Archiv für Juni 2011

West Country Cream Tea

28. Juni 2011

Neulich kam eine Urlaubspostkarte von Freunden-sie waren in England, besser gesagt in Cornwall, was mich wieder an eine Spezialität von dort erinnert hat.

Cream tea! Und da soll noch einer sagen, Großbritannien hätte kulinarisch nichts zu bieten…Hier ist der Beweis, dass es nicht so ist:

Teatime

Scones mit Clotted Cream

Scones

für die Clotted Cream, die man am Vortag zubereitet, braucht man:

275 ml Crème double mit
1,5 l Milch (3,8% Fett) verrühren
und in eine große, flache Pfanne geben. Diese abdecken und ein paar Stunden an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank stehen lassen, bis die Crème an die Oberfläche kommt. Dann den Topf sehr vorsichtig auf den Herd stellen, sodaß die Sahneschicht nicht zerstört wird. Für etwa eine Stunde bei niedrigster Hitze auf dem Herd ziehen lassen (sie darf nicht kochen!), bis sich eine üppige, goldene Kruste auf der Oberfläche gebildet hat. Vorsichtig vom Herd nehmen und über Nacht abgedeckt an einem kühlen Ort ruhen lassen.
Am nächsten Tag die Creme mit einem Schaumlöffel abschöpfen und auf einen Teller geben. Die übrige Milch kann zum Kochen verwendet werden.
Für 6-8 Scones braucht man:

225 g Mehl (die Briten verwenden self raising flour, d. h. Mehl, in dem schon Backtriebmittel drin ist)
2 gehäufte Teelöffel Backpulver -wenn man kein self raising flour verwendet-
1 Prise Salz
50 g weiche Butter
25 g Zucker
2 Eier
75 ml Milch
Fett für das Blech, Mehl zum Ausrollen

Mehl, Backpulver, Salz, Butterflöckchen und Zucker zu einem Teig mischen. 1 Ei und die Milch hinzufügen, alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 2 1/2 cm dick ausrollen. Mit einem Glas (Durchmesser 6 cm) einen Kreis ausstechen. Die Scones auf ein gefettetes Blech legen und mit dem restlichen verquirlten Ei bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 225 °C (Gas Stufe 4) 10-15 Minuten backen. Die Scones warm servieren.
Zum Betreichen der Scones reicht man feine Erdbeermarmelade und Clotted Cream, es geht aber auch Schlagsahne oder Crème double.

Derzeit gibt es dazu natürlich frische, heimische Erdbeeren. Die passende Teesorte wählt jeder selbst, je nach Geschmack. Ich würde einen Darjeeling Tee (Wie heißt es bei Asterix und Obelix so schön zur “Heißwasserstunde: …mit einem Tröpfchen Milch”) bevorzugen.

Ausserdem ißt man feine Sandwiches, z. B. mit Gurke, Eier-Mayonnaise-Kresse, Räucherlachs, Käse-Gurke, Coronation Chicken, Thunfisch&Minze…
Danach braucht man ganz bestimmt kein Abendessen mehr.
Wer so etwas mal erleben möchte muss übrigens nicht nach England fahren, man kann eine britische Teatime auch im Landhaus Ettenbühl bestellen. Dort kann man auch Clotted Cream im Glas zum mitnehmen bekommen.

 

Cream Tea mit erstklassigen Scones bekommt man auch im Café Fredo, in Neuenburg.

Aus meinem Fotoalbum-Das Originalrezept

Clotted or “scald“ cream has been made in the West Country for generations.
Make the cream the day before and serve with scones or Devonshire/Cornish style, where the jam is under the cream, as followed.
To make the cream mix 275 ml of double cream with 1,5 litres of milk and pour into a wide, shallow pan. Cover and leave to stand in a cool place (NOT a refrigerator) for a few hours until the cream has risen to the surface. Transfer the pan very gently to the stove so that the layer of cream is not disturbed or broken up. Keep on the lowest possible heat for about an hour until the surface becomes encrusted with a rich, golden top. Carefully remove from the heat. Cover and leave to stand overnight in a cool place to set. Using a slotted spoon, skim off into a dish. The remaining milk can be used for cooking.

