Ein richtiger Vitaminstoß ist dieser Fruchtcocktail. Ganz frisch gemacht, dazu ein Keks aus Venedig/Burano. Was drin ist??? Apfel Royal Gala, Kiwi, Blutorange und Ananas aus der Dose (den Saft mit verwenden!) – alles in kleine Stücke geschnitten. Den Apfel waschen und nicht schälen! In der Schale steceken die meisten Vitamine.
Nach Belieben kann man den Fruchtsalat mit Ahornsirup süßen. So einfach und sooo gut! Wäre auch eine feine Idee für das Osterbrunch. Man kann statt der Martini-Gläser auch Sektkelche verwenden. Statt der Ananas kann man auch halbierte, kernlose Trauben untermischen. Das sieht vor allem schön aus, wenn man rote und weiße Trauben gemischt nimmt.
Natürlich kann man auch frische Ananas verwenden, dann sollte man aber keine Milchprodukte dazu essen, also nicht mit Joghurt oder Milch (z. B. im Müsli) mischen. Die Enzyme der Ananas sind bekanntlich gut für die Verdauung von Eiweiß, das bedeutet, dass die Enzyme das Eiweiss spalten. Passiert das nur im Magen, ist das meist auch gewünscht – aber auf der Zunge schmeckt dieser Prozess dann dann bitter…
Den Keks weglassen und es ist ein veganes Dessert!
Ach o! dies π macht ernstlich so vielen viele Müh!
Gestern war Pi(e)-Tag – da musste ich mir natürlich auch etwas Mühe machen und einen Kuchen backen: einen “American Apple Pie”. Der stand sowieso schon lange auf meine Backliste. Apple-Pie – ich denke, es gibt keinen typischen, amerikanischen Pie…
Der Pi-Tag (engl. Pi Day) ist ein inoffizieller Feiertag, der zu Ehren der Kreiszahl Pi abgehalten wird.
Er findet jedes Jahr am 14. März statt und geht zurück auf die US-amerikanische Datumsschreibweise 3-14 oder 3/14 (3,14 ist der numerische Wert von π auf zwei Dezimalen gerundet). Besonders genaue Anhänger dieses Tages feiern um 1 Uhr 59 und 26 Sekunden und erreichen die Kreiszahl damit bis zur siebten Nachkommastelle, 3,1415926. Als Begründer dieser Tradition gilt Larry Shaw, der den Pi Day 1988 am Exploratorium in San Francisco initiierte, wo er seitdem jährlich begangen wird. 2009 wurde auch in den USA der 14. März vom US-Kongress zum offiziellen Nationaltag für die Kreiskonstante Pi erklärt.
Der Pi-Tag wird traditionell mit dem gemeinsamen Verzehren von runden Kuchen begangen (im Englischen wird der griechische Buchstabe π lautgleich wie das englische Wort pie ‚Kuchen‘ als „Pai“ ausgesprochen).
(Quelle: Wikipedia)
American Apple Pie
Die Zutaten …
… für den Teig
300 g kalte Butter
400 g Mehl
1 Esslöffel Zucker
2 Prisen Salz
120 ml kaltes Wasser
1 Ei
1 Teelöffel Zitronensaft
… für die Füllung
1,5 kg säuerliche Äpfel
2 Essslöffel Zitronensaft
135 g Zucker
135 g braunen Zucker
1 Esslöffel Mehl
1 Teelöffel Zimtpulver
2 Esslöffel Butter
1 Eigelb
… außerdem
Mehl zum Ausrollen
Butter für die Form
1 Kuchenform mit 26 cm Durchmesser (ich verwende eine Pie-Form mit herausnehbarem Boden – gibt es bei IKEA)
Für den Teig:
Butter in Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.
Mehl, Zucker und Salz hinzufügen und das Ganze zu einer krümeligen Masse verkneten. Wasser, Ei und Zitronensaft verrühren, hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten.
Aus dem Teig eine Kugel formen, diese in Frischhaltefolie einschlagen und für 1 Stunde in den Kühlschrank geben. (Oder man macht’s wie ich und stellt im Winter die Schüssel mit Deckel auf den Terrassentisch – derzeit ist es kalt genug).
Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln entkernen und in dünne Scheiben schneiden.
Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Den gekühlten Teig in zwei Portionen teile. Jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis von
28 – 30 cm Durchmesser ausrollen. Einen Teigkreis in die ausgebutterte Form legen, Boden und Rand leicht andrücken. Beide Zuckersorten, Mehl und Zimt vermischen und zu den Apfelscheiben geben, gründlich durchmischen, sodass alle Äpfel damit bedeckt sind.
Die Apfelmasse auf dem Teig in der Form verteilen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen.
Den zweiten Teigkreis darauf legen , die Ränder zusammendrücken. Das Eigelb verquirlen und den Pie damit bestreichen. Die Teigoberfläche mit einem Messer mehrfach einritzen.
Den Apple Pie in den auf 200 °C vorgeheizten Backofen geben und ca. 1 Stunde backen. Wenn die Oberfläche zu braun wird, den Kuchen mit Backpapier abdecken.
Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen, bis er lauwarm ist, dann aus der Form lösen. Wenn man eine Form hat, wie ich, mit auslösbarem Boden, dann stellt man die Form auf eine Dose, einen Topf oder Ähnliches und drückt den Rand der Form von beiden Seiten nach unten. Einfacher geht’s nicht. Dann auf einen großen Teller oder eine Kuchenplatte befördern…
In den USA serviert man den Apple Pie meist warm, mit Vanille-Eis. Er schmeckt wunderbar nach Apfel, Zimt und durch den geschmolzenen Zucker schmeckt er auch ein wenig nach Karamel.
Oder ihr macht es wie Sally, im Film „Harry und Sally” – in der wohl bekanntesten Szene des Films, in der sie, im Restaurant sitzend, Harry einen Orgasmus vorspielt, weil sie beweisen will, dass Männer eine Vortäuschung nicht bemerken… (Übrigens einer meiner Lieblingsfilme).
Kellnerin: Was darf ich bringen?
Harry: Ich hätte gerne die Nr. 3.
Sally: Ich hätte gerne den Chefsalat, aber Essig und Öl servieren Sie extra. Und den Apple Pie a la mode.
Kellnerin (notiert): Chef und Apple a la mode.
Sally: Aber den Kuchen bitte heiß, wenn’s geht, und ich will das Eis nicht oben drauf, ich will es extra. Und ich hätte gern Erdbeer- statt Vanilleeis, wenn’s geht. Wenn nicht, kein Eis, nur Schlagsahne, aber nur frische. Wenn sie aus der Dose kommt, gar nichts.
Kellnerin: … Nicht mal Kuchen?
Sally: Doch, in dem Fall nur den Kuchen, aber nicht heiß.
Kellnerin: Aha …
In unserem Fall gab es „Vanille-Eis Choco Cookie” Dazu gab’s natürlich ein Gläschen von unserem eigenen Bio-Apfelsaft aus unserem Garten!
Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit (Lostag) 2. Februar 2013 La Chandeleur – Groundhog Day
Jedes Jahr am 2. Februar, 40 Tage nach Weihnachten ist Maria Lichmess. In Frankreich isst man an diesem Tag immer Crêpes / Pfannkuchen / Eierkuchen, und das in allen möglichen Variationen. Klassiker der französischen Küche sind die Galettes aus der Bretagne, die mit Buchweizenmehl gemacht werden. Sie gibt es süß und salzig.
In Pennsylvania, USA und in Canada feiert man den Groundhog Day, an dem ganz Punxsutawney gespannt ist, welches Wetter das Murmeltier Phil voraussagen wird. Bei uns werden in der Kirche die Kerzen geweiht, sie sollen vor Blitzschlag und Feuersbrunst bewahren….
Dieses Jahr habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht: Bier Crêpes (Pfannkuchen) mit Apfelringen und Blutorangen belegt, dann mit Zucker bestreut, der beim Wenden karamellisiert und zum Schluss mit etwas Grand Marnier verfeinert – mmmmh!
