Archiv für die Kategorie ‘Natur & Garten’
13. Mai 2013

Die Bärlauch-Saison geht langsam vorbei. In den Wäldern hat er schon fast wieder verblüht, die Blätter werden immer heller. Der Duft ist ist zwar noch immer kräftig, aber wir freuen uns jetzt langsam auf den Wechsel von grün auf rot – hoffentlich beginnt bei uns bald die Erdbeersaison…. Also gibt es heute nochmal Bärlauch satt.
Kartoffel-Bärlauch Klösschen auf Gemüsebett
300 g mehligkochende Kartoffeln
1 Ei
1 Esslöffel Magerquark (oder Ricotta)
Salz, Muskatnuss, frisch gemahlener Pfeffer
50 g weiche Butter
2 Hände voll Bärlauchblätter mit Stiel
(ca. 60 g)
150 g Pasta Mehl (feines Hartweizenmehl)
4 reife Tomaten oder eine Dose gehackte Tomaten
1 rote Paprika
etwas Butter zum Anbraten
frisch geriebener Parmesankäse zum überbacken (Pecorino geht auch)
Kartoffeln in der Schale garen, noch heiß schälen und durch die Kartoffel- oder Spätzlepresse drücken. Den Bärlauch klein schneiden, mit dem Ei pürieren, dann mit Quark (Ricotta) verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
Dann die gepressten Kartoffeln mit der Bärlauch-Mischung und der Hälfte des Mehls mischen. Das restliche Mehl nach und nach unterarbeiten.
Reichlich Salzwasser zum kochen bringen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Portionen abstechen, mit beiden Händen zu kleinen Klössen formen. Die Klösschen portionsweise ins Wasser geben, wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, in ein Sieb geben, abtropfen lassen.
Für das Gemüsebett Tomaten überbrühen, abziehen. Tomaten und Paprika in kleine Würfel schneiden, zuerst die Paprika in etwas Butter in einem Topf anbraten, dann die Tomatenwürfel oder die gehackten Tomaten aus der Dose hinzufügen. Kurz köcheln lassen, dann auf dem Boden einer Auflaufform verteilen. Die Klösschen darauf anrichten, mit geriebenem Parmesankäse bestreuen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen, dann die Klösschen ca. 10 Minuten überbacken.

Für die Putenschnitzel (ich habe Mini-Putenschnitzel verwendet) 1-2 Eier in einer flachen Schüssel aufschlagen. In einer zweiten Schüssel Semmelbrösel zum panieren bereitstellen. Die Putenschitzel kalt abspülen, mit Küchenkrepp trockentupfen, dann mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Je 1-2 Bärlauchblätter satt darum wickeln, mit etwas Mehl bestäuben, dann zuerst durch das verquirlte Ei ziehen, dann in den Semmelbröseln wenden. Bei Bedarf ein zweites mal panieren.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Putenschnitzel von beiden Seiten darin anbraten.

Die Schnitzel mit den Bärlauch-Kartoffel-Klösschen auf Tellern anrichten.

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12. Mai 2013

Einen fantastischen Ausblick auf Heidelberg und den Neckar hat man vom Heidelberger Schloss aus. Wir waren am Sonntag Vormittag recht früh oben beim Schloss. Da hat man noch keine Probleme einen Parkplatz zu finden. Aber alleine waren wir nicht, denn die Busse mit den Japanern waren natürlich auch schon da…


Was uns schon im Januar in Venedig auffiel – der herkömmliche Fotoapparat ist bei den Japanern schon fast „OUT”, nicht mehr „state of the art” – der neuste Stand: es wird mit dem Tablet PC oder mit dem I-Phone bzw. Smartphone fotografiert…. Nur wenige sind noch mit der digitalen Spiegelreflex Kamera unterwegs. Mir persönlich wäre der Tablet ja zu unhandlich…
Meine Bilder sind übrigens alle mit der alten, kleinen Nikon Coolpix 5900 entstanden. Die macht bei strahlendem Sonnenschein doch noch ganz passable Bilder – ich war selbst überrascht.



