Mit ‘Basilikum’ getaggte Artikel
14. April 2013

Gestern war Gartenarbeit angesagt. Da hat man natürlich keine Zeit für’s Kochen. Morgens war es noch windig, aber am Nachmittag hat weitgehend die Sonnne geschienen, bei 18 Grad. Morgens waren wir kurz in der Stadt – auf dem Markt. Bei einem unserer Lieblingsbäcker – der übrigens vom Feinschmecker Magazin als einer der besten Deutschlands gekürt wurde – haben wir eine Scharwaie besorgt. Wir haben gerade noch die letzte bekommen.

Die Scharwaie ist typisch für das Markgräflerland. Früher hat man dieses flache Brot aus Teigresten zusammengekratzt (gescharrt) und gebacken. Man erkennt das Brot am Rautenmuster und dem aufgestreuten Salz. Im Sommer passt sie sehr gut zum Gegrillten, meist isst man Sie einfach so und trinkt ein Gläschen Wein dazu.
Scharwaie
Hier ist das Rezept für 2 kleine oder eine große Waie.
1 kg helles Dinkelmehl, Type 630
1 Würfel Hefe
Salz
ca. 650-750 ml lauwarmes Wasser
Olivenöl und grobes Meersalz
Aus Hefe, Mehl, Salz und Wasser einen Brotteig zubereiten. Gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten, zwei flache, ovale Brote formen, auf der Oberseite rautenförmig einschneiden, mit etwas Olivenöl bestreichen und mit grobem Salz bestreuen. Wer möchte, kann zusätzlich etwas Kümmelsamen aufstreuen.
Backen: ca. 30 Minuten bei 175 °C

Für die belegte Scharwaie schneidet man sie in Viertel und schneidet diese dann auf . Hinten nicht ganz durchschneiden, das hält das Brot etwas zusammen. Dann haben wir mit Parmaschinken, Mozzarella di Buffala und Tomatenscheiben (mit Pfeffer oder frischem Basilikum würzen – auf’s Salz kann verzichtet werden) auf das Brot legen. Dann noch Salatblätter dazu und fertig ist die mediterrrane Scharwaie.
Noch besser passt zu dieser Kombination Rucola.

Mmmh – so lässt es sich gut im Garten arbeiten.
Schlagwörter:Basilikum, Brot, Fladenbrot, Mozzarella, Mozzarella di Buffala, Oliven, Parmaschinken, Pfeffer, Rucola, Salat, Scharwaie, Schinken, Teigreste, Tomate
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5. April 2013

Nach dem „Tauben-Gemetzel” von gestern war mirheute nach Gemüse. Ich hatte neulich zuviel Bandnudeln gekocht, die ich mit ein wenig Butter aufgebraten habe. Eine Aubergine hatte ich noch und ausserdem drei Tomaten.
Es sollte heute was Schnelles sein, denn am Vormittag war ich zum Einkaufen unterwegs – habe meinen Hunger nach Frühling im Gartencenter gestillt und jede Menge Pflanzen eingekauft….
Kalt war es draussen, nur 6 °C und das im April! Wenn ich also noch in den Garten wollte, musste ich mich beeilen, um nicht als Eiszapfen draußen zu verenden.
Das Rezept ist für zwei Portionen, normalerweise verwende ich Rigatoni oder Penne dafür.

