
Donnerstag abends – der Markgräfler kocht. Es sollte etwas sein, das schnell geht, weil wir noch ins Kino wollten. Im Kühlschrank waren noch zwei Packungen Maultaschen. Das Wetter passte gerade – es war nämlich bibberkalt draußen – also die einfache Variante: Maultaschen in Suppenbrühe erwärmt. (Maultaschen, und Brühwürfel in einen Topf geben, auf den Herd stellen, mit dem Heißwasser-Kocher für den Suppenwürfel die entsprechende Menge Wasser kochen, die Maultaschen damit übergießen und den Herd anmachen. Ich habe einen Gasherd, das funktioniert wunderbar. Die Maultaschen einige Minuten in der Brühe ziehen lassen. Dazu ein paar altbackene Brotwürfelchen, in der Pfanne kurz angeröstet und frischer Schnittlauch aus dem eigenen Garten. Nachgewürzt mit ein wenig Muskatnuss, Maggi nach Belieben.
Autor-Archiv
Mein Mann kann: Maultaschen-Suppe mit Croûtons und Schnittlauch
25. Mai 2013Aus meinem Garten: Mai – noch mehr Akelei und anderes
24. Mai 2013
Was ist das nur für ein Wetter??? Sonst standen um diese Zeit im Jahr die Rosen schon immer in voller Blüte, die ersten Johannisbeeren waren schon reif und vor allem es war sonnig und warm. Gestern habe ich endlich mal das Auto von Winter- auf Sommerräder umrüsten lassen und was passiert heute vormittag? 5 °C, Regen, Schneeregen und Graupelschauer. Igitt!
Deshalb muss man sich abends mit etwas Schönem beschäftigen – in meinem Fall mit weiteren Akelei- und Gartenfotos von vergangener Woche. Diesmal Bilder ohne Regentropfen.
Das hier ist eine Zwiebelpflanze, ich habe aber keine Ahnung, wasfür eine. Bewusst habe ich sie jedenfalls nicht dorthin gesetzt. Ich vermute, dass sie einmal fälschlicherweise in einer Tulpenmischung dabei war…
Storchschnabel – absolut Schnecken-resistent und so hübsch…
Die erste Clematis-Blüte – Miss Bateman
Spinatwaffel-Sandwich mit Frischkäse und Rucola
23. Mai 2013Seit den Waffeln mit Erdbeeren und Holunderfrischkäse stand das Waffeleisen noch in der Küche – ich wollte unbedingt mal pikante Waffeln machen. In diesem Fall grüne Frühlingswaffeln mit Spinat. Die Waffelherzen werden mit einem Messer aus der Waffel geschnitten, dann einseitig mit Schnittlauch-Frischkäse bestrichen und mit einem zweiten Herz belegt – Ein Waffelsandwich sozusagen.
Die Waffeln schmecken auch am zweiten Tag noch, kalt zum Abendessen. Allerdings sind sie dann schon etwas weich und nicht mehr so knackig, wie wenn sie frisch aus dem Waffeleisen kommen.
Spinatwaffeln mit Frischkäse
für 4 Personen
150 g weiche Butter
4 Eier
1 Prise Salz
250 g Mehl
250 ml Milch
300 g Blattspinat (frisch oder TK-Ware, aufgetaut)
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Esslöffel Butter,
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Muskat
Öl für das Waffeleisen
200 g Frischkäse
Schnittlauch, Salz, nach Belieben Knoblauch
Rucola oder Pflücksalat, Gänseblümchen und Schnittlauchblüten
Butter mit Eiern und Salz schaumig rühren, Mehl hineinrieseln lassen, weiterrühren. Milch unterrühren und den Teig ca. 30 Minuten quellen lassen.
Spinat gründlich waschen, verlesen und abtropfen lassen. Zwiebeln in heißer Butter glasig schwitzen, Spinat zufügen und ca. 5 Minuten dünsten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und abkühlen lassen, dann Spinat ausdrücken, fein pürieren und unter den Waffelteig mischen. Waffeleisen auf mittlere Stufe aufheizen, mit Öl dünn einpinseln und nach und nach die Waffeln goldgelb ausbacken. 
Den Frischkäse verrühren und mit Schnittlauchröllchen, Salz und nach Belieben mit etwas Knoblauch würzen. Die Waffelherzen mit einem Messer ausschneiden und mit je zwei Herzen ein Waffelsandwich mit Frischkäse streichen, nach Geschmack jedes Sandwich mit Pflücksalat oder Rucola belegen . Je drei Waffel-Sandwiches aufeinander Stapeln, mit essbaren Blüten garnieren.
1000 RECIPES TO TRY BEFORE YOU DIE – Frankreich
21. Mai 2013Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass ich nun glatt ein Land beim Nachkochen der Rezepte aus dem Buch übersprungen habe. Nach Belgien folgt nämlich Deutschland…
Was schlägt uns das Buch denn für Rezepte aus Deutschland vor, die man in seinem Leben nicht verpassen sollte???
