Mit ‘Mürbeteig’ getaggte Artikel
18. Mai 2013

Das Rezept erinnert ein wenig an das eines Käsekuchens. Im Originalrezept stehen zusätzlich zum Rhabarber noch 100 g Korinthen, die ich weggelassen habe. Die Torte schmeckt locker und leicht mit der erfrischenden Säure des Rhabarbers. Die perfekte Torte für das Pfingstfest.

Rhabarbertorte mit Quark
Mürbeteig für den Boden:
200 g Mehl
1 gestrichener Esslöffel Backpulver
80 g Zucker
1 Ei
80 g Butter
Quarkmasse:
500 g Bio Magerquark oder Fromage Blanc
6 Esslöffel Sauerrahm
160 g Zucker
1/2 abgeriebene Zitronenschale
2 Eier
70 g Speisestärke (Mais- oder Kartoffelstärke)
10 g Backpulver
200 g Rhabarber
Mehl, Backpulver und Zucker mischen, auf die Arbeitsplatte häufen, in die Mitte eine Mulde drücken, Ei hineingeben und mit etwas Mehl verrühren. Die Butter in Stücken auf den Rand geben und von aussen her zu einem Mürbeteig verkneten. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Teig auswellen, eine Springform mit 26 cm Ø mit Butter einfetten und mit dem Teig, 3/4 Randhöhe auslegen.
Für die Quarkmasse den Quark durch ein feines Sieb streichen, die Eier trennen, das Eiweiss zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. In einer zweiten Schüssel Eigelb mit Zucker und Quark schaumig rühren, alle anderen Zutaten unterrühren.
Den Rhabarber abziehen, in 2 cm lange und fingerdicke Stücke schneiden, zur Quarkmasse geben, den Eischnee vorsichtig unterheben.
Die Quarkmasse in die ausgelegte Tortenform füllen. 1 Stunde bei 175 – 190 °C backen. Vollständig auskühlen lassen, aus der Form nehmen.


Schlagwörter:Backen, Butter, Ei, Fromage Blanc, Grossmutters Torte, Kuchen, Mürbeteig, mehl, Pfingsten, Quark, Rhabarber, Sauerrahm, springform, Teig, Torte, Zucker
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10. Februar 2013

Der Markgräfler hat sich einen Käsekuchen (so wie der von Oma) zum Geburtstag gesünscht. Da ausgerechnet an diesem Wochenende gleichzeitig noch Fasnacht ist, wird nicht mit Gästen zu Hause gefeiert, sondern es geht am Nachmittag zum Fasnachtsumzug nach Neuenburg. Deshalb habe ich nur einen kleinen Käsekuchen in einer Backform mit 20 cm Ø gebacken – und mit Dekor-Konfetti (Dr. Oetker) verziert. Die Rosinen im Kuchen kann man auch weglassen, wenn man keine mag – ich habe Rosinen verwendet, diese aber vorher in Rum eingelegt – mmmh!
Das Rezept ist tatsächlich das von der Schwiegeroma, nur eben auf die Form umgerechnet und die Rosinen dazu. Ausserdem habe ich die Eigelb im Belag, die Oma normalerweise weglässt, mit reingetan, weil ich sonst nicht wusste, was ich damit anstellen soll.

Omas Käsekuchen in klein – trotzdem ganz groß-artig!
Das Rezept:
Mürbeteigboden aus:
100 g Mehl (helles Dinkelmehl Type 630)
40 g kalte Butter oder Margarine
1 Eigelb
30 g Zucker
1 Prise Salz
2-3 TL kalte Milch oder Wasser nach Bedarf
Zutaten für die Füllung:
500 g Fromage Blanc (20%) oder Schichtkäse (10 % Fett)
eine handvoll Rosinen, in Rum eingelegt
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone (ersatzweise Zitronenaroma)
75 g Zucker
Pudding aus 1 Päckchen Vanillepuddingpulver mit etwas Zucker und 1/4 Liter = 250 ml Milch zubereitet
3 Eiweiß, 2 Eigelb
Mürbeteig herstellen, auswallen. Den Boden einer Springform mit 20 cm Durchmesser auslegen, dann mit dem Mürbeteig auslegen (mit Rand).
Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen, ca. 12 Minuten vorbacken. Ca. 180 °C. (Unterste Schiene des Backofens).
Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und beiseite stellen.
Eigelb mit Zucker schaumig rühren, Vanillezucker und Zitronenschale unterrühren. Den heißen Pudding zur Eiermasse geben und unter den Fromage Blanc oder Schichtkäse mischen. Zum Schluss das steif geschlagene Eiweiß und Rumrosinen vorsichtig unterheben.
Auf den Teigboden geben. Den Kuchen wieder in den Backofen schieben und ca. 50 Minuten 180 °C backen, bis die Käsemasse fest ist. Den Kuchen auf die mittlere Schiene setzen, auf Oberhitze umschalten, nochmals etwa 5 Minuten backen, bis er oben bräunt.

