Archiv für Juli 2011

Sunnereedli – Die Mini Fastewaije

29. Juli 2011

Der Backofen hat heute ganz schön etwas zu tun:

Das Rezept, vom Original abgetippt und genauso gemacht (bis auf das Salz zum Aufstreuen, ich habe nur Kümmel verwendet):

La Cucina
Der Küchenladen

Sunnereedli (1925)

Was dryy gheert:
500 gr. Wysssmääl (= 500 g Weißmehl)
190 gr. Angge (=190 g Butter)
1 nussgrosses Stigg Heefi (=1 nussgroßes Stück Hefe)
1 1/2 Kaffidasse Milch (=1 1/2 Kaffeetasse Milch)
zum aastryyche: Aigääl (=zum Bestreichen: Eigelb)
Kimmi (=Kümmel)
Salz

Wie me sy macht:
Määl un Angge verryybe.
Salz und Heefi in dr Milch uffleesen und alles zämme zemene Daig gnätte. Uffgoo loo.
Nach 30 Minute zu 5 mm digge Laib foorme. Mid eme Sunnereedli Yyse die vier Schlitze machen und dr Daig usenander zie. Mit Aigääl aastryychen und mit Kimme und Salz bestraie.

Bi 180 – 200 Graad reesch ussbache.

Peter Schneidder , Bäckerei -Konditorei Schneider
(aus “Das Süsse Basel ” von Eugen A. Meier)

Zubereitung:

Mehl und Butter verreiben. Salz und Hefe in der Milch auflösen und alles zusammen zu einem Teig kneten. Den Teig gehen lassen.
Nach 30 Minuten zu einem 5 mm dicken Leib formen. Mit einem Sunnereedli Yyse die vier Schlitze machen und den Teig auseinander ziehen.
(Ich habe den Teig ausgewallt, das Yyse in den Teig gedrückt und dann mit einem Teigrad die Form oval ausgerädelt.)

Mit Eigelb bestreichen und mit Kümmel (nach Belieben mit Salz) bestreuen.
Im Ofen bei 180 – 200 °C knusprig ausbacken.

Als Apéro Gebäck mit einem Glas Weißwein oder Sekt servieren.

Dann hat es mich noch gereizt, mal was anderes auszuprobieren. Wieso nicht einfach fertigen Blätterteig nehmen, mit etwas Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen, eine süße Variante der Sunnereedli:

Für die süßen Leckermäuler - Sunnereedli aus Blätterteig

Hat super geklappt…und geht natürlich viel schneller als die klassische Art.

……………………………………………………………………………………………………………..und hier sind dann doch noch die
Referenz – Sunnereedli:

Basel – immer ein Erlebnis wert: Gersauer Käsekuchen und Sunnereedli zum 1. August

29. Juli 2011

Also gestern, da hatte ich beruflich in Basel zu tun.

Häuserfassade in Basel, leicht verfremdet


Den Nachmittag hatte ich frei, um ein bißchen durch die Stadt zu stöbern. Mit meinem Fotoapparat habe ich ein paar Motive wiederentdeckt, die sich hervorragend für ein paar Spielereien im Photoshop eignen.
Natürlich bin ich wieder mal im Küchenladen “La Cucina” im Gerbergässlein (oberhalb vom Marktplatz) gestrandet. Endlich habe ich mein kleines Kuchengitter für Waffeln erstanden, außerdem ein Ausstechförmchen in Form einer Teekanne und, nachdem ich im Blog
lamiacucina.wordpress.com

an das Apérogebäck, die Sunnereedli (=Sonnenrädchen) erinnert wurde, habe ich mir auch das passende “Yyse” gekauft.

(Das für die Faschtewaie habe ich schon seit längerer Zeit- das Rezept kommt dann zur passenden Jahreszeit…)

Danach bin ich noch ewig lang auf der Suche nach Kastanienmehl in der Stadt herumgeirrt – nichts gefunden, weder bei Feinkost-Globus, Coop, dem großen orangefarbenen MMM oder Manor. Ich habe da nämlich ein Rezept aus der Toskana, das ich unbedingt mal ausprobieren möchte. Aber vielleicht bin ich meiner Zeit einfach nur etwas voraus und muss auf den Herbst und die neue Ernte warten, …oder das ganz teure “Hildegard von Bingen” Edelkastanien-Mehl aus dem Bio Markt kaufen.
(Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Kastanien ein Essen für die Armen sein soll, genauso wie Kürbis, weiße Rüben, Pastinaken und dergleichen.)

