Mit ‘Kirschwasser’ getaggte Artikel
6. Februar 2013

Leute, ich hatte schon ewig keine Amerikaner mehr. In der Mitte sieht man den Klassiker in Schwarz-Weiss, rundherum die Fastnachts-Variante mit vielen, vielen, bunten Smarties…
Für die Erwachsenen habe ich den Zuckerguss mit ein wenig Kirschwasser angerührt – wenn Kinder mitessen, verwendet man entweder Wasser oder Zitronensaft. Der Schokoguss ist selbst gemacht, aus geschmolzener Schokolade und ein wenig Sojaöl, damit die Glasur schön glänzt.
Wer könnte da nicht sofort zugreifen und reinbeissen??? Eine Alternative zum Fettgebackenen, die Zubereitung geht schnell und ist unkompliziert – und die bunten Amerikaner sind auf jeden Fall ein Blickfang auf dem Buffet einer Faschingsparty – solange sie noch nicht vernascht sind

Amerikaner
Zutaten für 12 Stück
Für den Teig:
100 g weiche Butter
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 Esslöffel Milch
250 g Mehl
3 gestrichene Teelöffel Backpulver
Für die Glasur:
200 g Puderzucker
etwa 3 Esslöffel Kirschwasser, weisser Rum, Zitronensaft oder Wasser
125 g Zartbitter Schokolade 70 % Kakaoanteil
1 Esslöffel Sojaöl (oder anderes, geschmacksneutrales Pflanzenöl)
Die Butter schaumig rühren. Den Zucker, den Vanillezucker, das Salz und die Eier dazugeben und die Masse zu einer hellen Creme rühren.
Das Puddingpulver mit der Milch anrühren und kräftig unter die Schaummasse schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, darüber sieben und nach und nach untermischen. Alles gut verrühren, der Teig muss recht fest sein.
Das Backblech mit Dauerbackfolie belegen (oder Backblech einfetten). Den Backofen auf 190 °C vorheizen.
Den Teig mit zwei nassen Esslöffeln zu Häufchen von etwa 5 cm Durchmesser und 2 cm Höhe in genügendem Abstand auf das Blech setzen (ich habe je 6 auf zwei Blechen gebacken).
Die Amerikaner auf der mittleren Schiene des Backofens in 15-20 Minuten goldgelb backen. Das Gebäck vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Den Puderzucker sieben, mit dem Kirschwasser (oder Rum oder Zitronensaft oder Wasser) zu einem dicken Guss glattrühren.

Amerikaner mit Kirschwasser Zuckerguss und Smarties – für die Erwachsenen
Die Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad mit einem Esslöffel Sojaöl langsam schmelzen.

Amerikaner mit selbstgemachter Schokoladenglasur (70 % Kakaogehalt in der Schokolade) und Smarties
Die flache Unterseite der Amerikaner entweder halb mit heller und halb mit dunkler Glasur bestreichen, oder 6 Stück mit heller und 6 Stück mit dunkler Glasur bestreichen.

Die Smarties auf den Amerikanern verteilen, dabei ganz leicht in den Guss drücken.


Schlagwörter:Amerikaner, Backen, Backpulver, Buffet, bunt, Butter, Eier, Fasching, Faschingsparty, Fastnacht, Feier, Fingerfood, Karnevall, Kirschwasser, Kleingebäck, Konfetti, mehl, Milch, Salz, Schokolade, Schokoladenglasur selbst gemacht, Smarties, Vanillepuddingpulver, viele viele bunte Smarties, Wasser, weisser Rum, Zartbitter Schokolade 70%, Zitronensaft, Zucker, Zuckerguss
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24. Januar 2013

Draussen ist es wieder knackig kalt und Schnee gab’s diese Woche auch schon kräftig. Was in den Skigebieten toll ist, ist für die Berufs-pendelnden Autofahrer wie mich einfach nur lästig. Denn das bedeutet morgens extra früh aufstehen, um rechtzeitig bei der Arbeit zu sein und das macht natürlich überhaupt keinen Spass, wenn es draussen kalt und dunkel ist.
Aber am Wochenende, da kann man das genießen. Nach einem langen Spaziergang in der Winterlandschaft, eingemummelt in dicker Jacke, Schal und Mütze, kommt ein deftiges Käsefondue gerade richtig.
Und ich bestehe darauf – die Schweizer haben’s erfunden!!! Deshalb kommt bei mir auch nur der original Schweizer Käse in den Topf, besser gesagt ins Chaquelon…
Einzige Ausnahme bei der Zubereitung : Statt des Neuenburger Fendant (Weisswein vom Neuenburger See) verwenden wir einen trockenen Markgräfler Gutedel.
Der Wein hat nämlich den gleichen Ursprung – und erfunden oder zu uns mitgebracht haben den die Römer.