In Devon und Cornwall streicht man zuerst die Marmelade auf, und gibt dann einen Klacks Clotted Cream darauf.

 

Ich esse auch gerne “Lemon Curd” dazu, ein zitronig-cremiger Brotaufstrich, hier ist das Rezept:

für 3 Gläser à 350 g
2 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
7 Zitronen
100 g Butter
350 g Butter
350 g Zucker
4 Eier
40 ml Cointreau

Die Zitronen durch ein Sieb auspressen. Butter im heißen Wasserbad mit Zucker, Zitronenzesten und Saft verrühren und solange weiterrühren, bis die Butter geschmolzen ist. Die Eier verschlagen, dazurühren und bei schwacher Hitze weiterrühren, bis die Masse cremig wird.Den Cointreau unterrühren. In heiß ausgespülte Gläser füllen, gut  verschließen und an einem dunklen und kühlen Platz aufbewahren.
Haltbarkeit: ca. 6 Monate. Geöffnete Gläser im Kühlschrank aufbewahren.

Ratatouille

22. Juni 2011

Der Lavendel blüht und duftet, der Sommer hat angefangen und ich koche wieder mal Ratatouille. Aber was hat das mit dem Markgräflerland zu tun?

heimischer Lavendel (Hardthof Pfrengle, Hartheim)

Ganz einfach: Auggen hat eine Partner Gemeinde in der Provence, genau dort blüht auch Lavendel, Klatschmohn und sie haben ebenfalls guten Wein.

Es ist Chateauneuf-du-Pape. Neben dem Wein gibt es ganz viel feine, gesunde Sachen zum Essen. 2007 war ich dort einmal zu Besuch, nämlich als die Auggener einen Staffellauf dorthin gemacht haben.

Klatschmohn in der Provence

Klatschmohn in der Provence

heimisches Klatschmohnfeld mit Kamille

Eines Abends waren wir zu einem Essen eingeladen. Es fand in einem der vielen Weinkeller statt. Es war von den Einwohnern bzw. vom Partnerschaftskomittee organisiert und alles selbst gemacht.

Eines meiner Lieblingsrezepte aus dieser Gegend ist die Ratatouille -

für Knoblauchfans wärmstens zu empfehlen. Der Eintopf kann übrigens auch kalt gegessen werden, am besten schmeckt er aufgewärmt.

Ratatouille mit Taglierini Teigwaren

Zutaten für 4 Personen:

2 kleine Zucchini

1 Aubergine

je 1 rote und gelbe Paprikaschote

4 Strauchtomaten

1 große Zwiebel (möglichst rot)

4 Knoblauchzehen (französischer, rosa)

2-3 Zweige frischer Thymian

6 Esslöffel Olivenöl, Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

eine Handvoll Basilikum

wer keine frischen Kräuter hat, kann auch mit etwas getrockneten Kräutern der Provence (Herbes de Provence) würzen.

Das Gemüse waschen und putzen. Die Paprikaschoten halbieren, die Kerne entfernen. Zucchini, Aubergine und Paprika separat in ca. 1 cm große Würfel schneiden.

Die Tomaten vom Stielansatz befreien, heiß überbrühen, kalt abschrecken, die Haut abziehen und dann in etwas grobere Stücke schneiden. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Thymian und Basilikum waschen.

In einem Topf 4 Esslöffel Olivenöl erhitzen, die Auberginenwürfel darin ca. 5 Minuten unter rühren anbraten, (mittlere Hitze) bis sie leicht gebräunt sind. Dann die Zucchini, Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Thymian mit 2 Esslöffel Olivenöl untermischen und ebenfalls kurz braten.

Zuletzt die Tomaten untermischen, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Zugedeckt bei schwacher Hitze (!) ca. 15 Minuten schmoren, bis es bissfest ist-es darf nicht matschig werden. Dabei ab und zu durchrühren.

Das Basilikum (ich habe hier eine Sorte, die ich neu in meinem Garten habe verwendet, welche grün-weiß ist-sehr dekorativ und geschmacksintensiv) von den Stielen ablösen, in kleine Stücke zupfen und untermischen.

