Archiv für August 2011

Johannisbeer-Tarte mit Rahm Guß

31. August 2011

Wir verwenden wieder unseren Tarte Grundteig, wie für die Tarte aux Myrtilles
Tarte Grundteig

200 g Mehl
140 g kalte Butter
1 Prise Salz
1 Esslöffel Zucker
1 Eiweiß

1. Mehl mit Butterflöckchen, Salz, Zucker und Eiweiß mit dem Knethaken des Rühregeräts zu Streuseln verarbeiten. Dann rasch mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und kaltstellen.

Für den Belag:
300 g rote Johannisbeeren, abgezupft (man kann auch gefrorene verwenden)
3 Eigelbe
80 g Puderzucker
200 g Schlagsahne
1 Esslöffel Kartoffel- oder Maisstärke
etwas gemahlene Vanille
(Stärke kann auch durch 1 Esslöffel Vanille-Puddingpulver ersetzt werden)

2. Beeren abbrausen, tocken tupfen. Eigelbe mit 70 g Puderzucker, Sahne, Vanille, Stärke (oder Puddingpulver) verquirlen.
Teig auswellen, in eine Tarte Form von 26 cm Durchmesser legen. Beeren auf dem Tarteboden verteilen. Ca. 10 Minuten bei 200 °C vorbacken. Dann den Guß vorsichtig angießen. Weitere 10-15 Minuten bei 225 °C backen.

3. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen (ich verwende eine Quiche Form mit “Hebeboden” – gibt’s bei IKEA) mit restlichem Puderzucker bestäuben und servieren.

Hokkaido -Kürbispuffer und Kürbiscrème Suppe

30. August 2011

Nach der herbstlichen Stimmung von gestern habe ich mein Büchlein mit den passenden Rezepten rausgekramt. Man bekommt wieder überall Kürbis. Mein Favorit ist der Hokkaido, wegen seiner schönen Farbe und weil man ihn nicht unbedingt schälen muss. Einfach nur mit Wasser abwaschen,  in der Mitte durchschneiden, die Kerne entfernen (wer will kann diese im Backofen trocken und anschließend in der Pfanne rösten) und  in Stücke schneiden.

Mein Rezept für die Kürbiscremesuppe kennt Ihr bereits, die habe ich heute wieder gemacht:

Die gab es als Vorspeise. Anschließend Kürbispuffer…und es ist immer noch etwas Kürbis übrig.

Das Rezept für 2-3 Portionen:

300 g Hokkaido Kürbis
300 g kleine, feste Zucchini
feines Meersalz
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1/4 Bund Petersilie
4 Scheiben roher Schwarzwälder Schinken
4 gehäufte Esslöffel Mehl
3 Eier
2 Eigelb
Pfeffer aus der Mühle
Butterschmalz zum Braten

1. Kübis halbieren, entkernen, Stielansatz entfernen und in Stücke schneiden. Stiel und Blütenansatz der Zucchini  entfernen.
Beide Gemüse auf einer Gemüsereibe oder mit der Julienne Trommel/Scheibe der Küchenmaschine fein raspeln. In ein Sieb geben, mit wenig Salz bestreuen und Saft ziehen lassen. Frühlingszwiebeln samt grünen Röhrchen sehr fein schneiden. Schalotten, Knoblauch und Petersilie fein hacken. Schinken in Streifen schneiden.

2. Gemüse im Sieb sehr gut ausdrücken. Mit den anderen vorbereiteten Zutaten in einer Schüssel mischen. Mehl darübersieben. Eier und Eigelb zusammen verquirlen, dann gründlich unter die Gemüsemasse mengen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Von der Masse mit einem Löffel Portionen ins nicht zu heiße Schmalz geben und die Puffer auf beiden Seiten golden braten.

Ich habe dazu noch einen Kräuter Dip mit Quark und Joghurt serviert.

Salat passt wunderbar dazu und die Küchle schmecken auch kalt noch sehr gut.

Heute war ich in Badenweiler bei einer Führung durch den Hildegard von Bingen Kräutergarten unterhalb der Burg.
Sie schätzt den Kürbis sehr.