Und ihr wisst ja – wer sein Brot im Fondue versenkt wird nach den Spielregeln von Asterix und Obelix anschliessend zur Strafe im Genfer See versenkt… (Asterix bei den Schweizern)
Heutzutage wird man zum Trinken von Schnaps, nämlich Kirschwasser verdonnert. Wir machen zum Käsefondue immer einen Roibusch oder einen Schwarztee. Das soll gut für die Verdauung des Käses sein. Ein Schnäpschen gibt es dann allenfalls hinterher.
C H Ä S F O N D U E
Zutaten für 2 Personen (pro Person rechnet man 200 g Käse),
für 4 Personen einfach die Menge verdoppeln:
400 g geriebenen oder geraffelten Käse
(2/3 Greyezer, 1/3 Emmentaler)
2 Knoblauchzehen
2 dl (= 200 ml) leichten, eher sauren Weißwein (Fendant)
2 gestrichene Kaffeelöffel Maisstärke (Maizena) oder Kartoffelmehl
1 Gläschen Kirsch
Pfeffer, Muskatnuss und Paprika nach Belieben
Weißbrot (Baguette), in Würfel geschnitten
Die Zubereitung ist ganz einfach:
Das Caquelon mit einer durchgeschnittenen Knoblauchzehe ausreiben und 1 fein gehackte Knoblauchzehe ins Caquelon geben.

Auf den Herd stellen. Käse und Maisstärke (oder Kartoffelmehl) hineingeben, Wein dazugießen und unter stetem Rühren (gelochter Rührlöffel, achtförmig) bei großer Hitze aufkochen.

Nach Belieben würzen und den Kirsch dazugeben. Nochmals unter Rühren 1-2 Minuten kochen lassen. Fertig!

Das Fondue auf ein Rechaud in die Tischmitte stellen. Brotwürfel (sehr saugfähig und deshalb besonders gut für Fondue geeignet ist Brot vom Vortag!) auf die Fonduegabel stecken und mit kreisenden Bewegungen im Topf mit Fondue überziehen.
En Guete (Guten Appetit) !

Dazu serviert man Mixed Pickles und trinkt Weißwein. Ich habe auch schon Varianten mit Gemüse ausprobiert, z. B. Blumenkohlröschen kochen, Paprika in Stücke schneiden, oder sogar Staudensellerie – und Champignons kann ich mir auch gut vorstellen.
Die Käsemischung ist eine Philosophie für sich. Mancherorts besteht man darauf, dass sie aus drei Käsesorten bestehen muss, z. B. mit Vacherin Fribourgois oder nur Greyezer (französischer Comté ginge auch) enthält
Recipe in English
F O N D U E
Ingredients for 2 persons
1/2 pound shredded or finely cut cheese
(2/3 Switzerland Gruyère, 1/3 Switzerland Swiss)
2 cloves of garlic
1 cup light, dry white wine
2 level teaspoons liquid corn starch
1 shot-glass kirsch
Pepper, nutmeg and paprika to taste
Cubed French or Italian bread, crust on each cube
Preparation:
Rub caquelon with garlic and leave 1 chopped clove of garlic inside. Place caquelon on stove.
Add cheese and corn starch, then wine, stirring constantly at high temperature. Add spices and kirsch as desired. Stir another 1-2 minutes while cooking until the ingredients are well blended. Now transfer your Fondue to a rechaud on the table. Bon appetit!
Schlagwörter:Alpen, Baguette, Brot, fendant, Fondue, Hüttenzauber, Kartoffelmehl, Kartoffelstärke, Käse, Käse schmelzen, Käsefondue, kirsch, Kirschwasser, Kochen, Maisstärke, Maizena, Mixed Pickles, Muskatnuss, Paprika, Pfeffer, Roibusch Tee, schnaps, Schwarztee, Schweiz, schweizer Käse, Tee
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22. Dezember 2012

