Mit ‘Apfelkuchen’ getaggte Artikel

Ein Apple Pie zum Pi Day

15. März 2013

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Ach o! dies π macht ernstlich so vielen viele Müh!

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Gestern war Pi(e)-Tag – da musste ich mir natürlich auch etwas Mühe machen und einen Kuchen backen: einen “American Apple Pie”. Der stand sowieso schon lange auf meine Backliste. Apple-Pie – ich denke, es gibt keinen typischen, amerikanischen Pie…

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Der Pi-Tag (engl. Pi Day) ist ein inoffizieller Feiertag, der zu Ehren der Kreiszahl Pi abgehalten wird.

Er findet jedes Jahr am 14. März statt und geht zurück auf die US-amerikanische Datumsschreibweise 3-14 oder 3/14 (3,14 ist der numerische Wert von π auf zwei Dezimalen gerundet). Besonders genaue Anhänger dieses Tages feiern um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden und erreichen die Kreiszahl damit bis zur siebten Nachkommastelle, 3,1415926. Als Begründer dieser Tradition gilt Larry Shaw, der den Pi Day 1988 am Exploratorium in San Francisco initiierte, wo er seitdem jährlich begangen wird. 2009 wurde auch in den USA der 14. März vom US-Kongress zum offiziellen Nationaltag für die Kreiskonstante Pi erklärt.

Der Pi-Tag wird traditionell mit dem gemeinsamen Verzehren von runden Kuchen begangen (im Englischen wird der griechische Buchstabe π lautgleich wie das englische Wort pie ‚Kuchen‘ als „Pai“ ausgesprochen).

(Quelle: Wikipedia)

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American Apple Pie

Die Zutaten …
… für den Teig

300 g kalte Butter
400 g Mehl
1 Esslöffel Zucker
2 Prisen Salz
120 ml kaltes Wasser
1 Ei
1 Teelöffel Zitronensaft

… für die Füllung

1,5 kg säuerliche Äpfel
2 Essslöffel Zitronensaft
135 g Zucker
135 g braunen Zucker
1 Esslöffel Mehl
1 Teelöffel Zimtpulver
2 Esslöffel Butter
1 Eigelb

… außerdem

Mehl zum Ausrollen
Butter für die Form
1 Kuchenform mit 26 cm Durchmesser (ich verwende eine Pie-Form mit herausnehbarem Boden – gibt es bei IKEA)

Für den Teig:

Butter in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.

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Mehl, Zucker und Salz hinzufügen und das Ganze zu einer krümeligen Masse verkneten. Wasser, Ei und Zitronensaft verrühren, hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
Aus dem Teig eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie einschlagen und für 1 Stunde in den Kühlschrank geben. (Oder man macht’s wie ich und stellt im Winter die Schüssel mit Deckel auf den Terrassentisch – derzeit ist es kalt genug).

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Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln entkernen und in dünne Scheiben schneiden.

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Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den gekühlten Teig in zwei Portionen teile. Jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von
28 – 30 cm Durchmesser ausrollen. Einen Teigkreis in die ausgebutterte Form legen, Boden und Rand leicht andrücken. Beide Zuckersorten, Mehl und Zimt vermischen und zu den Apfelscheiben geben, gründlich durchmischen, sodass alle Äpfel damit bedeckt sind.

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Die Apfelmasse auf dem Teig in der Form verteilen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen.

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Den zweiten Teigkreis darauf legen , die Ränder zusammendrücken. Das Eigelb verquirlen und den Pie damit bestreichen. Die Teigoberfläche mit einem Messer mehrfach einritzen.

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Den Apple Pie in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen geben und ca. 1 Stunde backen. Wenn die Oberfläche zu braun wird, den Kuchen mit Backpapier abdecken.

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Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, bis er lauwarm ist, dann aus der Form lösen. Wenn man eine Form hat, wie ich, mit auslösbarem Boden, dann stellt man die Form auf eine Dose, einen Topf oder Ähnliches und drückt den Rand der Form von beiden Seiten nach unten. Einfacher geht’s nicht. Dann auf einen großen Teller oder eine Kuchenplatte befördern…

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In den USA serviert man den Apple Pie meist warm, mit Vanille-Eis. Er schmeckt wunderbar nach Apfel, Zimt und durch den geschmolzenen Zucker schmeckt er auch ein wenig nach Karamel.

