Mit ‘Milch’ getaggte Artikel
16. Mai 2013

Ich habe seit langer Zeit mal wieder Waffeln gemacht. Ich hatte nämlich frische Erdbeeren vom Kaiserstuhl bekommen können. Erste deutsche Erdbeeren in diesem Jahr…

Mitten unter der Woche Kuchen backen???
Nö, aber Waffeln sind erlaubt. Früher gab es immer Kartoffelsuppe und Waffeln, das war ein typisches Freitagsgericht. Oder Waffeln mit Puderzucker und Apfelmus….

Allein schon vom Gedanken an Waffeln läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Die besten Waffeln, die ich jemals gegessen habe, sind diese schwedischen Waffeln, die mit geröstetem Hafermehl, dem Skrädmjöl (siehe unten) gemacht werden.
Hier ist das Originalrezept aus Schweden für die Waffeln mit geröstetem Hafermehl:

Skrädmölsvafflor/Waffeln mit geröstetem Hafermehl
250 ml Milch (ich hatte diesmal 150 ml Buttermilch und 100 ml Vollmilch verwendet – ist auch sehr lecker)
250 ml Wasser
175 ml Weizenmehl (oder helles Dinkelmehl Type 630)
175 ml geröstetes Hafermehl (Skrädmjöl)
1 Ei
1 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Salz
100 – 150 ml zerlassene Butter
Aus diesen Zutaten einen flüssigen Waffelteig rühren. Im Waffeleisen knusprig backen:

Mit Puderzucker bestreut

oder mit Marmelade und geschlagener Sahne servieren oder:

200 g Frischkäse und 100 g Magerquark mit Holunderblütensirup zu einer Creme verrühren. Die Creme nach Belieben mit gemahlener Vanille (z. B. Dr. Oetker Vanillemühle) verfeinern. Die Erdbeeren waschen, putzen, vierteln. Mit Ahornsirup süßen….

Mit einem Blättchen Zitronenmelisse garnieren.

Skrädmjölsvåffla
2 1/2 dl mjölk
2 1/2 dl vatten
1 3/4 dl vetemjöl
1 3/4 dl skrädmjöl
1 stort ägg
1 tsk bakpulver
1/2 tsk salt
1 – 1 1/2 dl smält smör (avsvalnat)
Häll hälften av vätskan i en skål och rör ner de båda mjölsorterna och bakpulvret.
Tillsätt salt, ägg, matfettet och resten av vätskan.
Grädda våfflorna i ett hett välsmort järn.
Bjud gärna hjortronsylt och vispad grädde till.
Schlagwörter:Ahornsirup, Backen, Backpulver, Butter, Butter zerlassen, Buttermilch, Dr. Oetker, Erdbeeren, Frischkäse, gemahlene Vanille, geröstetes Hafermehl, geschmolzene Butter, Holunderblütensirup, Magerquark, Milch, Salz, Schweden, schwedisch, Vanillemühle, Waffeln, Wasser
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11. Mai 2013

Der Markgräfler hatte vergangene Woche den längst überfälligen Rasen, oder besser gesagt die Wildwiese gemäht. Mit dem mechanischen Rasenmäher… Nur die Kanten hat er mit einem elektrischen Gerät bearbeitet. Zuvor hat er noch den wilden Spitzwegerich geerntet – da müsste sich doch etwas daraus machen lassen…
Er hatte dann noch ein paar Rezepte für Spitzwegerichsirup bzw. Hustensaft rausgesucht, und – diese Suppe. Zugegeben, es schmeckt etwas gewöhnungsbedürftig, leicht bitter. Der Karottensaft mildert den Geschmack ein wenig und rundet das Süppchen ab.
Spitzwegerich-Karotten-Suppe
4 Portionen
30 g Butterschmalz
30 g Mehl (ich habe Grünkernmehl verwendet)
250 g Gemüsefond
250 ml Karottensaft
500 ml Milch
Saft von 1/2 Zitrone
Salz
Muskat
Macis
250 g Spitzwegerich
1 Bund Petersilie
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen und das Mehl darin anschwitzen. Mit Karottensaft, Gemüsefond und Milch ablöschen.
Den Spitzwegerich waschen, gut trocken schleudern und sehr fein hacken. Zur Suppe geben, kurz aufkochen, dann die Petersilie hinzufügen, alles etwa 3 Minuten ziehen lassen. Mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken.
Schlagwörter:Brühe, Gemüsefond, Karotten, Karottensaft, Kochen, Macis, mehl, Milch, Muskat, Petersilie, Pfeffer, rasen, saft, Salz, Spitzwegerich, Suppe
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21. April 2013