Dazu passen Teigwaren, Reis oder Cous Cous, oder einfach eine knusprige Baguette und natürlich ein Gläschen Rotwein.

Ganz perfekt wäre dann für die Nicht-Vegetarier ein gegrilltes, rosig-saftiges Lammsteak mit Kräuterbutter.

In der Kochshow im Fernsehen wäre jetzt ein lautes Mmmmmmm zu hören…

französischer Knoblauch

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Schwedischer Käsekuchen

21. Juni 2011

Schweden feiert "Midsommar", da darf ein Schwedischer Käsekuchen nicht fehlen

Zutaten für eine Form mit Durchmesser 22 cm:

1 Tasse Mehl (Dinkelmehl Type 630) = 125 g
1/2 Tasse Zucker 0 125 g
360 g Bio-Magerquark
3 Eier, getrennt
1 Prise Salz
2 1/2 dl Sahne = 250 ml
50 g gemahlene Mandeln
1 Zitrone

Die drei Eiweiß mit einer Prise Salz, einem Löffel Zucker, und etwas Zitronensaft zu steifem Schnee schlagen. Eigelb mit Zucker, Quark, Sahne und dem restlichen Zitronensaft verrühren. Das Mehl,die Mandeln und den Eischnee unterheben.  Eine gut gebutterte Auflauf- oder Kuchenform füllen und
etwa eine Stunde bei 175-180 °C backen.
Der Käsekuchen wird in seiner Form lauwarm und nach Belieben mit frischen Beeren oder Erdbeer-, Preiselbeer-, Heidelbeermarmelade und Schlagsahne serviert.

Hierzu in der Mitte einen Kreis ausstechen und mit Beeren oder Marmelade füllen.

Sommerlicher Käsekuchen mit Johannisbeeren und Martini Guss

16. Juni 2011

Mein Rezept für diesen fruchtigen Käsekuchen ist im Ratgeber Heft 6/2010 unter der Rubrik

Bestseller-Rezepte unserer Leser

erschienen.

Für eine Form von 26 cm Durchmesser

Zutaten:

Für den Mürbeteig:

250 g helles Dinkelmehl Type 630
60 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
1-2 Essl. Kirschwasser oder eiskaltes Wasser
125 g kalte Butter

• Das Mehl auf eine Arbeitsfläche häufen, in der Mitte eine Mulde formen, den Zucker, das Salz, das Eigelb und das Kirschwasser hineingeben, die Butter in Flöckchen darüberschneiden.

Alles mit dem Messer durchhacken und mit kühlen Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zugedeckt 30 Minuten in den kühl stellen.

Für die Käsemasse:

30 g Butter
6 Essl. Zucker
2 Eier
½ Tasse dicker Sauerrahm
ca. 625 g weißer Käse (fromage blanc, 20% Fett)
4 Essl. Speisestärke
Saft und abgeriebene Schale einer halben Bio Zitrone

• Die Eier in Eiweiß und Eigelb trennen.

Die Butter schaumig rühren, Zucker und Eigelb hinzugeben, ca. 20 Minuten weiterrühren. Die Speisestärke, den Rahm sowie den Käse, der zuvor durch ein Sieb gestrichen wurde, Zitronensaft und geriebene Zitronenschale hinzufügen.

• Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und unter die Käsemasse heben.

• Die Springform einfetten. Den Backofen auf 250 °C vorheizen.

• Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und den Mürbeteig darauf ausrollen.

Den Boden der Form mit dem Teig auslegen und einen Teigrand, ca. 2cm Höhe formen.

Den Teigboden mehrmals mit der Gabel einstechen.

• Die Käsemasse in die Form füllen und glattstreichen.

• 15 Minuten bei 250 °C auf der mittleren Schiene des Backofens backen, dann auf Oberhitze (190-200 °C) umschalten und für ca. 45 Minuten fertigbacken.

• Den Kuchen abkühlen lassen, aus der Form lösen, mit einem Kuchengitter wenden und auf eine Tortenplatte legen.