Pasta mit Tomaten und Auberginen
250 g Rigatoni, Penne oder breite Bandnudeln
ca. 250 – 300 g vollreife Tomaten
1 kleine Aubergine
2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel Zuckerrübensirup
(Grafschafter Goldsaft) oder 1 Esslöffel brauner Zucker
Salz und Pfeffer aus der Mühle
glatte Petersilie oder Basilikum zum Garnieren
Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen (oder übrige Nudeln mit etwas Butter aufbraten). Die Tomaten über Kreuz einritzen, mit kochend heißem Wasser überbrühen, häuten, den Stielansatz herausschneiden und das Fruchtfleisch würfeln.
Die Aubergine waschen, abtrocknen, den Stil und den Blütenansatz wegschneiden und in kleine Würfel (1 cm) schneiden. In einem großen Topf die Butter schmelzen, den Zuckerrübensirup dazugeben und das Ganze heiß werden lassen. Die Auberginenwürfel hineingebenund unter ständigem Rühren darin anschwitzen und glasieren.
Die Nudeln auf ein Sieb schütten, gut abtropfen lassen, in eine vorgewärmte Schüssel füllen und darin mit den Auberginenwürfeln und den Tomatenwürfeln mischen. Das Ganze mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Basilikumblättchen oder Petersilie garnieren.

Schlagwörter:Aubergine, Basilikum, breite Bandnudeln, Butter, Kochen, Nudeln, Pasta, Penne, Pfeffer, Rigatoni, Salz, Tomaten, Tomaten überbrühen, Vegetarisch
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18. Januar 2013

Pesto alla Genovese
1 großes Bund Basilikum
50 g Parmesan (oder Pecorino)
2 Esslöffel Pinienkerne
3 Knoblauchzehen
etwa 1/8 Liter Olivenöl
Salz
1)
Blättchen vom großen Bund falls notwendig nur leicht abreiben, nicht waschen!
In einer Pfanne 2 Esslöffel Pinienkerne leicht anrösten. 3 Knoblauchzehen grob hacken. Alle drei Zutaten im Mörser mit einer Prise Salz zu einer Paste zerreiben (oder im Mixer fein pürieren).
2)
In eine Schale umfüllen, abwechselnd esslöffelweise 1/8 Liter Olivenöl und 50 g frisch geriebenen Käse unterrühren, bis eine sämige Creme entsteht.

Pasta = Teigwaren (bavette, spaghetti oder tagliatelle) nach Packungsanleitung al dente kochen. Etwas Pesto in einen Teller geben und mit ein wenig von dem Nudelkochwasser verrühren.

Die abgeschüttete Pasta dazugeben und gut mischen. Mit frisch geriebenem Parmesan servieren.
Schlagwörter:Basilikum, bavette, Italien, italienische Küche, Käse, Knoblauch, Kochen, Nudeln, Parmesan, Pasta, Pecorino, Pesto, Pinienkerne, Primo Piatto, Salz, Spaghetti, Tagliatelle, Teigwaren, trattoria all antica mola, Venedig, Venezia
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15. September 2012

Ganz vergessen – Samstag vergangener Woche gab es eine Kürbis-Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen:
Kürbis-Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen
Zutaten (für ca. 4 Portionen):
300 g Kürbis, geputzt (Butternut)
300 g Kartoffeln
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 l – 3/4 Liter Fleischbrühe
300 g Lauch
1 Esslöffel Oliven-Öl
4 Wiener Würstchen
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Maggi und granulierter Knoblauch nach Belieben
etwas Ingwerpulver
Cayennepfeffer
etwas flüssige Sahne
nach Belieben ein wenig Schnittlauch
So wird’s gemacht:
Geputzten, Kürbis in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Den Lauch gründlich putzen und in Scheiben schneiden. Das Gemüse mit 1/2 Teelöffel Salz und der Fleischbrühe zugedeckt 20 Minuten kochen lassen.
Mit dem Stabmixer pürieren, Sahne zufügen und nochmals kurz durchmixen. Die Kartoffelsuppe mit mit Pfeffer, Salz, Ingwerpulver und Knoblauchgranulat würzen. Dann die Würstchenscheiben dazugeben und in der Suppe erwärmen. Mit Cayennepfeffer und Maggi abschmecken und nach Belieben etwas Schnittlauch dazu geben.