Bier Crêpes
Für 4 Personen
Für den Teig:
150 g helles Dinkelmehl
3 kleine oder 2 große Eier
1 Prise Salz
300 ml helles Bier (Pils)
100 ml Wasser
Butter zum Backen
Für den Belag
2 süße, feste Äpfel
2 Blutorangen
etwas brauner Zucker
nach Belieben etwas Grand Marnier
Puderzucker
Mehl mit einer Prise Salz in eine Schüssel mit Ausguss geben. dann die Eier, 300 ml Bier und 100 ml Wasser hinzufügen und mit einem Schneebesen glatt rühren.
Die Äpfel waschen, schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in feine Scheiben hobeln. Die Schale von einer Blutorange mit einem Messer samt weisser Haut rundum abschneiden, dann filetieren. Dabei den Saft auffangen. Von der zweiten Blutorange den Saft auspressen und über die Apfelscheiben träufeln.
Dann die Pfannkuchen backen:
Teig nochmals kurz mit dem Schneebesen durchrühren, dann in einer Crêpe-Pfanne etwas Butter zerlassen, dann etwas Teig hineingeben, so dass der Boden bedeckt ist. Dann Apfelscheiben darauf verteilen, etwas von den Orangenfilets dazugeben und leicht mit braunem Zucker bestreuen.
Sobalde der Teig auf der Oberseite nicht mehr flüssig ist, mit Hilfe eines Tellers den Pfannkuchen wenden und wieder vorsichtig in die Pfanne gleiten lassen. Bei Bedarf vorher noch ein wenig Butter in die Pfanne geben. Einige Minuten bei reduzierter Hitze weitergaren, dann auf einen Teller stürzen.
Nach Belieben mit etwas Grand Marnier beträufeln und mit Puderzucker bestreuen. Ahornsirup passt auch wunderbar dazu.
3 Eigelb mit 75 g Zucker über dem heißen Wassebad weißcremig aufschlagen, 3 Teelöffel Zimt unterrühren. Abkühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Eiermasse heben. Ca. 4 Stunden im Eisschrank gefrieren lassen.
Warmer Bratapfelsalat
2 Äpfel
frisch gepresster Saft einer Orange
etwas Ahornsirup
1 Esslöffel Zucker
1/2 Zimtstange
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher entfernen. Den Apfel in Scheiben schneiden, dann in kleine Würfel.
Apfelwürfel mit Orangensaft, Zucker, ein wenig Ahornsirup und Zimt in einen Topf geben, andünsten, bis die Apfelwürfel weich sind und die Sauce leicht karamellisiert ist.
Zusammen mit dem Zimteis und geschlagener Sahne auf Tellern anrichten.
Diese besonders hübsche Apfelsorte – „Red Chief” habe ich in der Obst- und Gemüseabteilung im E-Center entdeckt. Der perfekte Weihnachtsapfel, rot, glänzend und süß. Der verlangt einfach danach, ein Bratapfel zu werden. „Nimm mich mit – ich will ein Weihnachts-Bratapfel sein…”, meinte ich zu hören und habe drei davon in meinen Einkaufskorb gepackt….
Apfel „Red Chief”
Auf dem Foto sieht er aus, wie gemalt. Und so perfekt, man traut sich kaum, mit dem Apfelausstecher das Kerngehäuse zu entfernen….
Ich habe für zwei Personen nur einen Bratapfel gemacht, diesen in der Mitte halbiert und mit etwas Schlagsahne und einer Kugel Vanilleeis serviert.
Vanillesauce passt auch dazu.
Weihnachtliche Bratäpfel
Die Zutaten für 4 Stück:
4 Äpfel
Füllung:
50 g Rosinen, in Rum getränkt
je 15 g gehacktes Orangeat und Zitronat
50 g gemahlene Walnusskerne
40 g Zucker
etwas geriebene Orangenschale
5 Esslöffel Rum
30 g gehackte Belegkirschen
Die Zutaten für die Füllung gut vermischen, in die ausgestochenen Äpfel füllen, in die Bratapfel Formen(oder eine Auflaufform) setzen und mach Wunsch mit Butterflöckchen belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C ca. 30-40 Minuten backen.
Mit Schlagsahne und Vanilleeis oder Vanillesauce servieren.