1. Süße Kirschkaltschale mit Rotwein und Eischneeklößchen – entfällt derzeit, es gibt noch keine Markgräfler Kirschen
2. Badische Alb-Schnecken-Suppe – wer weiss übrigens, wo es in Baden eine Alb gibt??? Habe ich da eine Bildungslücke?! – Ein Badisches Schneckensüppchen findet ihr schon in meinem Blog
3. Berliner Hammeleintopf – Eintopf gibt es immer am Samstag – scheidet also vorerst auch einmal aus
4. Altmärker Linseneintopf mit Birnen und Räucherspeck – bei uns gibt es den Linseneintopf mit Fleischwurst oder Montbéliard Würstchen (oder italienischer Cotechino zu Silvester)
5. Bayrischer Schwammerleintopf (Pfifferling-Eintopf) mit Semmelknödeln – Pfifferlinge gibt es auch noch keine
6. Kartoffelsalat mit Endivienstreifen – Endivien ist für mich ein Wintersalat, Kartoffelsalat hatten wir erst neulich
7. Niederrheinische Reibekuchen mit Rübenkraut – Kartoffelpuffer gibt es bei uns mit Apfelmus, wer mag, kann auch Zuckerrübensirup dazu essen
8. BietigheimerLaubfröschle mit Schinken und Speck gefüllt – da könnte man auch das Capuns-Rezept gelten lassen, das ist zwar mit Mangold statt mit Spinat, ansonsten recht ähnlich
9. Freiburger Spargel mit Kratzede und Schnittlauchsauce – Aha, das erste Rezept, das gerade in die Jahreszeit passen würde, gibt es aber auch schon hier im Blog
….. die Aufzählung würde dann bei Großmutters Quarkstollen mit Rosinen und kandierten Früchten enden… und Weihnachten ist nun wirklich noch nicht – auch wenn das Wetter zuweilen danach aussieht….
Nun gut, ich habe weitergeblättert, und weil ich gerade alle Zutaten im Haus hatte, und sich die gebackenen Tomaten super als Grillbeilage eignen, habe ich mit einem französischen Rezept weitergemacht:
Gebackene Tomaten mit Croûtons und Ziegenkäse
4 große Tomaten
Salz
2 Scheiben Weißbrot vom Vortag
1 Knoblauchzehe
4 Esslöffel Olivenöl
150 g junger Ziegenkäse
1 kleines Bund Basilikum
(habe ich durch ein wenig Thymian ersetzt, könnte mir auch ein paar getrocknete Lavendelbüten oder frischen Bärlauch vorstellen)
frisch gemahlener Pfeffer
Öl für die Form
1. Tomaten waschen und einen Deckel abschneiden. Tomaten mit einem Löffel entkernen, leicht salzen und mit der Öffnung nach unten in einem Sieb abtropfen lassen.
2. Weißbrot in kleine Würfel schneiden, Knoblauchzehe in der Schale andrücken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Brotwürfel und Knoblauch zufügen und und darin goldbraun rösten. herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
3. Backofen auf 200 °C vorheizen. Ziegenkäse klein würfeln. Basilikum waschen, trockenschütteln und die Blätter in feine Steifen schneiden. Käse, Basilikum (oder andere Kräuter) Brotwürfel vorsichtig mischen, salzen und pfeffern und in die Tomaten füllen. Eine ofenfeste Form mit Öl auspinseln und die Tomaten hineinsetzen. 20 Minuten im Ofen backen und servieren.
Rucola Salat mit Schinken und Parmesan
21. Mai 2013
Diesen Salat gab es neulich mal als Vorspeise – und davon wurde noch nicht berichtet. Man braucht dazu Rucola, hauchdünn geschnittenen Parmaschinken, Parmesan am Stück, den man mit einem Käsehobel in feine Scheibchen hobelt. Mit Mandeln gefüllte, grüne Oliven und nach Belieben Tomaten. Das Dressing besteht aus Olivenöl, Balsamico Essig, Salz Pfeffer und nach Belieben ein wenig Knoblauch (durch die Presse gedrückt) – alles vom Italiener unseres Vertrauens, versteht sich. Zuerste den Rucola Salat in einen tiefen Salatteller geben, mit Dressing beträufeln, Schinken und Käse darüber verteilen, ein paar Oliven und Tomatenviertel dazu geben und nach Belieben mit schwarzem Pfeffer übermahlen.
Eine etwas größere Portion mit Baguette kann übrigens auch ein tolles Abendessen sein…
Gegrillte Aubergine
21. Mai 2013Ein einfaches, vielseitiges, vegetarisches/veganes Rezept für die Grillsaison, pur mit einem Dip, als Beilage zu Fleisch (z. B. Lammsteak) oder auf dem Antipasti-Teller.
Vegane Variante: Mit Tomatensauce servieren.
Die Aubergine waschen, den Stielansatz entfernen und quer in dünne Scheiben schneiden (etwa 1/2 cm dick). Ohne Öl auf den Grillrost oder in eine Grillpfanne legen, einige Minuten garen, sobald sich die Abdrücke des Rosts braun färben wenden. Wenn die Auberginen weich sind, d. h. wenn sie auf Druck leicht nachgeben vom Grill nehmen, mit Salz und Pfeffer bestreuen, in eine Auflaufform schichten. Auf jeder Schicht ein wenig durch die Presse gedrückten Knoblauch und gehackte Petersilie verteilen, mit Olivenöl beträufeln. Für warme Temperaturen empfehle ich ein gutes Olivenöl mit Zitronenauszügen.
Dazu passt Weissbrot oder ein Knoblauch- oder Kräuterdip, Tsatziki, Sour Cream mit Zwiebeln (Sauerrahm glatt rühren, Frühlingszwiebel-Röllchen untermischen, mit Salz würzen).











