Aus “Mit Hildegard von Bingen durch das Jahr”, NGV

Herbstküche
Im Herbst haben zum Beispiel Sellerie, Kürbis, Rote Beete und Schwarzwurzeln Saison. Hildegards bevorzugtes Herbstgemüse ist der Sellerie. Dieser sollte allerdings immer gekocht oder gedünstet verzehrt werden, sonst verschafft er “schlechte Säfte”. Gleiches gilt auch für die Rote Bete.
Kürbis, der auch den Beinamen “Kaiser des Gartens” trägt, wird von der Benediktiner-Äbtissin sehr geschätzt: “Kürbisse sind trocken und kalt. Dennoch haben sie ihr Wachstum aus der Luft. Sie sind zum Essen gut sowohl für die Kranken als auch für die Gesunden.”

S’herbschtelt – Die ersten Herbstzeitlosen

30. August 2011

Gestern Nachmittag habe ich meine Nordic Walking Stöcke geschnappt und wollte eigentlich nur kurz  mal ein bißchen laufen…Daraus wurde ein ausgedehnter Spaziergang von zwei Stunden, weil ich vor lauter Aaaahs und Oooohs ständig stehen bleiben musste, um irgendwelche Blumen, Äpfel, Weintrauben zu bewundern und schöne Aussichten zu genießen, und das fast direkt vor der Haustür.
Es ist Spätsommer – neben Frühling eine der schönsten Jahreszeiten. Sonnig, die Temperatur gerade richtig, blauer Himmel mit ein paar Wölkchen und klare Luft….
Der Beweis, dass die Natur schon den Herbst spürt:

erste Herbstzeitlose

      

Herbstzeitlose sind giftig – das sind genau die, deren Laub man im Frühjahr mit Bärlauch verwechseln kann, wenn man sich nicht auskennt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Herbst-Zeitlose

Dahlien mit Sonnenblumen in einem Garten bei der Gärtnerei Weber in Vögisheim:

Ich liebe Dahlien, habe sogar schon einmal versucht, selbst welche in meinem Garten zu pflanzen. Aber irgendwie wollten die nicht so recht.

Hagebutten:

Was ist denn hier los? Tournesol - diese neigt sich gerade nicht der Sonne zu!

Früchte der Saison

Eines ist klar: Würde ich nicht schon hier leben, müsste ich auf jeden Fall hier Urlaub machen.

Blick von Zizingen (bei Vögisheim) zum Hochblauen

Tassenparade?! Nr. 2 – Caffè Marocchino

28. August 2011

Das ist meine Gute-Laune Tasse mit bunten Streifen. Gefüllt mit einem Pausenkaffee “Marrocchino”.
Diese Kaffeespezialität wurde von italienischen Baristas (eine Berufsbezeichnung für eine Art Barmixer, der sich mit dem kunstvollen Zubereiten von Kaffee beschäftigt) entwickelt und soll aus Turin stammen. In eine Glastasse wird flüssige Schokolade gegeben, dann mit Kakaopulver bestäubter Espresso, etwas Sahne/Rahm und wieder Kakaopulver oben drauf.
Hier die einfache Variante für zu Hause:

Für 2 Personen:

2 Portionen frischer Espresso
ca. 150-200 ml kalte Milch (1,5 % Fett)
2 Teelöffel schwach entöltes Kakaopulver

Große Tassen vorwärmen.  Espresso zubereiten. Milch erhitzen und aufschäumen. Heißen Espresso auf die Tassen verteilen, mit dem Kakao  bestäuben. Die Milch vorsichtig in die Mitte der Tassen gießen, sodass der Kakao (ich habe Cremant Schokoladenpulver verwendet) aufsteigt, die Milch sich aber kaum mit dem Espresso vermischt. Mit feinem weißen Zucker servieren.

Die Mischung würde in einem Glas wahrscheinlich etwas spektakulärer aussehen. Probiere ich das nächste Mal aus…

Himbeer-Kokos Cupcake Herzen

26. August 2011

Silikon Formen für Cupcakes

Meine neuste Erwerbung für den Küchenschrank-wiederverwendbare Cupcake Formen aus Silikon.
Früher war ich ja etwas skeptisch: “Was, Plastik im Backofen, ob das gut geht?” Die Dinger sind aber wirklich praktisch. Bis 220 °C im Backofen und -50 °C im Gefrierschrank.
Und da es jetzt etwas kühler werden soll, packt mich die Backlust wieder. Kürzlich habe ich auf einem Shopping Ausflug ins nahegelegene Mulhouse in einem Supermarkt ein Zettelchen mit dem Rezept für “Cupcakes aux framboises” mitgenommen. Das passt doch wunderbar zu diesen farbenfrohen Förmchen, die heute ihre Premiere erlebt haben!
Laut Rezept ist die Menge für 10 Cupcakes, bei mir waren es aber 12.