Juhu – der erste Rhabarber aus Deutschland – nein, nicht aus meinem Garten, der braucht noch ein wenig. Eine kleine Sonntagsbäckerei gibt es diesmal: Rhabarber-Vanille Mufffins mit einer knusprigen, leicht karamellisierten Vanille-Zimtzucker Kruste obendrauf. Mit der Deko habe ich es mir diesmal einfach gemacht. Fertige Mini Meringen (Baiser). Die hatte ich noch im Vorratsschrank. Wer noch übriges Eiweiß hat, kann diese auch selbst machen: Rezept für Meringen (Baiser)

Rhabarber-Vanille-Muffins
12 Papierförmchen für die Form
150 g Rhabarber (vorbereitet abgewogen)
1 Teelöffel gemahlene Vanille, z. B. Dr. Oetker Vanillemühle
250 ml Milch
1 Ei
150 g Rohrzucker
80 ml neutrales Öl (Soja- oder Sonnenblumenöl)
250 g helles Dinkelmehl (Type 630)
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1/2 Teelöffel Natron
1 Prise Salz
Für die Kruste:
1 Esslöffel Butter
2 Esslöffel brauner Rohrzucker
etwas gemahlene Vanille
1 Teelöffel gemahlener Zimt
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Papierförmchen in die Muffinform einsetzen. Rhabarber putzen, abwiegen und in kleine Stücke schneiden.
Milch und Vanille vermischen. In einer Rührschüssel das Ei, den Zucker Öl und die Vanillemilch verrühren. Dann die Rhabarberstücken dazugeben.
Mehl, Backpulver, Natron und Salz gut mischen und über die Eimasse sieben. Alles kurz verrühren.
Den Teig in die Muffinfürmchen füllen. 20 bis 25 Minuten bacekn, einige Minuten abkühlen lassen und aus der Form nehem Butter schmelzen, Vanille, Zucker und Zimt einrühren, unter Rühren leicht karamellisieren lassen. Die Muffins damit beträufeln und vollständig auskühlen lassen.

Mit Meringen verzieren.

Dazu passt auch gut Vanilleeis oder Rhabarberkompott und Schlagsahne – z. B. als Frühlingsdessert.
Schlagwörter:Öl, Backen, Backofen, Baiser, brauner Rohrzucker, Dr. Oetker, Frühling, gemahlene Vanille, karamellig, Meringe, Milch, Rhabarber, Rhabarberkompott, Vanille, Vanilleeis, Zimt, Zucker
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11. April 2013

Gestern gab es was zu feiern – irgendwann am Dienstagabend war der 150’000. Klick auf meinem Blog da. Vielen lieben Dank. Deshalb habe ich auch ein besonderes Dessert vorbereitet. Ein schwedische Zimtcreme auf Blaubeeren, mit braunem Zucker bestreut und karamellisiert. Schmeckt genial und die Zubereitung ist auch gar nicht so schwer.

Zimtcreme mit Blaubeeren (Schweden)
Ergibt 4 Portionen
100 ml Milch
100 ml Sahne
1 Zimtstange
3 Eigelb
2 Teelöffel Speisestärke (Kartoffelmehl)
100 g Zucker
300 g Blaubeeren (frisch, gefroren oder aus dem Glas)
3 Esslöffel brauner Zucker
Die Milch mit der Sahne verrühren, die Zimtstange dazugeben und die Mischung in einem Topf aufkochen.Vom Herd nehmen und stehen lassen, damit der Zimtgeschmack sich entfalten kann.
Die Eigelbe, die Speisestärke und den Zucker verrühren und die Mischung in die Milchsahne geben. Das Gemisch unter ständigem Rühren köcheln lassen, bis die Creme dick wird.
Die Blaubeeren putzen, waschen und abtropfen lassen – (oder vorher aufgetaute TK-Ware oder Heidelbeeren aus dem Glas – abgeschüttet, verwenden, den Saft für etwas anderes nehmen, Smoothie oder mit Mineralwasser gemischt trinken). Dann die Blaubeeren auf vier Gläser oder Glasschälchen verteilen.
Die Zimtstange aus der Creme entfernen. Zimtcreme auf die Gläser verteilen und abkühlen lassen. Mit brauem Zucker bestreuen und den Zucker mit einem Gasbrenner karamellisieren lassen (oder bei Oberhitze in den Backofen schieben).