Vacherin Mont d’Or , ein ganz besonders cremiger Käse aus dem französischen Jura, haben wir uns neulich bei unserem Einkauf aus Frankreich mitgebracht.
Ich habe den Käse durch ehemalige Arbeitskolleginnen aus dem Elsaß kennengelernt. Später waren wir dann einmal im französischen Jura im Urlaub, wo uns der Käse wieder begegnet ist. Im Jura gibt es fast in jedem Ort eine kleine Käserei. Oft kann man dort bei der Käseherstellung zusehen und selbstverständlich auch direkt beim Erzeuger einkaufen. Die typischen Käsesorten sind vor allem der Comté und der Morbier.
Ein feines, einfaches Käsefondue für zwei Personen. Wir haben einen Käse à 500 g gekauft. Typisch für den Käse ist, dass er direkt im Holzkistchen in den Backofen geschoben wird. Wir haben spezielle Mont d’Or Schälchen, die es vor Jahren einmal beim Einkauf gratis dazu gab (es geht aber auch ohne). Man ritzt die Oberfläche des Käses auf der Oberseite kreuzweise ein und kippt ein Schnapsglas Kirschwasser darüber. Dann im Ofen bei ca. 200 °C ca, 1/2 Stunde Backen, bis sich die Oberfläche wellt und knusprig aussieht. (Man kann statt des Kirschwassers auch einen trockenen Weißwein verwenden und nach Belieben den Käse mit Knoblauchstiften spicken).
Bon Appétit!

Dann spiesst man, wie beim Käsefondue Brotwürfelchen (klein geschnittenes Baguette) auf seine Gabel und rührt damit im Käse herum und genießt bis er – leider viel zu schnell – leer ist.



Schlagwörter:Backen, französischer Jura, Goldberg, Käse, Käsefondue für zwei, Kirschwasser, Kochen, Mont d'Or, Spezialität, Weißwein
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20. Dezember 2012

Beinahe hätte es am weihnachtlichen Kaffeetisch enttäuschte Gesichter gegeben. Aber zum Glück nur beinahe….
Mir ist nämlich dieses Jahr beim Linzertorte Backen ein riesiges Malheur passiert. Ich hatte schon alle drei Linzertorten gebacken. Beim Herausnehmen aus der Form sahen sie irgendwie anders aus, als die üblichen Linzertorten. Zuerst dachte ich ja, weil ich diesmal Margarine statt Butter verwendet habe, so wie es Oma Martha immer macht, würde sie anders aussehen. Dann ist aber ein Stückchen Teig vom Rand abgebrochen und ich habe mal probiert. Ich hatte den Zucker im Teig vergessen…
Zuerst war ich richtig sauer auf mich, dann dachte ich mir – es hätte schlimmer kommen können, ich hätte Zucker mit Salz verwechseln und es nicht merken können. Und in dem Moment musste ich an meine ehemalige Handarbeitsleherin denken, die immer jeden Fehler im Strick- oder Häkelzeug gefunden hat, alles bis zum Fehler aufgeribbelt hat und dann trocken sagte: „Nicht zur Strafe – nur zur Übung…”, dann durfte man manchmal wieder von vorne anfangen, je nachdem wo der Fehler war! Damals war das nur nervig, aber inzwischen bin ich ihr dankbar. Sie hat uns beigebracht, Dinge nicht perfekt, aber ordentlich zu machen. Und das heisst eben sauber und nicht zu schnell etwas hinwurschteln – dann klappt es auch fehlerfrei.
Also bin ich nochmal zum Einkaufen gegangen, und habe noch einmal in Ruhe einen Teig mit Zucker zusammengeknetet und kühl gestellt. Und dann habe ich meine Laufklamotten angezogen, meine Stöcke geschnappt und habe mir meinen Frust bei Sonnenschein von der Seele gewalkt. Und später hat dann alles wunderbar geklappt.