Zutaten:
300 g Himbeeren
125 g flüssige Butter
4 Eier
150 ml Milch, Zimmertemperatur
200 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
125 g feiner Zucker
1 Teelöffel Zimt, gemahlen

Ofen auf 180 °C vorheizen.
In einer Schüssel die zerlassene Butter mit dem Zucker vermischen, bis eine schaumige Masse entsteht. Die Eier hinzufügen, dann Mehl, Backpulver, Zimt und Milch.
2/3 der Himbeeren = 200 g untermischen.
Die Masse in Förmchen füllen und 30 Minuten backen.
Abkühlen lassen.

Für die Glasur / das Topping:

150 g flüssige Butter
600 g Puderzucker
kleine Zuckerherzen für die Deko

Ziemlich viel Zucker, nicht? Aber so sind sie, die Franzosen. Hauptsache bunt und süß!

Ich hatte noch Kokosmilch im Kühlschrank, also habe ich diese statt normale Milch verwendet.  Und weil mir der Zuckerguss zu heftig erschien, habe ich einen Vanillepudding gekocht, abkühlen lassen und mit Butter verrührt – eine falsche Buttercreme. Die restlichen 100 g Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken und unter die Cremmasse mischen.

Rote Bete Suppe mit Wasabi-Lachs Röllchen

25. August 2011

Vergangenes Jahr im Juli, als wir in Paris auf Hochzeitsreise waren, haben uns Zoe und Pierre ganz schick zum Essen ausgeführt. Seither will ich endlich mal das Rezept für die Rote Bete Suppe ausprobieren, die ich dort gegessen habe.

Tisch aus dem Holz von Weinfässern

Fast violett...

Kurz darauf habe ich dieses Rezept in einer alten Kochzeitschrift gefunden:

Rote Bete Suppe mit Ingwer und Wasabi
Für 4 Personen

3 Schalotten
15 g frischer Ingwer
300 g Rote Bete
1 Esslöffel Raps- oder Sojaöl
1-2 TL Zucker
800 ml kräftige Gemüsebrühe
30 g Butter
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Saft von 1/2  Zitrone
Deko:
1 Teelöffel Wasabi-Paste
75 g Crème fraiche
frische Schnittlauchröllchen zum Bestreuen

Schalotten, Ingwer, Rote Bete schälen, klein schneiden. Alles ca. 2 Minuten farblos in heißem Öl andünsten, mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen, dann die Brühe dazugießen.
Suppe bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 20 Minuten leise köcheln lassen, Butter hinzufügen und mit einem Mixstab fein pürieren.
Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzig abschmecken und in Suppentassen verteilen.
Zum servieren Wasabi mit Crème fraîche verrühren. Mit frischen Schnittlauchröllchen dekorieren.

Dann bin ich erst vor kurzem im Internet über folgendes Rezept gestolpert, das geschmacklich sehr gut dazu passt.
Fingerfood:  Asiatische Kokos-Lachsröllchen

Pfannkuchen/crèpes aus
2 Eier
200 ml Kokosmilch
75 g Mehl
zubereiten.
Für die Füllung
150 g Doppelrahm Frischkäse
150 g Crème Fraîche
1 Esslöffel Wasabi
50 g Radieschensprossen
250 g Räucherlachs

Frischkäse, Crème Fraîche und Wasabipaste verrühren, dünn auf die Crèpes streichen, mit Räucherlachs und Radieschensprossen belegen und einrollen.
Die Rolllen in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens eine Stunde ruhen lassen. Später in Scheiben schneiden und bei Bedarf auf Spießchen stecken.

Diese beiden Rezepte kombiniert sahen dann so aus:

Ach ja, die vorgekochte Rote Bete, die ich im Keller hatte, war schon abgelaufen und nicht mehr zu gebrauchen. Aber da war da noch das Glas mit der würzigen Rote Bete, die geht auch. Dann auf jeden Fall 2 Teelöffel Zucker nehmen und etwas weniger Zitronensaft!
Bei den Lachsröllchen haben mir die Radieschensprossen gefehlt-habe ich einfach weggelassen.