Für den Belag:

Ca. 300 g rote Johannisbeeren, 1 Päckchen Tortenguss, 1/8 l Johannisbeersaft, 1/8 l Martini Bianco oder Vermouth (ersatzweise weißer Traubensaft)

• Einen Tortenring um den Kuchen legen, mit Johannisbeeren belegen.

• Johannisbeersaft und Vermouth oder weißer Traubensaft mischen und daraus den Guss zubereiten.

Von der Mitte her auf dem Kuchen verteilen und den Guss fest werden lassen.

Für die Garnitur:

Ein Zweig frische Minze, 1 Becher Schlagsahne, 1 Essl. Vanillezucker

• Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen, in eine Spritztülle füllen und die Torte damit garnieren. Zum Schluss mit frischen Minzblättchen dekorieren.

Rote Gruetze mit Milchreis

15. Juni 2011

Milchreis mit Zimt und Zucker?!

Freitags gibt es Fisch, oder etwas Süßes, aber auf jeden Fall fleischlos, so war das früher.
Auf dem Mensa Speiseplan der Uni Freiburg steht traditionell immer Milchreis mit Zimt und Zucker, manchmal auch mit Früchten.
Mich erinnert das auch an unseren DLRG-Wachdienst an der Nordsee-Küste bzw. auf der Insel Föhr (…ist schon ein paar Jährchen her). Dort gab es den Milchreis gleich im 1 Liter Tetrapack, denn Seeluft macht hungrig.

Milchreis mit Rote Grütze

Ein kleines Stück Schlaraffenland:
“…Nun wisst ihr, wie es im Schlaraffenland zugeht. Und wer gern hinreisen will, aber den Weg nicht weiß, der frage einen Blinden. Auch ein Stummer wird ihm keinen falschen Weg sagen. Aber der Weg dahin ist weit für die Jungen und Alten, denen es im Winer zu heiß und im Sommer zu kalt ist. Noch dazu ist um das ganze Land herum eine berghohe Mauer aus Reisbrei. Wer hinein oder heraus will, muss sich da erst mal durchessen.”

Die Beerensaison hat ja bereits begonnen, überall bekommt man die prallen, gesunden Früchte (sehr vitaminreich), wie Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und am Wochenende habe ich bei einem Ausflug zum Nonnenmattweiher schon die ersten reifen Schwarzwald – Heidelbeeren gefunden.

Heidelbeerstrauch mit Heidelbeeren am Nonnenmattweiher

Deshalb gibt es bei uns heute zum Milchreis Rote Grütze.

Milchreis (4 Portionen)

1 Liter Milch
100 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Milchreis

Milch mit Zucker und Salz aufkochen, den Milchreis einrieseln lassen, 30 Minuten im offenen Topf auf niedrigster Stufe köcheln lassen. Dabei öfters umrühren.

wilde Himbeeren, Schweden 2007

Johannisbeeren aus dem eigenen Garten

Heidelbeeren, im Urlaub in Schweden (2007) gesammelt

Rote Grütze (Für 4 Personen)

300 g gemischte frische Beeren (man kann auch eine Tiefkühl-Mischung verwenden),
wie Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, entsteinte Kirschen.
1/4 Liter Sauerkirschsaft
200 g Zucker
2 Esslöffel Kartoffelmehl (oder Maisstärke)

Das Obst waschen und vorbereiten. Den Saft mit Zucker zum Kochen bringen. Das Obst hineinlegen und kurz aufwallen lassen (TK-Beeren etwas länger). Den Topf vom Herd nehmen. Das Stärkemehl mit etwas kaltem Waser anrühren und unter die Früchte rühren. Nochmals aufkochen und eine Minute köcheln lassen. Kalt stellen.


Mein Rosengarten

15. Juni 2011

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Aus meinem Garten: Noch mehr Rosen

15. Juni 2011


Rambler Rose "Blushing Bride"

Die Rambler Rose “Blushing Bride”  (errötende Braut) habe ich im Herbst 2007 eingepflanzt (wurzelnackt). Sie hat kleine weiße Blüten, mit einem Hauch Rosa und erinnern ein wenig an Apfelblüten. Leider reicht sie noch nicht bis in die Äste des Apfelbaums.