Markgräfler Linzertorte
nach Oma Marthas Rezept
(Menge für 2-3 Stück, je nach Dicke und Durchmesser der Form)
Zutaten:
500 g Mehl
500 g Zucker
500 g Nüsse (ich nehme immer je zur Hälfte Mandeln und Walnüsse)
500 g Pflanzenmargarine zum Backen (z. B. Sanella)
2 Eier
1 Teelöffel Kakaopulver
2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Schnapsglas Kirschwasser
die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
Himbeermarmelade und Kirschwasser
1 Eigelb mit etwas Milch oder Rahm verquirlt zum Bestreichen
Mehl, Zucker, Gewürze, Backpulver und Nüsse mischen, auf ein Backbrett häufen und in der Mitte eine Mulde machen. Eier, Kirschwasser und Zitrone in die Mitte geben. Das Fett in Stücken auf den Teigrand geben. Mit den Händen von außen nach innen schnell zu einem Teig verkneten.
Den Teig ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Teig in 2 Stücke teilen, dann jeweils etwa 2/3 des Teigs in Größe des Blechs auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen, in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben.
Aus dem restlichen Teig mit einem Teigrad Streifen ausrädeln und zuerst einen Rand auf dem Boden legen, mit einer Gabel leicht festdrücken und mit verquirltem Ei bestreichen.
Die Himbeermarmelade (mit Kernen, kein Gelee verwenden!) mit etwas Kirschwasser verrühren und auf den Teigboden streichen.
Dann aus weiteren Teigstreifen ein rautenförmiges Gittermuster (3+3 oder 4+4) auf den Marmeladenbelag legen.
Das verquirlte Ei mit einem Backpinsel auf Rand und Gitter streichen.
Zum Backen:
Ich backe die Torten im vorgeheizten Backofen bei 175 °C etwa 30-40 Minuten. (Form 26 cm Ø, Teig nicht zu dick ausgerollt).
Dieses Jahr habe ich eine Form mit 26 Ø, eine mit 24 Ø, eine mit 20 Ø und zwei kleine Alu-Förmchen für die Teigreste. Die kleinen sehen mit einem ausgestochenen Stern in der Mitte besonders hübsch aus…

Schlagwörter:abgeriebene Zitronenschale, Advent, Adventskalender, Backen, Backpulver Ei, Eigelb, gemahlene Nelken, Himbeermarmelade, Kakaopulver, Kirschwasser, Linzer, Linzertorte, Mandeln, Markgräfler Linzertorte, Markgräflerland, mehl, Milch, Walnüsse, Weihnachten, Zimt, Zucker
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11. Dezember 2012

Advenstkalender Fenster Nr. 11 ist etwas ganz besonderes. Diese Orangencreme hatte meine Oma Anna-Maria früher immer gemacht, auch meine Mutter und meine Tante haben das Rezept übernommen und ich habe mich jetzt auch daran versucht. Meine Oma hat früher sicherlich auch mal Kirschwasser oder Weinbrand verwendet, was eben gerade da war. Aber mit Orangenlikör, d. h. Grand Marnier oder Cointreau finde ich, dass die Creme das beste Aroma hat. Ganz frische Eier sollte man dafür verwenden.

Feine Orangencreme
1/4 Liter frisch ausgepresster Orangensaft
6 Blatt helle Gelatine
4 Eigelb
100 g Zucker
eine Vanillestange
1/4 Liter süße Sahne
2 Likörgläser Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand

Den Orangensaft erhitzen, bis sich Schaumkronen bilden, aber nicht kochen lassen.
Die Gelatineblätter in kaltem Wasser quellen lassen. 4 Eigelbe mit dem Mark der Vanillestange hellschaumig aufschlagen. Unter Rühren den heissen Orangensaft zugießen.
Im heißen Wasserbad 3 Minuten rühren, herausnehmen und die abgetropfte Gelatine darin auflösen.

Kalt stellen. Bevor die Masse stockt, die geschlagene Sahne unterheben. Mit Orangenlikör, Kirschwasser oder Weinbrand verfeinern. In eine kalt ausgespülte Glasschale füllen. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Mit Löffelbiskuits oder Orangengebäck servieren – oder mit Christmas Cookies
…


Ich habe noch Orangen filettiert und dazu angerichtet und ausserdem Physialis, die sehen ein wenig aus wie eine Mini-Orange.

