Mit ‘Nordic Walking’ getaggte Artikel

Frühling im Markgräflerland – Rebberge, Kirschblüten und Tulpenfeld

24. April 2013

Kirschblüte

Gestern Abend – Sonnenstrahlen, Wärme und der süße Duft von Kirschblüten weht um die Nase. Ich war nicht mehr zu halten, habe schnell meine Laufklamotten und die Nordic-Walking Stöcke geschnappt und bin losgelaufen. Auf dem Rücken ein leichter Rucksack – mit dem Auftrag des Markgräflers, im Hofladen der Familie Rüdlin in Auggen Spargeln einzukaufen und für’s Abendessen mitzubringen. Dort gibt es übrigens auch hervorragendes Bauernbrot, Wein und andere selbstgemachte Köstlichkeiten.

Natürlich hatte ich auch den Fotoapparat eingepackt. Über Felder und Wiesen, Reben und das Örtchen Hach (dort führt teilweise auch das Markgräfler Wiiwegli entlang):

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Blick auf unseren „Hausberg”, den Hochblauen (bei uns einfach: Blauen), mit einer Höhe von 1165 m ü. NHN[1]  bei strahlend blauem Himmel.

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Dort kommt man auch an den Spargelfeldern des Hoflandens vorbei – hier kann das edle weiße Stangengemüse ungestört etwas abseits der Straße wachsen – das ist ganz bestimmt ein ganz guter Spargel, für den sich ein Fußmarsch auch lohnt! Die aufgeschütteten Erdwälle nennt man übrigens „Bifang”.Nordic Walking3

In Reben / Weinstöcke eingebettet – der Löwenzahn blüht schon wieder besonders üppig.

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Taubnesseln

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Und hier noch ein besonders schönes Exemplar eines Spargelgewächses, das aus Zwiebeln heranwächst – ein Milchstern. Ganz häufig findet man hier in den Weinbergen im Frühling den  Dolden Milchstern, bei diesen Exemplaren handelt es sich vermutlich um einen Nickenden Milchstern.

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Endlich bei Rüdlins angekommen (neben dem Hofladen wird noch eine Straußwirtschaft = Strauße betrieben, die derzeit geöffnet ist) – sagte man mir, dass hier wegen der schlechten Witterung noch gar kein Spargel gestochen werden konnte – das ist voraussichtlich erst am kommenden Wochenende soweit. Ein bißchen müssen wir uns also noch gedulden.

Also kein Spargel zum Abendessen, aber im Kühlschrank waren sowieso noch Reste, die aufgebraucht werden mussten.

Weiter ging es durch die Weinberge in Richtung Müllheim.

Kirschblüte1

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An der B3 gibt es ein Blumenfeld zum Selbstpflücken (0,45 € pro Stück – bitte ehrlich sein und in die Kasse werfen):

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Langsam wechselt das Licht in warme Abendsonne, hier eine Gegenlicht-Fotografie:

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Bammert-Häuschen, und letzte Kirschblüten, bevor ich zu Hause bin…

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Richtig schön! Und hier bin ich daheim!

Sonnenuntergang im Markgräflerland – Sommer!

13. Juli 2012

Hier noch ein Nachtrag zu einem fantastischen Sonnenuntergang am 5. Juli. Standort: In den Reben oberhalb von Müllheim beim Nordic Walking.
Die beiden Fotos wurden von Thomas Weiss mit seinem Mobil Tel. gemacht.

Erinnerungsfoto (fast) zum Ende der Frühjahrs-/Sommersaison der Nordic Walking Gruppe – ich habe die Gesichter (bis auf meines) aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht. Links über dem Herrn in türkisem Shirt geht im Hintergrund gerade ein Gewitterschauer nieder. Dieser Aussichtspunkt mit Blick auf die Vogesen ist ganz in der Nähe des Jägerhäusles.

Wochenrückblick 1: Blätterteig-Spinatstrudel mit Walnüssen und Hüttenkäse

13. Juli 2012

Nicht dass Ihr noch glaubt, ich sei die vergangene Woche über in meiner Küche untätig gewesen – hier kommt der Wochenrückblick von Sonntag bis Mittwoch. Irgendwie hatte ich diese Woche ziemlich viel Arbeit und am Donnerstag war der letzte Nordic-Walking Abend. Jetzt ist Sommerpause unserer NW-Gruppe und das Wetter zeigt sich dementsprechend. Naja – die Natur freut’s wenn es regnet. Während unseres Abschluss-Trainings sind wir bei Zunzingen durch die Reben gelaufen, bei idealer Temperatur um die 20 °C, sonnig. Der Wein scheint dort prächtig zu gedeihen…

Anschliessend waren wir in der Krone in Zunzingen zum Schnitzelessen (der Kronenwirt macht die weit und breit besten Schnitzel – die normale Portion besteht aus zwei hauchdünn geschnittenen und sorgfältig geklopften Schnitzeln und normalerweise Kartoffelsalat- aber der war leider diesmal schon alle: Hochbetrieb) und dazu gab’s Weinschorle.

Und nun kommen wir zum Spinatstrudel, den es am Sonntag gab:

Dafür braucht man eine Rolle Blätterteig à 275 g, ca. 250 g TK-Blattspinat, 1 rote Zwiebel, etwas Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, eine Handvoll Walnusskälften, 1/2 Becher Hüttenkäse, ein verquirltes Ei zum Bestreichen.

