. etwas mehr)
2 Knoblauchzehen
300 g geschälte Tomaten aus der Dose
(ich hatte noch offene passierte Tomaten und habe diese aufgebraucht)
Salz, schwarzer Pfeffer
Das Fleisch in 3 cm große Würfel schneiden (oder vom Metzger schneiden lassen). Die Zwiebeln abziehen und grob hacken. Dei Paprikaschoten putzen, waschen und in feine Streifen schneiden.
Das Schmalz in einer Kasserrolle erhitzen und die Zwiebeln darin goldgelb braten. Die Kasserolle vom Herd nehmen und warten, bis das Fett nicht mehr schäumt.
Das Paprikapulver einrühren und mit einem Schuss Wasser ablöschen.

Die Kasserolle wieder auf den herd stellen, die Fleischwürfel zugeben und unter häufigem Wenden etwa 5 Minuten anbraten.

Mit 1/8 Liter Rotwein ablöschen.

Die Knoblauchzehen abziehen und durch die Knoblauchpresse dazu drücken. Die Tomaten ohne den Saft (oder die passierten Tomaten) und die Paprikaschote dazugeben.
Etwas Rotwein nachgiessen. Das Gulasch muss gut mit Flüssigkeit bedeckt sein. Zugedeckt bei milder Hitze etwa 1 Stunde schmoren. (Zwischendurch mal den Deckel heben, umrühren und bei Bedarf noch zusätzlichen Rotwein angießen).
Das Gulasch mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Rotwein abschmecken.
Spätzle (für 4 Personen)
Während das Gulasch schmort, bereiten wir die Spätzle zu.
4 Portionen
250 g Mehl
3 mittelgroße Eier
1/2 Tasse Milch oder Wasser
1 gestrichener Teelöffel Salz
Muskat
Zubereitung:
Mehl, Eier und Salz in einer Schüssel verrühren und mit einem Kochlöffel oder Rührgerät (Knethaken) die Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten, bis er Blasen wirft.
Wenn der Spätzleteig schwer vom Kochlöffel fällt, hat er die richtige Konsistenz.
Ist er zu flüssig, etwas Mehl, ist er zu fest, noch etwas Wasser zugeben. Dann Muskat zugeben. Je höher der Anteil an Eiern, desto weniger Wasser muss dem Teig zugesetzt werden und desto besser ist der Geschmack. Den Teig ruhen lassen, und Salzwasser zum Kochen aufsetzen.
Wenn man die Spätzle nicht mit der Hand vom Brett schaben möchte, füllt man eine Spätzlepresse bis 3 cm unter den Rand mit Teig. Dann die Spätzlepresse ca. 20 cm über den Topfrand halten und den Teig langsam, mit mehrmaligen Unterbrechungen in das sprudelnd kochende Salzwasser drücken.
Die Spätzle anschließend mit einem Schaumlöffel vorsichtig auflockern. Nachdem die Spätzle an die Wasseroberfläche gestiegen sind, schöpft man sie ab und gibt sie in eine Schüssel mit lauwarmem Salzwasser. Dann die Spätzle durch ein Sieb abschütten und gut abtropfen lassen.
Auf einer vorgewärmten Platte servieren. Nach Belieben mit etwas Butter verfeinern.

Zum Gulasch servieren, das Gulasch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.
Guten Appetit.
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9. September 2012

In und um Vögisheim (bei Müllheim) war ich heute unterwegs. Die Gärtnerei Weber hat wieder wunderschöne Dahlien und der Spaziergang wurde zur Fotosession für die ganze Blumenpracht.
Fangen wir mal beim kleinen Verkaufsstand an der Straße in Vögisheim an:




Holunderbeeren

Die Rosen gehören zwar nicht zur Gärtnerei, aber ranken am Zaun um das Schild zur Gärtnerei.

Cosmea – Schmuckkörbchen




Dahlienschau am Zaun:
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Dazwischen ein paar Sonnenblumen und Mangold:


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25. Juli 2012

Ein Ausflug nach Freiburg im Breisgau – natürlich mussten wir die traditionelle “Rote” mit Zwiebeln essen, auf dem Münsterplatz, umgeben von Marktständen und bei strahlend blauem Himmel und Sommerhitze. Überall locken Sonderangebote, unser Kleiderschrank hat wieder mal ein paar neue Stücke und wir haben einen ausgiebigen Bummel durch die Innenstadt gemacht. Es ist eine wahre Sinnes-Freude, über den Markt zu gehen:
Nebenbei entdeckt man schöne Ecken, auf die man bisher nie geachtet hat, so wie hier ein Seiteneingang des Münsters:


Übrigens gibt es hier ja neuerdings für die Vegetarier (vermutlich auch für Veganer) einen Bio-Tofu Imbiss mit pflanzlicher Currywurst oder Döner…
Er reiht sich friedlich in die Schlange der Freiburger Wurststände ein, und scheint sogar recht gut besucht zu sein.
Naja, wer’s mag soll es essen, aber warum man für die Dinger keinen eigenen Namen finden kann, habe ich noch nicht so ganz verstanden-vielleicht kann mich da mal jemand aufklären??! Wenigstens kann man am Stand schon genau erkennen, worum es geht – Tofu Snacks…

Ach, und ich will ja keinem den Appetit auf Tofu verderben, aber soll ich Euch mal kurz einen Auszug aus einem Kochbuch der chinesischen Küche vortragen, damit ihr wisst, wie Tofu gemacht wird?
Die Wahrheit über Tofu
Er besteht zwar nur aus natürlichen Zutaten – aber aus was für welchen…Calciumsulfat muss rein, bekannt als Gipspulver. Also dann, kleistern wir unseren Darm mit Gips zu und wundern uns, warum wir Verstopfungen bekommen(sorry, aber ich habe Tofu noch nie gemocht, da er doch nur schmeckt, wenn man ihn entsprechend würzt). Und wie war das mit dem Knabenurin? (was in dem deutschen Tofu vermutlich nicht drin ist…
– aber spätestens hier würde mir ganz gewaltig der Appetit vergehen und Bilder von Louis de Funès in “Brust oder Keule” kommen mir dabei augenblicklich in den Sinn.
“Im Oktober ernten die Bauern die reifen Sojasträucher ab und lassen die Bohnen acht Wochen lang trocknen, bis ihre Haut strohfarben erscheint.
Jetzt können die steinharten Sojabohnen erst weiterverarbeitet werden, nachdem sie vier bis fünf Stunden in Wasser eingeweicht wurden. Ihre Härte ist schließlich dahin, sie können anstandslos in der Mühle püriert werden. Als nächstes wird die Milch kurz, ganz kurz aufgekocht und dann von Schalen und festem Fleisch befreit. Noch zeigt sich kein Gerinnen, noch fehlt das Bindemittel.
Ohne Gips kein Gerinnen
Erst beim Zusatz von Calciumsulfat, bekannt als Gipspulver, flockt die Milch aus. Um dem angehenden Tofu einen ganz besonderen “Kick” zu geben, träufeln Kenner Knabenurin in die gärende Milch. Die quarkartige Paste, vom Wasser getrennt, gießt man in eine durchlässige Bambussteige, die mit einem feinmaschigen Tuch ausgeschlagen ist. Um eine glatte Oberfläche zu erreichen und die überschüssige Flüssigkeit nach unten wegzudrücken, wird das Ganze mit einem Brett und mit Steinen beschwert. Nach einer halben Stunde ist der Quark schwammig, die Steige kann umgedreht und das Tuch gelüftet werden.
Um ihn richtig schnittfest zu bekommen, bedarf es eines Ofens. Zugegeben, derart zubereiteter, himmlisch weicher Sojabohnenkäse schmeckt schrecklich fad. (….)”
Aus: Die echte chinesische Küche / GU Verlag
Wie dem auch sei, hier sind noch ein paar schöne Bilder aus Freiburg:




Zucchini





Wo der Schwarzwald in der Nähe ist, sind auch die Cockoo Clocks nicht weit
hier en minniature:


Das Historische Kaufhaus
Brunnen und merkwürdige Gestalten an Häuserecken





Das Martinstor – bekannt für das Fast-Food Restaurant mit dem großen gelben M


Die berühmten Bächle (bei Hitze kann man sich darin die Füße kühlen – aber Vorsicht, man sagt, wer aus Versehen in ein Freiburger Bächle tappt, heiratet mal eine(n) Freiburger(in).


Fischerau/Gerberau

Hier wird manches Fensterbrett als Ausstellungsfläche für die feilgebotenen Waren benutzt.