Bezugsquelle: Landhaus Ettenbühl, Hertingen

Rambler Rose Blushing Bride mit Australischem Gänseblümchen

Scharwaie

6. Juni 2011

Hier ist, wie versprochen das Rezept für Scharwaie.
Es stammt von einer Freundin vom Tanzkreis aus Britzingen.
Das im Markgräflerland typische, flache Brot wird im Sommer gern zu einem Glas Wein geknabbert. Es passt sehr gut zu Gegrilltem.

Hier ist das Rezept für 2 kleine oder eine große Waie.

1 kg helles Dinkelmehl, Type 630
1 Würfel Hefe
Salz

ca. 650-750 ml lauwarmes Wasser

Olivenöl und grobes Meersalz

Aus Hefe, Mehl, Salz und Wasser einen Brotteig zubereiten. Gehen lassen. Nochmals kurz durchkneten, zwei flache, ovale Brote formen, auf der Oberseite rautenförmig einschneiden, mit etwas Olivenöl bestreichen und mit grobem Salz bestreuen. Wer möchte, kann zusätzlich  etwas Kümmelsamen aufstreuen.

Backen: ca. 30 Minuten bei 175 °C

So sieht der selbstgebackene Scharwaie aus:

Johannisbeer Muffins

6. Juni 2011

Johannisbeer Muffins

Zutaten für 12 Stück:

12 Papierförmchen für die Backform
1 Vanilleschote
125 ml Milch
200 g Johannisbeeren
1 Ei
80 g Butter
120 g Zucker
125 g Doppelrahmfrischkäse
250 g Dinkelmehl Type 630 oder geröstetes Hafermehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Guß / die Dekoration:
125 g Puderzucker
2 EL Zitronen- oder Johannisbeersaft, Martini bianco oder Cassis

1. Ofen auf 200 °C vorheizen. Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.

2. Das Mark aus der Vanilleschote schaben und beides in der Milch aufkochen, Schote herausnehmen, die Butter darin schmelzen. Johannisbeeren waschen, von den Rispen streifen (12 Rispen für die Dekoration beiseite legen).

3. In einer Rührschüssel das Ei mit dem Zucker verrühren, dann mit der abgekühlten Vanillemilch mit der geschmolzenen Butter und dem Frischkäse zu einem glatten Teig verarbeiten. Mehl, Backpulver und Salz darüber sieben und untermischen. Zuletzt die Johannisbeeren unterziehen.

4. Den Teig in die Muffinförmchen füllen und etwa 20 bis 25 Minuten backen, dann kurz auskühlen lassen und aus der Form nehmen.

5. Puderzucker mit Saft oder Likör verrühren und auf die Muffins streichen. Auf jeden Muffin eine Johannisbeerrispe legen.

Zum Grillabend etwas Süßes – Coca Cola Muffins

6. Juni 2011

Coca-Cola Muffins

Zutaten für 12 Stück:

12 Papierförmchen für die Backform
2 Eier
80 ml Sonnenblumenöl
120 g Zucker
1/2 Pckg. Vanillezucker
250 ml Coca Cola
250 g Dinkelmehl Type 630
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für den Guß / die Dekoration:
125 g Puderzucker
2-3 EL Coca Cola
Bunte Zuckerperlen, -streußel oder -herzen
12 Colafläschchen aus Fruchtgummi

1. Ofen auf 200 °C vorheizen. Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzen.

2. In einer Rührschüssel die Eier verquirlen, Öl, Zucker, Vanillezucker und Cola dazurühren.

3. Das Mehl mit Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel mischen. Über die Coamischung sieben, mit einem Spatel vorsichtig unterheben und anschließend in die Muffinförmchen füllen.

4. In den Ofen geben und 20 bis 25 Minuten backen. einige Minuten abkühlen lasssen und aus der Form lösen.

5. Puderzucker mit Cola glatt rühren. Den Guss gleichmäßig auf die Muffins streichen und die Zuckerherzen darauf streuen. Auf jeden Muffin ein Colafläschchen legen.


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