Mit ‘Paprika’ getaggte Artikel
15. Mai 2013

Es sollte was leichtes zum Mittagessen sein. Die Sonne kam gestern doch noch für ein paar Stunden raus, und es war richtig warm. Keine Lust zum Kochen, Zeit für andere Dinge nutzen – also musste es auch schnell gehen. Ich hatte für die penne all’arrabbiata vom Vortag etwas mehr Pasta gekocht, und es bot sich an, einen leichten Nudelsalat mit frischem Schnittlauch aus dem Garten zu machen. Die Rinderfilet-Spiesse gab es beim Metzger unseres Vertrauens in Müllheim-Hügelheim, wo ich am Vormittag im Kräuterhof noch ein paar Kräuterpflanzen vom Kaiserstuhl als Ergänzung für mein recht leer gewordenes Kräuterbeet besorgt hatte.
Für den Nudelsalat hatte ich ein Stück Gurke geschält, die Schnittstelle kreuzweise eingeschnitten und dann geviertelte Scheiben davon abgeschnitten. Bunte Cocktailtomaten und eine gelbe Paprika habe ich klein geschnitten und alles mit der Pasta gemischt. 2 Frühlingszwiebelchen und etwas frischer Schnittlauch aus dem Garten waren noch mit dabei. Das Dressing besteht aus Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer.
Die Rinderfilet Spiesse werden zuerst gesalzen, dann in der Grillpfanne in wenig Olivenöl von beiden Seiten kurz und scharf angebraten – bis sie eine schöne Kruste haben. Dann ist das innere noch rosig. Pfeffer kommt erst drauf, wenn sie Spiesse aus der Pfanne raus sind!
Dazu gab es noch einen Rest Bärlauchbutter und wir hatten noch Baguette aus Frankreich dazu. Einfach, schnell und lecker! Natürlich kann man die Spiesse auch auf den Grill legen….

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13. Mai 2013

Die Bärlauch-Saison geht langsam vorbei. In den Wäldern hat er schon fast wieder verblüht, die Blätter werden immer heller. Der Duft ist ist zwar noch immer kräftig, aber wir freuen uns jetzt langsam auf den Wechsel von grün auf rot – hoffentlich beginnt bei uns bald die Erdbeersaison…. Also gibt es heute nochmal Bärlauch satt.
Kartoffel-Bärlauch Klösschen auf Gemüsebett
300 g mehligkochende Kartoffeln
1 Ei
1 Esslöffel Magerquark (oder Ricotta)
Salz, Muskatnuss, frisch gemahlener Pfeffer
50 g weiche Butter
2 Hände voll Bärlauchblätter mit Stiel
(ca. 60 g)
150 g Pasta Mehl (feines Hartweizenmehl)
4 reife Tomaten oder eine Dose gehackte Tomaten
1 rote Paprika
etwas Butter zum Anbraten
frisch geriebener Parmesankäse zum überbacken (Pecorino geht auch)
Kartoffeln in der Schale garen, noch heiß schälen und durch die Kartoffel- oder Spätzlepresse drücken. Den Bärlauch klein schneiden, mit dem Ei pürieren, dann mit Quark (Ricotta) verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Dann die gepressten Kartoffeln mit der Bärlauch-Mischung und der Hälfte des Mehls mischen. Das restliche Mehl nach und nach unterarbeiten.
Reichlich Salzwasser zum kochen bringen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Portionen abstechen, mit beiden Händen zu kleinen Klössen formen. Die Klösschen portionsweise ins Wasser geben, wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, in ein Sieb geben, abtropfen lassen.
Für das Gemüsebett Tomaten überbrühen, abziehen. Tomaten und Paprika in kleine Würfel schneiden, zuerst die Paprika in etwas Butter in einem Topf anbraten, dann die Tomatenwürfel oder die gehackten Tomaten aus der Dose hinzufügen. Kurz köcheln lassen, dann auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Die Klösschen darauf anrichten, mit geriebenem Parmesankäse bestreuen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen, dann die Klösschen ca. 10 Minuten überbacken.

Für die Putenschnitzel (ich habe Mini-Putenschnitzel verwendet) 1-2 Eier in einer flachen Schüssel aufschlagen. In einer zweiten Schüssel Semmelbrösel zum panieren bereitstellen. Die Putenschitzel kalt abspülen, mit Küchenkrepp trockentupfen, dann mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Je 1-2 Bärlauchblätter satt darum wickeln, mit etwas Mehl bestäuben, dann zuerst durch das verquirlte Ei ziehen, dann in den Semmelbröseln wenden. Bei Bedarf ein zweites mal panieren.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Putenschnitzel von beiden Seiten darin anbraten.