Im Weinkeller kann man sich die riesigen Fässer anschauen, das grösste ist über eine Wendeltreppe begehbar. Es wurde von oben mit einem Schlauch befüllt und fasst rund 219.000 Liter Wein – es wurde insgesamt aber nur dreimal befüllt, weil es undicht war…


Der Fasswächter

In einem Nebengeäude ist das Deutsche Apothekenmuseum untergebracht. Eine sehr sehenswerte Sammlung. Für Kinder gibt es eine kleine Erlebniswerkstatt bzw. Apotheke, in der sie Zutaten ertasten und eine Teemischung abfüllen können.






Mittagspause im Restaurant der SCHLOSSBACKSTUBE – den alten, riesigen Backofen kann man besichtigen…



Ein letzter Blick nach unten…


Und dann machten wir uns auf den Heimweg.

Schlagwörter:Apothekenmuseum, Backofen, Brücke, Fass, grosses Fass, Heidelberg, heidelberger schloss, Japaner, Medikamente, Museum, Neckar, nikon coolpix 5900, Opium, rezept flammkuchen, Schloss, Tablet PC, Waage, weinkeller
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11. Mai 2013

Der Markgräfler hatte vergangene Woche den längst überfälligen Rasen, oder besser gesagt die Wildwiese gemäht. Mit dem mechanischen Rasenmäher… Nur die Kanten hat er mit einem elektrischen Gerät bearbeitet. Zuvor hat er noch den wilden Spitzwegerich geerntet – da müsste sich doch etwas daraus machen lassen…
Er hatte dann noch ein paar Rezepte für Spitzwegerichsirup bzw. Hustensaft rausgesucht, und – diese Suppe. Zugegeben, es schmeckt etwas gewöhnungsbedürftig, leicht bitter. Der Karottensaft mildert den Geschmack ein wenig und rundet das Süppchen ab.
Spitzwegerich-Karotten-Suppe
4 Portionen
30 g Butterschmalz
30 g Mehl (ich habe Grünkernmehl verwendet)
250 g Gemüsefond
250 ml Karottensaft
500 ml Milch
Saft von 1/2 Zitrone
Salz
Muskat
Macis
250 g Spitzwegerich
1 Bund Petersilie
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Das Butterschmalz in einem Topf erhitzen und das Mehl darin anschwitzen. Mit Karottensaft, Gemüsefond und Milch ablöschen.
Den Spitzwegerich waschen, gut trocken schleudern und sehr fein hacken. Zur Suppe geben, kurz aufkochen, dann die Petersilie hinzufügen, alles etwa 3 Minuten ziehen lassen. Mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken.
Schlagwörter:Brühe, Gemüsefond, Karotten, Karottensaft, Kochen, Macis, mehl, Milch, Muskat, Petersilie, Pfeffer, rasen, saft, Salz, Spitzwegerich, Suppe
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11. Mai 2013