Mmmmh – zimtig lecker.
Schlagwörter:150000 klicks, Backofen, blabär, Blaubeeren, Creme, Dessert, Eier, Feiern, Gasbrenner, Heidelbeeren, kanel, kanelkräm, Karamell, karamellisiert, lecker, Milch, Sahne, Schweden, tk ware, Zimt, Zucker
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7. April 2013

Nachdem wir die vergangene Woche geschlemmt hatten, sollte es jetzt etwas einfaches sein. Ein Sonntag ohne Fleisch???? Das ist gar nicht so schwierig, wenn man solch ein leckeres Kartoffelgratin bekommt. Dazu ein Salat aus fein gehobelten Gurken und Radieschen, mit einem Dressing aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer, bestreut mit Schnittlauchröllchen.
Einfach nur köstlich! Es sieht so sehr nach Frühling aus…
Dieses Rezept für Kartoffelgratin habe ich schon ewig. Seit ich etwa 14 Jahre alt bin, wird dieses Kartoffelgratin immer auf die gleiche Art gemacht. Es ist ein Originalrezept aus Frankreich, welches ich damals von meinem Französischlehrer bekommen habe. Ich glaube, es war damals im Rahmen von Projekttagen kurz vor den Sommerferien, in denen er mit einer kleinen Gruppe in die Vogesen auf eine Ferme gefahren ist. Dort haben wir zusammen leckere französische Gerichte gekocht. Einfach zwar, aber sehr gut. Von ihm stammt auch das Rezept für den „Far Breton”. Seinen Namen weiss ich nicht mehr, aber die Rezepte habe ich im Kopf behalten.


Kartoffelgratin / Gratin Dauphinois
(für 4 Personen)
500 g Kartoffeln schälen und in feine Scheiben hobeln.
3-4 Knoblauchzehen schälen, in kleine Würfel schneiden, oder durch eine Knoblauchpresse drücken und danach mit einem Messer auf einem Schneidebrett zusammen mit etwas Salz zerdrücken, so dass eine feine Paste entsteht.
1 Becher crème fraîche (ca. 200g) mit dem Knoblauch verrühren und in einem Shaker mit
½ Liter Milch mischen.
200-300 g Hartkäse (Comté, Gruyère oder Emmentaler) fein reiben.
Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten und abwechselnd eine dünne Schicht Kartoffelscheiben in die Form legen und geriebenen Käse darüber streuen.
Jede Lage mit etwas Milchmischung übergießen und mit groben Meersalz und schwarzen Pfeffer aus der Mühle würzen.
Den Auflauf mit etwas Semmelbrösel (Paniermehl) bestreuen und Butterflöckchen darauf setzen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C – 225°C ca. 1 Stunde goldbraun überbacken.

Ein wenig abkühlen lassen – das Gratin ist sehr heiß.


Dazu passt natürlich auch grüner Salat, Tomatensalat und Karottensalat.