Die Schnitzel mit den Bärlauch-Kartoffel-Klösschen auf Tellern anrichten.

Schlagwörter:Kochen, Backen, Tomate, Gnocchi, Ricotta, Kartoffel, Ei, Putenschnitzel, Paprika, Muskatnuss, Pfeffer, Salz, Bärlauch, Quark, mehligkochende Kartoffeln, Dose, Klösschen, Bärlauch Klösschen, Bärlauch Gnocchi, gehackte Tomaten, Parmesan-Käse, Pasamehl
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26. April 2013

Neulich gab’s mal wieder eine bunte Pfanne aus dem Wok. Wie ich vielleicht schonmal erwähnt habe, bin ich stolze Besitzerin eines Gasherds mit fünf Flammen. Die fünfte Flamme ist in der Mitte des Kochfeldes und hat zwei Ringe – den inneren Flammenring für starke Hitze in der Mitte des Topfs, und einen äusseren Ring für die ganz große Flamme – ideal für das Kochen mit dem Wok. Den Wok habe ich schon ewig, noch vor dem Gasherd – ich hatte ihn zusammen mit einer Heizplatte gekauft, mit dem man den Topf direkt auf den Esstisch stellen konnte – ein Party-Wok sozusagen. Man könnte das ganze also auch auf der Terrasse mit Stromanschluss machen. Seit ich auf Gas koche, wurde die Heizplatte zur Unterlage für das Käsefondue-Chaquelon…

Putengeschnetzeltes aus dem Wok
Ein Rezept braucht man eigentlich keines dafür – man kann beliebiges Fleisch verwenden, oder aber das Ganze auch vegetarisch zubereiten. In meinem Fall waren das Mini-Putenfilets (400 g), welches ich in dünne Streifen geschnitten habe. Dann wird das Fleisch in etwas Sojasauce und trockenen Sherry oder Marsala eingelegt, dazu in Scheiben geschnittener Knoblauch.
Was an Gemüse unbedingt dabei sein sollte: Paprikastreifen, Karotten- und Selleriestreifen, Frühlingszwiebeln (schräg in Stücke geschnitten) evtl. Tomate und Speisezwiebel. Ausserdem braucht man eine Brühe nach Wahl, Gemüse-, Hühner- oder Fleischbrühe) – ca. 1/8 bis 1/4 Liter. Ich hatte diesmal noch braune Champignons und Zucchini dabei. Selbstverständlich passen auch Chilischoten, in Streifen geschnittener Chinakohl, Weisskraut, Sojabohnen-Sprossen, Bambusschösslingen, chinesische Pilze, Auberginenwürfel, Ananasstücke….. – hier kann man der Fantasie freien Lauf lassen.
Zum Braten verwende ich hoch erhitzbares Sojaöl. Man erhitzt ganz wenig Öl im Wok. Das Fleisch nimmt man aus der Marinade -diese behält man für die Sauce zurück- und bestäubt das Fleisch mit Speisestärke, d. h. Kartoffelmehl oder auch Reismehl. Dann brät man zuerst das Fleisch kräftig unter Wenden an, dann kommen die Gemüsestreifen dazu – man beginnt mit dem härtesten Gemüse, d. h. Karottenstiften, Sellerie, Paprika usw. Die Tomaten kommen zum Schluss.
Dann braucht man selbstverständlich noch eine gute Wok-Gewürzmischung, möglichst ohne Glutamat, das verträgt nämlich nicht jeder. Man löscht mit etwas Brühe ab und gibt die Marinade und das Gewürz hinzu (dabei ständiges Wenden nicht vergessen!). Dann sieht das so aus:

Kochen mit dem Wok ist so wunderbar unkompliziert – natürlich braucht man ein wenig Zeit, um das Gemüse vorzubereiten, aber gekocht ist dann ganz schnell. Bei uns gibt es meist Basmati-Reis dazu, aber es passen auch chinesische Eiernudeln.

Und – wir servieren in chinesischen Schälchen, gegessen wird mit Stäbchen. Zum individuellen Nachwürzen kann man noch süß-sauer Sauce, Sojasauce (salzig), Sambal Olek (scharf) oder Pflaumenchutney (fruchtig) auf den Tisch stellen.