Ich hab’ mein Herz in Heidelberg verloren – an diesen Flammkuchen. ♥ Ein Flammkuchen mit Ziegenkäse und Wildkräutern ♥
Gesehen und gegessen in der Schloss-Backstube in Heidelberg.
Flammkuchen mit Ziegenkäse und Wildkräutern
Für 4-6 Portionen (3 Flammkuchen)
Teig:
280 g Weizenmehl (Type 550)
120 g Roggenmehl (Type 1150 – Ruchmehl)
1 Teelöffel Salz
1 Päckchen Trockenhefe
1 Esslöffel Olivenöl
Mehl zum Arbeiten
Für den Belag:
150 g Ziegenfrischkäse
100 g Crème fraîche
100 ml Sahne
Pfeffer, nach Belieben Salz
1 Bund Frühlingszwiebeln
3 Esslöffel Olivenöl
3 Handvoll Wildkräuter- oder Frühlingssalat
etwas Schnittlauch und 8 Blätter Bärlauch (oder 1 Knoblauchzehe)
Olivenöl, Balsamico Essig für das Dressing
Für die Deko:
Cocktailtomaten, halbiert
eingelegter Kürbis, in Scheiben geschnitten
Für den Teig beide Mehlsorten mit 1 Teelöffel Salz und Trockenhefe mischen. Circa 250 ml lauwarmes Wasser und 1 Esslöffel Olivenöl nach und nach dazugeben und mit dem Knethaken das Handrührgeräts oder der Küchenmaschine unterkneten.
Dann von Hand weitere 5 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Die Schüssel abdecken und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Für den Belag die Wildkräuter/Frühlingsalat und Bärlauch waschen, gut abtropfen lassen. (Den Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken.)
Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl, Balsamico Essig mit Salz und Pfeffer cremig verrühren. Beides beiseite stellen.
Schnittlauch mit einer Schere in Röllchen schneiden.
Den Ziegenkäse je nach Konsistenz erst mit einer Gabel zerblöckeln, dann mit Crème fraîche und der Sahne glatt rühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und kräftig durchkneten, in 3 Portionen teilen und jedes Teigstück so dünn wie möglich zu einem ovalen Fladen ausrollen. Nach Belieben mit dem Daumen am Rand ein Wellenmuster formen.
Den Backofen auf 230 °C (Umluft 210 °C) vorheizen.
Jeden Teigfladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit der Ziegenkäse-Creme bestreichen. Im unteren Teil des Backofens pro Blech in 12-15 Minuten knusprig backen.
Den Wildkräutersalat kurz vor Ende der Backzeit mit Schnittlauch und Dressing mischen, den Flammkuchen aus dem Ofen nehmen, zuerst mit den Frühlingszwiebeln bestreuen, dann den Wildkräutersalat, Cocktailtomaten und Kürbisse darauf anrichten. Sofort servieren…..
Schlagwörter:Cocktail-Tomaten, Crème fraîche, eingelegter Kürbis, Flammkuchen, Frühlingszwiebeln, herz in heidelberg verloren, Sahne, Salat, salz und pfeffer, Tomaten, Wildkräuter, Ziegenkäse
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11. Mai 2013

Kommen wir nun zum letzten Teil. Eine riesige Obstwiese mit blühenden Bäumen. Die Narzissenblüte haben wir leider verpasst. Aber es gibt ja noch die versteckten Plätzchen, mystische Orte und Lustschlösschen im Garten…






Königlicher Löwe

Obstbaumwiese – Orchard

Grotte

Der Sonnenkönig lässt grüßen

Spinx

Sphinx von hinten

Sphinx

Schlosspark-Katze

Die Orangerie

Die Orangerie

Abendstimmung im Schwetzinger Schlosspark
Schlagwörter:Abendstimmung, Garten, gold, Grotte, Obstwiese, Orchard, Park, Rosen, Schloss, Schwetzingen, Sonne, Sonnenkönig, Sphinx, Türmchen, Tempel
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11. Mai 2013

Hier kommt nun die Fortsetzung von unserem Besuch im Schwetzinger Schlosspark. Einer der Bereiche, der mich am meisten beeindruckt hat, ist der mit dieser Moschee mit ihrem Innenhof und Garten.



Hier würde eigentlich eine kleine Teestube dazu passen, was meint ihr? Für den Besuch des Schwetzinger Schlossparks sollte man sich auf jeden Fall ein kleines Vesper und eine Thermoskanne mit Tee oder Kaffee einpacken. Sitzmöglichkeiten für eine kleine Pause gibt es im Park.
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Schlagwörter:Blumen, Freizeit, Innenhof Moschee, kleine pause, Moschee, Park, Schlosspark, Schwetzingen, Schwetzinger Schloss, See, tee oder kaffee
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9. Mai 2013