Zum Servieren die Suppe in Suppenteller oder -tassen füllen. Mit Basilikum und etwas Kürbiskernöl garnieren (das gibt einen etwas nussigen Geschmack).
Schlagwörter:Basilikum, Butternut, Eintopf, Kartoffeln;, Kartoffelsuppe, Kürbis, Kürbiskernöl, Kochen, Lauch, oliven öl, Sahne, Samstag, Samstagseintopf, Stabmixer, Wiener Würstchen
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12. September 2012

Meine erste Begegnung mit dem Mozzarella in carrozza ist etwa zwanzig Jahre her. Damals waren wir in den Herbstferien nach Rom gefahren. Ein Bekannter aus der Reisegruppe hatte den Reiseführer “Rom preiswert” dabei und wusste immer Bescheid, wo man gut und günstig essen kann.
Die Restaurants sahen von aussen meist nicht sehr Vertrauen erweckend aus. In dem Restaurant mit dem “Mozzarella in der Kutsche” , so heisst das Gericht nämlich übersetzt, standen im vorderen Raum etwa 2-3 leere Tische bei schummrigem Licht.
In Italien ist es so, dass man begrüsst wird und dann einen Tisch zugewiesen bekommt (immer brav warten, bis man aufgefordert wird). Also folgten wir dem netten Herrn, an der winzigen Küche vorbei, die nur durch eine in der Mitte geteilte Schwingtür getrennt war, in den Hinterraum. Wir setzten uns an einen großen Tisch – die übrigen Tische waren mit quirligen Italienern besetzt und es war auch nicht so schummrig wie im Vorraum. Ausser uns kein einziger Tourist – also doch ein Geheimtipp.
Die Ratlosigkeit auf unseren Gesichtern war nicht zu übersehen, denn die Speisekarte war nur in Italienisch (damals konnte ich nur 2-3 Worte Italienisch und war mit einem Pocket-Sprachführer unterwegs, in dem schon vorgefertigte Sätze für die wichtigsten Dinge des Lebens aufgeführt waren).
“Mozzarella in carrozza” hört sich komisch an, muss aber irgendwas mit Mozzarella sein und stand eigentlich bei den Vorspeisen. Also haben wir das mal als Vorspeise bestellt.
“È molto buono” meinte der nette Herr nur, und verschwand mit einem Lächeln auf dem Gesicht, mit der Gewissheit, dass es uns schmecken würde.
Was wir ausser der Vorspeise noch gegessen hatten, weiss ich eigentlich nicht mehr so genau – aber die ist mir sehr gut im Gedächtnis geblieben – wirklich köstlich.
So, und hier ist nun das Rezept - wer frischen Mozzarella di Bufala bekommen kann (wir holen den immer im italienischen Supermarkt) sollte diesen verwenden. Der gewöhnliche aus Kuhmilch geht aber auch.

Mozzarella in carrozza
für 4 Portionen
8 Scheiben Toastbrot vom Vortag
125 g Mozzarella di Bufala
Salz
Pfeffer
2 Eier
3 Esslöffel Milch
1 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
4 Esslöffel Olivenöl
4 Esslöffel Butter
1. Die Toastbrotscheiben übereinander legen und mit einem Sägemesser die Rinde dünn abschneiden. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und 4 Brote damit belegen, mit Salz und Pfeffer würzen. Je eine Brotscheibe darauf legen.
2. Eier, Milch und Parmesan miteinander verrühren. Die Brote mit den Rändern eintauchen und die Ränder festdrücken. Die Brote in eine flache Schale legen, die Eiermilch darüber gießen und einziehen lassen, dabei die Brote mehrmals wenden.
3. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen und die Brote darin auf jeder Seite 1 bis 2 Minuten braten, bis sie goldgelb und knusprig sind.

Sofort servieren.

Dazu passen Blattsalate, Tomaten, Basilikum.
Das Gericht soll typisch für die Gegend um Neapel sein – von wo übrigens auch der Mozzarella di Buffala stammt.
Ein Klassiker der italienischen Barküche – also zum Apéro geniessen.