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19. April 2013

Gestern wurde die Markgräflerin wieder mal bekocht.
Gestern Abend hatte ich es wirklich nötig, ein bisschen verwöhnt zu werden. Nachdem ich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause mindestens 45 Minuten in einem dusseligen Stau auf der A5 gestanden hatte (Sperrung und Polizeikontrolle) war ich richtig sauer. Als dann aber ein Frühlingsblumenstrauss auf dem Tisch stand, und das Essen nur noch in der Grillpfanne gebraten werden musste, war alles gut.

Die Bratwurstspiesse sind übrigens hervorragend für den Grill geeignet.
Für zwei Personen braucht man eine Packung Nürnberger Rostbratwürstl, Zucchini, bunte Paprikaschoten, Zwiebel, etwas Mehl, Salz und Pfeffer und etwas Olivenöl zum ausstreichen der Pfanne. Die Zwiebel abziehen, in Viertel oder Achtel schneiden (je nach Größe). Zucchini waschen und quer in Scheiben schneiden, Paprika waschen, entkernen, in Stücke schneiden.
Alles abwechselnd auf Holzpiesse stecken.

Für die gebratenen (oder gegrillten) Zucchini die Zucchini längs in dünne Scheiben schneiden. Leicht mit Olivenöl bepinseln, salzen und mit Mehl bestäuben.Die Grillpfanne leicht mit Olivenöl bepinseln, aufheizen, dann die Bratwurstspiesse und die Zucchinischeiben von allen Seiten anbraten.


Den Tsatsiki-Salat hat der Markgräfler “handwaved” gemacht – das heisst ohne Rezept, einfach nur nach Gefühl. Richtig lecker. Er hat statt normaler Zwiebel, passend zur Jahreszeit, Frühlingszwiebel verwendet.
Wer ein Rezept dafür braucht – dieses Rezept für den weltbesten Tsatsiki-Salat habe ich vor vielen Jahren mal von einem guten Freund bekommen:
Tsatsiki (Griechischer Gurkensalat)
Für vier Personen braucht man:
1 mittelgroße Salatgurke
1 mittlere Zwiebel
1 Bund Dill
2 Knoblauchzehen
2 Becher Joghurt (3,5%)
200 g Magerquark (20%)
1-2 Esslöffel Olivenöl
1 Teelöffel Weißweinessig
Salz
Die Gurke schälen, längs halbieren, mit einem Löffel entkernen und fein würfeln.
Zwiebel und Dill fein hacken, Knoblauch ebenfalls fein hacken, oder durch die Presse drücken.
Joghurt, Quark, 1 Esslöffel Olivenöl, Zwiebel, Dill, Knoblauch und Essig verrühren, dann die Gurkenwürfel unterheben und mit Salz abschmecken.
1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen, vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Oliven garnieren.
kali orexi – guten Appetit!

Schlagwörter:Braten, Dip, Frühling, Frühlingszwiebel, Grill, Grillen, Joghurt, Knoblauch, Kochen, Nürnberg, Nürnberger, Olivenöl, Paprika, Quark, Rostbratwürstl, Tsatsiki, Zucchini, Zwiebel
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27. Februar 2013

Neulich, beim Durchsehen der meist gelesenen Artikel des Jahres auf Paperblog fiel mir ein Artikel über einen fertigen Ofenaufstrich eines bekannten (Schmelz-)Käse-Herstellers auf …. einer der meist gelesenen Blogposts unter Essen&Trinken! Aber Hallo – habt ihr den alle die altbewährten Chässchnitten (Käseschnitten) vergessen?
Der Aufstrich für diese Chässchnitten ist eigentlich superschnell gemacht. Mit Salat eine vollwertige Mahlzeit oder ein feines Abendessen. Ich habe mir den Ofenaufstrich im Laden noch nicht angeschaut, aber wahrscheinlich ist das auch besser so. Vermutlich sind ganz leckere Schmelzsalze und andere feine Sachen drin…
Danke – Nein!