Ein Träumchen – locker wie eine Mousse
Schlagwörter:Christmas Cookies, Cointreau, Cookies, Dessert, Eigelb, Gelatine, Grand Marnier, Kirschwasser, Kochen, Löffelbiskuits, lecker, mousse, Orangen, Orangencreme, Orangenlikör, Orangenplätzchen, Orangensaft, Physialis, Sahne, Vanille, Weinbrand, Zucker
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3. Dezember 2012

Und schon machen wir wieder ein Türchen am Adventskalender auf.
Die Badenweiler Brezeln kannte ich bis vor wenigen Wochen auch noch nicht, obwohl ich sozusagen in direkter Nachbarschaft von Badenweiler wohne. Dieses Rezept habe ich in einem Badischen Kochbuch bei der Ausstellung ZU TISCH – À TABLE entdeckt… und das nicht nur in einem der Bücher, nein sogar in zwei ganz verschiedenen war es abgedruckt. Eigentlich nicht das typische Weihnachtsgebäck, man kann die Brezeln auch während des Jahres knabbern, sie passen nämlich vorzüglich zu einem Gläschen Gutedel…
Brezeln haben im Markgräflerland eine lange Tradition. Der Bio Brezel- und Snackhersteller MAYKA (der Name kommt von Mayer, Kandern, gegründet 1899) war viele Jahre in Kandern ansässig, bis dort nicht mehr genügend Platz war. In Schliengen fand man dann schließlich einen passenden Ort und baute ein passendes Firmengebäude.
Aber ausser der Form haben die Badenweiler Brezeln mit den MAYKA Brezeln nichts gemeinsam.
Sie bestehen nämlich aus Mehl, Zucker, Butter, Zimt, Eiern, gemahlenen Mandeln und einer ordentlichen Portion Kirschwasser.
Bestreut werden sie mit Hagelzucker…

Badenweiler Brezeln
Zutaten:
750 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter (oder Margarine)
100 g gemahlene Mandeln
(ungeschälte – ich habe geschälte verwendet)
1 Prise Zimtpulver
3 Eier, mit 6 Esslöffel Kirschwasser vermengt
2 Eigelb, glatt geschlagen zum Bestreichen
100 g grober Zucker (Hagelzucker) zum Bestreuen
Auf dem Backbrett Mehl zum Brunnen formen, die Zutaten hineingeben und alles zu einem Teig vermengen und 30 Minuten ruhen lassen. Teig zu einer dicken Rolle formen, kleinfingerdicke Scheiben abschneiden, 15 cm lang ausrollen und zur Brezel formen.
Aha, das sah dann so aus: 

Da wäre ich stundenlang beschäftigt gewesen….. Zum Glück hatte ich mir zuvor ein passendes Ausstecherle besorgt und die Brezeln damit ausgestochen.
Das sieht schon besser aus!
Die Brezeln mit Eigelb bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen und bei 200 °C ca. 10 Minuten backen.

Sie sollten nicht zu dunkel, sondern goldgelb sein.
Ich habe nicht gezählt, wieviele Brezeln es sind, ich konnte aber eine große Keksdose damit füllen…
Schlagwörter:3. Dezember, Advent, Adventskalender, Backen, Badenweiler Brezeln, Brezeln, Butter, Eier, Gebäck, gemahlene Mandeln, Gutedel, Hagelzucker, Kekse, Kirschwasser, Mandeln, Margarine, MAYKA, Mürbegebäck, mehl, Plätzchen, Salzbrezeln, süße Brezeln, Weihnachten, Zimt, Zucker
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24. November 2012


Der Gewürzkuchen hat eine kleine Geschichte. Beim Kindergeburtstag bei den Nachbarmädchen, damals in Liel (dort wo das gute Mineralwasser herkommt) hatte Frau Zimmermann immer diesen besonders feinen Gewürzkuchen gebacken. Als Teenager hatte ich mir das Rezept geben lassen und immer mal wieder erfolgreich nachgebacken – natürlich mit Kirschwasser und frisch geriebener Schokolade. Sarotti Schokolade nahmen wir früher immer zum Backen – vermutlich wegen dem Sarotti Mohr auf der Verpackung (ist der eigentlich politisch korrekt?)…
Das Rezept stand schon lange in meinem persönlichen, handgeschriebenen Backbüchlein, eigentlich ein belgisches “Schulheft” von Atoma, bei dem man nach Belieben Seiten einlegen und wieder herausnehmen kann – super praktisch beim Kochen und Backen, man muss nicht immer ein ganzes Buch rumliegen haben.