Am Wochenende habe ich im Schwetzinger Schlosspark ganz viele Bilder gemacht – der Park ist wunderbar weitläufig und abwechslungsreich, mit breiten Aleen, Brunnen, einem See, Wiesen mit Bäumen, Blumenrabatten und verwunschen Orten…
Hier ist ein Einblick. Im Frühling ist es hier natürlich besonders schön, man kann sich an den Blumen sattsehen und grüne Natur tanken. Es sind auch Nordic Walker und Jogger unterwegs. Hunde sind nicht zugelassen.
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blühender Flieder



wilder Bärlauch – wild garlic



Ein Tempel


Die Moschee
Fortsetzung folgt…
Schlagwörter:aleen, Blumen, Englischer Park, Garten, Moschee, Park, Schloss, Schwetzingen, See, Tulpen, wild garlic
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7. Mai 2013

Vergangenes Wochenende waren wir im äussersten Norden Badens unterwegs. Schwetzingen, Weinheim und Heidelberg haben wir besucht. Anlass waren die Badischen Landesmeisterschaften der DLRG. Den Samstag Vormittag hatten wir als HLW Wettkampfrichter zu tun, am späten Nachmittag waren wir fertig. Am Freitagabend und am Samstag Vormittag hatte es in Strömen geregnet. Dann kam endlich die Sonne raus und wir sind noch in den Schwetzinger Schlosspark gegangen. Die Wolken waren zwar immer noch da, aber es hatte sich ausgeregnet.

Das Schwetzinger Schloss
Mehrere Stunden sind wir so umherspaziert, das macht einen ordentlichen Hunger. Während der Sommerzeit-Monate hat der Schlosspark nämlich bis 20 Uhr geöffnet.
Wenn man schonmal in Schwetzingen ist, sollte man mal den Schwetzinger Spargel probieren. Schwetzingen und vor allem Bruchsal haben ein großes Anbaugebiet. Der Bruchsaler Spargelmarkt soll der größte sein. Übernachtet haben wir in Weinheim, weil rund um Schwetzingen wegen verschiedener Veranstaltungen an diesem Wochenende nahezu ausgebucht war.

Wir fuhren also nach Weinheim zurück – irgendwo wird es ja Spargel geben, wenn man hier in der Gegend ist.
Im Restaurant Diebsloch in Weinheim am Marktplatz wurden wir dann fündig… Verschiedene Spargelgerichte standen zur Auswahl. Der Markgräfler hielt sich an den klassischen Spargel mit Schinken, Kartoffeln und Sauce Hollandaise.

Ich wollte mal was anderes probieren:

Spargel im Sesam-Teigmantel auf Wildkräutersalat mit Zitronenschmand – superlecker
Natürlich habe ich für euch ein passendes Rezept dafür aufgeschrieben:
Spargel im Sesam-Teigmantel auf Wildkräutersalat mit Zitronenschmand
Zutaten:
500 g weisser Spargel
Für den Sesam – Tempura Teig:
1 Ei
1 Prise Salz
50 g Mehl
25 g Speisestärke
50 g Sesam
1/4 l eiskaltes Wasser
Wildkräuter-Salat
Cocktailtomaten, Gurkenscheiben
1 Becher Schmand, 1 unbehandelte Zitrone, Salz
Zubereitung
Für den Salat:
Gemischte Wildkräuter und nach Belieben essbare Blüten, wie z. B. Feldsalat, Bärlauch, Sauerampfer (Blutampfer), Rucola, Löwenzahn, Giersch, Chicoree etc., Gänseblümchen, Veilchenblüten…
Ein Dressing aus Olivenöl, Balsamicoessig, Salz und Pfeffer cremig anrühren.
Sesam -Tempura -Teig:
Den Sesamsamen in einer kleinen Stielpfanne ohne Fett leicht anrösten. Das Mehl mit der Speisestärke und 1 Prise Salz mischen und mit dem kalten Wasser glatt rühren.
Das Ei und den gerösteten Sesam unterrühren, alles ca. 30 min. kalt stellen.
Zitronenschmand:
1 Becher Schmand, etwas Zitronensaft, abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (vorher heiss abspülen und abtrocknen)
Schmand in eine Schüssel geben, die Zitronenschale dazugeben, mit etwas Zitronensaft glattrühren. Mit etwas Salz abschmecken.
Den Spargel schälen, die Enden um ca. 1 cm. kürzen.
Den Spargel einzeln durch den Teig ziehen, etwas abstreifen und bei 180 °C in Pflanzenöl goldgelb ausbacken, auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Die Wildkräuter und evtl. Gurkenscheiben und Cocktailtomaten auf einem Teller anrichten, die Salatsauce darüber träufeln, dann den Spargel darauf geben und einen Klecks Zitronenschmand dazu geben.
Dazu passt ein Riesling. Wir mussten unbedingt den hiesigen probieren. Wir waren natürlich mit der Straßenbahn unterwegs – das Auto blieb vor der Unterkunft stehen…
Weinheim bei Nacht – der Marktplatz
Schlagwörter:Ausflug, Besichtigung, Blutampfer, Chicorée, Cocktailtomaten, Diebsloch, Feldaslat, Feldsalat, Gurkenscheiben, Kartoffeln;, Kochen, marktplatz, Restaurant, Salat, Sauce Hollandaise, Sauerampfer, Schinken, Schloss, Schmand, Schwetzingen, Schwetzinger Schloss, Sesam, Spargel, Spargel im Tempurateig, Spargel klassisch, Tempura Spargel, Tempurateig, Weinheim, Wildkräuter, Wildkräutersalat, Zitrone, Zitronenschmand
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6. Mai 2013