Großmutters Kochbuch liefert das Grundrezept ohne unbekannte Zusatzstoffe. Unendlich viele Variationen sind hierbei möglich, z. B. mit Paprikawürfelchen belegt, mit Zwiebel, Speck oder Schinken, Knoblauch, verschiedenen Gewürzen oder Kräutern – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Oder man verwendet mal eine mildere, mal eine rezentere Käsesorte.
Ich habe Vollkorntoast verwendet, selbstverständlich kann man aber auch aufgeschnittene Brötchen, Bauernbrot oder Baguette damit bestreichen, dann sollte man sich aber an die Backzeit ein wenig herantasten…

Der Aufstrich geht im Ofen schön auf und wird richtig locker. Hier eine traditionelle Chässchnitte, aufgeschnitten, ohne weitere Zutaten

Für 4 große Chässchnitten braucht man:
4 große Vollkorn Sandwichscheiben
etwas Butter
125 g geriebener Hartkäse (entweder selbst gerieben oder Reibekäse aus dem Kühlfach)
z. B. Emmentaler, Pizzakäse mit Mozzarella, Greyerzer oder eine Mischung
3 Eier
30 g Mehl
Salz
1 Prise Pfeffer, Salz, Muskat
Käse, Eier und Mehl mit etwas Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Muskatnuss würzen, gut vermischen. (Wer mag, kann hier schon individuell würzen, z. B. mit italienischen Kräutern, Knoblauch oder Paprikapulver, Chili, Thymian…), was eben gefällt.

Ein Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegen. Den Ofen auf 220 °C vorheizen.
Die Sandwichscheiben mit ein wenig Butter bestreichen.

Dann die Sandwichscheiben mit der gebutterten Seite nach unten aufs Blech legen.

Mit Hilfe eines Löffels die Käsemasse gleichmäßig auf den Brotscheiben verteilen.


Nach Belieben mit weiteren Zutaten belegen, wie z. B. hier: mit roten Paprikawürfelchen, aber nicht zu dick – weniger ist hier mehr an Geschmack.

In der Mitte des Backofens bei 220 °C werden die Chässchnitten dann ca. 12 – 15 Minuten gebacken, bis der Käse goldgelb und leicht aufgegangen ist.

Möglichst heiss servieren. Gut passt dazu ein feiner Blattsalat, oder Paprika-Gurkensalat mit roter Zwiebel und einem Dressing aus Olivenöl, Provencekräutern, Salz und Kapuzinerkresse-Blüten-Essig.


Mmmh – wer braucht jetzt noch die Fertigpampe aus dem Kühlregal???
So schwer ist das nun wirklich nicht – und es schmeckt zudem bestimmt sehr viel besser.
Schlagwörter:Backen, Backofen, Brötchen, Brot, Chässchnitte, Eier, emmentaler, Grossmutters Kochbuch, Gurke, Käse, Käseschnitte, Knoblauch, Kochen, mehl, Mozzarella, Muskatnuss, natürlich, Ofenaufstrich, ohne Schmelzsalze, Paprika, Paprikapulver, Pfeffer, rote Zwiebeln, Salat, Salz, Sandwichscheiben, Speck, Tradition, Vollkorntoast, Zwiebel
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28. Januar 2013

Dieses Rezept habe ich vor vielen Jahren aus Teneriffa mitgebracht. Eigentlich sollte es das einmal an einem Samstag als Eintopf geben. Da ich später festgestellt habe, dass man nicht nur einen Topf, sondern zwei Pfannen braucht, konnte dieses Gericht, welches auf den ersten Blick sehr wohl an einen Eintopf erinnert, nicht als Samstagseintopf durchgehen….
Also ein Keintopf bzw. ein Zweitopf….
Natürlich war es unmöglich, um diese Jahreszeit reife Tomaten zu bekommen. Deshalb habe ich zusätzlich noch einen Esslöffel Tomatenmark unter die Zutaten gemischt.
Die „Alten Kleider” sind leicht zu kochen, nehmen aber etwas Zeit in Anspruch – Zeit die sich lohnt. Ich habe gleich die ganze Rezeptmenge gemacht, denn es eignet sich auch zum Aufwärmen. Am nächsten Arbeitstag habe ich mir dann eine große Portion davon mitgenommen und in der Mittagspause unter neidischen Blicken („…das sieht aber gut aus…”) verputzt.