Jedenfalls wollte ich auf dem Weg zum Badischen Bahnhof dann bei der Bäckerei-Konditorei Schneider in der Clarastasse die echten Basler Sunnereedli kaufen, als Muster sozusagen. Aber was hatte ich denn erwartet? Am Montag ist 1. August, der Schweizer Nationalfeiertag, ausserdem sind Sommerferien und die Bäckerei hat gerade Betriebsferien. An jeder Ecke gibt es Feuerwerk für den 1. August. Soweit ich mich erinnern kann, gab es das früher in diesem Ausmaß nicht. Geschweige denn an Silvester.

Also ist heute Backtag. Was fällt mir zur Schweiz noch ein? Vor Jahren war ich mal zum Wanderurlaub am Vierwaldstätter See. Eine Woche in einer kleinen, gemütlichen Ferienwohnung mit Blick auf den See, bei der Familie Camenzind in Gersau (der Name ist dort ganz häufig). Der Aufenthalt war wirklich sehr familiär. Es gab viele Ausflugstipps und immer frischen, von Frau Camenzind schon geputzten und vorgewaschen Salat aus dem eigenen Garten.

Von dort habe ich auch das Rezept für den

Gersauer Käsekuchen
– Achtung, das ist ein pikantes Rezept, welches rein gar nichts mit unserem süßen Käsekuchen zu tun hat:

400 g Hefeteig (Brotteig oder Weggliteig)

Füllung:
400 g Reibekäse (Emmentaler/Greyezer)
1 gehackte Zwiebel
1 Ei, etwas Milch
Die Zutaten rühren, bis die Masse streichfähig ist. Die Käsemasse auf den ausgewallten Hefeteig geben und bei 180 °C ca. 30-35 Minuten backen.

Ä guetä!

Ich habe eine Waieform mit 28 cm Durchmesser verwendet. Schmeckt am besten frisch aus dem Ofen, noch leicht warm.

Der war soooo gut, ich habe gleich 2 Stücke gegessen. Dazu passt ein grüner Salat. Passende Kräuter: Thymian, Petersilie

Brunnen am Seeufer in Gersau

Autogrammstunde und ein nicht alltägliches Rezept von Horst Lichter

27. Juli 2011

Nach
Katharina Elisabeth Goethe* (1731-1808),
Mutter von Johann Wolfgang von Goethe.

Suuri Leberle mit Rösti – Saure Leber mit Rösti

27. Juli 2011

Heute gibt es mal was ganz typisches aus dem Markgräflerland, Suuri Leberle.
Als Beilage habe ich eine “Schweizer Rösti” gemacht (aus der Packung von Migros-habe ich eigentlich nur für Notfälle, d. h. wenn es mal schnell gehen muss,  im Haus- und die musste jetzt weg, da schon seit kurzer Zeit abgelaufen).
Man kann natürlich auch Brägele (Bratkartoffeln), Kartoffelstock (=Kartoffelbrei), Spätzle oder andere Teigwaren dazu essen, wobei Brägele  natürlich an erster Stelle stehen!

Für 2 Personen braucht man:

2 Scheiben frische Kalbsleber
1 kleine rote Zwiebel oder 2-3 Schalotten
etwas Mehl
Butterschmalz zum Anbraten
trockener Weißwein (ich bin diesmal fremdgegangen und habe einen Ortenauer Riesling bzw. Klingelberger verwendet)
1 Lorbeerblatt, 1 Nelke
etwas Sahne
Salz, Pfeffer
eine Prise Zucker
Weißweinessig

Die Zwiebel fein würfeln. Die Kalbsleber in Streifen schneiden und mit Mehl bestäuben. (Kleiner Tipp: ich habe für diesen Zweck einen Puderzuckerstreuer mit Mehl befüllt. Der steht jederzeit einsatzbereit in meinem Küchenschrank).
In einer Pfanne die Zwiebel in Butterschmalz anbraten, die Leber dazugeben und scharf anbraten.
Den Bratensatz mit Wein ablöschen, Nelke und Lorbeerblatt hinzufügen, etwas einkochen lassen. Dann noch einen Schuss Sahne hinzufügen, wieder etwas köcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißweinessig und Zucker abschmecken.