Aus dem Ofen nehmen, vollständig abkühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Dekor-Konfetti bestreuen.



Schlagwörter:20 cm, Backen, butter oder margarine, Dekor Konfetti, Dr. Oetker, Eier, Eigelb, Eiweiss, Fasnacht, Fromage Blanc, Geburtstag, Geburtstagskuchen, Käsekuchen, kleiner Käsekuchen, Mürbeteig, mmmh, oma, Omas Käsekuchen, Quark, Rosinen, Rum, Rumrosinen, Schichtkäse, springform
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19. Januar 2013

Torta della nonna heißt übersetzt: Torte der Großmutter. Dieses Dessert ist eine gedeckte Tarte, die mit crema pasticceria – Konditorencreme gefüllt und mit Pinienkernen bestreut ist. Sagenhaft. Hier mit Puderzucker bestreut und mit etwas geschlagener Sahne (crema) und Karamelsirup serviert
Torta della Nonna
1 runde Backform (evtl. Tarteform)mit 24-26 cm Ø
crema pasticceria (=Patisserie- oder Konditorencreme)
80 g Mehl (farina)
1 Liter Frisch-Milch (latte fresco, 1 litro)
abgeriebene Schale einer halben Zitrone (la scorza di 1/2 limone)
8 Eigelb (tuorli)
1 Vanillestengel (1 stecca di vaniglia)
pasta frolla (= Mürbeteig)
200 g Butter (burro)
400 g Mehl (farina)
eine Prise Salz (sale, 1 pizzico)
4 Eigelb (tuorli)
1 Päckchen Vanillezucker (vanillina, 1 bustina)
150 g Puderzucker (zucchero al velo)
la ricopertura (=Belag)
120 g Pinienkerne (pinoli)
Puderzucker mit etwas Vanille aromatisiert (zucchero a velo vanigliato)
Zuerst die Creme für die Füllung zubereiten, sie muss abkühlen, bevor sie auf den Teig gegeben werden kann.
Hierfür die Vanilleschote aufschlitzen, mit der Milch in einen Topf geben. Die Milch zum Kochen bringen.
Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, das gesiebte Mehl darunter rühren. Dann die kochende Milch (Vanilleschote entfernen und auskratzen) langsam und unter ständigem Rühren zu der Eiermasse gießen. Vanillekörnchen hinzugeben, nochmals aufkochen, bis die Creme dick wird. Vollständig auskühlen lassen.
Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig zubereiten. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lasssen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Dann etwa 2/3 des Teigs in Größe der Form so auswellen, dass der Rand auch ausgekleidet ist (ca. 3 cm hoch). In die gefettete, mit Mehl bestäubte Form legen, den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Die abgekühlte Creme auf dem Boden verteilen. Den restlichen Teig auswellen und als Deckel auf die Creme legen. Den Rand verschließen.
Die Pinienkerne auf dem Teigdeckel verteilen. Auf der unteren Schiene des Backofens für 45-50 Minuten backen.
Die Torta aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und vor dem Servieren dick mit Puderzucker bestäuben.

Und was passiert mit den übrigen Eiweiß??? – In Italien macht man daraus überdimensional große Meringoni = Meringen (deutsch = Baiser), wie z. B. diese hier:

Schlagwörter:Backen, Baiser, Crema pasticerra, Dessert, Dolci, Eigelb, Großmuttertarte, Großmuttertorte, Italien, köstlich, Mürbeteig, Meringen, Meringoni, Milch, Patisseriecreme, Pinienkerne, Puderzucker, torta della nonna, Vanille, Venedig, Venezia
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29. November 2012