Ropa vieja
300 g Siedfleisch (Rindfleisch)
1 kg Kartoffeln
Olivenöl
2 gekochte Mohrrüben
1/2 kg gekochte Kichererbsen (Dose)
1 mittelgroße Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 rote Paprika
1/2 Teelöffel Paprikagewürz
Thymian, Lorbeerblätter
3 reife Tomaten
ein Bund kleingehackte Petersilie
Salz
1) Die Mohrrüben mit einem Sparschäler dünn schälen, halbieren und in etwas Wasser ca. 15-20 Minuten kochen, abschütten, in kleine Würfel schneiden. Das Fleisch ebenfalls in kleine Würfel schneiden, die Kichererbsen durch ein Sieb abschütten und alles beiseite stellen.
2) Die Kartoffeln schälen und waschen, in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen.
3) In einer breiten Pfanne mit hohem Rand das Öl erhitzen und darin Paprika, die Zwiebel und zwei Knoblauchzehen – alles kleingeschnitten – anbraten.
4) Tomaten überbrühen, Haut abziehen, Kerne entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann gibt man das Paprikagewürz, die Petersilie und die entkernten, geschälten und kleingeschnittenen Tomaten (+ Tomatenmark bei Bedarf, s. o.) in die Pfanne. Kurz darauf gibt man den Thymian und ein paar Lorbeerblätter dazu. Zum Schluß brät man auch die Kartoffeln ein wenig an.
5) Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und darin die beiden restlichen Knoblauchzehen anbraten. Wenn sie goldbraun sind, gibt man die Kichererbsen dazu. Wenn diese auch angebraten sind gibt man den Pfanneninhalt zu den restlichen Zutaten in die erste Pfanne.
6) Das Fleisch salzen, dann separat in der nun leeren Pfanne, wieder in etwas Olivenöl kräftig anbraten, dann die Möhren dazugeben und kurz mitbraten. Anschliessend Fleisch und Mohrrüben in die Pfanne mit den übrigen Zutaten geben, gut mischen und einen Moment mitkochen.
Den Topf von der Kochstelle nehmen und servieren.

Schlagwörter:(K)eintopf - Zweitopf, Eintopf, Fleisch, Gemüse, Kanarische Inseln, kanarische Küche, Karotten, Kartoffeln;, Kichererbsen, Knoblauch, Lorbeerblätter, Möhren, Olivenöl, Paprika, Petersilie, Rindfleisch, ropa vieja, Salz, Siedfleisch, Spanien, spanische Küche, Teneriffa, Thymian, Tomaten, Tomatenmark, Zwiebel
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24. Januar 2013

Draussen ist es wieder knackig kalt und Schnee gab’s diese Woche auch schon kräftig. Was in den Skigebieten toll ist, ist für die Berufs-pendelnden Autofahrer wie mich einfach nur lästig. Denn das bedeutet morgens extra früh aufstehen, um rechtzeitig bei der Arbeit zu sein und das macht natürlich überhaupt keinen Spass, wenn es draussen kalt und dunkel ist.
Aber am Wochenende, da kann man das genießen. Nach einem langen Spaziergang in der Winterlandschaft, eingemummelt in dicker Jacke, Schal und Mütze, kommt ein deftiges Käsefondue gerade richtig.
Und ich bestehe darauf – die Schweizer haben’s erfunden!!! Deshalb kommt bei mir auch nur der original Schweizer Käse in den Topf, besser gesagt ins Chaquelon…
Einzige Ausnahme bei der Zubereitung : Statt des Neuenburger Fendant (Weisswein vom Neuenburger See) verwenden wir einen trockenen Markgräfler Gutedel.
Der Wein hat nämlich den gleichen Ursprung – und erfunden oder zu uns mitgebracht haben den die Römer.

Und ihr wisst ja – wer sein Brot im Fondue versenkt wird nach den Spielregeln von Asterix und Obelix anschliessend zur Strafe im Genfer See versenkt… (Asterix bei den Schweizern)
Heutzutage wird man zum Trinken von Schnaps, nämlich Kirschwasser verdonnert. Wir machen zum Käsefondue immer einen Roibusch oder einen Schwarztee. Das soll gut für die Verdauung des Käses sein. Ein Schnäpschen gibt es dann allenfalls hinterher.
C H Ä S F O N D U E
Zutaten für 2 Personen (pro Person rechnet man 200 g Käse),
für 4 Personen einfach die Menge verdoppeln:
400 g geriebenen oder geraffelten Käse
(2/3 Greyezer, 1/3 Emmentaler)
2 Knoblauchzehen
2 dl (= 200 ml) leichten, eher sauren Weißwein (Fendant)
2 gestrichene Kaffeelöffel Maisstärke (Maizena) oder Kartoffelmehl
1 Gläschen Kirsch
Pfeffer, Muskatnuss und Paprika nach Belieben
Weißbrot (Baguette), in Würfel geschnitten
Die Zubereitung ist ganz einfach:
Das Caquelon mit einer durchgeschnittenen Knoblauchzehe ausreiben und 1 fein gehackte Knoblauchzehe ins Caquelon geben.