Schlagwörter:Öl, Backen, Backofen, Butter, Comté, dünne Kartoffelscheiben, emmentaler, Essig, Far Breton, Frühling, frisch, Gratin, Gratin Dauphinois, grüner Salat, Greyerzer, Gurke, hobel, Karottensalat, Kartoffelgratin, Kartoffeln;, Käse, Knoblauch, Kochen, Milch, Pfeffer, Radieschen, Salat, Salz, salz und pfeffer, Schnittlauch, Semmelbrösel, sommerferien, Tomatensalat, Vegetarisch
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14. März 2013

Resteverwertung! Ich hatte nicht nur zuviel Suppenfleisch, sondern auch zu viele Salzkartoffeln gekocht….
Daraus kann man ganz einfach was tolles auf den Teller zaubern:
Ich habe kurzerhand die Kartoffeln in einen Topf mit ganz wenig Wasser gegeben, die Kartoffeln darin erhitzt und dann mit dem Kartoffelstampfer grob zerdrückt. Dann habe ich etwas Milch dazugegeben und das ganze zu einem Kartoffelbrei hochblubbern lassen. Mit etwas Sahne oder Butter, frisch geriebener Muskatnuss und ein wenig Salz abschmecken. Gekochten Schinken in Streifen schneiden, unter die Kartoffelmasse mischen. Ich hatte ausserdem noch etwas Meerrettich-Sauce vom Suppenfleisch übrig – das habe ich auch noch untergemischt. Ein wenig Emmentaler Käse reiben (nicht zuviel) und mit gemischten Kräutern (TK, z. B. Schnittlauch, Petersilie oder eine fertige Kräutermischung) vermengen.
In Ofenfeste Förmchen füllen und jeweils mit etwas geriebenem Käse und Semmelbröseln bestreuen. Ein Butterflöckchen darauf geben.

Im Backofen (Oberhitze 220 °C) knusprig überbacken.

Ein grüner Salat – z. B. wie bei uns ein Feldsalat mit Joghurtdressing (Senf, Salz, Pfeffer, Knoblauch, Joghurt, ein wenig Olivenöl – bei Bedarf mit etwas Milch verdünnen) passt hervorragend zu diesem leckeren Reste-Essen. Man kann servstverständlich auch Kartoffelpüree-Reste verwenden, (für Ungeübte: oder Kartoffelpüree aus der Tüte nach Packungsanweisung zubereiten).

Hier ist nochmal das Rezept für Kartoffelpüree:
Kartoffelpüree
Für 4 Personen (2 Personen)
1 kg mehligkochende Kartoffeln (500 g)
Salz
250 ml Wasser (125 ml)
375 ml Milch (knapp 200 ml)
frisch geriebene Muskatnuss
50 g Butter (25 g)
Kartoffeln waschen, mit dem Sparschäler schälen und alle Keimansätze ausstechen. Die geschälten Kartoffeln nochmals kurz abspülen, dann in nicht zu große, gleichmäßige Stücke schneiden. Die Kartoffeln mit 1 Teelöffel (1/2 Teelöffel ) Salz und dem Wasser in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer, später bei schwacher Hitze ca. 25 Minuten garen, bis sie weich sind.
Die Kartoffeln abgiessen und etwas ausdämpfen lassen.
Die Milch zum Kochen bringen, mit Salz und Muskatnuss würzen. Die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken und mit dem Schneebesen nach und nach die Milch unter die Kartoffelmasse rühren. Mit Butter verfeinern.
Schlagwörter:Backen, Butter, Emmentaler Käse, Feldsalat, Joghurt Dressing, Joghurt-Knoblauch-Dressing, Kartoffeln;, Kochen, Kräuter, Meerrettich, meerrettich sauce, Milch, Olivenöl, Reste verwerten, Sahne, Salzkartoffeln, Semmelbrösel, Senf, TK-Kräuter
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10. März 2013

