Mit ‘Frankreich’ getaggte Artikel
19. April 2013

Ein locker leichtes Dessert – gesund und auch noch lecker!
Orangenkäse mit Kiwi
Eine Idee, was man mit den letzten Orangen anfangen kann. Man braucht dafür den Fromage Blanc (20 % Fett) aus Frankreich (ersatzweise Magerquark oder Schichtkäse mit etwas sprudelndem Mineralwasser und einem Schneebesen aufschlagen), ein bis zwei Orangen, eine Kiwi und nach Belieben Ahornsirup (oder etwas Zucker).
Die Orangen filettieren, dabei den Saft auffangen. Orangenfilets und Saft unter den Fromage Blanc mischen, nach Geschmack mit Ahornsirup süßen. Die Kiwis schälen und in Scheiben schneiden.
Schlagwörter:Ahornsirup, Dessert, Frankreich, Fromage Blanc, kalorienarm, Kiwi, lecker, leicht, locker, Magerquark, Orange, Orangenfilet, Orangensaft, Quark, Schneebesen, sprudelndes Mineralwasser, Zucker
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30. März 2013

Samstagseintopf – der Klassiker, Spätzle, Linseneintopf und Würstchen. Diesmal Wiener Würstchen ohne Darm aus dem Glas (Vorräte aus dem Keller aufbrauchen).
Heute gab es keine selbst gemachten Spätzle, ich hatte noch welche aus dem Weihnachts- Geschenkkorb. Die Linsen waren vorgegart aus der Dose. Das Suppengemüse war TK-Gemüse (Bouillon-Gemüse, schon klein geschnippelt).
Ansonsten war ich den ganzen Tag beschäftigt: Einkaufen, Kuchen Backen, Ostereier Färben und zwischendrin immer mal wieder die Küche aufräumen. Jetzt muss ich noch Osternestchen befüllen… Dann reicht es für heute….
Linsen-Eintopf und Spätzle – Rezepte zum Nachkochen:
Linseneintopf, Spätzle – mit Fleischwurst, mein Rezept im Buch von Eckart Witzigmann
Cotechino con Lenticchie – zu Silvester in Italien
Lentilles avec saucisses de Montbéliard – auf französiche Art
Schlagwörter:Deutschland, Eintopf, Frankreich, Gemüse, Kartoffeln;, Linsen, Ostervorbereitungen, Schwaben, Spätzle, Würstchen, Wiener Würstchen
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2. Februar 2013

Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit (Lostag)
2. Februar 2013
La Chandeleur – Groundhog Day
Jedes Jahr am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten ist Maria Lichmess. In Frankreich isst man an diesem Tag immer Crêpes / Pfannkuchen / Eierkuchen, und das in allen möglichen Variationen. Klassiker der französischen Küche sind die Galettes aus der Bretagne, die mit Buchweizenmehl gemacht werden. Sie gibt es süß und salzig.
In Pennsylvania, USA und in Canada feiert man den Groundhog Day, an dem ganz Punxsutawney gespannt ist, welches Wetter das Murmeltier Phil voraussagen wird. Bei uns werden in der Kirche die Kerzen geweiht, sie sollen vor Blitzschlag und Feuersbrunst bewahren….
Mehr Info hier:
http://markgraeflerin.wordpress.com/2011/02/02/maria-lichtmess-la-chandeleur-murmeltiertag-groundhog-day/

Dieses Jahr habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht: Bier Crêpes (Pfannkuchen) mit Apfelringen und Blutorangen belegt, dann mit Zucker bestreut, der beim Wenden karamellisiert und zum Schluss mit etwas Grand Marnier verfeinert – mmmmh!

