Dieses Jahr habe ich die Fliederblüte nicht verpasst und rechtzeitig den Sirup angesetzt. Der Markgräfler hat den Fliederbusch im elterlichen Garten geplündert und mir ganze Zweige voll mitgebracht. Den übriggebliebenen Flieder habe ich in eine große Vase bzw. Metallkanne gestellt. Den Rat von „Gärtner Pötschke” befolgend habe ich die Zweige fünf Zentimeter schräg angeschnitten und immer fleissig Wasser nachgefüllt. Etwa eine Woche hat es gedauert, dann waren die Blüten verwelkt.
Der fertige Sirup hat ein wenig etwas von Kirsch- oder Bonbonaroma – man kann den Sirup mit Wasser verdünnt trinken, oder in Prosecco/Sekt. Man kann aber auch Puderzucker als Glasur für Muffins oder Biskuit damit anrühren oder Schlagsahne/Topping für Cupcakes damit aromatisieren, Früchte oder Eiscreme damit verfeinern….
Ich habe den Sirup nach folgendem Rezept gemacht:
Fliederblütensirup
1 1/2 Liter Wasser
1 kg Zucker
8 große blaue Fliederblütendolden
30 g Zitronensäure
(z. B. Dr. Oetker oder aus der Apotheke)
Wasser mit Zucker aufkochen, etwas abkühlen lassen und in einen großen (2 Liter) Behälter mit Schnappverschluss füllen. Die Blüten abzupfen und mit der Zitronensäure zum Zuckersirup geben.
5 Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen (z. B. im Keller). Täglich 1-2 mal durchschütteln.
Nach 5 Tagen sieht das dann so aus. Die Farbe aus en Blüten ist in den Sirup gezogen, die Blüten sind braun. Den Sirup filtrieren, in Flaschen (1/2 Liter) abfüllen und gut verschliessen.
Diese Variante geht etwas schneller:
Die Blüten mit heißem Wasser übergießen, Zucker und Zitronensäure dazugeben und 24 Stunden stehen lassen. Während des Abkühlens ab und zu umrühren, damit sich Zucker und Zitronensäure auflösen. Filtrieren, dann aufkochen und siedend heiss in heiss ausgespülte Flaschen abfüllen und verschliessen.
Die Sirupflaschen sollen kühl und dunkel aufbewahrt werden.
Diese Zitronen-Joghurt Muffins hatte ich schon für den 1. Mai gebacken. Sie sind also schon aufgegessen und dieses Wochenende war ich unterwegs. Deshalb gab es am Samstag nichts Neues hier im Blog.
Ich war eigentlich der Meinung, ich hätte in irgendeiner Zeitschrift einmal Zitronen-Muffins mit Olivenöl, Joghurt und Rosmarin gesehen und dass ich mir das Rezept dazu in meinem Notizbüchlein notiert gehabt hätte… Alle Sucherei war vergebens, also habe ich mir mein eigenes Rezept zusammengestellt. Statt Olivenöl habe ich aber geschmacksneutrales Sojaöl zum Backen verwendet und ausserdem war da noch ein Rest Himbeeren im TK-Fach, die endlich mal aufgebraucht werden sollten. Sie stammten nämlich noch aus der Ernte vom Juni vergangenen Jahres…
Die großen Papierförmchen, die ich verwendet habe, passen in die normal großen Muffinformen, sie werden nur doppelt so hoch mit Teig befüllt und etwa 5 Minuten länger gebacken.
Zitronen-Joghurt Muffins mit Himbeeren und Rosmarin
für 6 große oder 12 normal große Muffins
1 unbehandelte Zitrone
250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Prise Salz
1 Ei
150 g Zucker
60 ml Sojaöl (oder Sonnenblumenöl)
150 g Vollmilchjoghurt natur
100 ml Milch
1-2 Handvoll TK-Himbeeren
1-2 Teelöffel gehackte Rosmarinnadeln (nach Geschmack)
Puderzucker zum Bestäuben
Wer einen Zuckerguss obendrauf mag:
125 g Puderzucker mit
2 Esslöffel Zitronensaft
verrühren
Den Backofen auf 200 °C vorheizen, die Papierförmchen in die Mulden der Muffinform setzen.
Die Zitronenschale abreiben, den Saft auspressen.
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Natron, Salz, Zitronenschale und etwas gehackten Rosmarinnadeln verrühren.