Einen Kochbuchständer habe ich zwar auch, aber bei meinen Aktivitäten in der Küche ist dort meist kein Platz auf den möglichen Stellflächen, die werden alle als Arbeitsfläche gebraucht…

Ich habe diesmal Moser Roth ZB Schokolade mit 70% Kakaogehalt verwendet und wie immer die Variante: “etwas weniger als 1/4 Liter Milch und 1-2 Schnapsgläschen Kirschwasser”, (auch aus Liel, Andreas Hecker)
150 g Dinkelmehl und 150 g gemahlene Mandeln. Zimt: 1 Teelöffel, gemahlene Nelken: 1 Messerspitze, Kakaopulver: 1 Esslöffel
Heute gibt es was zu feiern! Am Donnerstag, den 22. November 2012 hat irgendjemand von Euch den 100.000 en Klick auf meinen Blog getan… Und ich habe es verpasst.!
Deshalb der Kuchen. (Zubereitung hier)
Hier gibt es erst einmal einen kleinen Überblick, welche meiner Artikel bzw. Rezepte die meist gelesenen sind. Meine Artikel erscheinen ja nicht nur hier, sondern seit Ende September 2011 auch bei Paperblog. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, beide Statistiken miteinander zu vergleichen.
Zur Erklärung: Null Klicks bei Paperblog heisst nicht dass es dort keine Aufrufe gab, sondern dass diese Artikel schon vor meiner Teilnahme bei Paperblog in Lebensart im Markgräflerland gepostet wurden…
Schlagwörter:100000 Klicks, 22 november, 70 % ZB Schokolade, andreas hecker, Atoma, Backen, Backpulver, Butter, Dinkelmehl, Eier, Geburtstag, gemahlene Nelken, Gewürze, Gewürzkuchen, helles Dinkelmehl, Jubiläum, Kastenform, Kirschen, Kirschwasser, Liel, Mandeln, Milch, Moser Roth Schokolade, Ringhefte, Schulhefte Belgien, Schwarzälder Kirschwasser, Statistik, teenager, zb, Zimt
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24. November 2012

Schokoladiger Gewürzkuchen
Zutaten:
125 g weiche Butter
300 g Zucker
5 Eier (Größe M)
150 g Dinkelmehl Type 630
1 Päckchen Backpulver
1 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1 Esslöffel Kakaopulver
150 g gemahlene Mandeln
knapp 1/4 Liter Vollmilch
1-2 Schnapsgläser Kirschwasser
Butter, Zucker und Eier schaumig rühren.

Mehl mit Backpulver, Gewürzen und Kakaopulver mischen.
Zartbitter Schokolade und Mandeln nacheinander mit der Mandelmühle raspeln.

Mit Milch und Kirschwasser unter die Eiermasse mischen. 
Backofen auf 175 °C Ober-Unterhitze vorheizen. In die vorbereitete Kasten-Springform (einfetten) einfüllen:

Der Teig ist etwas flüssig, aber keine Panik – der wird fest!
1 bis 1 Stunde 15 Minuten backen.
Nach einer Stunde mit der Stäbchenprobe (Zahnstocher in der Mitte einstechen, wenn kein Teig mehr daran klebt ist der Kuchen richtig gebacken) prüfen.
Den fertig gebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen, in der Form abkühlen lassen.

Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Zum Kindergeburtstag könnte man natürlich noch mit Kuvertrüre Guss und Smarties den Kuchen kindgerecht gestalten (evtl. Kirschwasser weglassen und nur Milch nehmen). Aber als Kinder hat der Kuchen uns früher, noch bevor Smarties die große Mode waren, auch so geschmeckt.
Schlagwörter:70% Kakao, Backen, Dinkelmehl, Eier, Geburtstag, gemahlene Mandeln, Gewürzkuchen, Größe M, helles Dinkelmehl, kasten, Kindergeburtstag, Kirschwasser, Mandeln, Milch, Nelken, Puderzucker, Schokolade, Smarties, ZB Schokolade, Zimt, Zucker
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20. November 2012