Die Quiches kommen eigentlich aus Elsaß-Lothringen, sind aber durchaus mit einer Markgräfler Waie zu vergleichen. Ich habe dem Originalrezept noch ein paar Kräuter zugefügt und den guten Schwarzwälder Speck verwendet. Weil Quiche und Waie typische Gerichte im Herbst und Winter sind, habe ich Feldsalat (Dressing mit Balsamico Essig, Olivenöl, ein wenig Senf, roter Zwiebel, Salz und Pfeffer) dazu gemacht. Gemischter Blattsalat würde auch passen.
Ein tolles Essen, denn während die Quiche im Ofen bäckt hat man Zeit für anderes. Ausserdem wird’s in der Küche wohlig warm – das richtige bei nass-kaltem Schmuddelwetter. Ach ja – Speck gehört zwingend in eine Quiche. Wer den nicht mag, kann stattdessen gehackte, in der Pfanne geröstete Walnusskerne verwenden.
Dann ist die Quiche sogar vegetarisch.

Wer keine Keramikform hat, kann auch eine Springform mit 26 cm Ø verwenden. Dann wird die Quiche evtl. etwas höher.
Für den Teig:
250 g Mehl
1/2 Teelöffel Salz
150 g kalte Butter
1 Eigelb
2-6 Esslöffel eiskaltes Wasser
Mehl zum Bearbeiten
Butter für die Form
Für den Belag
200 g Räucherspeck
(am Stück)
1 Esslöffel Butter
250 g Sahne
50 ml Milch
4 Eier (Größe M)
gemischte, gehackte Kräuter (TK oder frische)
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
Mehl mit 1/2 Teelöffel Salz mischen. Butter in Stückchen schneiden, zum Mehl geben und mit einem großen Messer zu Krümeln zerkacken. Das Eigelb dazugeben und ebenfalls unterhacken. Dann kneten und esslöffelweise kaltes Wasser dazugeben, bis ein glatter, mürber Teig entsteht. Nicht zu lange kneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Belag vorbereiten.
Vom Speck die Schwarte dünn abschneiden und den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen und den Speck darin leicht anbraten. Abkühlen lassen. Sahne, Milch und Eier gut verquirlen und mit gemischten Kräutern Salz, Pfeffer und reichlich Muskatnuss würzen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen, die Form mit Butter einfetten. Den Teig aus der Folie nehmen, und auf einer bemehlten Fläche (Silikonbackunterlage) dünn ausrollen, so dass er in die Form mit 5 cm Rand passt. Den Teig in die Form legen und mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen.
Den Speck abtropfen lassen, das Fett dabei auffangen. Den Speck auf dem Teigboden verteilen, das Fett unter die Sahne-Ei-Mischung rühren und diese über den Speck gießen.
Die Quiche im Backofen ca. 45 Minuten backen. Sollte sie zu schnell braun werden, mit etwas Backpapier abdecken. Die Quiche leicht abkühlen lassen (lässt sich besser schneiden)

und mit Salat servieren.

Schlagwörter:Backen, Butter, deftig, Eier, Feldsalat, geriebener Teig, Herbst, herbst und winter, Kräuter, Mürbeteig, mehl, Milch, Muskatnuss, Pfeffer, Quiche, Sahne, Salz, Speck, springform, Teig, Waie, Winter
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15. November 2012

Ich hatte schon lange keinen Lauchkuchen mehr…. Jetzt wurde es mal wieder Zeit.
Da der Kuchen einen Eierguss hat, kann man ihn auch als Quiche bezeichen. Die Zubereitung ist einfach, braucht aber ein wenig Zeit – die Mühe lohnt sich… Der Lauch ist noch knackig, der Speck gibt den würzigen Geschmack , und dann noch der buttrig-krosse Boden…einfach köstlich.
Auch kalt schmeckt dieser pikante Kuchen hervorragend.
Zutaten für eine Form mit 28 cm Ø
Für den Teig:
250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
1 Ei
3 Esslöffel eiskaltes Wasser
1 Prise Salz
100 g kalte Butter
Für den Belag
1 kg Lauch (Porree)
Salz
1/2 Tasse trockener Weißwein
100 g Schinkenspeck
4 Tomaten
2 Eier, 1 Eigelb
1/8 Liter Sahne
Salz, Pfeffer, frisch gemahlen
1 Esslöffel Semmelbrösel
Butter für die Form
Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben. In die Mitte eine Mulde drücken, Ei, 1 Esslöffel Wasser und Salz hineingeben. Die Butter auf dem Mehlrand schneiden. Mit einem Messer alle Zutaten hacken, bis sie bröselig sind. Dann schnell mit kühlen Händen alles verkneten, dabei das restliche Wasser hinzufügen.
Die Form einfetten. Die Arbeitsfäche mit Mehl bestäuben und den Teig darauf ausrollen. Die Form mit der Teigplatte auslegen, einen Rand formen und kühl stellen.
Den Lauch putzen, gründlich waschen und in Stücke schneiden. Etwas Salzwasser mit dem Wein zum Kochen bringen und die Lauchstücke darin bei schwacher Hitze 10 Minuten ziehen lassen. Dann in ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen.
Den Speck würfeln. Die Tomaten häuten, in Achtel schneiden, entkernen und den grünen Stielansatz entfernen.
Die Eier, das Eigelb und die Sahne verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Teigboden mit den Semmelbröseln bestreuen,

