Archiv für die Kategorie ‘Handarbeiten’

Bella ltalia – Venezia – Die bunte Fischerinsel Burano

21. Januar 2013
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Eine typische Häuseransicht in Burano, der Fischerinsel, auf der ausserdem kostbare Spitze gestickt und Gemüse angebaut wird

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Hier kann man sich auch noch mit allerlei Venedig Souvenirs eindecken. Aber es ist kaum Nepp dabei, hauptsächlich nur schönes Kunsthandwerk.

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Aber man  findet hier neben der Spitze – die zu Recht ziemlich kostspielig ist, auch Glaskunst aus Murano, der Nachbarinsel.

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Burano Spitze – und vielleicht doch noch ein bisschen was von anderswo???
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Glaskunst aus Murano

Ich habe in einem Geschäft, in dem mir die Besitzerin stolz erzählte, dass das Glas welches sie anbietet, von ihrem Mann gemacht wurde, der auf Murano arbeitet, von meinem Mann zwei Armbändchen schenken lassen und noch einen Flaschenverschluss aus Metall und Muaranoglas gekauft.

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Wir haben auch das örtliche Spitzenmuseum angesehen und konnten dort einer älteren Frau zusehen, wie sie die Burano Spitze von Hand fertig. Di Ärmste hat (trotz speziellem Stuhl, auf dem sie die Beine und ihre Rolle, auf dem das Stickzeug aufgeheftet ist aufstützen kann) einen ganz krummen Buckel. Augenschonend ist diese Arbeit auch nicht gerade – und es gibt kaum mehr jemanden, der diese Kunst beherrscht. Die Burano Spitze hat sicherlich schon einige königliche Kleider geziert….

O. K. – das eine oder andere Venezia T-Shirt und die allgegenwärtigen Masken und Fächer gibt es hier auch…

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Hier findet der Fischmarkt von Burano statt

Hier findet der Fischmarkt von Burano statt

Der schiefe Kirchturm von Burano

Der schiefe Kirchturm von Burano

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Und zum Abschluss: Fritto Misto (hier geht’s zum Rezept)

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Fritto Misto Burano3

Linzertorte – Klappe zu, die zweite….

20. Dezember 2012

Adventskalender 20

Beinahe hätte es am weihnachtlichen Kaffeetisch enttäuschte Gesichter gegeben. Aber zum Glück nur beinahe….
Mir ist nämlich dieses Jahr beim Linzertorte Backen ein riesiges Malheur passiert. Ich hatte schon alle drei Linzertorten gebacken. Beim Herausnehmen aus der Form sahen sie irgendwie anders aus, als die üblichen Linzertorten. Zuerst dachte ich ja, weil ich diesmal Margarine statt Butter verwendet habe, so wie es Oma Martha immer macht, würde sie anders aussehen. Dann ist aber ein Stückchen Teig vom Rand abgebrochen und ich habe mal probiert. Ich hatte den Zucker im Teig vergessen…
Zuerst war ich richtig sauer auf mich, dann dachte ich mir – es hätte schlimmer kommen können, ich hätte Zucker mit Salz verwechseln und es nicht merken können. Und in dem Moment musste ich an meine ehemalige Handarbeitsleherin denken, die immer jeden Fehler im Strick- oder Häkelzeug gefunden hat, alles bis zum Fehler aufgeribbelt hat und dann trocken sagte: „Nicht zur Strafe – nur zur Übung…”, dann durfte man manchmal wieder von vorne anfangen, je nachdem wo der Fehler war! Damals war das nur nervig, aber inzwischen bin ich ihr dankbar. Sie hat uns beigebracht, Dinge nicht perfekt, aber ordentlich zu machen. Und das heisst  eben sauber und nicht zu schnell etwas hinwurschteln – dann klappt es auch fehlerfrei.
Also bin ich nochmal zum Einkaufen gegangen, und habe noch einmal in Ruhe einen Teig mit Zucker zusammengeknetet und kühl gestellt. Und dann habe ich meine Laufklamotten angezogen, meine Stöcke geschnappt und habe mir meinen Frust bei Sonnenschein von der Seele gewalkt. Und später hat dann alles wunderbar geklappt.

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Markgräfler Linzertorte
nach Oma Marthas Rezept
(Menge für 2-3 Stück, je nach Dicke und Durchmesser der Form)

Zutaten:
500 g Mehl
500 g Zucker
500 g Nüsse (ich nehme immer je zur Hälfte Mandeln und Walnüsse)
500 g Pflanzenmargarine zum Backen (z. B. Sanella)
2 Eier
1 Teelöffel Kakaopulver
2 Teelöffel Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
1/2 Teelöffel Backpulver
1 Schnapsglas Kirschwasser
die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
Himbeermarmelade und Kirschwasser
1 Eigelb mit etwas Milch oder Rahm verquirlt zum Bestreichen

Mehl, Zucker, Gewürze, Backpulver und Nüsse mischen, auf ein Backbrett häufen und in der Mitte eine Mulde machen. Eier, Kirschwasser und Zitrone in die Mitte geben. Das Fett in Stücken auf den Teigrand geben. Mit den Händen von außen nach innen schnell zu einem Teig verkneten.
Den Teig ca. 1/2 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Teig in 2 Stücke teilen, dann jeweils etwa 2/3 des Teigs in Größe des Blechs auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ausrollen, in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben.

Aus dem restlichen Teig mit einem Teigrad Streifen ausrädeln und zuerst einen Rand auf dem Boden legen, mit einer Gabel leicht festdrücken und mit verquirltem Ei bestreichen.
Die Himbeermarmelade (mit Kernen, kein Gelee verwenden!) mit etwas Kirschwasser verrühren und auf den Teigboden streichen.
Dann aus weiteren Teigstreifen ein rautenförmiges Gittermuster (3+3 oder 4+4) auf den Marmeladenbelag legen.
Das verquirlte Ei mit einem Backpinsel auf Rand und Gitter streichen.

Zum Backen:
Ich backe die Torten im vorgeheizten Backofen bei 175 °C etwa 30-40 Minuten. (Form 26 cm Ø, Teig nicht zu dick ausgerollt).

Dieses Jahr habe ich eine Form mit 26 Ø, eine mit 24 Ø, eine mit 20 Ø und zwei kleine Alu-Förmchen für die Teigreste. Die kleinen sehen mit einem ausgestochenen Stern in der Mitte besonders hübsch aus…

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Patchwork Ausstellung

18. September 2011

Noch mehr Bilder vom Besuch bei der Patchwork Ausstellung im Elsaß.

Augen und Gesichter

Zubehör...

...noch mehr Stoffe

Ich bin immer noch ganz geplättet von den gestrigen Eindrücken rund um das Thema Patchwork.

Sonnenblumen im Stil von van Gogh


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