Das Rezept für dieses Dessert ist aus dem Buch Frankreich von Tanja Dusy. Vier Portionen sind angegeben, aber ich finde, das das ein wenig zu üppig ist – vor allem, wenn man vorher vielleicht noch ein Festtagsmenü hatte. Es eignet sich also meiner Meinung nach für etwas kleinere Gläser und reicht dann für 6 Personen.
Wenn man die Mousse für vier Personen zubereitet, sollte man die Schokolade durch ein paar wenige Schokoraspel ersetzen.
Die lockere Mousse schmilzt regelrecht auf der Zunge dahin und die zerbröselten Meringen (Baiser) gehen damit eine perfekte Verbindung ein, absolut tauglich für den süßen Abschluss des Weihnachtsmenus. Ausserdem kann man es schon am Vortag zubereiten. Dann zieht das Kirschwasser auch richtig durch.
Übrigens, ich liebe so ziemlich alles, was mit Maronen zu tun hat und freue mich jedes Jahr riesig auf die neue Esskastaniensaison. Bei Migros gibt es gefrorenes Maronenpüree (Marronipüree – siehe Kastanien-Eis/glacé aux marrons) in kleinen Blöcken à 250 g – genau die Menge, die man für dieses Rezept braucht. Also hat man keine Reste, denn in den Maronenpüree-Dosen aus Frankreich ist meist mehr drin. Migros hatte früher aus der Sélection Reihe eine sehr feine Maronencreme in Glas – schon fertig, nur Verpackung enfernen und auf den Tisch stellen. Die gibt es aber leider nicht mehr – und deshalb mache ich mir die Mousse jetzt selber….

Maronenmousse – Kastanienmousse -Marronimousse
Zutaten:
3 Blatt Gelatine
4 Eigelb (Größe M)
70 g Zucker
4 Esslöffel Kirschwasser
(ersatzweise Wasser – wenn Kinder mitessen, ansonsten ist Kirschwasser in der Maronenmousse ein geschmackliches must have!)
250 g Maronencreme
150 g Sahne
2 Eiweiss (Größe M)
Das kann man auch weglassen und durch ein wenig Schokoladenraspel ersetzen:
125 g Zartbitterkuvertüre
1 Esslöffel Butter
100 g Sahne
Zum Anrichten:
12 Minibaisers, zerbröselt
(Plastikbeutel zuhilfe nehmen oder in einer Schüssel mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken)
+ 4 Minibaisers für die Deko
gekauft, oder:
Meringen, selbst gemacht

Wie bekommt man perfekte Meringen? Es geht ganz einfach und sie sind, in Tupperdosen kühl gelagert (z. B. im Keller) lange haltbar…wenn sie nicht vorher vernascht sind!
Ich mag sie gerne leicht gebräunt – überhaupt, wer hat behauptet Meringen müssten schneeweiß sein???
Man braucht nur:
Eiweiß und Zucker
ein Rührgerät, ein Spritzbeutel mit Sterntülle, Backblech mit Dauerbackfolie, einen Backofen und etwas Zeit
Das Eiweiß abwiegen, doppelte Menge Zucker abwiegen. Das Eiweiß sehr steif schlagen, denn Zucker langsam einrieseln lassen und weiterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. In einen Spritzbeutel füllen und die Masse auf ein Blech spritzen.
Zubereitung der Maronenmousse:
Die Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten einweichen.
Eigelb mit 50 g Zucker und 2 Esslöffel Kirschwasser in einer Metallschüssel mit einem Schneebesen verrühren.

Dann die Schüssel ins heisse Wasserbad hängen und die Eier so lange aufschlagen, bis die Masse beginnt, dicklich zu werden. Aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren.

Dann die Maronencreme, 50 g Sahne und 1 Esslöffel Kirschwasser in einem Topf verrühren und leicht erhitzen. Vom Herd nehmen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in der warmen Maronencreme unter Rühren auflösen. Die Maronencreme ebenfalls abkühlen lassen, bis Eiercreme und Maronencreme in etwa die gleiche, leicht lauwarme Temperatur haben – dabei soll die Creme noch nicht gelieren.

Dann beides miteinander verrühren und nochmals etwa 15 Minuten abkühlen lassen.

Während die Creme abkühlt, jeweils getrennt 2 Eiweiss und 100 g Sahne steif schlagen. Zuerst die Sahne unter die Creme heben, dann den Eischnee.