Bier Crêpes
Für 4 Personen
Für den Teig:
150 g helles Dinkelmehl
3 kleine oder 2 große Eier
1 Prise Salz
300 ml helles Bier (Pils)
100 ml Wasser
Butter zum Backen
Für den Belag
2 süße, feste Äpfel
2 Blutorangen
etwas brauner Zucker
nach Belieben etwas Grand Marnier
Puderzucker
Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel mit Ausguss geben. dann die Eier, 300 ml Bier und 100 ml Wasser hinzufügen und mit einem Schneebesen glatt rühren.

Die Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in feine Scheiben hobeln. Die Schale von einer Blutorange mit einem Messer samt weisser Haut rundum abschneiden, dann filetieren. Dabei den Saft auffangen. Von der zweiten Blutorange den Saft auspressen und über die Apfelscheiben träufeln.
Dann die Pfannkuchen backen:
Teig nochmals kurz mit dem Schneebesen durchrühren, dann in einer Crêpe-Pfanne etwas Butter zerlassen, dann etwas Teig hineingeben, so dass der Boden bedeckt ist. Dann Apfelscheiben darauf verteilen, etwas von den Orangenfilets dazugeben und leicht mit braunem Zucker bestreuen.

Sobalde der Teig auf der Oberseite nicht mehr flüssig ist, mit Hilfe eines Tellers den Pfannkuchen wenden und wieder vorsichtig in die Pfanne gleiten lassen. Bei Bedarf vorher noch ein wenig Butter in die Pfanne geben. Einige Minuten bei reduzierter Hitze weitergaren, dann auf einen Teller stürzen.

Nach Belieben mit etwas Grand Marnier beträufeln und mit Puderzucker bestreuen. Ahornsirup passt auch wunderbar dazu.

….kleiner Nachtrag:

Murmeltier Phil – Foto: Die Welt
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article113334930/Murmeltier-sagt-baldiges-Ende-des-Winters-voraus.html
Schlagwörter:2. Februar, Ahornsirup, Apfel, Bier, Blutorange, brauner Zucker, Butter, Crepes, Deutschland, Dinkelmehl, Eier, Eierkuchen, Frankreich, Grand Marnier, Groundhog Day, karamellisiert, Kerzen, Kerzenweihe, Kochen, Lostag, Maria Lichtmess, mehl, Murmeltier Phil, Orangenlikör, Pennsylvania, pennsylvania usa, Pfannkuchen, Puderzucker, Salz, USA
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1. Februar 2013

Weil die strenggläubigen Bauern des Bourbonnais freitags kein Fleisch aßen und ihnen der Fischfang untersagt war, sollen sie diese einfache Pastete erfunden haben: Gebacken aus wenigen Zutaten, die es aber meist auf allen Höfen reichlich gab. Das Ergebnis ist köstlich, besonders, wenn ein wenig Speck und Kräuter in die Füllung wandern.
Frankreich – Die Küche, die wir lieben, Tanja Dusy
Kartoffel-Kräuter Pastete
1 Tarteform (26 cm Ø)
450 g (2 Packungen fertig aus gerollter) Blätterteig oder TK Blätterteig
700 g vorwiegend festkochende Kartoffeln (hier habe ich mit blauen Kartoffeln gemischt!)
150 g Räucherspeck
1 große Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 große Handvoll Kräuter
(Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, 1-2 Stängel Estragon)
1 Esslöffel Butter
250 g saure Sahne
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss
1 Ei
evtl. etwas Mehl zum Arbeiten
1) Den Blätterteig aus der Packung nehmen. Beim TK-Blätterteig das Mehl abbürsten und einmal zwei Drittel der Teigplatten und einmal ein Drittel aufeinanderlegen.
Die Kartoffeln schälen, waschen, in dünne Scheiben hobeln und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Speck in kleine Würfel schneiden, Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln. Frühlingzwiebeln waschen, putzen und mit dem Grün in dünne Ringe schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und klein schneiden oder im Winter TK-Kräuter verwenden: man braucht ca. 6-8 Esslöffel davon.
2) Die Kartoffeln in ein Sieb abgießen und leicht trocken tupfen. Butter in einer großen beschichteten Pfanne zerlassen, darin bei mittlere Hitze Speck, Zwiebel und Knoblauch andünsten, der Speck soll dabei nur ganz leicht bräunen. Die Kartoffeln unterrühren und die Pfanne vom Herd nehmen.

3) Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den größeren Teigplattenstapel auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 cm gößer als die Form rund ausrollen bzw. rund zurechtschneiden.
Tarteform mit kaltem Wasser ausspülen, nicht abtrocknen, das Mehl vom Teig abwischen und die Teigplatte in die Form legen, sodass sie leicht über den Rand hinauslappt. 3 Esslöffel saure Sahne zu den Kartoffeln geben und mit Frühlingszwiebeln und Kräutern unterrühren.

Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen, dann alles gleichmäßig auf den Teig verteilen.

Das Ei trennen. Die Teigränder nach innen über die Füllung klappen und mit Eiweiß bepinseln.
4) Aus den übrigen Teigplatten einen Kreis in Formgöße ausrollen bzw. zurechtschneiden, in die Mitte des Teigkreises ein Loch von ca. 3 cm Ø schneiden. Teig auf die Füllung legen, dabei gut auf den eingeklappten Teigrändern des Bodens festdrücken. Aus einem kleinen Stück Backpapier eine Rolle formen und als Kamin in das Loch in dem Teigdeckel stecken. Das Eigelb verquirlen und die Pastete damit bestreichen. Im Ofen, unterste Schiene in ca. 45 Min goldbraun backen. Übrige saure Sahne mit Salz und Pfeffer würzen. Pastete aus dem Ofen nehmen und die restliche Sahne durch den Papiertrichter in die Pastete gießen. 3- 5 Minuten stehen lassen, dann aufschneiden und heiß servieren.


Dazu past ein frischer, knackiger Salat.
Schlagwörter:Backen, Backofen, blaue Kartoffeln, Blätterteig, Bourbonnais, Butter, Ei, Estragon, fleischlos, Frankreich, französisch, Frühlingszwiebeln, Freitagsessen, herd, Kartoffeln;, Kerbel, Knoblauch, Kochen, Kräuter, mehl, Muskatnuss, Petersilie, Pfeffer, Räucherspeck, Salz, saure sahne, Schnittlauch, Speck, vorwiegend festkochende Kartoffeln, Zwiebel
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30. Dezember 2012

Vor einigen Jahren haben wir einmal den Weihnachtmarkt in Montbéliard besucht (Bilder vom Weihnachtsmarkt Montbéliard). Montbéliard, auf Deutsch „Mömpelgard” gehörte bis 1796 zu den linksrheinischen Grafschaften Württembergs. So verwundert es nicht, dass dort äusserst deutsch-schwäbische Spezialitäten zu Hause sind „Saucisses de Montbéliard aux Lentilles” heisst das Gericht, wir haben dazu Knöpfla – Spätzle gemacht. Die Würste sind sehr schmackhaft und saftig. Man sollte sie zunächst 15 Minuten im heissen Wasser ziehen lassen, dann gibt man sie auf den gekochten Linseneintopf und lässt sie dort weitere 5 Minuten ziehen (auf keinen Fall kochen lassen!).
Die typische Linsen aus Frankreich sind die aus Le Puy. Ich habe diesmal ganz normale aus der Dose verwendet, das geht ein wenig schneller.
Normalerweise nehme ich für den Linseneintopf einen kräftigen Rotwein. Diesmal habe ich mich passend zu Herkunft des Gerichts für einen Gewürztraminer aus dem Elsass entschieden. Das Gericht passt übrigens auch hervorragend für den Silvesterabend, statt der italienischen Cotechino con Lenticchie oder Lo Zampone.

Vielleicht stammen die Würste mit Linsen aber schon aus älteren Zeiten – in Frankreich beruft man sich jedenfalls auf die Herkunft aus Zeiten der Römer. Vielleicht haben die Würste ja auch den Weg über Italien und Frankreich nach Württemberg/Schwaben und Baden genommen?
Wer weiss… Auf jeden Fall schmecken Sie köstlich – egal, wer’s erfunden hat.