In einer separaten Schüsssel das Ei mit Zucker, Öl, Joghurt, Milch und Zitronensaft mit einer Gabel verquirlen. Die Mehlmischung darauf geben und zusammen mit den Himbeeren unterheben. Den Teig sofort in die Förmchen füllen.
Die Muffins in den Ofen geben, 20 – 25 Minuten (12 Stück) oder 30 Minuten (6 Stück) backen, bis sie schön aufgegangen sind. Einige Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
Mit Puderzucker bestreut servieren, oder einen Zitronen-Zuckerguss mit 125 g Puderzucekr und 2 Esslöffel Zitronensaft anrühren, auf den Muffins verstreichen und nach Belieben mit Rosmarinnadeln bestreuen.
Wer keinen Rosmarin mag, kann diesen natürlich weglassen. Ich finde aber, dass Rosmarin den Zitronengeschmack betont und besser zur Geltung bringt.
Von den Rhabarber-Vanille-Muffins hatte ich noch etwa 500 g Rhabarber übrig. Ich wollte Kompott machen, hatte aber ein wenig zuviel Wasser erwischt – so nach Gefühl. Dennoch war ich vom Geschmack überzeugt. Ich habe den flüssigen Kompott einfach in tiefe Glasteller gefüllt, Vanilleeis in die Mitte gesetzt und mit Zitronenmelisse-Blättchen garniert. Die Zitronenmelisse wuchert schon wieder wie wild in meinem Garten….
Das hat so gut geschmeckt, dass ich dieses Dessert auf jeden Fall wieder einmal machen werde. Fruchtig, erfrischend, leicht säuerlich mit dem Vanilleis als süßen Kontrast – herrlich. Der Kompott war bereits abgekühlt, aber nicht im Kühlschrank. Ich könnte mir aber durchaus eine leicht warme Rhabarber Suppe vorstellen, ungefähr so wie Vanilleeis mit heißen Himbeeren. Sahne ist nicht unbedingt notwendig, wer aber mag, kann das Dessert zusätzlich noch mit Schlagsahne garnieren.
Ich habe 500 g Rhabarber geputzt, die Haut nicht abgezogen und in kleine Stücke geschnitten. Dann in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken und 50 – 75 g Zucker hinzugeben. Die Zugabe von Natron nimmt dem Rhabarber die Säure – weil ich die Säure des Rhabarbers mag, habe ich darauf verzichtet.
Das Ganze aufkochen und köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. Vom Herd nehmen und nach Geschmack abkühlen lassen. Mit Bourbon-Vanilleeis und Zitronenmelisse- oder Minzeblättchen garnieren.
Hierzu noch ein altes Rezept:
909. Rhabarberkompott
1 1/2 kg Rhabarber
1/8 Liter (125 ml) Wasser
200 g Zucker
Fleischiger, möglichst rotstieliger Rhabarber wird abgezogen – zarter nicht - in 3-4 cm lange Stücke geschnitten und, um ihm die Säure zu nehmen, mit kochendem Wasser, dem man eine kleine Messerspitze Natron hinzugefügt hat, überbrüht. Hierauf werden Zucker und Wasser zum Faden gekocht, die abgetropften Rhabarberstücken zugegeben, und wenn dünn abgelöste Schale von zwei Apfelsinen zur Verfügung steht, diese fein zerteilt mitgekocht und der Rhabarber mit dem Schaumlöffel in eine Kopottschüssel gelegt. Man kocht den Saft ewas ein und gießt ihn darüber. Durch Zugabe von etwas vorgerichteten Erd- oder Himbeeren kann das Kompott im Geschmack verbessert werden.
Quelle: Koch- und Haushaltungsbuch - Wundt, Rothmund, Künzler (1957)
Jetzt aber schnell vernaschen – die Zitronenmelisse versinkt und das Eis fängt schon an, zu schmelzen
Vergangenes Jahr hatte das Team der Balinea-Thermen ind Bad Bellingen die Kur- und Badegäste dazu aufgerufen, ihr Rezept für ein Kochbuch abzugeben. Da habe ich doch gerne dazu beigetragen und es wurden auch tatsächlich drei meiner Rezepte abgedruckt.