Für ein perfektes Sonntagsfrühstück: Knusprige Kartoffel-Milchbrötchen, auf dem Pizzastein gebacken
Auf einem Kalenderblatt eines Küchengeräte-Herstellers habe ich dieses fantastische Rezept gefunden. Ich habe noch keinen supermodernen Backofen, bei dem man sogar Wasserdampf-Stöße abgeben kann, damit Brot und Brötchen aussen schön knusprig werden. Dafür habe ich aber schon seit längere Zeit einen Pizzastein, mit dem Pizza, Flammkuchen, Brot und Brötchen hervorragend gelingen. Wie aus dem Steinofen eben… Man legt den Pizzastein inden kalten Backofen auf die unterste Schiene und heizt dann 45-60 Minuten auf höchster Stufe auf .
Mein Backofen hat eine Pizzaback-Funktion, Umluft bzw. Heißluft mit Unterboden-Hitze. Volle Kanne aufdrehen heißt hierbei 250 °C. Nach etwa 40 Minuten stellt man ein mit Wasser gefülltes Backblech (ich nehme eine Waie bzw. Tarte-Form) auf den Boden des Backofens für den notwendigen Wasserdampf. Dann reduziert man die Hitze ein wenig. Können Unter- und Oberhitze getrennt geschaltet werden, schaltet man die Oberhitze aus.
Ich hatte aus meinem Weihnachts-Geschenkkorb Pulver für Kartoffelpüree – das ich ja, wie fleissigen Lesern bekannt sein würde, nur in Notfällen verwenden würde. Mein Kartoffel-Pü mache ich immer selbst! In dem Rezept stand, dass man statt der frisch gekochten Kartoffeln auch Kartoffelpüree-Pulver nehmen könnte, man müsste nur die Flüssigkeitsmenge erhöhen…
Statt dem Weizenmehl aus dem Rezept habe ich helles Dinkelmehl verwendet.

Kartoffel-Milchbrötchen
(150 g Kartoffeln) oder ca. 40 g Kartoffelpüree-Pulver
400 g Dinkelmehl Type 630
1 1/2 Teelöffel Salz
2 Päckchen Trockenhefe
(200 ml Vollmilch) 350 ml Vollmilch
2 Esslöffel Butter
etwas Pizza- oder Pastamehl mit Hartweizengrieß zum Ausformen
1. Bei Verwendung von rohen Kartoffeln diese schälen, vierteln und in einem Topf in Wasser weich kochen. Abgießen, mit einer Gabel zerdrücken und abkühlen lassen.
2. Mehl, Salz und Trockenhefe mischen. Bei Verwendung von Kartoffelpüree-Pulver dieses ebenfalls untermischen.
3. Die Milch mit der Butter in einem Topf leicht erwärmen. (Nicht zu heiß werden lassen!). Dann nach und nach zum Mehl geben und zu einem Teig verkneten. Der Teig kann noch leicht klebrig sein. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten aufgehen lassen. In dieser Zeit den Pizzastein im Ofen aufheizen.
4. Die Teigkugel in 8 Portionen teilen. Mit bemehlten Händen die Teigteile zu Brötchen formen, dabei darauf achten, dass die Oberseite möglichst faltig ist. Falss nötig, dazu die Brötchenoberseite in etwas Mehl tauchen und den teig nach oben etwas auszupfen. Den Holzschieber mit Pastamehl bestreuen, die Brötchen darauf legen und mit Hilfe des Bretts auf den Pizzastein schieben. (Vorsicht, heiss!)
5. Die Hitze auf 210 °C reduzieren, die Brötchen ca. 20 -25 Minuten goldgelb backen.


Abkühlen lassen, aufschneiden und nach Wahl belegen.

Ganz frisch schmecken sie am besten nur mit Butter bestrichen:

Zum Frühstück mit Marmelade, Honig oder als Vesper mit Käse, Salami und Essiggurke:



Schlagwörter:abendbrot, Backen, Brötchen, Brot, Butter, Dinkelmehl, Essigurke, Frühstück, hefe, Kartoffeln;, Kartoffelpüree-Pulver, Käse, Marmelade, Milch, Pastamehl, Pizzamehl, Pizzastein, Pizzastein aufheizen, Salami, Salz, Trockenhefe, Vesper
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7. März 2013

Am Wochenende gab es Raclette-Käse. Weil ich wieder mal einen riesigen Block Käse gekauft hatte, musste ich nun die Reste verwerten. Der Käse ergab noch etwa 5-6 dünne Scheiben.
Frischen Bio-Fenchel (2 mittlere Knollen und eine winzige) hatte ich gekauft. Fenchel und Käse – gar keine schlechte Kombination, fand ich. Ausserdem noch im Kühlschrank: Eier und Milch, die gehören zur Standard-Ausrüstung, und eine Packung rechteckig ausgerollter Blätterteig.
Daraus müsste sich doch ganz unkompliziert was zaubern lassen… Und ich war hinterher selbst erstaunt, wie gut mir das gelungen ist. Dem Markgräfler hat es auch geschmeckt. Zu zweit haben wir fast den ganzen Kuchen verdrückt. Es war nur ein klitzekleines Stückchen übrig, das kalt auch noch schmeckt…