den Lauch, die Speckwürfel und die Tomatenachtel darauf verteilen, mit der Eiersahne übergießen. Den Kuchen auf dem Rost auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 40 Minuten backen.


Schlagwörter:Backen, Butter, Eier, geriebener Teig, Lauch, Mürbeteig, Pfeffer, pikant, Porree, Quiche, Sahne, Salz, Schinkenspeck, Schinkenspeck Würfel, Speck, Tomaten, Tomaten häuten
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14. Oktober 2012

Ein kleiner Pie (20 cm Ø Springform) für den kleinen Haushalt. Der Mürbeteigboden ist super knusprig, leicht salzig im Gegensatz zum Belag mit Walnüssen und Ahornsirup. Ein wunderbare Kontrast, der auf der Zunge eine kleine Geschmacksexplosion verursacht….
Das Rezept ist einem amerikanischen Pie nachempfunden (mit kalifornischen Wanüssen) aber selbstverständlich und vorzugsweise verwendet man die heimischen Walnüsse.

Walnuss Pie
Für den Teig:
125 g Dinkelmehl Type 630
50 g kalte Butter
Salz
40 ml Eiswasser
Butter für die Form
Mehl, Butter in Stückchen, eine kräftige Prise Salz und das Eiswasser in eine Schüssel gebenund rasch mit den Händen zu einem glatten teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und ca. 1 Stunde an einem kühlen Ort ruhen lassen.
Den Backofen auf 220 °C vorheizen, die Form einfetten.

Den Teig in Formgröße ausrollen, die Backform damit auskleiden, einen Rand (1 cm) hochziehen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, im Ofen 10 Minuten vorbacken.
Für den Belag:
1 Ei
1 Eigelb
30 g brauner Rohrzucker
50 g Ahornsirup
1-2 Teelöffel Zitronensaft
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
25 g weiche Butter
1 Teelöffel Speisestärke
125 g Walnusskerne
Puderzucker zum Bestreuen
Ei, Eigelb und Zucker verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Dann Ahornsirup, Zitronensaft, Vanillezucker, eine Prise Salz und weiche Butter darunterschlagen. Die Stärke klümpchenfrei unterrühren. Die Walnusskerne grob hackenund unter die Eier-Zucker-Masse rühren. Auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen und ca. 25 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben. Wer mag, kann leich aufgeschlagene, ungesüßte Sahne dazu servieren.

Schlagwörter:20 cm Sprinform, Ahornsirup, Amerika, Backen, Backofen, bourbon, brauner Zucker, Butter, Eier, kleiner Haushalt, Mürbeteig, Pie, Sahne, Walnuss
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20. August 2012

Ein knuspriger Mürbeteig aus Butterstreuseln vorgebacken, dann mit Pudding bestrichen und mit saftigen Mirabellen und Zwetschgen – dem Obst der Saison – belegt und als Krönung Walnuss-Streusel drauf – und die Tarte ist einfacher, als man denkt.
Zwetschgen-Mirabellen-Tarte mit Walnuss-Streusel
Zutaten:
700 g Zwetschgen
300 g Mirabellen
190 g Butter
300 g Mehl
220 g Zucker
Salz
100 g Walnusskerne, gemahlen
3 Esslöffel Vanillepuddingpulver (ca. 30 g)
350 ml Vollmilch
Butter oder Öl zum Ausfetten der Tarteform – ich habe eine französische Keramikform verwendet, weil meine Tarte-Form größer als die erforderliche 28 cm Ø ist, das geht auch….
Nach Belieben Puderzucker zum Bestäuben (ich fand die Tarte süß genug und habe darauf verzichtet)

Zubereitung:
1. Zwetschgen und Mirabellen waschen, halbieren und entsteinen.
2. 150 g Butter mit dem Mehl (300 g), 200 g Zucker und 1 Prise Salz zu einer gleichmässigen Masse verkneten. Den Teig zwischen den Händen zu Streuseln reiben.