Herausgekommen ist eine bunte Mischung an Rezepten, geordnet nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts. Zu finden sind Markgräfler Klassiker wie die Gutedelrahmsuppe, Winzerbrötchen, aber auch Glasnudelsalat oder Schichtsalat, Schnitzelpfanne, Saarländischer Eierschmier, Feuerwehrkuchen, und, und, und…
Nikolaus – und für die Erwachsenen gibt es Glühweinmuffins statt Schoko-Nikolaus.
Adventskalender – Fenster Nr. 6
Glühwein-Muffins Für 12 Stück
250 g Dinkelmehl Type 630
2 Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
Je 1/2 Teeelöffel Zimt und Kardamom, gemahlen
1 Prise Muskatnuss
1 Ei
80 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl oder Sojaöl)
80 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 ml Milch
200 ml kalter Glühwein vom Winzer
Für den Guss:
125 g Puderkzucker
2-3 Esslöffel kalter Glühwein
3 Esslöffel dunkle Schokolade, in feine Stücke geschnitten
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Muffinförmchen einfetten oder Papierförmchen in die Vertiefungen setzen.
Mehl mit Backpulver in eine Schüssel sieben, mit Salz und den Gewürzen mischen.
Das Ei in einer separaten Schüssel mit Öl, Zucker, Vanillezucker, Milch und Glühwein mit einer Gabel verquirlen. Die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Förmchen füllen.
Die Muffins 20-25 Minuten backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind. Einige Minuten auskühlen lassen und aus der Form nehmen.
Für den Guss Puderzucker mit Glühwein glatt rühren und auf die Muffins streichen. Mit Schokolade verzieren.
Am Wochenende waren wir mit dem Auto unterwegs. Da muss man ab und zu mal Pause machen, und sich stärken. Dabei macht man manchmal Food Entdeckungen.
Ritter Sport Muffins. In Bühl (Baden) gab gerade drei Sorten Muffins mit Ritter Sport Schokolade: hier auf dem Bild “Rum Trauben Nuss”, ausserdem standen noch Erdbeer Joghurt und dunkle Schokolade mit Marzipan zur Auswahl. Dazu einen Espresso und ein Glas Wasser und die Fahrt kann weitergehen. Eine superleckere Pause.
Auf dem Terrassentisch lagen noch ein paar Äpfel, und da heute mein Geburtstag ist, und ich meinen Kollegen etwas mitbringen wollte, habe ich gestern Apfel-Zimt Muffins gebacken. Das Rezept ist aus dem Apfelbüchlein der Landfrauen in Auggen. Ich habe aber etwas mehr Buttermilch verwendet und zusätzlich ein paar Apfelscheibchen auf den Muffins verteilt, mit braunem Zucker bestreut und die Hälfte des Zimts darübergestreut. Das gibt eine feine Zimtzucker-Apfel-Karamell Schicht.
Die Zutaten für 12 Stück:
12 Papierbackförmchen
125 Butter, geschmolzen
125 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630), 1/2 Päckchen Backpulver
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 großer, säuerlicher Apfel (ca. 200 g)
2 Eier
100 ml Buttermilch
Für den Belag:
ein paar Apfelscheibchen
1-2 Esslöffel brauner Rohrohrzucker
ein Teelöffel Zimt
Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinblechs legen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Zucker und Eier mit einer Gabel verrühren, dann Buttermilch und die flüssige, abgekühlte Butter unterrühren.
Mehl, Backpulver, Salz und Zimtpulver gut miteinander vermischen.
Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten Zutaten heben, zum Schluss die Apfelwürfelchen unterheben.
Den Teig in den Muffinförmchen verteilen, mit Apfelscheibchen belegen, mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.
Star Wars-Fans zelebrieren alljährlich am 4. Mai den Star Wars-Tag. Das Datum beruht übrigens auf dem Wortspiel „May the fourth be with you“ mit dem berühmtesten Filmzitat der Weltraumsaga: „May the force be with you“ (Möge die Macht mit dir sein). Nun bekommen die Filmfans einen weiteren Gedenktag. Der berühmteste Geheimagent seiner Majestät, James Bond, hat seinen eigenen Gedenktag: Am 5. Oktober 2012 wird der „Global James Bond Day“ gefeiert.
Vor 50 Jahren, am 5. Oktober 1962, flimmerte der vom britischen Romanautor Ian Fleming geschaffene Geheimagent in „James Bond – 007 jagd Dr. No“ zum ersten Mal über die Kino-Leinwand. Am 1. November kommt mit „Skyfall“ der mittlerweile 23. Bond-Film in die deutschen Kinos.