Rezept für Rösti

Tipp für die perfekten Brägele:
Am Vortag Pellkartoffeln kochen (festkochende Sorte verwenden, ca. 20 Minuten kochen).
Gepellte Kartoffeln in Scheiben schneiden und diese in einer Pfanne in Butterschmalz anbraten. Gehackte Zwiebel und Speckwürfelchen erst dazugeben, wenn die Kartoffeln schon leicht angebräunt sind. Knusprig fertigbraten.

Interessant sind sicher auch Brägele aus verschiedenfarbigen Kartoffeln, hier mit Frühlingszwiebeln:

Zu den Leberle habe ich noch einen interessanten Artikel in der “Saisonküche” gefunden:

www.saison.ch/de/magazin/schweizer-klassiker/suuri-laeberli/

Bohnensalat mit Tomaten

25. Juli 2011

Für den Salat braucht man:
grüne Bohnen, gekocht (bißfest)
Tomaten
rote Zwiebel, gehackt
1 Esslöffel Rotwein- oder Branntweinessig
2-3 Esslöffel Raps- oder Sonnenblumenöl
Pfeffer, Salz
Maggi nach Belieben

Die gekochten Bohnen und die halbierten, in Scheiben geschnittenen Tomaten schön auf dem Teller anrichten. Aus Essig, Öl, Pfeffer, Salz und Zwiebeln ein Dressing rühren, mit Maggi abschmecken und über dem Salat verteilen.

Melonen-Gurken Salat mit getrockneten Tomaten und Minze

25. Juli 2011

Ein erfrischender Salat, den ich einmal in der Schweiz gegessen habe…
Für 2 Personen braucht man:

1 Charentais Melone
1 kleine Landgurke
getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
2 Zweige frische Minze
Salz, Pfeffer, Johannisbeer- oder Weißweinessig

Die Melone halbieren, die Kerne entfernen und mit einem Melonenausstecher Kugel formen. Die Gurke grob schälen, in Ringe schneiden. Die eingelegten Tomaten zuerst in Streifen, dann in Würfel schneiden. Minze waschen, in feine Streifen schneiden. Mit Essig, Salz und Pfeffer würzen, evtl. noch etwas von dem Tomatenöl hinzufügen.
Mit Ciabatta oder Baguette servieren.

Kartoffelsuppe mit Merquez

23. Juli 2011

Neustes Mitglied in meinem Kräutergarten ist eine Majoranpflanze. Nachdem die Pflanze vom Vorjahr dem strengen Winter zum Opfer gefallen ist, versuche ich es nochmal-mehrjährig und winterhart stand auf dem Stecker.
Also gut, für was braucht man Majoran? Richtig, für Kartoffelsuppe. Und am Samstag gibt’s Suppe oder Eintopf,-
und da waren im Kühlschrank noch Merquez-Würstchen (die echten aus Frankreich, nach marokkanischer Art, mit Rind- und Hammelfleisch) , die eigentlich auf den Grill gehören, macht aber bei diesem S…Wetter keinen Spass, doch weg müssen sie!

Ab in die Pfanne damit:

Merquez in der Grillpfanne

…nein, die sind nicht verbrannt, das gehört so!
Ojeh, wenn man Merquez in der Pfanne macht (ohne Zugabe von Bratfett!!!) sieht man erst, wieviel Fett drinsteckt.
Macht nichts, Hauptsache lecker.