Freiburger Türen und Tore:





Freiburg ist eine sehr sehens- und lebenswerte Stadt :
und es gibt noch viel mehr zu entdecken,
fahrt doch einfach selbst mal hin.
Eure Markgräflerin
Schlagwörter:Beeren, Blumen, Blumenstrauss, die echte chinesische Küche, die Wahrheit über Tofu, Freiburg, Löwenmäulchen, Markt, Münsterplatz, Rosen, Rote Bratwurst mit Zwiebeln, Sightseeing in Freiburg, Strohblumen, Tofu, Tofu-Currywurst, wie wird Tofu hergestellt?
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11. Juni 2012

So, die erste Blüte der Louise Odier ist vorbei, ich konnte aber noch ein paar Blüten retten, um dieses wunderbare Panna Cotta mit leicht rosigem Geschmack zu machen.
Dazu gibt es eine selbstgemachte Himbeersauce – mit wenig Kernchen!
Ich hatte noch Himbeeren vom vergangenen Jahr im Gefrierschrank, die wurden für die Sauce und Deko komplett aufgebraucht.
Himbeersauce

Ergibt ca. 250 ml:
400 g frische oder TK Himbeeren
50 g Zucker
1/2 Teelöffel Kartoffelmehl (oder Maisstärke)
3 Esslöffel Wasser
Die schlechten Himbeeren aussortieren, den Rest der Früchte kurz abbrausen und in einem Sieb gut abtropfen lassen. (entfällt bei TK Himbeeren)
Zucker und Himbeeren in einem Topf mischen, die Früchte mit einem Stampfer leicht zerdrücken und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Das Kartoffelmehl mit dem Wasser anrühren.
Die Himbeeren mit dem Zucker einmal aufkochen lassen, mit der angerühren Stärke binden, nochmals aufkochen lassen. Durch ein feines Sieb streichen (ich habe die “Flotte Lotte” verwendet). In eine heiß ausgespülte Flasche füllen und gut verschließen. Abkühlen lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren.

Louise Odier und Rose de Resht Blüten
Rosenblüten-Panna Cotta
0,5 Liter Schlagsahne
(oder je 250 ml Vollmilch und süße Sahne)
2 ungespritze Duftrosenblüten
1 Vanilleschote (oder etwas gemahlene Vanille)
50 g Zucker
1 Teelöffel Himbeersauce (s. o.)
6 Blatt weiße Gelatine (für 0,5 Liter Flüssigkeit)
Gelatine in lauwarmem Wasser einweichen. Den Rosenblüten die Blütenblätter einzeln abzupfen. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das innere Mark herauskratzen.
Sahne, Zucker, Mark und Vanilleschote, Blütenblätter in einemTopf aufwallen lassen und 10 Minuten köcheln lassen.
Danach die Flüssigkeit durch ein Sieb in eine Schüssel abseihen.
Die Himbeersauce unter die Masse rühren, dann die gut ausgedrückte Gelatine dazugeben, gut verrühren und in 4 Förmchen füllen.
Mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Die Himbeersauce passt übrigens auch hervorragend zu Vanille Eis oder Parfait.
Ach ja, die Louise Odier ist auf einer Seite mit dieser üppig blühenden Clematis übersät – sie nimmt jetzt anscheinend stellvertretend die Stelle bis zur zweiten Rosenblüte ein.

Schlagwörter:Beeren, Dessert, Himbeeren, Himbeersauce, Himbeersauce für Desserts selbstgemacht, Kochen, panna cotta, Rose de Resht, Rose Louise Odier, Rosen, Rosenblüten, Sahne, Sommer
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3. Juni 2012


Die Akeleien im Vorgarten haben dieses Jahr viele verschiedene Farben. Angefangen von reinem Weiß über Gelb/Rosa, dunkles Violett, Violett mit Weiß, Pink mit Weiß – solch eine Vielfalt hatte ich schon lange nicht mehr…
Auf der Südseite gedeiht das Geißblatt, das mittlerweile bis in den 2. Stock ragt und so gleich drei Partien im Haus etwas davon haben.

Kürzlich hat mein Mann entdeckt, dass die Blüten des Geißblatts von vielen Hummeln besucht werden. Um an den süßen Nektar zu gelangen, bohren sie mit ihrem Rüssel einfach ein Loch an der entsprechenden Stelle und saugen die Blüte aus!

Die Pfingstrosen blühen mit ein paar Tagen Verspätung:

Rose Louise Odier breitet sich weiter aus und verbündet sich mit dem Geißblatt:

Am Carport wächst die Heckenrose in Pink in den Himmel:

Und hier noch ein weiterer Heckenbewohner, die Rose in Tiefrot, die zwar nicht duftet, wie die anderen Rosen, dafür aber sehr edel aussieht (und auch gemeine Dornen hat, um sich gegen framde Plückversuche ohne Rosenhandschuhe und Rosenschere zu wehren).


Schlagwörter:Akelei, Geißblatt, Heckenrose pink, Hummel, Louise Odier, Pfingstrose, Rose tiefrot, Rosen
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