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Oder ihr macht es wie Sally, im Film „Harry und Sally” – in der wohl bekanntesten Szene des Films, in der sie, im Restaurant sitzend, Harry einen Orgasmus vorspielt, weil sie beweisen will, dass Männer eine Vortäuschung nicht bemerken… (Übrigens einer meiner Lieblingsfilme).

Kellnerin: Was darf ich bringen?
Harry: Ich hätte gerne die Nr. 3.
Sally: Ich hätte gerne den Chefsalat, aber Essig und Öl servieren Sie extra. Und den Apple Pie a la mode.
Kellnerin (notiert): Chef und Apple a la mode.
Sally: Aber den Kuchen bitte heiß, wenn’s geht, und ich will das Eis nicht oben drauf, ich will es extra. Und ich hätte gern Erdbeer- statt Vanilleeis, wenn’s geht. Wenn nicht, kein Eis, nur Schlagsahne, aber nur frische. Wenn sie aus der Dose kommt, gar nichts.
Kellnerin: … Nicht mal Kuchen?
Sally: Doch, in dem Fall nur den Kuchen, aber nicht heiß.
Kellnerin: Aha …

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In unserem Fall gab es „Vanille-Eis Choco Cookie” Dazu gab’s natürlich ein Gläschen von unserem eigenen Bio-Apfelsaft aus unserem Garten!

Noch mehr Apfelkuchen-Rezepte:

Sonntags-Apfelkuchen mit Holunder

11. November 2012

Es sind noch Äpfel von meiner Ernte da – der größte Teil wurde ja zu Apfelsaft verarbeitet, der jetzt im Keller lagert. Nun habe ich in der „Saisonküche” von Migros ein besonderes Apfelkuchen-Rezept gefunden. Mit Holunder Latwerge – ein sirupartiger Fruchtaufstrich aus Holunderbeeren.

Kombiniert mit einem lockeren Hefeteig und einer selbst gemachten Butter-Sahne-Eiercreme. Ich habe ihn gestern Abend gebacken und heute zum Frühstück gleich zwei Stücke davon gegessen….lecker.

Wer den Holunder-Aufstrich nicht bekommen kann – probiert den Kuchen mal mit Cassis-Gelee (schwarze Johannisbeere) – also die klassische Variante Apfel-Cassis. Dazu das Gelee ein wenig erhitzen, damit es leichter auf den Teig gestrichen werden kann.

Die Zutaten:

für 1 Backblech 40 x 33 cm

Teig

250 g Mehl (helles Dinkelmehl Type 630)
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel Zucker
1 Bio Zitrone
1/2 Hefewürfel ( 21 g)
125 ml lauwarme Milch
60 g flüssige Butter
Mehl zum auswallen

Belag

60 g Butter, flüssig
50 g Zucker
1 Esslöffel Kartoffelmehl oder Maisstärke
300 ml Rahm (Sahne)
3 Eigelb
200 g Holunderlatwerge (oder Cassis-Gelee s.o.)
5 säuerliche Äpfel
Puderzucker zum Bestäuben

Mehl, Salz und Zucker mischen. Zitronenschale dazureiben. Hefe in der Milch auflösen und mit der Butter zum Mehl gießen. Alles während 5 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. In einer Schüssel mit Deckel bei Raumtemperatur 1 Stunde gehen lassen.

Blech mit Backpapier belegen. Den Teig auf Mehl etwas größer als das Blech auswallen. Teig auf das Blech legen und zugedeckt 20 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Butter, Zucker und Stärke in einem Topf mischen. Sahne und Eigelb dazumischen. Unter Rühren mit dem Schneebesen bei mittlerer Hitze aufkochen, bis die Creme bindet. Die Hälfte der Holunder-Latwerge auf dem Teig ausstreichen.