Auf den Herd stellen. Käse und Maisstärke (oder Kartoffelmehl) hineingeben, Wein dazugießen und unter stetem Rühren (gelochter Rührlöffel, achtförmig) bei großer Hitze aufkochen.

Nach Belieben würzen und den Kirsch dazugeben. Nochmals unter Rühren 1-2 Minuten kochen lassen. Fertig!

Das Fondue auf ein Rechaud in die Tischmitte stellen. Brotwürfel (sehr saugfähig und deshalb besonders gut für Fondue geeignet ist Brot vom Vortag!) auf die Fonduegabel stecken und mit kreisenden Bewegungen im Topf mit Fondue überziehen.
En Guete (Guten Appetit) !

Dazu serviert man Mixed Pickles und trinkt Weißwein. Ich habe auch schon Varianten mit Gemüse ausprobiert, z. B. Blumenkohlröschen kochen, Paprika in Stücke schneiden, oder sogar Staudensellerie – und Champignons kann ich mir auch gut vorstellen.
Die Käsemischung ist eine Philosophie für sich. Mancherorts besteht man darauf, dass sie aus drei Käsesorten bestehen muss, z. B. mit Vacherin Fribourgois oder nur Greyezer (französischer Comté ginge auch) enthält
Recipe in English
F O N D U E
Ingredients for 2 persons
1/2 pound shredded or finely cut cheese
(2/3 Switzerland Gruyère, 1/3 Switzerland Swiss)
2 cloves of garlic
1 cup light, dry white wine
2 level teaspoons liquid corn starch
1 shot-glass kirsch
Pepper, nutmeg and paprika to taste
Cubed French or Italian bread, crust on each cube
Preparation:
Rub caquelon with garlic and leave 1 chopped clove of garlic inside. Place caquelon on stove.
Add cheese and corn starch, then wine, stirring constantly at high temperature. Add spices and kirsch as desired. Stir another 1-2 minutes while cooking until the ingredients are well blended. Now transfer your Fondue to a rechaud on the table. Bon appetit!
Schlagwörter:Alpen, Baguette, Brot, fendant, Fondue, Hüttenzauber, Kartoffelmehl, Kartoffelstärke, Käse, Käse schmelzen, Käsefondue, kirsch, Kirschwasser, Kochen, Maisstärke, Maizena, Mixed Pickles, Muskatnuss, Paprika, Pfeffer, Roibusch Tee, schnaps, Schwarztee, Schweiz, schweizer Käse, Tee
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18. Januar 2013

Hier sind nun die Rezepte zum Menü in der Trattoria all’Antica Mola in Venedig. Wir beginnen mit den Antipasti.
Verdure alla griglia – gegrilltes Gemüse
Zucchini (zucchine)
Auberginen (melanzane)
Paprika, rot und gelb (peperoni, rosso e giallo)
glatte Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Das Gemüse waschen. Bei Zucchini und Auberginen den Stielansatz entfernen, die Zucchini längs, die Aubergine quer in dünne Scheiben schneiden. Die Auberginenscheiben salzen, aufeinander legen und mit einem Brettchen beschweren. Etwa 10 Minuten durchziehen lassen. Das Wasser abschütten, die Auberginen mit kaltem Wasser abschpülen und mit Küchenkrepp gut abtrocknen. Zucchini und Auberginenscheiben mit etwsa Olivenöl bestreichen. Paprikaschoten von Stiel, Kernen und Scheidewänden befreien, in Hälften oder viertel schneiden, ebenfalls mit etwas Olivenöl bestreichen. Auf den Grill legen und bissfest garen. Von der Paprikaschote die verbrannte Haut abziehen.
Auf Tellern anrichten, nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen (am besten Pfeffermühle auf den Tisch stellen) und mit gehackter Petersilie bestreuen. Dazu passt frisches Weißbrot.
Bruschette al salmone – geröstetes Brot mit Räucherlachs
Kleine Stücke Bauernbrotscheiben, getoastet, auf dem Grill geröstet, oder im Backofen, mit etwas Olivenöl beträufelt rösten.
Diese noch warm mit Räucherlachs belegen. Garnitur: Zitronenscheibe, mit etwas gehackter Petersilie bestreut.
Hier waren noch Butterflöckchen auf dem Lachs, das sieht ganz hübsch aus, ist aber nicht unbedingt notwendig.
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6. Januar 2013