Als Deko habe ich aus meinem Garten noch ein Blatt der Japanischen Petersilie darauf gelegt-

Gibt es bei der Staudengärtnerei Zeppelin in Laufen
japonica f. atropurpurea
Kräftig purpurrote Blattschmuckstaude mit dekorativem, dreigeteilten Laub. In Japan werden die Blattstiele mit ihrem staudensellerie-ähnlichen Aroma zum Dippen verwendet. Sie eignen sich aufgrund ihrer Farbe besonders zur Dekoration z. B. von Salaten oder Buffets

Die Teller wurden beide leergegessen, das heißt heute regnet es nicht!

    

Tassenparade?!

24. August 2011

Die Idee von www.chaosweib.com , alle seine Tassen die man im Schrank hat abzulichten, fand ich nicht schlecht. So würde zumindest mal der ganze Ramsch ans Licht kommen, und auf einer öffentlichen Plattform entsprechend gewürdigt werden.
Aber leider bin ich etwas spät auf den Blog gestoßen – 31 Stück, pro Woche eine Tasse schaffe ich nicht mehr.
Habe ich überhaupt so viele verschiedene Tassen in meinem Schrank? Mein Mann meint, ich hätte auf jeden Fall viel zu viele.
Bei ihm müssen Tassen rein weiß, schnörkellos, praktisch spapelbar mit einem großen Henkel und nur für den eigentlichen Zweck bestimmt sein, nämlich zum Trinken.

Aber Tee schmeckt meiner Meinung nach aus der Rosentasse einfach besser! Und für die heiße Schokolade mit Sahnehaube muss es der friesische Becher mit den blauen Windmühlen, ein Mitbringsel von der Nordsee sein. Seufz.

Damit es trotzdem etwas Abwechslung auf dem Tisch gibt, verfüge ich über eine große Auswahl an Papierservietten. Die werden einmal benutzt und landen dann auf dem Müll. Schade, eigentlich…

Deshalb habe ich mir gedacht, dass es doch nett wäre Tasse oder Trinkgefäß mit Serviette zu fotografieren, am liebsten gefüllt mit einem “Serviervorschlag” / Rezept.
Na dann mal los, hier ist Nr. 1

Das ist eine unserer ganz normalen “Alltagstassen” mit den oben erwähnten Eigenschaften. Hier mit Cafè (Lungo) Crema und schwedischem Haferkeks, man beachte Serviette Nr. 1 mit Thema Kaffee…

Watermelon Sunset

24. August 2011

Watermelon Sunset - ein wunderbar erfrischender alkoholfreier Cocktail

Wassermelone…das erinnert mich an meine Kinderzeit. Damals hatten wir in der Nachbarschaft eine italienische Familie. Ich erinnere mich nur noch an den Namen Bruno, und dass seine Eltern aus dem Urlaub in der Heimat einmal riesige Wassermelonen mitgebracht haben-
aber auch an die Ferien mit meinen Eltern (das war Mitte 70 er Jahre und Anfang 80 er) an der italienischen Adria, wo es unterwegs an der Straße immer mal wieder einen Obst- und Gemüsestand gab.

Wer kennt es nicht, das Gefühl von Melonensaft, der beim Hineinbeißen in die Melonenscheibe über das Kinn sabbert, klebrig aber äußerst erfrischend ist? Vorher musste man immer die Kerne herauspuhlen. Heutzutage gibt es glücklicherweise etwas kleinere, kernarme Züchtungen.

Bei mir gibt es angesichts der heutigen Hitze die Melone als alkoholfreier, erfrischender Cocktail. Herrlich zur Mittagspause.

Watermelon Sunset
Für 2 Personen braucht man:

1/2 Wassermelone (aus dem Kühlschrank)
1/2 Grapefruit
4 Esslöffel Orangensaft (aus dem Kühlschrank)
Limettensirup (oder Limettensaft)

Für die Dekoration 2 kleine Scheiben Wassermelone zurückbehalten.
Das Restliche Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in einen Mixer geben.
Die Grapefruit auspressen und den Saft mit Orangensaft und Limettensirup zugießen und glatt pürieren.
Auf 2 gekühlte Gläser verteilen, mit den Melonenstücken garnieren und servieren.

Interessante Info und Bilder zu Wassermelonen hier

Tomatencarpaccio mit Zucchini-Auberginen-Gemüse

23. August 2011

Ich gebe es ja zu, für ein Carpaccio sind die Tomatenscheiben etwas dick geraten. Aber sie waren schon sehr reif, und deshalb nicht mehr so schnittfest. Dafür aber wunderbar aromatisch!