Grund genug sich einmal kulinarisch mit Agent 007 auseinander zu setzen.
Martini
Was isst James Bond? Naja, in den Filmen trinkt er meistens Champagner (Dom Pérignon), mal einen Bordeaux und fast immer einen Martini-Cocktail, aber Essen? Er bestellt für sich und die Bond-Girls höchstens mal Beluga-Kaviar auf’s Hotelzimmer. Was dann auf dem Hotelzimmer passiert, darüber schweigt der englische Gentleman.
Bonds Leibspeise sind diversen Internetforen zu Folge Eier: Rührei oder Eggs Bénédictine. Die Google-Suche lieferte jedoch noch einen interessanten Presseartikel der österreichischen Zeitung „Die Presse“ von Rainer Nowak: „James Bond: Ohne Champagner keine Unterhaltung“
Die Schlüsselszene in puncto Essen, Trinken, Entscheidungsfreude und Bond findet sich in „Moonraker“: In Kapitel fünf lud M Bond in den Blade-Club ein, wo man bestellen konnte, was man wollte. Bond zögerte keine Sekunde als Gast von M und orderte: geräucherten Lachs, dann Lammkoteletts mit frischen Erdäpfeln und – es war gerade Saison – weißen Spargel mit Sauce béarnaise. „Klingt wundervoll“, meinte Bond. Noch eine Scheibe Ananas, und alles war gut. M quittierte die Bestellung übrigens mit einem „Thank God for a man who makes up his mind.“
Damit stand das James-Bond-Menü fest:
Die Speisekarte zum James-Bond-Menü
Als Apéro gibt’s ein Gläschen Champagner – bei uns im Dreiländereck darf es aber auch ein guter guter Winzersekt aus Baden oder dem Elsass sein. Wir haben uns für einen elsässischen Crémant entschieden.
Die Vorspeise sind Eggs Benedict – eigentlich ein typisches angelsächsisches Frühstücksgericht – mit pochierten Eiern. Da der Lachs nicht fehlen darf, gibt es genau genommen Eggs Royal (auch Eggs Atlantic oder Eggs Hemmingway genannt) mit Räucherlachs statt Schinken sowie Blattspinat.
Lammkoteletts mit Kartoffeln gibt’s als Hauptgang. Nur auf den weißen Spargel verzichten wir, der hat im Oktober nun mal keine Saison. Dazu kredenzen wir statt eines Bordeaux eine badischen Wein: einen trockenen Regent vom Winzerkeller Auggener Schäf.
Zum Nachtisch gibt es eine Reminiszenz an die Karibik – wo doch etliche der Bondszenen spielen: ein Ananas-Quark-Dessert mit Rum.
Und zum Abschluss darf natürlich der Martini-Cocktail nicht fehlen.
Die Rezepte
Eggs Royale
Zutaten: 2 Englische Muffins oder Crumpets (alternativ Toast), 2 Eier, Butter, 2 Scheiben Räucherlachs, etwas blanchierten Blattspinat (TK), 1/2 Tasse warme Sauce Hollandaise, etwas Essig, Salz, Pfeffer und Schnittlauch nach Belieben
Die halbierten Crumpets nach Belieben mit Butter bestreichen. Mit einer Scheibe Räucherlachs und Blattspinat belegen.
1 1/2 Liter Wasser mit Salz und Essig aufkochen. Die Eier aufschlagen – praktischer Weise in eine Suppenkelle – und vorsichtig in das leicht kochende Wasser gleiten lassen. Circa 3 Minuten kochen und dabei mit einem Löffel in Form bringen.
Die Eier auf den belegten Crumpets anrichten. Mit Salz und Pfeffer (wer mag, auch mit etwas Schnittlauch) sowie der selbstgemachten warmen Sauce Hollandaise servieren.
Lamm-Koteletts mit Roast Potatoes
Für die Roast Potatos kleine Kartoffeln waschen, dünn schälen (neue Kartoffeln können ungeschält verwendet werden), zu große Stücke halbieren oder vierteln.
In eine Schüssel geben, etwas Olivenöl darüber geben und gut mischen. Dann auf ein mit Dauerbackfolie belegtes Blech legen.
Mit Salz bestreuen (und evtl. noch getrocknete Kräuter, z. B. Rosmarin oder Provence Kräuter) darüber mahlen.