Am Samstag waren der Markgräfler und die Markgräflerin bei den Schwaben – und bei einer ganz besonderen Tierbegegnung. Vor zwei Jahren hatten wir zur Hochzeit einen Gutschein für die Wilhelma in Stuttgart geschenkt bekommen – und wir durften uns ein Tier aussuchen, welches wir näher kennenlernen sollten. Vor etwa 20 Jahren waren wir schon einmal dort und ich war besonders begeistert von den Flusspferden, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als im 40 °C warmen Wasser rumzuliegen und ab und zu mal an Land zu gehen, um zu fressen….Die beiden von damals hatten ganz nett miteinander geschmust und sahen trotz ihrer Größe einfach niedlich aus.
…das Foto von damals – die Flusspferde in der Wilhelma anno 1991…
Flusspferde können ganz schön unangenehm werden – aber die Tierpflegerin war dabei und hatte alles unter Kontrolle – denn die Flusspferde tolerieren normalerweise keine Fremden in ihrer Nähe, ausser man bringt Ihnen ganz besondere Leckerli mit, mit denen man sie füttert. Äpfel sind für Flusspferde Süssigkeiten, wie für uns z. B. Schokolade. Also gibt’s die nur ausnahmsweise – ein Eimer für beide.
Das Flusspferd vorne, das gerade so bereitwillig das Maul aufsperrt, damit möglichst viele Äpfel darin landen ist Rosi, ihr Partner im Hintergrund, der gerade nicht so fresswillig ist, heisst Mike.
Auf dem Terrassentisch lagen noch ein paar Äpfel, und da heute mein Geburtstag ist, und ich meinen Kollegen etwas mitbringen wollte, habe ich gestern Apfel-Zimt Muffins gebacken. Das Rezept ist aus dem Apfelbüchlein der Landfrauen in Auggen. Ich habe aber etwas mehr Buttermilch verwendet und zusätzlich ein paar Apfelscheibchen auf den Muffins verteilt, mit braunem Zucker bestreut und die Hälfte des Zimts darübergestreut. Das gibt eine feine Zimtzucker-Apfel-Karamell Schicht.
Die Zutaten für 12 Stück:
12 Papierbackförmchen
125 Butter, geschmolzen
125 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl (Dinkelmehl Type 630), 1/2 Päckchen Backpulver
1 Teelöffel gemahlener Zimt
1 großer, säuerlicher Apfel (ca. 200 g)
2 Eier
100 ml Buttermilch
Für den Belag:
ein paar Apfelscheibchen
1-2 Esslöffel brauner Rohrohrzucker
ein Teelöffel Zimt
Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinblechs legen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Zucker und Eier mit einer Gabel verrühren, dann Buttermilch und die flüssige, abgekühlte Butter unterrühren.
Mehl, Backpulver, Salz und Zimtpulver gut miteinander vermischen.
Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Die trockenen Zutaten vorsichtig unter die feuchten Zutaten heben, zum Schluss die Apfelwürfelchen unterheben.
Den Teig in den Muffinförmchen verteilen, mit Apfelscheibchen belegen, mit Zimt und braunem Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.
Mein Apfelbaum, auf den Blättern bleibt der Schnee schon liegen
Naja, die Winterräder sind trotzdem vergangene Woche aufmontiert worden (zumindest meine, der Markgräfler muss heute noch bei dem Ekelwetter wechseln) und ich habe fleissig Äpfel aufgesammelt. Als hätte ich geahnt, dass dieses Wochenende der große Wetterumschwung kommt.
Das sind die Äpfel, die noch in der Küche verarbeitet werden.
Am Dienstag war es dann neblig, aber die richtige Apfelernte musste unbedingt gemacht werden. Unser Freund Hubi kam mit seiner langen Leiter, ist damit auf den Baum geklettert und hat kräftig geschüttelt:
Von mehreren Seiten wurde in der Baumkrone geschüttelt. Das reinste Plöpp, Plöpp und Gekuller. In einer halben Stunde waren wir dann zu zweit fertig mit Auflesen, Hubi hat die Äpfel, für die die mitgebrachten Sammeleimer nicht ausgereicht haben, einfach so auf den Hänger geladen und dann am nächsten Tag zur Familie Kammerer in Müllheim-Feldberg gebracht.