Ein wunderbarer, alkoholfreier Apréritif ist übrigens Chinotto – eine Limonade mit Saft aus der Chinotto-Frucht (Bitterorange). Gekühlt genießen – evtl. mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe.

Schlagwörter:Basilikum, Brot verwerten, Butter, Chinotto, Geheimtipp, Italien, italienische Barküche, Käse, Kochen, Mozzarella, Mozzarella di Bufala, Mozzarella in carrozza, Neapel, nicht mehr frisches Toastbrot verwerten, Olivenöl, Parmesankäse, Pfeffer, Rom, Salat, Salz, San Pellegrino, Toastbrot, Toate
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12. August 2012

Ausser der sardischen Pasta mit Zitrone und Ricotta habe ich vom Markt in Luino noch zwei Sorten mitgebracht: Tomate und Basilikum. Die sehen schon im rohen Zustand sehr lecker aus. Bei uns gab’s die am Freitag an einer Salbeibutter.

Für die Salbeibutter: pro Person einen Esslöffel Butter bei sanfter Hitze schmelzen, 1 Knoblauchzehe dazupressen und frischen Salbei (etwa eine Handvoll) darin langsam erwärmen, nicht zu heiss werden lassen, da der Knoblauch sonst hart und bitter wird.
Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
Die Pasta im nicht mehr kochenden Salzwasser garen – das geht bei den kleinen Teigtäschchen etwas schneller, als bei den großen.
Abgetropft auf vorgewärmte Teller geben, die Salbeibutter darüber geben und mit Parmesankäse bestreut servieren.

Schlagwörter:Basilikum, Italien, Knoblauch, lecker, Luino, Pasta, Salbei, Salbeibutter, Tomate
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27. Juli 2012

…zu warm zum Kochen – deshalb heute der italienische Salat-Klassiker: Insalata Caprese oder Tomatensalat mit Mozzarella.
Dazu Baguette mit selbst gemachter Kräuterbutter.
Als Dessert gab’s noch eine Charentais-Melone.
Und so mache ich den Tomatensalat:
Die Tomaten (für zwei Personen etwa 3 Stück)
mit dem Gemüsehobel in feine Scheiben schneiden.
Den Mozzarella-Käse mit einem Mozzarella-(Eier-) schneider in gleichmäßige Scheiben teilen.
Auf einem großen Teller abwechselnd Tomatenscheiben und Mozzarella zu einem Kreis legen.
Eine Knoblauchzehe durch die Presse drücken, auf den Tomaten verteilen.
Mit Salz aus der Mühle und getrockneten, italienischen Kräutern bestreuen.
Balsamico Essig aufsprühen, Olivenöl darüberträufeln (oder Balsamico mit Olivenöl mischen).
Mit frischen Baslilikum Blättchen (kleinblättriger Basilikum) aus dem Garten bestreuen, kurz durchziehen lassen
und genießen.

Schlagwörter:Aceto Balsamico, Baguette, Balsamico Essig, Basilikum, heiss, Italien, italienische Kräuter, kalte Küche, kleinblättriger Basilikum, Knoblauch, Kräuterbutter, Mozzarella, rot, Salat, Salz, Sommer, Tomaten
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21. Juli 2012