Creme darüber gießen.

Die Äpfel waschen und abtrocken, das Kerngehäuse ausstechen. Die Äpfel ungeschält in dünne Ringe (ca. 3 mm) schneiden.

Auf die Creme legen:

Löcher mit der restlichen Latwerge füllen.

Ca. 25 Minuten backen. Kurz herausnehmen, mit Puderzucker bestäuben, dann 5 Minuten fertigbacken.

Lauwarm oder kalt servieren. Dazu passt fluffige Schlagsahne.

Apfel-Sahne Torte mit Markgräfler Gutedel

20. Mai 2012

ein Remake / Rebake
diesmal die große Torte
mit Zitronenmelisse Blättchen dekoriert

Zum Rezept geht’s hier

Apfeltorte

29. April 2012

Vergangene Woche bin ich gar nicht dazu gekommen, sämtliche Rezepte, die ich gebacken und gekocht habe, zu bloggen. Deshalb fange ich einfach mal von vorne an.

Von meinen Kollegen wurde ein Apfelkuchen gewünscht – sozusagen als Ersatz für die entgangene Kostprobe vom Sonntagsbraten, für den ich kurzfristig zwei Tage Urlaub bekommen habe.

Diesen Kuchen habe ich schon früher mehrmals gebacken, aus einem Backbuch,welches ich vor langer Zeit einmal geschenkt bekommen habe. Inzwischen geht der Buchrücken aus dem Leim, und ich habe teilweise einzelne Blätter in den Händen (“Das große Buch vom Backen  – Reichenbach Verlag München).

Eine kleine Abwandlung hierzu: statt der Sultaninen, die im Rezept angegeben waren, habe ich Weinbeeren verwendet, die ich zusätzlich vor dem Backen in Rum eingelegt habe ….

Für den Teig:

125 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
125 g Zucker
3 Eier
100 g gemahlene Mandeln
50 g Semmelbösel
75 g Kartoffelmehl (Speisestärke)
1 1/2 Teelöffel Backpulver
1 Esslöffel Rum
Fett für die Form

Für den Belag:
1000 g Äpfel
3 Esslöffel Weinbeeren, in Rum eingelegt
1 Beutel Mandelstifte

Zum Bestreuen:
2 Esslöffel Zucker

Die weiche Butter schaumig rühren und Vanillezucker dazugeben. Anschließend abwechselnd Zucker, Eier, Mandeln, Semmelbrösel und das Gemisch aus Speisestärke, Backpulver und Rum darunterrühren. Den Teig in eine nur am Boden gut gefettete Springform (26 cm Ø ) füllen.
Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher ausstechen.
Die ganzen Äpfel in den Teig setzen. Mit Weinbeeren und Mandeln bestreuen.
Im Backofen auf der mittleren Schiene bei 175 – 200 °C etwa 60 Minuten backen.
Nach dem Backen den Kuchen mit Zucker bestreuen, aus der Form lösen und erkalten lassen

Apple Pratie – der etwas andere Apple Pie aus Irland

17. März 2012

So gelb, wie der Kuchen ist, vermutet man viel Irische Butter darin – aber nein, er enthält kaum Fett. Der Teig besteht nämlich nur aus gekochten Kartoffeln, Mehl und Zucker. Diese Zutaten machen ihn sehr bekömmlich.
Durch die dick geschnittenen Apfelscheiben wird er sehr feucht…- Ich sollte das nächste Mal ein wenig Semmelbrösel auf den Boden streuen, damit er nicht durchweicht.
Als Feiertagskuchen zum St. Patrick’s Day, bzw. als original irisches Dessert. Oder als Frühstück zur “Schlank-im-Schlaf-Methode” – dann den Kuchen mit etwas Kaffee-Rahm statt mit verquirltem Eigelb bestreichen.
Natürlich kann man auch Baileys Cupcakes oder Horst Lichters Schoko-Bananen-Baileys-Torte zubereiten.