Den Fenchel waschen, die harten Teile entfernen, dann in Spalten schneiden. In leicht gesalzenem Wasser ca. 15 Minuten garen.
Eine Tarte-Form mit Butter einfetten, den Blätterteig hineinlegen. Mit ein wenig Semmelbröseln bestreuen. Den gegarten Fenchel aus dem Kochwasser nehmen, gut abtropfen lassen, dann auf dem Teig verteilen. Mit frisch geriebener Muskatnuss, wenig Salz und etwas frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Den Backofen auf 220 °C vorheizen.

1 Ei und 200 ml Milch verquirlen, über dem Fenchel verteilen. Den Raclette-Käse in kleine Stücke schneiden, über dem Fenchel verteilen.

Den Teig einklappen und mit verquirltem Ei bestreichen.

Dann in der Mitte des Backofens ca. 30-40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, ein wenig abkühlen lassen und warm servieren.
Dazu passt Feldsalat.

Einfach köstlich!
Schlagwörter:Backen, Blätterteig, Ei, Feldsalat, Fenchel, Fenchel kochen, Gemüse, Käse, Kochen, Milch, Muskatnuss, Pfeffer, Raclette Käse, Salz, Tarte
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3. März 2013

Torta di Pane – Brottorte aus dem Tessin
Der Markgräfler meinte, es sei mal wieder Zeit für eine Tessiner Brottorte, da der Sammelbehälter für die trockenen Brotreste schon wieder überquillt. Semmelbrösel sind noch genügend da – Also gut…. und diesmal zeige ich noch mehr Bilder, wie die Torte gemacht wird:

Torta di pane – Tessiner Brottorte
Zutaten:
1 l Milch
1 Vanilleschote
300 g altbackenes Weißbrot
150 g Zwieback
150 g Rosinen
80 g ungeschälte Mandeln
200 g Zucker
4 Eier
1 Esslöffel Mandellikör
1 Prise Salz
½ Esslöffel Zimt
2 Esslöffel Kakao
1 Prise geriebene Muskatnuss
abgeriebene Schale einer ½ unbehandelten Zitrone
je 1 Esslöffel abgezogenen Mandeln und Pinienkerne
Semmelbrösel, 2 Esslöffel Puderzucker, 2 Esslöffel Butter
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
Ruhezeit: 2 Stunden
Backen: 1 Stunde 15 Min
Die Milch mit der aufgeschnittenen Vanilleschote aufkochen. Das Weißbrot zerbröckeln, in eine Schüssel geben und mit der heißen Milch übergießen. Zugedeckt 1 Stunde stehen lassen, während der Zeit öfter durchrühren.

Den Zwieback in kleine Stücke brechen, zu dem Brot in die Schüssel geben und 1 weitere Stunde weichen lassen.

Die Rosinen waschen, abtropfen lassen und auf Küchenkrepp trocknen. Die Mandeln grobhacken.
Die Form einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen.
Die Brotmasse kräftig durchrühren.

Den Zucker mit den Eiern cremig rühren, bis der Zucker ganz aufgelöst ist. Den Mandellikör, das Salz, den Zimt, den Kakao, die geriebene Muskatnuss und die Zitronenschale unterrühren.

Die Rosinen und die gehackten Mandeln in die Crememasse mischen. Alles mit der Brotmasse vermengen.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Teig in die Form füllen. Den Teigrand mit den abgezogenen Mandeln belegen und die Pinienkerne in die Mitte streuen die Butter in Flöckchen verteilen.

Auf der mittleren Schiene 1 Stunde und 15 Minuten backen. Nach 15 Minuten Backzeit auf 180 °C zurückschalten.


Die Brottorte aus der Form lösen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und mit dem Puderzucker bestäuben.