Linseneintopf mit Mömpelgard Würsten
Rezept für 4 Personen
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Karotte
2 Kartoffeln
1 Scheibe Sellerie
1 Stange Lauch
etwas Butterschmalz
1 Dose vorgegarte Linsen
3 Tassen Bio-Gemüsebrühe
Gewürztraminer (Weisswein)
Balsamico-Essig
grobes Meersalz
schwarzer Pfeffer
Cayennepfeffer, nach Belieben
300 g Schinkenfleischwurst
4 Saucisses de Montbéliard
Die Zwiebel, den Knoblauch, die Karotte und die Kartoffeln schälen und fein würfeln.
Den Sellerie in etwas größere Stücke schneiden. Den Lauch putzen und in feine Ringe schneiden.
Die Zwiebel- und die Knoblauchwürfelchen in Butterschmalz glasig dünsten. Karotten, Kartoffeln, Sellerie und Lauch hinzugeben.
Danach die Linsen untermischen und kurz anrösten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, so dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist.
Etwa 20 Minuten nicht zu weich kochen.
Zwischendurch etwas Gewürztraminer zugeben und umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben mit Balsamico- Essig und Wein abschmecken.
Für ein wenig Schärfe kann etwas Cayennepfeffer zugegeben werden.
Die Saucisses de Montbéliard in heissem Wasser (kurz vor dem Siedepunkt) erwärmen. Herausnehmen und noch 5 Minuten im fertig gegarten Eintopf ziehen lassen. erwärmen.

Spätzle
4 Portionen
250 g Mehl
3 mittelgroße Eier
1/2 Tasse Wasser
1 gestrichener Teelöffel Salz
Muskat
Zubereitung:
Mehl, Eier und Salz in einer Schüssel verrühren und mit einem Kochlöffel oder Rührgerät (Knethaken) die Zutaten zu einem zähen Teig verarbeiten, bis er Blasen wirft.
Wenn der Spätzleteig schwer vom Kochlöffel fällt, hat er die richtige Konsistenz.
Ist er zu flüssig, etwas Mehl, ist er zu fest, noch etwas Wasser zugeben. Dann Muskat zugeben. Je höher der Anteil an Eiern, desto weniger Wasser muss dem Teig zugesetzt werden und desto besser ist der Geschmack. Den Teig ruhen lassen, und Salzwasser zum Kochen aufsetzen.
Wenn man die Spätzle nicht mit der Hand vom Brett schaben möchte, füllt man eine Spätzlepresse bis 3 cm unter den Rand mit Teig. Dann die Spätzlepresse ca. 20 cm über den Topfrand halten und den Teig langsam, mit mehrmaligen Unterbrechungen in das sprudelnd kochende Salzwasser drücken.
Die Spätzle anschließend mit einem Schaumlöffel vorsichtig auflockern. Nachdem die Spätzle an die Wasseroberfläche gestiegen sind, schöpft man sie ab und gibt sie in eine Schüssel mit lauwarmem Salzwasser. Dann die Spätzle durch ein Sieb abschütten und gut abtropfen lassen.
Auf einer vorgewärmten Platte servieren. Nach Belieben mit etwas Butter verfeinern.
Wenn man noch kalte Spätzle übrig hat, kann man diese in etwas Butter aufbraten.
Schlagwörter:Cotechino, Cotechino con Lenticcie, Eintopf, Elsass, Frankreich, Gemüse, Gewürztraminer, Glück, Italien, Karotten, Kartoffeln;, Knöpfla, Knöpfle, Kochen, Lauch, Linsen, lo zampone, Mömpelgard, Mömpelgard Würste, Montbéliard, Neujahr, Saucisses de Montbéliard, Sellerie, Silvester, Spätzle, Vin d'Alsace, Weihnachtsmarkt
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29. Dezember 2012