3. Zwei Drittel der Streusel als Boden bis zum Rand in eine leicht gefettete Tarteform (28 cm Ø) drücken

und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 15 Minuten (Gas 2-3, Umluft 160 °C) vorbacken.
Die restlichen Streusel mit der restlichen Butter (40 g) und den gemahlenen Walnüssen verkneten, erneut zwischen den Händen zerbröseln, kalt stellen.
4. Das Puddingpulver mit etwas Milch und dem restlichen Zucker (20 g) glatt rühren. Mit der restlichen Milch unter Rühren aufkochen, von der Kochstelle nehmen und wieder abkühlen lassen.
5. Den vorgebackenen Boden aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Den Pudding auf den Boden füllen und glattstreichen.

Zwetschgen und Mirabellen vom Rand zur Mitte hin daraufsetzen.

Mit den Streuseln bestreuen.

6. Den Kuchen im Backofen bei gleicher Temperatur in 45 Minuten auf der 2. Einschubleiste von unten fertigbacken (Gas 2-3, Umluft 40 Minuten bei 160 °C).
Aus dem Backofen nehmen, auskühlen lassen, nach Belieben mit Puderzuckerbestäuben und mit geschlagener Sahne servieren.


Schlagwörter:einfach, geriebener Teig, Mürbeteig, Mirabellen, paté brisée, Streusel, Vanillepudding, Walnuss, Zwetschgen
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7. Juli 2012

Einmal im Jahr gehe ich mit der Schwiegeroma zum Beerenpflücken. Sie hat gute Bekannte, die ganz viele Beerensträucher haben – Himbeeren, Stachelbeeren, schwarze – rote – und nur zwei Sträucher mit weißen Johannisbeeren, die ich ernten und mit nach Hause nehmen durfte. Man kann sie wegen ihrer Farbe wohl nicht so gut auf dem Markt verkaufen.
Dabei sind sie längs nicht so sauer wie die roten Johannisbeeren (Hannistrübli). Es handelt sich nicht um eine Naturform, sondern die weisse Johannisbeere ist eine Züchtung.
Ich habe schonmal weißes Johannisbeergelee mit Martini Bianco gemacht, diesmal sollte es ein Kuchen sein, und natürlich mit Baiser!
Ein recht unkompliziertes Rezept und es geht relativ schnell.
Weisse Johannisbeer-Torte mit Baiser
Für den Teig:
150 g Butter
250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
50 g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz
3 Esslöffel kaltes Wasser
Die Zutaten mit dem Flachrührer der Küchenmaschine vermischen, bis ein weicher Mürbeteig entsteht. Eine Form (rund: 28 cm Ø) – ich habe eine entsprechende quadratische Form mit abgerundeten Ecken verwendet- mit Butter einfetten. Den Teig hineingeben und flach mit den Händen hineindrücken. Dabei einen ca. 4 cm hohen Rand formen.
Den Boden der Mitte des Backofens bei 200 °C 10-15 Minuten goldbraun vorbacken.
Für die Füllung:
2 Eiweiß
100 g Puderzucker
2 Teelöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
500 g weiße Johannisbeeren
Die Beeren waschen, entstielen und auf Küchenkrepp gut trocken lassen.
Das Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen, Puderzucker und Speisestärke hinzufügen und nochmals 3 Minuten schlagen.

Die Johannisbeeren vorsichtig unterheben, gleichmäßig auf dem vorgebackenen Mürbeteigboden verteilen und glattstreichen.



Dann auf der untersten Schiene bei 225°C weitere 15 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.

Baiser lässt sich besser schneiden, wenn man das Messer zuvor in kaltes Wasser taucht.


Schlagwörter:Backen, Baiser, Johannisbeeren, Kuchen, Martini bianco, Mürbeteig, Torte, weißes Johannisbeergelee, Weiss, weisse Johannisbeeren, weisse Johannisbeertorte
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20. Mai 2012

ein Remake / Rebake
diesmal die große Torte
mit Zitronenmelisse Blättchen dekoriert
Zum Rezept geht’s hier
Schlagwörter:Apfel, Apfelkuchen, Apfelsaft, Backen, Gutedel, Kuchen, Mürbeteig, Puddingpulver, Sahne, Torte, Weißwein, Zitronenmelisse
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25. Februar 2012

Und was gibt es an der Basler Fasnacht denn so?
Die Faschtewaie hatte ich schon einmal vorgestellt.