Im Backofen bei 200 °C backen, bis sie knusprig und leicht gebräunt sind.
Lammkoteletts vom Metzger unseres Vertrauens, Luisenhaller Salz, mehrere Knoblauchzehen, frischer Rosmarin aus dem Garten, wenig Olivenöl zum Anbraten und zum Schluss Pfeffer, etwas Rotwein.
Koteletts salzen, mit aufgeschnittenen Knoblauchzehen (Anschnitt auf das Fleisch) belegen, Rosmarin darüber legen. Etwas einziehen lassen. Dann die Koteletts in einer Grillpfanne mit ganz wenig Olivenöl braten, so dass sie innen noch rosig sind.
Aus der Pfanne nehmen, den Bratensatz mit ein wenig Rotwein lösen. und als Sauce verwenden.
Ananas-Quark-Dessert mit Rum
Zutaten (für 3 Portionen): 400 g Magerquark, 100 g Joghurt (fettarm), 1 Dose Ananas, 2 EL Zucker, 1 EL Kokosraspel,
2 EL Rum, nach belieben 3 Pfefferminz- oder Zitronenmelisseblätter als grüner Farbtupfer
Magerquark, Joghurt, Zucker, Kokosraspel und Rum gut miteinander verrühren. Ein paar Ananas-Scheiben aus der Dose beiseitelegen für die Dekoration, die übrigen Scheiben in kleine Stücke schneiden und unter die Joghurt-Quark-Masse heben. Zum Servieren in ein großes Glas füllen, mit Kokosraspeln bestreuen und mit einer Ananasscheibe verzieren. Nach belieben noch ein Blatt Pfefferminze oder Zitronenmelisse als grünen Farbtupfer hinzufügen.
Martini
Zutaten: Gin, trockener Vermouth (Noilly Prat), eine grüne Olive mit Stein und Eis
Zubehör: Rührglas, Barsieb, Martini-Gläser, Barlöffel
Martini-Cocktail
Verrühren Sie im Rührglas 5 cl Gin und 1/2 cl Vermouth auf viel Eis. Achten Sie darauf, dass Sie gutes, hartes Eis benutzen, das nicht tropft. Das beste Eis kommt tatsächlich aus dem Eisfach des Kühlschranks, es ist meist geeigneter als das aus der Eismaschine. Kühlen Sie das Martini-Glas mit Eis vor, es muss wirklich kalt sein. Der Drink wird ohne Eis serviert, vor dem Einschenken muss das Eis also reslos aus dem Martini-Glas entfernt werden. Geben Sie nun Gin und Vermouth durch das Barsieb in das Martini-Glas.
Für die Tischdekoration haben wir uns vom Film “Casino Royale” inspirieren lassen und großzügig Pokerchips auf dem Tisch verteilt.
Für die Tischdeko à la “Casino Royale”: Ein Pokerkoffer mit Spielkarten und Pokerchips
„Hm, dann werde ich das Weißbrot weglassen, Sir.“
Eines der bekanntesten Bond-Zitate zum Thema Essen stammt aus „Sag niemals nie“:
M: „Sie essen zu viel rohes Fleisch, zu viel Weißbrot, und sie trinken zu viel trockene Martinis.“
007: „Hm, dann werde ich das Weißbrot weglassen, Sir.“
Damit lässt sich doch bestimmt auch was anfangen für den nächsten weltweiten James-Bond-Tag. Dann vielleicht mit Goldfingers Lieblingscocktail, einem Mint Julep.
Goldfinger: “Ein Mint Julep? Mein Hausgetränk. Sehr wohlschmeckend.”
007: “Ja, danke. Kräftig, aber nicht zu süß!”
Heute ist James Bond 50 Jahre alt. Und- der Tag muss gebührend gefeiert werden, nämlich auf die Englische Art.
Für das Dinner-Menu am Abend musste ich gestern abend noch English Muffins – oder auch crumpets backen. Die English Muffins sind aus Hefeteig mit Milch, oder auch Wasser gemacht und werden mit ein wenig Öl in der Pfanne gegart. Also auch für Leute ohne Backofen ein wunderbares Brötchenrezept!!!
Sie werden in der Mitte durchgeschnitten und getoastet. Manch einer kennt sie vom „Egg McMuffin” der Fast-Food Kette mit dem großen, gelben M oder die Toasties von Golden Toast, die es mittlerweile schon in unsere Discounter geschafft haben.