Also gut, hier ist dann noch das Rezept für die

Samtige Kartoffelsuppe mit Majoran

Zutaten (für ca. 4 Portionen):
600 g mehligkochende Kartoffeln
Salz
1/2 l Fleischbrühe
300 g Lauch
50 g geräucherter, durchwachsener Speck
1 große Zwiebel
1 Esslöffel Öl
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Maggi und granulierter Knoblauch nach Belieben
2 Zweige frischer oder 1/2 Teelöffel getrockener Majoran
etwas flüssige Sahne

So wird’s gemacht:
Die Kartoffeln schälen, waschen und in  Würfel schneiden. Die Kartoffelwürfel mit 1/2 Teelöffel Salz und der Fleischbrühe zugedeckt 20 Minuten kochen lassen. Den Lauch gründlich putzen und in Scheiben schneiden. In wenig kochendes Wasser geben und ca. 5 Minuten kochen lassen.
Den  Speck würfeln. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Das Öl erhitzen. Die Speckwürfel und die Zwiebelrigne darin goldbraun braten und beiseite stellen.

Den abgetropften Lauch zu den Kartoffeln geben, nach Belieben noch etwas von dem Lauch-Kochwasser dazugeben (kommt drauf an, wie dick man die Suppe haben möchte). Mit dem Stabmixer pürieren, Sahne zufügen und nochmals kurz durchmixen. Die Kartoffelsuppe mit Majoran würzen und mit Pfeffer, Salz, Knoblauchgranulat und  Maggi abschmecken.

Zum Servieren die Suppe in tiefe Teller füllen, die gegrillten Merguez in kleine Rädchen schneiden und darüber verteilen. Die gerösteten Zwiebeln mit Speck in die Mitte setzen. Mit etwas frischem Majoran dekorieren.

Apfelküchle

22. Juli 2011

So, es ist soweit-wir haben herbstliche Temperaturen und die ersten Äpfel fallen auch schon von den Bäumen. Zeit für Großmutters Apfelküchle mit selbst gemachter Vanillesauce (schmeckt super, wird leider nicht so schön gelb wie die gekaufte aus der Tüte, dafür aber ohne künstliche Farb- und Aromastoffe!)

Hier ist das Rezept für 2 Personen:

Für die Apfelküchle braucht man:
3 mittelgroße Äpfel
2 Esslöffel Zucker
100 g Mehl
knapp 1/8 l Milch
2 Prisen Salz
2 Eier, getrennt
1 Esslöffel Öl
Zum Backen:
etwas Fett (Butter und Öl gemischt)
Zum Bestreuen:
Zimtzucker

Zubereitung:
Äpfel waschen, mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen, mit einem Sparschäler schälen und in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Die Äpfel eingezuckert 1/2 Stunde stehen lassen.

In der Zwischenzeit aus Eigelb, 1 Esslöffel Öl, Mehl, 1 Prise Salz und Mehl einen dicken Pfannkuchenteig rühren. Das mit einer Prise Salz zu Schnee geschlagene Eiweiß unterheben.

Die Apfelscheiben in dem Teig wenden und langsam im heißen Fett auf beiden Seiten hellbraun ausbacken. Mit Zucker und Zimt bestreuen.

Dazu reicht man Vanillesauce, es geht aber auch Vanillejoghurt oder Vanilleeis.

Vanille-Sauce
Grundrezept für 2 Personen:
1/3 Liter Milch (330 ml)
1 Ei
3 getrichene Esslöffel Zucker
gemahlene Vanille
1 1/2 Teelöffel Mais- oder Kartoffelstärke

Das Ei mit dem Zucker schaumig rühren (ich habe einen neuen “Zauberstab”-Mixer mit Quirlaufsatz, ist dafür ganz toll), dann die Speisestärke unterrühren und langsam die mit Vanille heiß gemachte Milch unterrühren. Die Mischung wieder in den Topf geben, auf den Herd stellen und unter Rühren kurz aufkochen.
In einen Krug füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Süßer Brei – Teil 2

22. Juli 2011

Heute ist wieder mal Freitag, und ich habe gerade meine Küchenvorräte durchforstet. Haselnüsse von der Weihnachtsbäckerei sind noch da, die sollten langsam mal aufgebraucht werden. Dabei habe ich mich an ein altes Rezept aus meiner Kinderzeit erinnert, Grießpudding mit Rosinen und Nüssen. Um dem Ganzen eine sommerliche Note zu geben, habe ich Heidelbeeren mit etwas Zucker erwärmt, und dann mit Zimt gewürzt. Kommt gut…