Dann gibt es natürlich auch Berliner und Quarkbällchen.
Aber bei den Berlinern gibt es eine Besonderheit, die ich persönlich ganz toll finde, nämlich die “Kiebitze”:

Das ist Fettgebackenes, wie Berliner – aber mit zwei Füllungen: An einem Ende ist Marmelade und im anderen eine Vanillecreme. Mmmmh.




So, und dann kommen wir noch zu den Osterflädli,
einem ganz speziellen Gebäck. Kleine Küchlein (ca. 8 – 9 cm Durchmesser) mit Mürbeteigboden und einer Füllung aus Milchreis oder Grießbrei und Eiern.
Ich bevorzuge die Variante mit Rundkornreis. Man ist sich wohl nicht ganz einig, welches nun die echte ist – aber egal, Hauptsache es schmeckt.
Warum es die Osterflädli, oder Osterküchli schon kurz vor der Fasnacht gibt, weiss ich allerdings nicht. Vielleicht, weil der gute Christ wegen der Fastenzeit bis Ostern auf all die guten Sachen, die darin sind verzichten muss, oder weil man noch schnell alles aufbrauchen möchte?!
Mehr zur Historie

Faschtewaie und Osterflädli
Hier ist das Rezept:
Für 8-10 Förmchen von 8-9 cm Durchmesser
(Ich habe Chäsküchli Formen aus Alu mit 9 cm Durchmesser verwendet. Vor zwei Jahren hatte ich keine und habe die Osterflädli in Muffinförmchen gebacken, das geht auch.)

Osterflädli Muffins mit Sauerkirsch-Grütze (2010)
Zutaten:
Butter für die Förmchen
150 g Mehl
1 Msp. Salz
2 Esslöffel Zucker
90 g Butter, kalt in Stücke geschnitten
2-3 Esslöffel Vollrahm
2-3 Esslöffel Aprikosenkonfitüre, leicht erwärmt, durchs Sieb gestrichen
Füllung:
2 dl (=200 ml) Milch
2 dl (=200 ml) Vollrahm
1 Messerpitze Salz
75 g Rundkornreis
30 g Butter
50 g Zucker
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft
30 g Korinthen oder Sultaninen
2 Eigelb
2 Eiweiß
2 Esslöffel Zucker
Puderzucker zum Garnieren
1. Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen. Butter beifügen und zu einer krümeligen Masse verreiben, eine Mulde formen. Rahm hineingiessen. Zu einem Teig zusammenfügen, nicht kneten. In Folie gewickelt 30 Minuten kühl stellen.
2. Teig auf wenig Mehl 2-3 mm dick auswallen, Kreise (ca. 10 cm Durchmesser) ausstechen. In die ausgebutterten Förmchen legen, 20 Minuten kühl stellen.
3. Teigböden mit einer Gabel einstechen. Konfitüre darauf verstreichen.

4. Für die Füllung Milch, Rahm und Salz aufkochen. Reis unter Rühren zugeben, bei kleiner Hitze 20-25 Minuten kochen, mehrmals umrühren. Butter, Zucker, Zitronenschale und -saft sowie Korinthen oder Sultaninen darunter rühren, leicht auskühlen lassen. Eigelb darunter mischen. Eiweiß steif schlagen, Zucker zugeben, weiterschlagen, bis die Masse glänzt. Eischnee sorgfältig unter die Masse ziehen.
5. Füllung in den Teigböden verteilen.
6. Im unteren Teil des auf 200 °C vorgeheizten Backofens 20-25 Minuten backen.

7. Leicht auskühlen lassen, garnieren.
Ganz schön sieht es aus, wenn man sie mit Wald-Veilchen verziert (falls es schon welche gibt…)


Nachtrag aus der Austellung “ZU TISCH – A TABLE” im Museum in Lörrach 21.09.2012 bis 24.02.2013

Schlagwörter:Backen, Basel, Eier, Fasnacht, geriebener Teig, Griess, Mürbeteig, Milch, Milchreis, Muffins, Osterflädli, Rosinen, Rundkornreis, Tradition
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