Wie schon erwähnt, sind wir zum Jahresbeginn für ein paar Tage verreist. Am Neujahrstag gab es aber noch was feines zu Essen, am 2. Januar sind wir dann früh morgens nach Venedig aufgebrochen. Wir waren schon mehrere Male mit Avanti Reisen aus Freiburg mit dem Bus unterwegs. Die Reise nach Venedig im Winter soll besonders schön sein, der Bus war dementsprechend ausgebucht! Aber bevor wir zu den Fotos und den Schlemmereien aus Venedig kommen, hier also das Festessen vom Neujahrstag.
Schweinefilet mit zweierlei Sauce
Für 4 Personen
2 Schweinefilets (800 g – 1 kg)
Salz, Pfeffer
Butterschmalz zum Anbraten
Hagebuttensauce
3 Esslöffel Hagebuttenmarmelade (Hägenmark)
100 ml Vollmilch
200 ml Sahne
etwas mildes Currypulver
etwas scharfes Paprikapulver
Pfifferlingsauce
300 g Pfifferlinge, tiefgekühlt
1 Esslöffel Butter
1 rote Zwiebel oder zwei Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
1 Nelke
etwas Weisswein
Sahne (evtl. lactosefrei)
Salz, Pfeffer
ein wenig Sojasauce
gehackte Petersilie
Beilage:
Spätzle oder Bandnudeln
Das Schweinefilet wird nach der Niedriggarmethode zubereitet: Einen großen Teller oder eine flache Schale in den Backofen (unterste Schiene) stellen. Den Backofen auf 80 °C vorheizen. Die Schweinefilets mit Salz würzen.
In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzten, die Filets darin von allen Seiten etwa 3 Minuten kräftig anbraten. Anschließend das Filet auf den heißen Teller im Backofen legen. Mit Pfeffer übermahlen. Die Filets etwa 60 Minuten garen. Bei einer Kerntemperatur von 58-60 °C (Bratenthermomenter verwenden) ist das Fleisch fertig.

Für die Hagebuttensauce die Milch mit der Sahne in einem Topf erhitzen. Die Konfitüre einrühren und die Sauce sämig einkochen. Mit Currypulver, Paprika, Salz und Pfeffer würzen. Warm stellen.

Das Filet in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Sauce nach Wahl darübergeben und sofort servieren.

Für die Pfifferlingsauce die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Butter in die Pfanne mit dem Bratensatz geben und erhitzen, die Zwiebeln hinzufügen und andünsten, dann die tiefgekühlten Pfifferlinge hinzugeben und ebenfalls mitdünsten, bis die Pfifferlinge weich werden und das Wasser nahezu verdampft ist. Mit Weisswein (trockener Gutedel) ablöschen. Lorbeerblatt und Nelke hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern, bei Bedarf einen Teelöffel Kartoffelmehl mit etwas kaltem Wasser auflösen und unterrühren und die Sauce damit binden. Zum Schluss mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Nelke und Lorbeerblatt herausnehmen und mit gehackter Petersilie bestreuen.


Schlagwörter:Backen, Backofen, Bandnudeln, Curry, filets, Gutedel, Hagebuttenmark, Hagebuttenmarmelade, Hagebuttensauce, Hägenmark, Knoblauch, Kochen, lactosefreie Sahne, Milch, Niedriggramethode, Paprika, Pfeffer, Pfifferlinge, Pifferlingsauce, Sahne, Salz, Schalotten, Schweinefilet, Schweinefleisch, Sojasauce, Spätzle, Weißwein, Weisswein, Zwiebel
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1. Dezember 2012

Der Backofen ist ja sowieso an, und vor lauter Süßem ist Euch nach etwas deftigem zumute? Kein Problem: Vollkorn Toastscheiben nach Belieben mit ein wenig Butter bestreichen, mit Salami und Käsescheiben belegen, als kleines Vitaminbömbchen Paprika-Rosetten darauflegen, kurz in den Ofen stellen und ein kleines Backpäuschen einlegen. Mmmmh!
Schlagwörter:Advent, Backen, Backpause, Käse, Paprika, Salami, Vollkorntoast
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