Papillotes
diese Schokoladenbonbons kommen aus Frankreich. Ich kenne sie noch aus dem Französischunterricht. Die Papillotes gibt es in Frankreich immer an Weihnachten, zum Kaffee, als Tischdeko und zum Zeitvertreib… In den Pralinés-Bonbons mit goldfarbener Hülle steckt nämlich ein feiner Kern, verschiedenst gefüllt, z. B. mit Schokoladentrüffel, Nougat, dunkler Schokolade, heller Schokolade, manchmal Geleefrüchten, und, und, und. Auf jeden Fall muss aber ein kleines Zettelchen dabei sein – so etwa wie in den „Glückskeksen”, mit einem klugen Spruch oder einem Rätsel, das es dann zu lösen gilt.

Wir haben diese Tradition zu Weihnachten übernommen und die Papillotes liegen jedes Jahr auf dem weihnachtlichen Kaffeetisch. Die Papillotes wurden von einem Confiseur aus Lyon erfunden. Ein schöner Brauch… Dieses Jahr waren sogar Papillotes mit Knallstreifen dabei, wie bei den Knallbonbons in Großbritannien, die dort an Weihnachten nicht fehlen dürfen.

Wer mag, kann zum Espresso noch einen feinen Schnaps servieren, z. B. einen Grappa, Williams oder Kirsch…

Schlagwörter:bonbons, Espresso, Frankreich, grappa williams, kirsch, Knallbonbon, Lyon, Noel, nougat, Papillotes, Rätsel, schnaps, Schokolade, Sprüche, Tradition, Weihnachten
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26. Dezember 2012

Die Vorspeise zum Hasenbraten war schlicht, aber dennoch exklusiv. Foie Gras aus dem Elsaß auf selbst gebackenem pain d’épices. Dazu Feldsalat mit Schalotten und Olivenöl-Balsamico Dressing. Schmeckt göttlich! Aber das gibt es wirklich nur zu Weihnachten….
Feyel
Schlagwörter:1 Weihnachtsfeiertag, avec morceaux, balsamico dressing, Elsaß, Feldsalat, FEYEL, Foie Gras, Foie Gras d'Oie, Frankreich, pain d'epices, Schalotten, Strassbourg, Weihnachten
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14. Dezember 2012

Für das 14. Adventskalender-Fenster duftet es in meiner Küche nach Waldhonig und Weihnachtsgewürzen – Anis, Zimt, Nelken, Kardamom, Ingwer, Muskatnuss.
Vor allem die Muskatnuss soll stimmungsaufhellend wirken, aber auch die anderen Gewürze tun ihr ganz spezielles zu dem besonderen Geschmack der Pains d’épices.
Gewürzbrot heisst es eigentlich, wenn man das übersetzt, und es sollte eigentlich auch wie ein Kastenbrot-Lebkuchen aussehen, aber ich hatte keine Kastenform in der passenden Größe für dieses Rezept, deshalb ist es eher ein Gewürz-Fladenbrot geworden. Aber der Geschmack zählt. Lebkuchen kann man übrigens hervorragend für eine Wildsauce verwenden (etwas Lebkuchen hineinbröseln), das bindet zum einen die Sauce, zum anderen harmonieren die Gewürze im Lebkuchen mit dem Bratensaft und unterstreichen das Aroma der Sauce. Im Elsaß ist das pain d’épices eine beliebte Unterlage für foie gras – Gänseleber, die traditionell zu Weihnachten gegessen wird. (Muss gleich noch auf meine Einkaufsliste für den vorweihnachtlichen Ausflug ins benachbarte Mulhouse. Und die Mini-Kastenform kommt noch auf meine Haushalts-Wunschliste.)
Mit Ziegenkäse überbacken soll das auch ganz gut schmecken.