Die Muffins mal selbst zu backen und auch frisch zu genießen ist ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Gestern abend war die ganze Wohnung von feinem Brötchenduft erfüllt.
Heute zum Frühstück dann mit Butter bestrichen (in GB wird üblicherweise gesalzene Butter verwendet-das kommt noch von früher, die Butter wurde gesalzen, um sie haltbarer zu machen) und mit bitterer Orangenmarmelade (Marmalade – in GB heisst nur diese Marmalade, alle anderen Fruchtaufstriche oder Konfitüren heißen jam).
Die Zutaten für 10 Stück:
450 g Mehl (250 g Weizenmehl, 200 g helles Dinkelmehl)
2 Teelöffel Trockenhefe
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
300 ml lauwarme Vollmilch
10 g Reismehl
1/2 Esslöffel Sonnenblumenöl
Das Mehl in eine Rührschüssel geben und mit der Trockenhefe mischen. Salz und Zucker hinzufügen. Mit dem Knethaken nach und nach die Milch unterkneten. Solange kneten, bis sich der Teig locker vom Schüsselrand löst.
Die Schüssel mit einem Deckel schließen und ca. 30-40 Minuten gehen lassen, bis sich der Deckel von der Schüssel löst.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas (ca. 8 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Dauerbackfolie auf ein Backblech legen und dieses mit etwas Reismehl bestreuen. Dann die ausgestochenen Teigringe darauf legen, mit Reismehl bestäuben und mit einem Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort mindestens 20 Minuten gehen lassen. (Bei mir waren es etwa 1 1/2 Stunden, weil ich zwischendurch noch beim Nordic Walking war).
Eine gußeiserne Pfanne mit Sonnenblumenöl auspinseln, die Muffins von beiden Seiten insgesamt ca. 7 Minuten goldgelb backen.
Man kann sie auch warm essen, z. B. mit Zimtzucker bestreut, mit Vanillesauce, mit Zwetschgenkompott (wie die Markgräfler Hefepfannkuchen) oder Apfelmus.
Die klassische Variante:
In der Mitte durchgeschnitten und getoastet, mit Butter und Marmalade.
Der Markgräfler hat Frischkäse und Erdbeerkonfitüre ausprobiert:
auch sehr lecker!
Hefeschnecken mal etwas anders – im Muffin-Förmchen. Die traditionellen schwedischen Hefeschnecken mit Blaubeeren/Heidelbeeren gefüllt. Locker, leicht und saftig!
Wir konnten gar nicht erwarten, bis sie endlich abgekühlt waren und vernascht werden konnten….
Kanelbullar med blåbärfyllning
Für 15 Stück: Teig:
75 g Butter
250 ml Milch
25 g Hefe
100 g Zucker
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel gemahlener Kardamom
500 g Dinkelmehl Type 630 (in Schweden wird Weizenmehl verwendet)
Füllung:
100 g Butter
1/2 Esslöffel Zimt
50 g brauner Zucker
100 g frische Blaubeeren
1 Esslöffel Puderzucker
1 Esslöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
Zum Bestreichen:
1 verquirltes Ei
Mandelblättchen zum Bestreuen
Für den Teig die Butter schmelzen. Milch hinzufügen und die Mischung leicht erwärmen. Dann die Hefe darin auflösen und Zucker, Salz, Kardamom und fast das ganze Mehl hineinrühren. Den Teig solange kneten, bis er geschmeidig wird. Evtl. noch Mehl zugeben. Anschließend den Teig abgedeckt 30-40 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in drei gleich große Stücke teilen.
Für die Füllung die Butter schmelzen. Jedes Teigteil zu einem dünnen Rechteck ausrollen und mit der flüssigen Butter bestreichen. Zimt und Zucker mischen und den Teig jeweils mit dem Gemisch bestreuen.
Die Blaubeeren mit Puderzucker und Speisestärke vorsichtig mischen und ebenfalls auf dem Teig verteilen.
Von der Längsseite her aufrollen und in jeweils in fünf etwa gleich große Stücke schneiden. Die Stücke auf den Anschnittseiten zwischen den Händen leicht flachdrücken, in die vorbereiteten Muffinförmchen geben. Mit verquirltem Ei bestreichen und mit Mandelblättchen bestreuen.
Bei 200 °C auf der untersten Schiene ca. 10-15 Minuten goldgelb backen.