Die Zutaten für den Apple Pratie:

6 mehligkochende Kartoffeln
300 g helles Dinkelmehl
8 Esslöffel Zucker
1 gehäufter Teelöffel Backpulver
5-6 Äpfel (z. B. Gala)
Zimt
3 Esslöffel Honig
zum Bestreichen:
1 verquirltes Ei oder etwas Kaffeerahm

Die Kartoffeln in 20 – 30 Minuten weich kochen. Pellen und noch heiß durch eine Kartoffel- oder Spätzlepresse (grober Einsatz) drücken.
Abkühlen lassen. Dann das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit dem Zucker zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Äpfel waschen, schälen, vom Kerngehäuse befreien (mit einem Apfelausstecher) und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.


Den Teig etwa halbieren (für den Boden braucht man ein wenig mehr, als für den Deckel) und etwas größer als die Backform auswallen. Die Form mit Butter einfetten, dann den Teig hineinlegen, so dass er über den Rand lappt. Den Boden mit den Apfelscheiben belegen, mit Zimt bestreuen und den Honig darüber verteilen.


Den restlichen Teig auswallen, auf den Kuchen legen und von unten her einschlagen. Aus einem Teigrest mit einer Apfelform ein Plätzchen ausstechen falls vorhanden) und in die Mitte setzen. Mit verquiltem Ei bestreichen (und nach Belieben mit etwas Zucker bestreuen, oder Kaffeerahm verwenden). Von der Mitte her rundum mit einem Messer Schlitze machen, damit der Dampf entweichen kann und im vorgeheizten Ofen bei 190 °C gute 30 Minuten backen.

Zum Nachmittagskaffee passt dazu leicht geschlagene Sahne oder Vanillesauce und natürlich ein Irish Coffee.

Apfelernte 2010

5. November 2010
Apfelernte

Apfelernte 2010

“An apple a day keeps the doctor away!”

Englischer Ausspruch, kommt ursprünglich aus dem Walisischen.

Na denn…

Der Apfelbaum in meinem Garten ist eine alte Sorte, ein Brettacher Apfel. Dieses Jahr hat er wieder besonders gut getragen.

Unter dem Stichwort Fruchtfleisch und Geschmack habe ich folgenden Auszug aus den Unterlagen der “Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau, Weinsberg ” gefunden:

“…groß bis sehr groß, mittlerer Zuckergehalt, kurz, leicht gewürzt, mit erfrischender Säure, Tafel- und Wirtschaftsapfel, in der Güte dem Ontario fast gleich, mittlerer Gehalt an Vitamin C, fruchtig herb, sonst wenig Aroma, erfrischend…”

Der Apfel hat seine Heimat in Langenbrettach, im Schwarzwald.

…und welche leckeren Sachen man daraus machen kann:

Markgräfler Apfelkuchen

Markgräfler Apfelkuchen

Für eine Springform 26 cm

Für den Teig:
125 g weiche Butter
75 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
1/8 l trockener Gutedel (Weißwein)

Für den Belag:
700 g Äpfel
Saft von einer Zitrone
3 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille oder paté de vanille
abgeriebene Schale von 1/2 unbehandelten Zitrone
1/8 l Sahne

Für die Form:
Butter

1. Butter mit Zucker und Salz cremig rühren. Mehl abwechselnd mit dem Wein in die Crememasse rühren.
Den Teig zugedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Äpfel schälen, halbieren, Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Die Rundungen mit einem Messer der Länge nach mehrmals einkerben. Mit Zitronensaft beträufeln. Die Backform einfetten, Backofen auf 220 °C vorheizen.

3. Den Teig ausrollen, die Form mit der Teigplatte auslegen, einen Rand von 3 cm Höhe formen. Die Äpfel mit der eingekerbten Seite nach oben dicht auf den Teigboden legen, mit 3 Esslöffel Zucker bestreuen.

4. 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene des Backofens backen.

5. Für den Guss die Eier mit Zucker und Vanille schaumig schlagen, die geriebene Zitronenschale hinzugeben und die Sahne unter rühren. Den Guss über die Äpfel verteilen und weitere 10 Minuten backen.

6. Den Apfelkuchen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter erkalten lassen.


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