Eigentlich findet man das Rezept in dem kleinen Bücklein vom Augustus Verlag in der Rubrik “Piccoli e Appetitosi” (Feine Kleine Hauptsachen) unter dem Namen “Pollo di Parma”. Da ich Huhn nicht besonders mag, habe ich Putenschnitzel verwendet – und Parmaschinken war gerade auch nicht im Kühlschrank, aber feiner Schinken aus Cremona – und habe diese feine, kleine Hauptsache in “Tacchino (=Truthahn) di Cremona” umbenannt.
Diese Putenröllchen können sowohl warm als auch kalt gegessen werden – wer dazu eine Soße zum Dippen möchte: kalte Tomatensauce passt gut dazu – ganz toll auch als Fingerfood für ein kaltes Buffet.
Vergangene Woche gab es ja als Samstagseintopf “Minestrone col Pesto” – das übrige Pesto kann hierbei nun wunderbar verwendet werden.
Tacchino die Cremona
500 g Putenschnitzel
2 Esslöffel Pesto
2 Esslöffel frisch geriebener Parmesan
1 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer
12 Scheiben Schinken aus Cremona
3 Esslöffel Olivenöl
Holzspießchen
1)
Das Pesto und den Parmesan miteinander verrühren. Das Basilikum waschen, trockenschwenken und die Blättchen abzupfen. Die Putenschnitzel kalt abspülen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
2)
Je nanch Größe der Putenschnitzel pro Portion 3-4 Scheiben Schinken leicht überlappend auf die Arbeitsfläche legen. Die Basilikumblättchen darauf verteilen. Jedes Putenschnitzel mit etwas Pestocreme bestreichen , an eine schmale Seite der Schinkenscheiben legen und darin einrollen.



3)
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen, die Putenröllchen hineinsetzen , mit dem übrigen Öl bestreichen und im Backofen 15 bis 20 Minuten garen.
4)
Die gegarten Putenröllchen 5 Minuten im geöffneten, ausgeschalteten Backofen ruhen lassen, dann in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit eingestecktem Holzspießchen servieren.

Schlagwörter:Barküche, Basilikum, Buffet, Cremona, Dip, Fingerfood, gefüllt, Italien, Kochen, Olivenöl, Party, Pesto, Pfeffer, Putenröllchen, Putenschnitzel, Salz, Tacchino
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14. Juli 2012

Aaaah – Bella Italia. Das Rezept stammt aus Italien, genauer gesagt aus Ligurien. Bei dem derzeitigen Aprilwetter (im Juli!) mag man eine wärmende Mahlzeit gerne haben.
Die Suppe (Minestra) bzw. der Gemüseeintopf ist sehr bunt und lecker, vermutlich auch sehr gesund. Der Clou: bunte Ruote-Pasta (Teigwaren) und selbst gemachtes
Pesto:

In den Supermärkten findet man ja nur das Pesto, in dem alle möglichen Zutaten sind, nur nicht das was eigentlich reingehört:
Basilikum, Knoblauch, Salz, Parmesan-Käse (oder Pecorino) geröstete Pinienkerne und Olivenöl!!!
Selbst das relativ teure Pesto von Barilla enthält Cashew Nüsse … da stelle ich das Glas gleich wieder ins Regal und mache mein eigenes Pesto, und das geht eigentlich ganz einfach.
Aber zuerst zur Minestrone col Pesto( Gemüsesuppe mit Pesto)
Für 4-6 Personen
300 g frische Borlotti Bohnen (oder 200 g getrocknete) – ich hatte nur kleine, getrocknete weiße Bohnen
4 kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochende Sorte
2 Möhren/Karotten
2 Stangen Staudensellerie, wenn möglich mit Grün
2 kleine Zucchini
1 Zwiebel
4 Esslöffel Olivenöl
2 Tomaten
eine Handvoll Borretschblätter (falls vorhanden auch Blüten für die Dekoration)
150 g bunte Ruote Pasta (z. B. von Krini)
nach Belieben etwas geriebener Parmesan zum Bestreuen
zwei Esslöffel Pesto
Salz, Pfeffer aus der Mühle
1)
Frische Bohnen aushülern, getrocknete über Nacht in Wasser einweichten.
Kartoffeln, Möhren, Lauch Sellerie, Zucchini und 1 Zwiebel waschen und schälen oder putzen, in Scheiben schneiden.
2)
In einem großen Topf 2 Liter Wasser zum Kochen bringen, salzen. Bohnen und vorbereitetes Gemüse hineingeben (getrocknete Bohnen zuerst 15 Minuten alleine garen , dann übriges Gemüse in den Topf geben).