Aber ich habe die Situation noch gerettet – mir fiel ein, dass ich ja Mini-Backförmchen aus Karton in Schrank hatte, und so habe ich das pain d’épices einfach in Stücke geschnitten und reingelegt – wie dumm von mir, ich hätte ja gleich den Teig da hineinfüllen und ganz kleine Lebkuchen backen können. Aber man kann ja nicht immer einen guten Tag haben, was die Kreativität angeht.
Hier ist also das Rezept :

Pain d’épices
250 g Waldhonig
100 ml lauwarme Milch
100 g zerlassene Butter
200 g Mehl
1/2 Päckchen Trockenhefe
1 Ei
eine Prise Salz
je 1 Teelöffel:
geriebene Muskatnuss
Nelkenpulver
Ingwerpulver
Anis
Kardamom
Zimt
Alle Zutaten zu einem Teig verrühren. In eine Mini-Kastenform, die mit Backpapier ausgekleidet ist, füllen und bei 200 °C 35-40 Minuten backen.




Schlagwörter:14. Dezember, Adventskalender, Anis, Backen, Butter, Ei, Foie Gras, Frankreich, Gänseleber, Gewürzbrot, Gewürze, Honig, Ingwer, Kardamom, Kastenform, Lebkuchen, mehl, Mini Papierbackform, Mulhouse, Muskatnuss, Nelken, Waldhonig, Weihnachten, Weihnachtsmarkt, Ziegenkäse, Zimt
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20. November 2012

Das Rezept für dieses Dessert ist aus dem Buch Frankreich von Tanja Dusy. Vier Portionen sind angegeben, aber ich finde, das das ein wenig zu üppig ist – vor allem, wenn man vorher vielleicht noch ein Festtagsmenü hatte. Es eignet sich also meiner Meinung nach für etwas kleinere Gläser und reicht dann für 6 Personen.
Wenn man die Mousse für vier Personen zubereitet, sollte man die Schokolade durch ein paar wenige Schokoraspel ersetzen.
Die lockere Mousse schmilzt regelrecht auf der Zunge dahin und die zerbröselten Meringen (Baiser) gehen damit eine perfekte Verbindung ein, absolut tauglich für den süßen Abschluss des Weihnachtsmenus. Ausserdem kann man es schon am Vortag zubereiten. Dann zieht das Kirschwasser auch richtig durch.
Übrigens, ich liebe so ziemlich alles, was mit Maronen zu tun hat und freue mich jedes Jahr riesig auf die neue Esskastaniensaison. Bei Migros gibt es gefrorenes Maronenpüree (Marronipüree – siehe Kastanien-Eis/glacé aux marrons) in kleinen Blöcken à 250 g – genau die Menge, die man für dieses Rezept braucht. Also hat man keine Reste, denn in den Maronenpüree-Dosen aus Frankreich ist meist mehr drin. Migros hatte früher aus der Sélection Reihe eine sehr feine Maronencreme in Glas – schon fertig, nur Verpackung enfernen und auf den Tisch stellen. Die gibt es aber leider nicht mehr – und deshalb mache ich mir die Mousse jetzt selber….

Maronenmousse – Kastanienmousse -Marronimousse
Zutaten:
3 Blatt Gelatine
4 Eigelb (Größe M)
70 g Zucker
4 Esslöffel Kirschwasser
(ersatzweise Wasser – wenn Kinder mitessen, ansonsten ist Kirschwasser in der Maronenmousse ein geschmackliches must have!)
250 g Maronencreme
150 g Sahne
2 Eiweiss (Größe M)
Das kann man auch weglassen und durch ein wenig Schokoladenraspel ersetzen:
125 g Zartbitterkuvertüre
1 Esslöffel Butter
100 g Sahne
Zum Anrichten:
12 Minibaisers, zerbröselt
(Plastikbeutel zuhilfe nehmen oder in einer Schüssel mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken)
+ 4 Minibaisers für die Deko
gekauft, oder:
Meringen, selbst gemacht