Griesspudding mit Zimtzucker-Heidelbeeren

Grießpudding mit Rosinen und Nüssen

Zutaten für 4 Personen:

1 Liter Vollmilch
125 g Hartweizengrieß
60 g Zucker
2 Eier, getrennt
50 g geriebene Haselnüsse (man kann auch Mandeln nehmen)
30 g Rosinen
Vanille und abgeriebene Schale einer Bio Zitrone

Zubereitung:
Die Milch aufkochen und den Grieß einlaufen lassen. Die Gewürze, den Zucker, die Nüsse und Rosinen unterrühren.
Vom Herd nehmen, 2 Eigelb und das steif geschlagene Eiweiß unterziehen und ausquellen lassen.
In eine Puddingform (ich habe eine Charlotte Form von Tupperware verwendet, die habe ich einmal von einer lieben Kollegin aus dem Elsaß geschenkt bekommen) oder Schüssel füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Dazu passt auch Apfelmus, Zwetschgen- oder Sauerkirschkompott.

Grießpudding mit Zimtzucker-Heidelbeeren, mit Schlagsahne dekoriert

Brei für Grießschnitten

Basics:

Grießbrei

Zutaten für 4 Personen:

1 Liter Milch
ein Stückchen Butter
1 Teelöffel Salz
abgeriebene Zitronenschale
125 g Hartweizengrieß

Zubereitung:
Die Milch mit Butter, Salz und Zitronenschale zum Kochen bringen, Grieß einrieseln lassen, gut umrühren, aufkochen lassen, vom Herd nehmen und ausquellen lassen.
Kochzeit ca. 10-15 Minuten.

Grießschnitten

Zutaten:
1/2 l Milch
20 g Butter
2 Esslöffel Zucker (20 g)
1 Prise Salz
150 g Hartweizengrrieß
1-2 Eier
40 g Semmelbrösel

Butter oder Butterschmalz zum anbraten

Einen Grießbrei herstellen, die Eier einrühren. Den Brei 1-2 cm dick auf eine Platte oder einen Teller streichen.
Nach dem Erkalten in Scheiben schneiden, in Semmelbrösel wenden und in Butter oder Butterschmalz goldbraun anbraten.

Das Markgräflerland, die Toskana Deutschlands!?

20. Juli 2011

…hm, derzeit eher nicht, da erinnert alles ein bißchen an England und “pissing rain”.
Naja, das Thema Teatime-Klassiker hatten wir schon, aber italienisches Gebäck zum Espresso oder Tee?
Ich war zwar noch nie in der Toskana (steht immer noch auf meiner Wunschliste) aber ich habe schon einmal Cantuccini gebacken, aber das ist schon lange her.
Die Amaretti sind uns auch ausgegangen.
Also ran an den Backofen und toskanisches Gebäck zaubern, für Plätzchen ist es ja noch etwas zu früh.
Dazu passt ein Gläschen Vin Santo oder Marsala oder ein Markgräfler Eiswein, auf jeden Fall süß.


Cantuccini aus der Toscana

Zutaten:

125 g Mandeln, ganz
250 g Mehl
250 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 gestrichener Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
2 Eier
Backpapier

Die Mandel einen Topf mit kochendem Wasser geben und einmal aufkochen lassen, kalt abschrecken, aus der Schale drücken und auf Küchenkrepp 1 Stunde trockenen lassen, dann grob hacken.
In einer Schüssel das Mehl mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Backpulver mischen, Salz, Eier und Mandeln zugeben und alles gut durchkneten. Aus dem Teig mit bemehlten Händen mehrere Rollen mit ca. 2 cm Durchmesser formen. den Backofen auf 175 °C  vorheizen.
Das Backblech mit Backpapier belegen. Die Rollen darauf legen und ca. 15 Minuten hell backen.
Dann aus dem Backofen nehmen und die Rollen schräg in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Wieder auf das Blech legen und weitere 10-15 Minuten trocknen.


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