Feine Sache, und eine schöne Sommermahlzeit. Falls von dem Gemüse etwas übrig sein sollte, einfach kalt werden lassen, mit Aceto Balsamico beträufeln, etwas durchziehen lassen und  dann als Antipasti servieren.

Fantastico!

Das Rezept für 4 Personen

2-3 Knoblauchzehen
4 Zweige Rosmarin
8 Zweige Oregano (Blätter und Blüten)
1 Aubergine
2 Zucchini
6 Esslöffel Olivenöl
1/2 Peperoncino, in Ringe geschnitten
2 große, festfleischige Tomaten, z. B. Ochsenherz
(ich habe normale, runde Gartentomaten verwendet)
60 g Parmesan
1-2 Zweige Basilikum

Salz, Pfeffer

Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Rosmarin und Oregano fein hacken. Aubergine und Zucchini in Scheiben schneiden. Portionenweise im Öl bei mittlerer Hitzte beidseitig anbraten bis die Gemüsescheiben leicht Farbe annehmen. Knoblauch, Peperoncino und Kräuter hinzugeben.
Achtung, Knoblauch darf nicht zu stark braten, weil er sonst schnell bitter schmeckt.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.
Tomaten in dünne Scheiben schneiden. Rosettenartig mit dem Gemüse anrichten. Parmesan drüberhobeln. Basilikum dazuzupfen. Mit Pfeffer abschmecken und sofort servieren.

Filmtipp:

Der Angriff der Killertomaten – der schlechteste Film aller Zeiten, so mies, dass er schon wieder Kult ist…

http://www.youtube.com/watch?v=DFMysThynVg

Chilies – Spaghetti con aglio, olio e peperoncino

23. August 2011

Gleiches mit Gleichem bekämpfen, also Hitze mit heiß, oder in diesem Fall scharf. Ein Klassiker aus der italienischen Küche, der schnell gekocht ist.

Das Rezept für 2 Personen:

1/2 -1 Bund Petersilie
1 Peperoncino ( getrocknete, schafe rote Pfefferschote) ersatzweise Chilischote
3 Knoblauchzehen
250 – 300 g  Spaghetti (etwa 1/2 Packung)
50 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
geriebener Parmesankäse
nach Belieben 1 frische Peperoni

In eine großen Topf Salzwasser aufkochen. Spaghetti hineingeben und bißfest garen. (Angaben auf der Packung beachten).
Inzwischen in einer großen Pfanne 50 ml Olivenöl erhitzen. 3 Knoblauchzehen schälen, halbieren und zusammen mit dem getrockenten Peperoncino ins heiße Öl geben und unter Rühren sanft dünsten.
Die Petersilie fein hacken. Die Spaghetti abgießen, gut abtropfen lassen. Peperoncino und Knoblauch aus der Pfanne nehmen, die Spaghetti im Öl wenden Petersilie dazu geben und gründlich mischen. Mit Parmesan bestreuen und nach Belieben frische, in Rädchen geschnittene Peperoni hinzufügen. evtl. mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.
Wer es nicht gerne scharf mag, kann die Peperoni weglassen. Dann sind es Spaghetti aglio e olio.

Dieses Jahr habe ich nur eine Chili bzw. Peperonipflanze in meinem Garten. Nicht selbst gezogen, wie üblich, sondern aus dem Gartencenter. Dafür hatte ich im vergangen Jahr eine große Auswahl.
Die Samen dafür (und ein paar Pflänzchen) habe ich von Barbara, einer ehemaligen Arbeitskollegin, die von Chilies richtig “angefressen” ist.

Aji white wax

Bolivian Rainbow

Gambia

Jalapeno

Kitchen Pepper

Nr. 1

Sibirischer Hauspaprika

Jedes Jahr im Januar legt sie die Samen in Kamillentee ein, das soll sie von fremden Keimen, wie z. B. Schimmel befreien. Chilies sind dafür wohl recht anfällig. Dann werden sie in Torfquelltöpfchen ins Mini-Treibhaus gepflanzt, pikiert und später, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist, also nach den Eisheiligen, nach draußen verfrachtet.

Aber: Schnecken lieben die Chilipflanzen sehr, sie scheinen gegen Schärfe unempfindlich zu sein. Also entweder in große Töpfe pflanzen oder regelmäßig für Schneckenkorn sorgen.

Ausserdem sollten sie an einem windgeschützten Ort stehen. Also auch ideal für Balkon oder

Terrasse.

Hier ist ein Teil der Ausbeute aus dem vergangenen Jahr (Ende Oktober)


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