Wie bekommt man perfekte Meringen? Es geht ganz einfach und sie sind, in Tupperdosen kühl gelagert (z. B. im Keller) lange haltbar…wenn sie nicht vorher vernascht sind!
Ich mag sie gerne leicht gebräunt – überhaupt, wer hat behauptet Meringen müssten schneeweiß sein???
Man braucht nur:
Eiweiß und Zucker
ein Rührgerät, ein Spritzbeutel mit Sterntülle, Backblech mit Dauerbackfolie, einen Backofen und etwas Zeit
Das Eiweiß abwiegen, doppelte Menge Zucker abwiegen. Das Eiweiß sehr steif schlagen, denn Zucker langsam einrieseln lassen und weiterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. In einen Spritzbeutel füllen und die Masse auf ein Blech spritzen.
Zubereitung der Maronenmousse:
Die Gelatine in kaltem Wasser ca. 10 Minuten einweichen.
Eigelb mit 50 g Zucker und 2 Esslöffel Kirschwasser in einer Metallschüssel mit einem Schneebesen verrühren.

Dann die Schüssel ins heisse Wasserbad hängen und die Eier so lange aufschlagen, bis die Masse beginnt, dicklich zu werden. Aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer mal wieder umrühren.

Dann die Maronencreme, 50 g Sahne und 1 Esslöffel Kirschwasser in einem Topf verrühren und leicht erhitzen. Vom Herd nehmen. Die eingeweichte Gelatine ausdrücken und in der warmen Maronencreme unter Rühren auflösen. Die Maronencreme ebenfalls abkühlen lassen, bis Eiercreme und Maronencreme in etwa die gleiche, leicht lauwarme Temperatur haben – dabei soll die Creme noch nicht gelieren.

Dann beides miteinander verrühren und nochmals etwa 15 Minuten abkühlen lassen.

Während die Creme abkühlt, jeweils getrennt 2 Eiweiss und 100 g Sahne steif schlagen. Zuerst die Sahne unter die Creme heben, dann den Eischnee.

Die Mousse gut mit Frischhaltefolie bedecken und im Kühlschrank mindestens 6 Stunden ruhen lassen. (Ich habe die Mousse am Vorabend vorbereitet und über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
La Création Dessert

Zerbröselte Meringen in gewünschte Anzahl Gläser verteilen (6 kleine oder 4 etwas größere).

Die Maronenmousse mit Hilfe eines Löffels darauf geben (oder mit Spritzbeutel einfüllen, das sieht dann ein wenig nach Vermicelles aus, aber zerstört leicht die luftige Konsistenz).
Nach Belieben die Kuvertüre zusammen mit 100 g Sahne, 1 Esslöffel Butter und die restlichen 20 g Zucker in einem kleinen Topf zum Kochen bringen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und in die Gläser verteilen.

Mit Meringen dekorieren und genießen.
Die Maronenmousse kann man zwar in jedem französichen Supermarkt bekommen, aber der Aufwand, sie selbst zu machen lohnt sich wirklich.
Lecker und absolut köstlich….
Schlagwörter:Baiser, Dessert, Edelkastanien, edles Dessert, Eier, Frankreich, Gelatine, GU Buch, köstlich, Kirschwasser, Kochen, Kurvertüre ZB, Maronen, Maronencreme, Maronenmousse, Marronimousse, Marronipüree, Meringe, Migros, mousse, Rezept, Sahne, Schweiz, Tanja Dusy, Weihnachtsdessert, Weihnachtsmenu, Zucker
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28. Oktober 2012