Schlagwörter:altbackenes Brot verwenden, Amaretto, Backen, Brottorte, Eier, Kakaopulver, Kuchen, Mandellikör, Mandeln, Milch, Muskatnuss, Pinienkerne, prise, Puderzucker, Schweiz, Tessin, Torta di Pane, trockenes Brot verwerten, Vanille, Zimt, Zwieback
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24. Februar 2013

Vanilleschnecken mit Mandeln, schwedische Art, mit freundlicher Unterstützung von Dr. Oetker.
Das Highlight der vergangenen Woche war ein Päckchen von Dr. Oetker, mit Back- und Dekor-Produkten meiner Wahl.
Nach meinem „(Unfreiwilligen) Produkttest Mousse au Chocolat” , hatte ich eine sehr nette E-Mail von Dr. Oetker erhalten, mit dem Angebot, mich mit Dr. Oetker Produkten bei der Umsetzung meiner Back- und Dessertideen hier im Blog zu unterstützen. Neben der ausgesuchten Artikel hatte man die Back-Basics Vanillezucker und Orignal Backin beigelegt.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Dr. Oetker.
Und hier ist also der erste erfolgreiche Versuch mit Dr. Oetker „Backfeste Puddingcreme”. Wieso sollte man die Creme nur auf Obstorten als Unterlage verwenden (siehe Abbildung), wenn Sie backfest ist? Also kam die Idee, die Backfestigkeit zu testen. Grundlage war mein Schwedisches Rezept für die Bullar mit ein wenig Kardamom im Teig:

Vaniljbullar med mandelfyllning
Für ca. 10-15 Stück:
75 g Butter
250 ml Milch
25 g Hefe (noch einfacher mit 1 Packung Trockenbackhefe)
100 g Zucker
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel gemahlener Kardamom
450 g Weizenmehl (Type 405)
50 g helles Dinkelmehl (Type 630)
Für die Füllung (meine Variante):
1 Packung Dr. Oetker backfeste Puddingcreme, 250 ml Milch
Vanille, frisch gemahlen aus der Bourbon Vanille Mühle von Dr. Oetker
5o g frisch gemahlene Mandeln
1 Ei zum Bestreichen
Nach Belieben Puderzucker zum Bestreuen
Die Butter schmelzen. Milch hinzufügen und die Mischung leicht erwärmen. (Achtung, darf nicht zu heiß sein!) Dann die Hefe darin auflösen und Zucker, Salz, Kardamom und fast das ganze Mehl hineinrühren. Den Teig so lange kneten, bis er geschmeidig wird. Eventuell noch Mehl zugeben. Anschließend den Teig abgedeckt 30-40 Minuten gehen lassen.
Bei Verwendung von Trockenbackhefe einfach Mehl mit Hefe, Salz und Kardamom mischen, dann nach- und nach das warme Milch-Butter Gemisch unterkneten. Gehen lassen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche durchkneten. Auswellen. Die Puddingcreme nach Packungsanweisung zubereiten (die Milch in ein hohes Rührgefäß geben, das Cremepulver dazugeben und 1 Minute mit dem elektrischen Schneebesen schlagen). Für etwas kleinere Schnecken den Teig in drei Stücke teilen, getrennt auswellen.

Die Puddingcreme auf dem Teig verteilen. Für einen vanilligeren Geschmack die Puddingcreme mit Vanille übermahlen.


Dann die Mandeln darüber streuen und längs einrollen.

Die Rollen jeweils in ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden und mit der geschnittenen Seite nach unten auf das Blech legen. Nochmals etwas gehen lassen. Mit verquirltem Ei bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene bei 250 °C 5-8 Minuten backen.
(Am besten neben dem Backofen stehen bleiben – die Schnecken werden leicht zu dunkel.) Abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Leckere Kaffeepause!!! Wie wunderbar vanillig.
Schlagwörter:backfeste Puddingcreme, Bourbon Vanille Mühle, Butter, Dinkelmehl, Dr. Oetker, Ei, frische Hefe, gemahlene Mandeln, Hefeschnecken, Mandeln, Milch, Post von Dr. Oetker, Puderzucker, Test, Trockenbackhefe, Vanille, Vanilleschnecken, Weizenmehl
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