Es ist ja derzeit große Mode, aus eigenen Äpfeln Saft zu mosten (d. h. Apfelsaft bzw. Süßmost trotten=keltern). Ich habe schon vor 6 Jahren das erste Mal bei der Familie Kammerer meinen eigenen Bio-naturtrüben Apfelsaft machen lassen und alle, die davon getrunken haben waren begeistert. 85 Liter waren es damals, also etwa 120 kg Äpfel, denn man sagt, dass 2/3 des Gewichts der Äpfel Saft ergeben.
Zuerst werden die Äpfel mit Wasser gewaschen und danach zerkleinert, d. h. zu Maische vermahlen.
Äpfel waschen, mahlen
Dann wird der Apfelbrei auf Tücher gefüllt, die Tücher werden eingeschlagen und dann der Saft ausgepresst. Anschliesend wird er auf 85 °C erhitzt und damit pasteurisiert, damit er nicht anfängt zu Gären.
hinten rechts steht der Apparat zum Erhitzen des Safts, dann wird er in Plastikbeutel mit Zapfhahn gefüllt und damit das ganze stabil ist, in 5 Liter Kartons verpackt.
Diese 5 Liter Kartons mit Plastikbeutel und Zapfhahn sind genial. Den Karton stellt man leicht schräg, mit dem Zapfhan nach unten auf. Der Apfelsaft muss nicht gekühlt werden, da sich im Beutel ein Vakuum bildet, es kommt keine Luft von aussen dran. Frisch gezapfter Apfelsaft – einfach herrlich.
Am Freitagabend konnte ich dann meinen Apfelsaft abholen – 165 Liter, das heisst, es müssen knapp 250 kg Äpfel gewesen sein…
(Zwei Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. 125 ml Orangensaft mit 2 Esslöffel Zucker und 1/4 Teelöffel gemahlenen Zimt 4 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Äpfel hinzufügen. 1 gehäuften Teelöffel Kartoffelmehl oder Maisstärke mit etwas Wasser glatt rühren, zu den Äpfeln geben und 1 Minute kochen lassen.)
Pfannkuchen
(Teig aus 1/2 kg Mehl, 3/4 l Milch, Salz, 4 Eier, Butter zum Ausbacken.)
mit Kompott bestreichen und zweimal einklappen:
Mit Puderzucker bestäuben – und fertig ist das superleckere Herbstdessert mit Äpfeln vom eigenen Baum!
Wenn man sich die beiden so anschaut, sind sie sich äußerlich ähnlich, aber das Innenleben sieht komplett anders aus. Den Granatapfel – Pomegranate habe ich vor mehreren Jahren schon einmal probiert. Damals war nich nicht so begeistert, das lag vermutlich auch daran, dass man hauptsächlich den Granatapfelsirup zum Drinks mixen kennt.
Nachdem ich mich erst einmal schlau machen musste, wie man am besten und ohne Sauerei an die mit Fruchtfleisch umhüllten Kerne kommt, wurde der Granatapfel erst kreisförmig eingeschnitten und das Zipfelchen entfernt, dann wie die Längengrade der Erde eingeschnitten, so wie man es bei einer Orange macht. Danach habe ich die Schnittflächen über einer Schüssel nach unten gedreht und die Schalenteile auseinandergezogen und drauf geklopft, bis alle Kernchen in der Schüssel waren. O. k. ein bisschen puhlen musste ich schon…
Hier kommt das Rezept für das Vanille Couscous mit Orangen-Apfel Kompott:
Eine halbe Vanilleschote aufschlitzen und auskratzen, beides in 150 ml Vollmilch mit 30 g Honig (etwa 2 Teelöffel) geben und aufkochen. 60 g Couscous einrühren, aufquellen und anschließend abkühlen lassen. 150 g Sahne steif schlagen. Unter den abgekühlten Couscous heben. Zwei Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. 125 ml Orangensaft mit 2 Esslöffel Zucker und 1/4 Teelöffel gemahlenen Zimt 4 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Äpfel hinzufügen. 1 gehäuften Teelöffel Kartoffelmehl oder Maisstärke mit etwas Wasser glatt rühren, zu den Äpfeln geben und 1 Minute kochen lassen.
Den Couscous in Schälchen füllen, den Kompott darauf geben und mit Granatapfelkernen bestreuen.