Zeit für Metzgete!
Was bei den Nachbarn im Elsass “Choucroute Garnie” oder Choucroute Alsacienne heißt, ist bei uns die Metzgete. Dort wird das Sauerkraut mit Würstchen, Speck und Schweinerippen serviert, als Beilage gibt es Pellkartoffeln oder Salzkartoffeln (Kartoffeln schälen, zerkleinern und in Salzwasser gar kochen – ich nehme dafür gern mehlig kochende Kartoffeln – dauert etwa 15 Minuten).
Gestern waren wir beim Metzger unseres Vertrauens und haben die Zutaten für die Metzgete eingekauft. Frisches Sauerkraut, Blut- und Leberwürstchen und eigentlich gehört dazu grüner Speck (junge, nicht geräucherte Speckscheiben), der war aber alle und wir haben stattdessen zu Schweinerippchen gegriffen.
Ich wollte das ganze im RÖMERTOPF® machen und habe zuerst den Römertopf 10 Minuten gewässert, dann das Sauerkraut mit Schweineschmalzstückchen belegt und Lorbeerblatt und Wachholderbeeren dazugegeben.

Dann habe ich das Sauerkraut mit etwas Weisswein (Gutedel) übergossen und die Schweinerippchen darauf gelegt, dann mit einer Tasse Bouillon übergossen und mit Luisenhaller grobem Salz gewürzt.

Dann den Deckel aufgelegt, in den kalten Ofen geschoben und auf 160 °C aufgeheitzt. Nach ca. 1 Stunde habe ich dann die Blut- und Leberwurst dazugelegt und nochmals 20 Minuten (Ofen ausgeschaltet) erwärmt.

Da ich keine warme Leberwurst mag und Blutwurst am ehesten noch in einem Strudel (Kartoffelstrudel Himmel und Erde) , auf einer Tarte oder als Auflauf, gab’s für mich nur Rippchen auf Sauerkraut mit Salzkartoffeln.
Wer mag, kann ein wenig Senf dazu essen, zum Trinken passt Bier ganz gut.
LA CHOUCROUTE ALSACIENNE
La choucroute doit être lavée à l’eau froide puis pressée pour en retirer l’eau. Mettre dans une marmite la choucroute accompagnée d’oignons revenus, de clous de girofle d’ail, de baies de genièvre, de la graisse, sel et piovre. Ajouter de l’eau et un verre de vin blanc. Fermer la cocotte et allumer le feu. Après 1 h de cuissoon, rajouter le lard fumé et le carré de porc, puis laisser cuire à feu doux pendant 2 h. Disposer sur un plat la choucroute couverte par le lard e ler carré de porc auquel vous ajouterez les saucisses de Strasborug, la palette et le jambonneau pochés . Border votre plat de pommes de terre cuites à la vapeur.
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Sauerkraut mit kaltem Wasser waschen und gut ausdrücken. Das Sauerkraut mit glasierten Zwiebeln, Nelken, Knoblauch, Wachholderbeeren, Fett, Salz und Pfeffer in einen Kochtopf geben. Wasser und 1 Glas Weißwein dazu geben. Nach 1 Stunde Speck und Schweinerippen dazugeben. Bei schwacher Hitze 2 Std. kochen. Das Sauerkraut mit dem Speck und den Schweinerippen auf einer Platte anrichten, Würstchen, Schweinebug und Eisbein dazugeben. Pellkartoffeln dazu reichen.
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Rinse the sauerkraut/pickeled cabbage with cold water and dry off all surplus water. Place the sauerkraut in a casserole and add lightly browned onions, cloves, juniper berries, garlic, lard, salt and petter and finally a glass of white wine. Cover and cook for one hour. Add smoked backon an loin of pork and simmer gently for two hours. Place the sauerkraut on a dish and cover with the bacon and pork. Serve the beef sausage, pork shoulder and poached knuckle of ham on top. Surrond the edge of the dish with steamed potatoes.
Schlagwörter:alsacienne, Blutwurst, choucroute garnie, Elsass, Frankreich, gern, grüner Speck, himmel und erde, Kochen, Leberwurst, Lorbeerblatt, Markgräflerland, Metzgete, Nelken, pickled cabbage, Pork, Sauerkraut, Schweinefleisch, Schweinerippchen, Schweineschmalz, Spezialität, strudel, Tarte, vin blanc, Wachholderbeeren, Weisswein
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