4 Esslöffel Olivenöl einrühren und den Topf zudecken. 30 Minuten bei kleinster Hitze zu einer dicken Suppe köcheln.
3)
2 Tomaten kreuzweise einschneiden, kurz mit kochendem Wasser überbrühen, enthäuten, entkernen und das Fruchtfleisch grob zerteilen.
Borretschblätter waschen und fein hacken. Beides nach 30 Minuten zum Gemüse geben,weitere 15 Minuten garen. Kurz vor Garzeitende die Ruote hineingeben und bißfest garen.

4)
Die Suppe in Schälchen geben, Pesto großzügig darüber träufeln. Bei Tisch nach Belieben mit etwas frischem Olivenöl beträufeln, pfeffern und mit geriebenem Parmesankäse bestreuen. Mit Borretschblüten garnieren.

(Oder: Zwei Esslöffel Pesto in die Suppe rühren und in einer großen Suppenschüssel servieren).
Schlagwörter:Basilikum, Borretsch, Borretsch-Blüten, bunt, Eintopf, Gemüse, gesund, Karotten, Kartoffeln;, Kochen, Lauch, Parmesan, Pesto, Pfeffer, Ruote Teigwaren, Salz, Staudensellerie, wärmend, Zucchini, Zwiebel
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14. Juli 2012

Pesto – das ist Sommer, Sonne und Italien! Das Rezept ergibt 4 Portionen (= 1 kleines Schraubdeckelglas) und reicht für 400 g Pasta (Pesto mit etwas Nudelkochwasser verrühren und unter die al dente gegarte Pasta mischen) oder ein Rezept Minestrone: 

Basilikum
Es gibt verschiedene Arten von Basilikum, aber für das Pesto Genovese nimmt man üblicherweise den Genoveser Basilikum mit den großen, rundlichen Blättern.
Basilikum wird deutsch auch als Königskraut, Hirnkraut, Josephskräutlein, Basilienkraut, Suppenbasil, Königsbalsam, Bienenweide, Krampfkräutel und Nelkenbasilie bezeichnet und gehört zur Familie der Lippenblütler.

Es stammt eigentlich aus Indien, gilt als magenstärkend und wirkt appetitanregend. Ein Tee aus Basilikum kann z. B. bei Magenkatarrh, Darmentzündung, Magenkrämpfen, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung, Nierenentzündung, Lungenerkrankungen, Blasenkatarrh, etc. gegen Angstzustände, bei Schwindelanfällen und Migräne helfen. (Dosierung: 1 Teelöffel Blätter und Blüten auf 1 große Tasse – mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen).
Wenige Tropfen Basilikumöl im Wasser einer Duftlampe wirken stimmungsaufhellend (hochwertiges, ätherisches Duftöl verwenden!)
Pesto kann man im Tiefkühlfach etwa 1/2 Jahr aufbewahren), durch die Olivenölschicht hält es sich aber auch im Kühlschrank eine lange Zeit.

Pesto alla Genovese
1 großes Bund Basilikum
50 g Parmesan (oder Pecorino)
2 Esslöffel Pinienkerne
3 Knoblauchzehen
etwa 1/8 Liter Olivenöl
Salz
1)
Blättchen vom großen Bund falls notwendig nur leicht abreiben, nicht waschen!
In einer Pfanne 2 Esslöffel Pinienkerne leicht anrösten. 3 Knoblauchzehen grob hacken. Alle drei Zutaten im Mörser mit einer Prise Salz zu einer Paste zerreiben (oder im Mixer fein pürieren).
2)
In eine Schale umfüllen, abwechselnd esslöffelweise 1/8 Liter Olivenöl und 50 g frisch geriebenen Käse unterrühren, bis eine sämige Creme entsteht.

Schlagwörter:appetitanregend, Basilikum, Genoveser Basilikum, Genua, Italien, Knoblauch, Kochen, Ligurien, magenstärkend, Parmesan, Pasta, Pecorino, Pesto, stimmungsaufhellend
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