Die Mousse gut mit Frischhaltefolie bedecken und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden ruhen lassen. (Ich habe die Mousse am Vorabend vorbereitet und über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
La Création Dessert

Zerbröselte Meringen in gewünschte Anzahl Gläser verteilen (6 kleine oder 4 etwas größere).

Die Maronenmousse mit Hilfe eines Löffels darauf geben (oder mit Spritzbeutel einfüllen, das sieht dann ein wenig nach Vermicelles aus, aber zerstört leicht die luftige Konsistenz).
Nach Belieben die Kuvertüre zusammen mit 100 g Sahne, 1 Esslöffel Butter und die restlichen 20 g Zucker in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und in die Gläser verteilen.

Mit Meringen dekorieren und genießen.
Die Maronenmousse kann man zwar in jedem französichen Supermarkt bekommen, aber der Aufwand, sie selbst zu machen lohnt sich wirklich.
Lecker und absolut köstlich….
Schlagwörter:Baiser, Dessert, Edelkastanien, edles Dessert, Eier, Frankreich, Gelatine, GU Buch, köstlich, Kirschwasser, Kochen, Kurvertüre ZB, Maronen, Maronencreme, Maronenmousse, Marronimousse, Marronipüree, Meringe, Migros, mousse, Rezept, Sahne, Schweiz, Tanja Dusy, Weihnachtsdessert, Weihnachtsmenu, Zucker
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18. November 2012

Dieses Rezept habe ich vor etwa zwei Jahren im Kochbuch von Paula Horn entdeckt, ausprobiert und war begeistert. Eine Art Brottorte, aber mit Zwieback. Wein und feinen Gewürzen, welche die nahende Adventszeit ankündigen… Im neuen “alten Schätzchen”, dem Koch- und Haushaltsbuch vom Flohmarkt, habe ich das Rezept wiedergefunden, aber mit anderen Mengenangaben, als bei Paula Horn:
Zwiebacktorte
Zutaten nach Paula Horn:
5 Eier, getrennt
200 g Zucker
50 g Zitronat
50 g Orangeat
2 Teelöffel Zimtpulver
1 Messerspitze Nelkenpulver
1 Schnapsgläschen Kirschwasser
150 g Zwieback
1 Glas Wein und evtl. etwas Orangenlikör
Den Zwieback zerbröckeln und mit dem Wein (Rot- oder Weißwein, ich habe Gutedel verwendet) übergießen. Die Eier trennen, das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen.
Das Eigelb mit dem Zucker cremig rühren. Das Zitronat und Orangeat mit dem Wiegemesser fein würfeln und zusammen mit den Gewürzen unter die Eiercreme rühren.
Dann den eingeweichten Zwieback und das Kirschwasser untermengen und zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben. Den Teig in eine gefettete Sprinform mit 26 cm Ø füllen.
Bei Umluft 160 °C im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten backen.
Und jetzt kommt der Knüller. Die Glasur ist variabel. Ich habe die noch heisse Torte zuerst mit etwas Orangenlikör (Grand Marnier) beträufelt, dann ca. 2 Esslöffel bittere Orangenmarmelade in einem kleinen Topf erhitzt und die Torte damit bestrichen.
Statt Orangenlikör kann man zum Beträufeln auch eine Mischung aus 1 Esslöffel Arrak und Wein oder wenn Kinder mitessen, Orangensaft und Zitronensaft verwenden.
Keine Angst beim Wein und Kirschwasser im Teig, der Alkohol verflüchtigt sich beim Backen.

Etwas abkühlen lassen und anschliessend aus 100 g Puderzucker und 2 Esslöffel Wasser (oder Kirschwasser und Wasser) einen Zuckerguss rühren und auf dem Kuchen verstreichen.

Mit gold- und silberfarbenen Zuckerperlen bestreuen.



Hier ist zur Ergänzung noch das zweite Rezept aus dem Koch- und Haushaltungsbuch von Wundt/Rothmund/Künzeler:

Schlagwörter:arrak, Backen, Backofen, bittere Orangenmarmelade, Eier, glas wein, gold, Grand Marnier, Gutedel, Kirschwasser, Kochbuch, Kuchen, Nelken, Orangenmarmelade, Silber, Torte, Weisswein, Zimt, Zucker, Zuckerguss, Zuckerperlen, Zwieback, Zwiebacktorte
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