Ich hatte noch ein kleines Schüsselchen voll tiefgekühlter Steinpilz-Stücke, die ich kleingeschnitten und mit dem Spinat angedünstet habe…..

Es geht ganz einfach:

Den Blattspinat etwas antauen lassen. Die Zwiebel in Würfel hacken, in einer beschichteten Pfanne glasig dünsten. Den Spinat hinzufügen und bei sanfter Hitze und aufgelegtem Deckel langsam zerfallen lassen. Die Knoblauchzehe durch die Presse dazudrücken, salzen und pfeffern. Vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.

Den Blätterteig auf dem Backpapier ausbreiten. Bei Bedarf etwas Semmelbrösel auf den Teig verteilen. Dann die Spinatmischung darauf verstreichen, an beiden Längsseiten ca. 2 cm aussparen. Einen Teil der Walnusshälften auseinanderbrechen, darüber verteilen. Dann den Hüttenkäse darauf geben und evtl. noch etwas nachwürzen),

Den Teig von der vorderen Längsseite aufrollen, die hintere Längsseite so darüber legen, dass die “Nahtstelle” unten auf dem Blech liegt.

Mit verquirltem Eigelb bestreichen, mit Walnusshälften dekorieren und ca. 25 Minuten bei 220 °C goldbraun backen.

Der Strudel schmeckt warm und kalt!

Schwarzwälder Kirsch Toertchen

14. Februar 2011

Schwarzwälder Mini Kirschtorte

…für den kleinen Haushalt, oder “FdH”

Schwarzwälder Kirsch Mini-Torte

1 Schokobiskuit Tortenboden:
(2 x durchgeschnitten= 3 Teile)

Schokoladen Biskuit Tortenboden

für

Horst Lichters
Schoko-Bananen-Baileys Torte und Schwarzwälder Kirsch Torte
Von Karin Schindler

Zutaten für eine Springform, 20 cm ø:

40 g Mehl
40 g Speisestärke
50 g Zartbitter-Kuvertüre
40 g Butter
3 Eier, getrennt
1 Prise Salz
80 g Zucker
2 Esslöffel Kakaopulver
1/2 Teelöffel Backpulver

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
Butter und Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen.
Eier trennen. Eigelbe mit dem Zucker schaumig rühren. Schokoladen-Butter-Masse zufügen.
Eiweiße mit etwas Salz steif schlagen und unter die Masse heben.
Mehl mit Stärke, Kakao und Backpulver vermischen und unter die Masse ziehen.
Teig in die Springform einfüllen und etwa 35 Minuten backen.
Aus der Form lösen, auskühlen lassen.

Schwarzwälder Ente in einem Bächle in Freiburg

Das Rezept für Schwarzwälder Kirsch Muffins mit O-Ton von Horst Lichter gibt es hier.
Original Schwarzwälder Kirsch Torte

Für die Füllung braucht man:
1 Glas Schattenmorellen (Sauerkirschen), Abtropfgewicht: 350 g
oder 400 g entsteinte Sauerkirschen und 1/8 Liter Kirschsaft
1 Päckchen Vanillezucker
3 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
400 g Sahne
1 Esslöffel Puderzucker
1 Päckchen Sahnefestiger
4 cl Kirschwasser (oder nach Belieben)
400 g Schlagsahne
30-40 g Zartbitter Schokospäne
10 Belegkirschen
Außerdem: Spritzbeutel

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  • Die Kirschen abtropfen lassen, Saft auffangen, 250 ml abmessen.
    Die Kirschen mit Vanillezucker und Zucker sowie 4 Esslöffel Kirschsaft in einem Topf aufkochen lassen. Die Speisestärke im kalten Kirschsaft glatt rühren und die Kirschen damit andicken, abkühlen lassen.
  • Die Sahne mit dem Puderzucker und Sahnefestiger steif schlagen.
  • Den untersten Boden auf die Tortenplatte legen, mit der Hälfte des Kirschwassers beträufeln und mit zwei Dritteln der Kirschen bedecken.
    Zweiten Boden aufsetzen, restliches Kirschwasser darüberträufeln, mit den restliche Kirschen und zwei Dritteln der Sahne belegen.
    Dann den dritten Boden auf die Torte setzen und die Torte mit Sahne überziehen.
  • An den Rand Schokoladenspäne drücken und von oben bestreuen.
    Obenauf mit dem Spritzbeutel mit Zackentülle 10 Sahnerosetten spritzen, Belegkirschen hineinsetzen.
  • Mindestens 30 Minuten durchziehen lassen, dann in 10 Stücke schneiden.
Wer zu faul ist, selbst eine Torte zu backen, dem empfehle ich einen Ausflug ins Café Neumatt in Badenweiler-Schweighof
Dort gibt es die Original Torte mit riesigen Stücken und reichlich Kirschwasser, das kurz vor dem Servieren darübergeträufelt wird.
Richtig verdient hat man sich diese erst, wenn man sich vorher etwas körperlich betätigt hat, z. B. mit Nordic Walking.
Etwas oberhalb des Cafés befindet sich ein Wassertretbecken und seit dem vergangenen Sommer gibt es dort mehrere ausgeschilderte Nordic Walking Parcours……………………………………………………………..
Nachtrag aus der Austellung “ZU TISCH – A TABLE” im Museum in Lörrach 21.09.2012 bis 24.02.2013

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