Der Markgräfler hatte neulich was ausprobiert. Ich war begeistert:
Dieser Tee passt zu jeder Jahrezeit, schmeckt heiss und kalt. Man verwendet Rotbuschtee natur. Für einen Liter Wasser braucht man etwa 3-4 Teelöffel, je nachdem, wie dunkel man ihn mag. Rotbuschtee ( Rooibos) besteht aus Rinde eines Südafrikanischen Strauches. In Südafrika wird dieser Tee gegen alle möglichen Wehwehchen getrunken. Da er kein Teein (Coffein im Tee) enthält, ist er besonders bekömmlich und magenschonend. Im Sommer kann man ihn mit Eiswürfeln als Eisstee genießen.
Man gibt den Tee in einen Teefilter aus Papier und hängt ihn in eine Teekanne. Dann gießt man kochendes Wasser darüber und lässt ihn etwa 8 Minuten ziehen.
Man gibt je ein Schnapsglas Holunderblütensirup in ein Glas oder eine Tasse, eine Limettenscheibe und ein paar frische Pfefferminze-Blättchen (die derzeit in meinem Garten sprießen) und gießt den heissen Rotbuschtee darüber. Oder man gibt alle Zutaten in einen Krug (falls ein Glaskrug verwendet wird, den Tee vorher ein wenig abkühlen lassen), und lässt ihn ganz kalt werden und gibt ein paar Eiswürfel dazu. Dann sollte der Tee etwas stärker aufgebrüht werden (d. h. mehr Tee nehmen), da das ganze dann ja noch verdünnt wird.
Schlagwörter:coffein, Eistee, Eiswürfel, erfrischend, frische Minze, glaskrug, grün, Holunderblütensirup, jede Jahreszeit, krug, Minze, Pfefferminz, Rinde, Rooibos, Rotbusch, rotbuschtee, Südafrika, Tea cosy, Tee, Teeglas, teein, Teekanne
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2. Mai 2013

Hier sind die ersten Bilder des Monats Mai aus meinem Garten. Der Bärlauch steht schon in voller Blüte.

„Mairegen macht schön”, dachte die Schnecke und kam aus ihrem Häuschen:

Weinbergschnecken mit ihrem Häuschen sind eigentlich schöne Tiere – im Gegensatz zu ihren spanischen Verwandten, den Nacktschnecken, die sich über jedes grüne Blättchen hermachen.
Da fällt mir doch wieder das Gedicht von Wilhelm Busch ein:
Die Schnecken
Rötlich dämmert es im Westen,
Und der laute Tag verklingt,
Nur daß auf den höchsten Ästen
Lieblich noch die Drossel singt.
Jetzt in dichtbelaubten Hecken,
Wo es still verborgen blieb,
Rüstet sich das Volk der Schnecken
Für den nächtlichen Betrieb.
Tastend streckt sich ihr Gehörne.
Schwach nur ist das Augenlicht.
Dennoch schon aus weiter Ferne
Wittern sie ihr Leibgericht.
Schleimig, säumig, aber stete,
Immer auf dem nächsten Pfad,
Finden sie die Gartenbeete
Mit dem schönsten Kopfsalat.
Hier vereint zu ernsten Dingen,
Bis zum Morgensonnenschein,
Nagen sie geheim und dringen
Tief ins grüne Herz hinein.
Darum braucht die Köchin Jettchen
Dieses Kraut nie ohne Arg.
Sorgsam prüft sie jedes Blättchen,
Ob sich nichts darin verbarg.
Sie hat Furcht, den Zorn zu wecken
Ihres lieben gnädgen Herrn.
Kopfsalat, vermischt mit Schnecken,
Mag der alte Kerl nicht gern.
Tja, leider verschonen die Schnecken den üppig wuchernden Giersch im Garten… Wie wäre es denn mal mit einer Änderung des Speiseplans???
Die Weinbergschnecken sind übrigens Grundlage für ein Badisches Schneckensüppchen – wenn es jemand mag…
Badisches Schneckensüpple
1 Gelberübe (Möhre)
1 Stück Sellerie
50 g Lauch
1 kleine Zwiebel
6 weiße Champignons
2 Knoblauchzehen
40 g Butter
2 Dutzend Weinbergschnecken (aus der Dose)
40 g Mehl
1 Liter Fleischbrühe
1/4 Liter trockener Weißwein
1 Esslöffel Anislikör (Pernod)
Salz, Pfeffer, 200 g süße Sahne
3 Eigelb
Gelberübe und Sellerie schälen, den Lauch längs halbieren und waschen, alles in ganz feine Würfel schneiden. Die Zwiebel abziehen und fein hacken, die Champignons waschen und in Scheiben schneiden. Den Knoblauch abziehen und durch die Presse drücken.
Die Butter in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das vorbereitete Gemüse, Champignons und Schnecken dazugeben und 3 bis 4 Minuten mitdünsten. Das Mehl darüberstäuben, gut durchrühren und die Fleischbrühe aufgießen. Die Suppe etwa 10 Minuten köcheln lassen, mit Wein, Knoblauch, Anislikör, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Sahne mit den Eigelben verrühren und zur Suppe hinzugeben, aber nicht mehr kochen lassen, da sonst das Eigelb ausflockt.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir mit den Nachbarskindern früher in den Weinbergen auch Schnecken gesammelt haben. Soweit ich mich erinnern kann, konnte man aber nicht in jedem Jahr Schnecken abgeben, und sie mussten auch eine bestimmte Größe haben. Mittlerweile ist das Schnecken-Essen aus der Mode gekommen.
Wer es aber trotzdem mal ausprobieren möchte dem ist der Ort Pfaffenweiler im Schneckental in der Nähe von Freiburg zu empfehlen- dort findet alljährlich das Schneckenfest statt, bei dem man die köstliche Suppe und hervorragende Weine probieren kann. Es gibt aber auch frittierte Champignons mit Kräutersauce und andere „normale” Sachen.
Das 37. Schneckefescht Pfaffenweiler findet vom Freitag, 06. September bis Sonntag, 08. September 2013 in der Kapellenstraße in Pfaffenweiler statt.
Ich denke, wenn man keine Schnecken mag, kann man die Suppe auch ohne Schnecken zubereiten….

Und die ersten Geranien haben wir auch schon vor dem Fenster…
Schlagwörter:Badisch, Badische Schneckensuppe, Bärlauch, Bärlauchblüte, Butter, Champignons, das gedicht, Ei, Fleischbrühe, Geranien, Giersch, Gutedel, Kochen, Lauch, Mairegen, Möhre, Nacktschnecke, pernod, Pfaffenweiler, Regen, Sahne, Schnecken, Schneckenfest, Schneckensuppe, Sellerie, Suppe, Wein, Weinbergschnecke, Weisswein, wilhelm busch
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